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In Resonanz – im Leben

Resonanz Heilung

Das Phänomen von Resonanz und Gesundheit

Viele Menschen haben mittlerweile Erfahrungen mit den Spirits gesammelt.
Eigentlich sind es ja “nur” einfache Heilkräuterdestillate, die von Amts wegen “zur Aromatisierung von Speisen und Getränken” zugelassen sind, beziehungsweise, die moderierte Form zur “kosmetischen Anwendung gemäß EU-Verordnung”. Es gibt unzählige Anbieter sogenannter “Hydrolate” – Pflanzenwasser, denen in der Regel das ätherische Öl entzogen wurde. Warum sind die Spirits so anders ?
Liegt das “nur” daran, daß wir unversehrte Pflanzen verwenden, Heilkräuter, die noch nie eine Maschine gesehen haben ? Liegt es “nur” daran, daß wir mehrere Stunden auf offenem Feuer und unter Normaldruck destillieren und das volle Spektrum des Destillats erhalten ? Brauchen wir deswegen keine Konservierungsstoffe ?

Die technischen Gegebenheiten allein erklären für mich noch nicht, daß sowohl zur Behebung körperlicher wie auch psychischer Beschwerden in so kurzer Zeit unzählige Rückmeldungen vorliegen.
(Du findest sie gesammelt hier: https://wild-natural-spirit.org/kundenbewertungen/ )
Die Tatsache, daß Menschen einen Zusammenhang zwischen der Behebung von Gesichtsrose und unserer Schafgarben-Gesichtspflege, der Linderung von Neurodermitis und der Ringelblumen-Gesichtspflege , der Überwindung von Depressionen und dem Ysop-Destillat sehen, führe ich nicht nur auf die biochemische Reinheit der Destillate zurück. Vielmehr liegt für mich die Schlußfolgerung nahe, daß das ganze Projekt Wild Natural Spirit ein ganz erstaunliches Resonanzphänomen beinhaltet.

Ich stieß in letzter Zeit öfter auf Artikel, in denen der Zusammenhang zwischen „Liebe“ und irdischer Manifestation erwähnt oder zum Teil auch erklärt wurde. Einer dieser Beiträge ist von Llewellyn Vaughan-Lee mit dem Titel „A love story for the earth“, in dem er auf das Phänomen der Empfänglichkeit gegenüber der alles durchdringenden Lebensenergie eingeht.

Diese Empfänglichkeit betrachte ich als gleichbedeutend mit „Gesundheit“ – auf allen Ebenen.
Ein Mensch, der in der Lage ist, sich weitgehend widerstandslos der Lebensenergie zu öffnen, ist sozusagen zwangsläufig „in Einklang“ – körperlich, sozial, emotional, geistig und spirituell. Gedanken und Handlungen sind angefüllt mit Lebensenergie – und somit haben sie Kraft. Kraft, zu manifestieren.

Wenn wir also gesunden wollen, geht es darum, diese Empfänglichkeit in uns wiederherzustellen.
Das wäre in meiner Begriffswelt gleichbedeutend mit „Heilung“.

Liebesenergie ist Lebensenergie ist Heilsein

Die erstaunliche Wirkkraft der Spirits führe ich darauf zurück, daß sie diese Empfänglichkeit wiederherstellen helfen. Das vermögen sie – im Unterschied zu industriell hergestellten „Mitteln“ – vielleicht so gut, weil in ihrer Entstehung viele Male ein Resonanzfeld der Liebe erzeugt wird.

Das erste Resonanzfeld der Liebe zeigt sich in meiner vollständigen Hingabe an den Berg Aditi vor viereinhalb Jahren. Ich gab buchstäblich ALLES auf – oder hinein – um mich in Aditi hineinzuweben und ihr zu dienen. Planlos, ohne Auffangnetz. Doch ich spürte zutiefst, daß mein Handeln gewollt und gefordert war.
Das zweite Resonanzfeld der Liebe entstand, als ich begann, von Hand die Fruchtbarkeit Aditis wieder urbar zu machen und mit unzähligen zarten Heilkraut-Pflänzchen besetzte. Diese „Arbeit von Hand“ in vollständiger Konzentration auf das  Spektrum der Pflanze, mit der wir gerade umgehen, habe ich an die Menschen, die hier mitarbeiten, weitergegeben. Wenn wir äußerlich schwerste Körperarbeit verrichten, befinden wir uns zugleich in einem Zustand tiefer Meditation und Seligkeit. Weder Zeit noch Zweck bestimmen unsere Bewegungen in diesen Stunden, sondern ausschließlich der „Tanz mit der Energie“ der jeweiligen Pflanzenwesenheit.
Diese Haltung vermittle ich auch in allen Seminaren – seien es die Praxiswochen oder die Wochenendseminare.
Und das dritte Resonanzfeld entsteht jedes Mal, wenn wir in der oben beschriebenen Haltung die Pflanzen ernten und in einen „transportablen Zustand“ versetzen: Jedesmal, wenn ich mich nach einem heißen Erntetag am ruhigen Brodeln der großen Destille niederlasse, der ganze Raum gefüllt ist vom Spirit der Pflanze, die gerade in Feuer und Wasser transformiert wird, der charakteristische Duft zunimmt, der erste Tropfen fällt … und dann Fläschchen für Fläschchen befüllt, etikettiert und ins Lager gebracht wird, bin ich mir bewußt darüber, daß wir nicht nur eine Heilpflanze mit ihren ganz spezifischen Kräften und Wirkstoffen auf die reinste Form gewonnen haben, sondern auch, daß wir das energetische Feld, in dem sie gediehen und gereift ist, hinaus in die Welt senden.

Wie weit dieses Fläschchen kostbarsten Reindestillats letztlich seine Aufgabe erfüllen kann, liegt dann ganz in den Händen des Menschen, der es zur Anwendung bringt.

Denn die Pflanzen per se sind höchst geeignet, stoffliche und feinstoffliche Informationen zu halten und zu übermitteln. Ihre Unversehrtheit und ihre eigene Natur sind durch und durch dazu angetan, den Menschen, den sie erreichen, in Resonanz zu versetzen. Jeweils an dem energetischen Knotenpunkt, mit dem sie selbst korrelieren.
Doch die letzte Entscheidung darüber, ob Heilung geschieht, liegt beim Anwendenden selbst.

Es scheint mir so wichtig, daß da die Bereitschaft ist, loszulassen und sich in eine Erkenntnisebene zu begeben, die nicht logisch doch glasklar ist. Dem zu folgen, was es auslöst, es eindrigen und wirken zu lassen … und mitzuschwingen. Dieses Mitschwingen ist das Moment der Resonanz. Hier schwingt unser System mit der Lebenskraft – in der alles heil ist.

Lauschen und Schwingen

Wie eine solche feine Wahrnehmung und Öffnung bis in das Mitschwingen hinein erfahren werden kann, möchte ich Dich mit einer der vielzähligen Zuschriften, die ich zu den Spirits bekomme, miterleben lassen. Hier schrieb mir Claudia Neumaier aus München. Selbst kräuterkundig nutzt sie mit ihren Kursen den Vorgang des Destillierens dafür, die Teilnehmenden in die innere Alchemie zu führen (das war übrigens der Fokus der abendländischen Alchemisten im Mittelalter). Also, lausche Claudia (stark gekürzt!), die den Aditi-Wermut so trefflich eingelassen hat und ihn als das „Fahrzeug“ nutzen konnte, das er ist:

Der Ort, wohin es wollte, war der Solarplexus. Ein schneller Sprung mitten hinein in meine energetische Mitte. Und dann mal ordentlich drin wühlen. Aufruhr verursachen, in einem ganz neutralen Sinn. Ein langsames Drehen im Uhrzeigersinn, so als würde ein Teig in der Küchenmaschine geknetet. Und am Anfang noch keine Farbe, nur das Aufgewühltsein.
Und kurz danach ein Sprung in die Kehle. Und auch dort das gleiche „Durchwühlen“. Als würde etwas gesucht. So, als kniet jemand vor einer Kommode und wirft nacheinander die Sachen aus der Schublade hinter sich. “Alles raus. Alles anschauen.“ ruft der Wermut. Und ein leichtes Unwohlsein. Ein ganz zartes Würgen in der Kehle. „Alles raus.“ ruft er noch etwas lauter.
Jetzt kommt langsam Farbe: ein eisblaues, metallisches helles Blau. (…) Und dann der Impuls der Aufrichtung. Da habe ich erst gemerkt, daß der Kopf konzentriert gesenkt war. (…)  Dem kann man sich nicht entziehen. Irgendwann geht es nicht mehr gerader. Und nicht mehr höher. Aber biegen will ich mich. Weiten will ich mich. Die Armen zur Seite und zum Himmel strecken und mich dem Himmel öffnen. (…) Weil ich stark bin. Weil ich nicht mehr verletzlich (?), verletzbar (?) bin.
(…) Das große Thema ist heute die KLARHEIT.

So beginnt das Geheimnis des Heilseins also in der endlosen Welle der Lebensenergie. Sie aufzunehmen ist gleichbedeutend mit einer tiefen Erfahrung der Liebe, die unser Sein ganz entfaltet. Die Pflanzen – in ihrer unversehrten, reinen Form – vermögen die Brücke zu bauen.

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Alchemie – Das reine Wesen der Dinge

Alchemie

Alchemie und Spagyrik – was ist das eigentlich ? Und was hat Wild Natural Spirit damit zu tun ?
… ich habe mich auf den Weg gemacht, um das herauszufinden: Die Ernte war fast eingebracht, gerade war die Welt durchs „Löwentor“ gegangen (8.8.2020), Mond und Mars standen in Konjunktion, als ich zu meinem Freund Rainer an den Chiemsee fuhr, um endlich gemeinsam Aditis Wermut (artemisia absinthum) alchemistisch auszuarbeiten.
Mein ganzes Auto duftete nach dieser magischen Pflanze, ihr bitter-würziges Aroma und ihre enorme Präsenz saßen mir in jeder Zelle. Ich hatte ihn in seiner ganzen transformierenden Kraft zu Vollmond geschnitten, so wie es die Kunst gebietet, und nun war es an der Zeit, ihn auszuarbeiten.
Bald brannten vier Feuer, die Glaskolben standen bereit, Schmelztiegel, Filter, Helme, gereinigter Alkohol…
Einen vollen alchemistischen Zyklus mit Rainer auszuarbeiten, war schon lange ein großer Wunsch von mir gewesen – in die Tiefe der Elemente abzutauchen, das Augenscheinliche zu zerlegen in seine Grundprinzipien, zu reinigen – und nach langer Arbeit neu zu vereinen als die gereinigte Essenz, das „pure Ganze“.

Zwischenprodukte
Alchemie und Spagyrik
Zwischenprodukte
Alchemie und Spagyrik

Ich sah die heilige Pflanze in den Glaskolben – auf dem einen rannen die Kondensationsstreifen schlangenförmig, wie es der Alkohol macht, in dem anderen teilte sich der Wassernebel in immer feinere Tröpfchen. Das leise „pling pling“ der aus dem Helm tropfenden Destillate begleitete uns mit dem Knistern des Feuers durch mehr als 12 Stunden. Bei der Verwendung des natürlich entstandenen Alkohols für den Auszug sprechen die Alchemisten davon, „der Schlange den Kopf und den Schwanz abzuschlagen“, das heißt, die erste und die dritte Fraktion zu verwerfen um den giftigen Methylalkohol in der ersten Fraktion und die Fuselöle in der dritten Fraktion abzusondern.
Überhaupt ist der ganze Vorgang eine Flut intensiver sinnlicher und feinstofflicher Eindrücke, jeder Handgriff, jede Farberscheinung trägt einen bildreichen Aphorismus, der sehr gut umschreibt, was hier im Tiegel – aber auch im Alchemisten selbst – geschieht.

Die Reinigung der Erde, etwa: Nach langem Glühen und Rühren gewinnen wir die fast weiße Rohasche aus ca 800g Pflanzenmaterial und solvieren sie in destilliertem Wasser diese Mischung wird erneut erwärmt. Dann entnehmen wir den festen Sulfur aus dem Kolben der alkoholischen Destillation und verdampfen die verbliebene Flüssigkeit. Die Lösung wird abfiltriert das was an Festem im Filter verbleibt ist das caput mortuum.
Oder der fixe Sulfur, der durch den Vulkan geht: Der fixe Sulfur aus der Destillation des alkoholischen Auszugs wird abgedampft. Er wird durch den Vulkan gehen und stellt dann das Feuerelement dar.

Den ganzen restlichen Tag und die Nacht saßen wir an den Feuern, destillierten den Wermut in gereinigtem Wasser und in gereinigtem Alkohol, filtrierten, veraschten, kalzinierten. Am nächsten Tag, exakt um 12h37, vollzogen wir die chymnische Hochzeit:
Das gewonnene Sal (die veraschten und geschmolzenen Rückstände des Wermuts) steht für den Körper. Ihm wird zuerst der Merkur – der Geist, Shiva, das alkoholische Destillat – beigefügt, dem Körper der Geist eingehaucht. Und dann folgte der Sulfur – die (gereinigte) Seele, Shakti des Wermut, die im Wasserdampfdestillat der Pflanze ausgearbeitet wurde. (Das ist auch die Ebene, auf der Wild Natural Spirit arbeitet).

Wir gewannen eine lichtgelb leuchtende Essenz, deren Duft bereits durchschlägt. Ein Tröpfchen auf der Zunge erzeugt eine regelrechte „Explosion“. Nie habe ich etwas so kraftvolles und reines in Händen gehalten !

Was ist Alchemie

Die Smaragdtafel (Tabula Smaragdina) ist wohl die älteste Aufzeichnung alchemistischer Praktiken. Sie wird dem ägyptischen Hermes Trismegistos zugeschrieben. Hermes Trismegistos galt von der Spätantike bis zur frühen Neuzeit als Verfasser einer Reihe von philosophischen, astrologischen, magischen und alchemistischen Schriften. Die Tabula ist einer der berühmtesten Texte alchemistischer und hermetischer Literatur. In den rund zwölf allegorischen Sätzen spiegelt sich die Vorstellung eines Zusammenhangs von Mikrokosmos und Makrokosmos. Sie bildete die Basis der ersten „wissenschaftlichen“ Arbeiten zur Heilkunst in Europa, etwa die des berühmten Paracelsus oder Agricola.

Kupferstich von Stolzius von Stolzenburg, Theatrum Chymicum anno 1614, Bildquelle Wikimedia
Kupferstich von Stolzius von Stolzenburg, Theatrum Chymicum anno 1614, Bildquelle Wikimedia

Die Trennung zwischen Chemie und Alchemie im 18./19. Jahrhundert markiert einen Wendepunkt im menschlichen Verständnis der Natur: In der Alchemie gehen wir von einer belebten, sich ständig wandelnden Natur aus. Nichts, das lebt und unveränderlich wäre. Das Unveränderliche, das, was sich im alchemistischen Prozess nicht mehr lösen und wandeln lässt, nennen wir „caput mortuum“ – Totenkopf. Es wir aus dem alchemistischen Prozess herausgenommen,

Die moderne Chemie geht von fixen Elementen mit einem festen, atomaren Aufbau aus. Sie analysiert die Wirkung von Stoffen über das quantitative Vorkommen bestimmter Elemente – und betrachtet auch den Körper, auf den eine Substanz wirkt, als fest definiertes Gefüge biochemischer und physikalischer Abläufe. Kopfschmerzen – Aspirin – das ist die einfache Lösung, die gerade in der Inneren Medizin so wenig wirklich löst.
Die bis heute naturwissenschaftlich unerklärte „vis vitalis“ – die Lebenskraft, die einem Gemenge von festen Stoffen Bewusstsein, Empfindungsvermögen, Gestaltungskraft einhaucht, wurde schlicht ausgeklammert.
Die Alchemisten hingegen interessieren sich für genau dieses Phänomen. Neben der Signaturenlehre, der Transmutation und der Nutzung kosmischer Einflüsse ist die Alchemie ein komplexes Handwerk, eine anspruchsvolle Wissenschaft. Es geht darum, das Ursprüngliche, Lebendige zu reinigen vom Leblosen – dem Caput mortuum – , das sich nicht mehr wandelt und somit leb- und wertlos ist.
Das in vielen Destillations-, Veraschungs- und Schmelzvorgängen gewonnene „reine Lebendige“ jedoch wird dann – nach Ausscheidung des caput mortuum“  in der sogenannten „Chymnischen Hochzeit wieder vereint.

„Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem”
„Untersuche die inneren Bereiche der Erde. Durch Reinigen wirst Du den verborgenen Stein finden“

Was macht Alchemie

Die Alchemie ist die hohe Kunst der Heiler und Wissenschaftler zwischen dem 1. Jahrhundert und etwa dem 18. Jahrhundert, in dem langsam die neuzeitliche Naturwissenschaft oberhand bekam mit ihrem mechanistisch-kausalistischen Ansatz. Mittlerweile ist ihr Einfluß so weit gewachsen, daß die alten Heilwege nicht nur weitgehend als wirkungsloses Blendwerk diskreditiert sind, sondern daß kein anderer als ein etablierter Naturwissenschaftler, bezeugt von pharmazeutischen Institutionen,  behaupten darf, ein Heilmittel zu kennen oder zu haben.
In unserer Zeit kennen wir letzte Reste der Alchemistischen Kunst unter dem Begriff „Spagyrik“. Drei, vier Unternehmen weltweit widmen sich dieser Kunst und wagen immerhin die Aussage:

Spagyrische Essenzen wirken ganzheitlich und regen Psyche und Körper an, wieder ins Lot zu kommen und sich so selber zu heilen. Sie können vorbeugend zur Gesundheitserhaltung sowie zur Therapie von akuten und chronischen Beschwerden bei Menschen wie auch bei Tieren eingesetzt werden.“
Zitat von der Website der Heidak AG in der Schweiz

Feuer hüten die ganze Nacht
Alchemie und Spagyrik
Feuer hüten die ganze Nacht
Alchemie und Spagyrik

Ich kann ja bereits bei der Herstellung der Wild Natural Spirit Essenzen beobachten und erfahren, wie nicht nur die sorgfältige technische Handhabung, sondern auch das „Beseelen“ der verarbeiteten Pflanzen zu einer erstaunlichen Erhöhung der Wirkkräfte führt. Und hier arbeiten wir „nur“ mit der Seele der Pflanze.
Durch den kompletten alchemistischen Prozess zu gehen – auch den fixen Sulfur (Rückstand im Destillationskessel) zu gewinnen, die Pflanze ganz zu veraschen und hinzuzufügen verstärkt Resonanz und Verfeinerung des gesamten Ergebnisses.

Und nicht nur in der „Flasche“, die wir letztlich befüllen mit spagyrischer Tinktur (alkoholisches Destillat), spagyrischer Essenz (Wasserdampf-Destillat) und der verglühten Asche des Wermut, halten wir ein hoch schwingendes „Instrument“, eine Verwandlung des ursprünglichen Wermuts, der nur noch aus den gereinigten Grundprinzipien in der für ihn eigenen Zusammensetzung besteht.

Auch mit uns selbst hat sich eine Transmutation vollzogen, das Feuer der Nacht, die Dämpfe aus dem Kolben, die Konzentration auf den Vorgang der Reinigung und die Kraft des Lebendigen hat uns Adepten selbst verwandelt.

Ausblick

Alchemie und Spagyrik: so ist das also !
Ich bin sehr dankbar, mit Rainers erfahrener Begleitung diesem Vorgang einmal ganz beigewohnt zu haben. Und ich hüte unser „Werk“ mit Argusaugen und tiefem Respekt. Wir haben besprochen, daß wir 20 mal 5 ml der spagyrischen Essenz frei geben. Wenn Du eines der kostbaren Fläschchen erhalten möchtest, schreibe mit bitte.

Wird diese Erfahrung Auswirkungen auf unsere Arbeit für Wild Natural Spirit haben ?
Bis dato bin ich bereits sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die wir aus der reinen Wasserdestillation unserer Heilkräuter erzielen. Die Produktbewertungen quellen über von erstaunlichen und erfreulichen Rückmeldungen zur Qualität der Spirits.

Evelin und Rainer bei der chymnischen Hochzeit
Alchemie und Spagyrik
Evelin und Rainer bei der chymnischen Hochzeit
Alchemie und Spagyrik

Die alchemistischen Prinzipien basieren ja ebenso wie die von mir seit 30 Jahren genutzte TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) auf der Elementenlehre. Überhaupt gibt es viele Übereinstimmungen der beiden Ansätze aus so unterschiedlichen Kulturen wie dem alten Ägypten und dem Alten China.
Doch weiter lernen will ich sicher !

Jetzt ist allerdings erst einmal geboten, daß wir lernen, mit der großen neuen Kupferdestille umzugehen – eine Alambique diesmal, die uns eine noch langsamere und differenziertere Aufschließung unserer Kräuter ermöglicht.
Im Oktober dann gibt es erst einmal TCM in der Tiefe mit den drei Seminaren zu Diagnostik, Therapie und Ernährung nach den Fünf Elemnten.
und … wer weiß … vielleicht gibt es in 2021 ja ein Seminar mit Rainer zu den Grundlagen der Alchemie.


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Praxiswoche im Paradies

Destillation

Destillation von Heilkräuer-Essenzen

Das Geheimnis von Aditi ist die Wildheit, die Stille.
Daher gibt es nicht viele Gelegenheiten, auf den Berg zu kommen, auf dem die Wild Natural Spirits wachsen. Eine dieser Möglichkeiten sind die Praxiswochen. Eben ging der Destillationskurs zu Ende – und er war an Menschen, Fähigkeiten, Dichte und Austausch so reich, daß ich ein wenig von unseren Erlebnissen teilen möchte.

Der Garten – das Kronjuwel

Bei der letzten Seminargruppe war geballtes Expert*innen-Wissen versammelt: Eine Wala-Mitarbeiterin, zwei phytologische Laboranalytikerinnen, ein Hobby-Destillateur usw. Wir waren zu zehnt, als wir gleich nach der Ankunft eine ausführliche Gartenbesichtigung machten.
Mitte August ist bei unserem Heilkräutern schon ein gutes Stück der Ernte geschafft – doch Sonnenhut und Ysop, Königskerzen und die zweite Salbeiblüte vermochten die neugierigen Besucher*innen dennoch zu verzaubern. Hier konnte ich gut vermitteln, daß die Unversehrtheit unserer Pflanzen das A und O der Heilkraft, Wirksamkeit und Bekömmlichkeit unserer Destillate ist. Keine tierischen Stoffe, keine Maschinen, kein Dünger, der nicht auf unserer Wiese gewachsen ist, beeinträchtigt die Strahlkraft unserer Heilkräuter. Und das konnten die Teilnehmenden mit allen Sinnen aufnehmen. Die „große Runde“ über ganz Aditi – mittlerweile stolze 37.000 Quadratmeter – führte zudem vorbei an den Kraft- und Meditationsplätzen, an den wilden Bereichen und Obstpflanzungen.

Die natürliche und die durch Einfühlung sichtbar gemachte Struktur der Pflanzengemeinschaften, ihr Zusammenwirken mit den Elementen und den Tierreichen wurde greifbar und erfahrbar. Und ein ganz klein wenig konnte ich bei der Erläuterung der Beetanordnungen im Sinne der Fünf Elementenlehre schon auf das Oktober-Seminar vorgreifen. Doch es ist von so großer Relevanz für die Wirkung der Heilkräuter, daß sie in ihrer natürlichen Ordnung gedeihen und nicht von Maschinen, Effizienzdenken und synthetischen Stoffen belastet sind. Das sie wahrgenommen werden als höchst fragile und zugleich atemberaubend machtvolle Begleiter für uns Menschen.
Der Anfang war gemacht.

Das Ernten – Sich von der Pflanze führen lassen

Am ersten „Arbeitstag“ des Seminars stand die Ernte der Wasserminze an. Nachdem ich die Bedeutung des Heilkrauts in der Druidenkultur der Kelten erklärt hatte und der intensiv frisch-erdige Duft uns alle umhüllt hatte, bat ich die Teilnehmenden, ihre Körbe mit Laken auszulegen, das Arbeitsgerät zur Seite zu nehmen und sich um das Wasserminzenfeld zu versammeln. Die Wasserminze wurde nach der Sage von den Druiden zur Förderung der Hellsicht und zugleich zur innigen Verwurzelung mit Mutter Erde verwendet. Somit sind im menschlichen System sowohl das Wurzelchakra als auch das Dritte Auge und Kronchakra angesprochen. In der tantrischen Tradition werden diese menschlichen Energieknoten durch das Tönen der Vokale „O“ und „I“ aktiviert. Und so standen wir minutenlang um das Feld, ummantelt vom intensiven Duft der Wasserminze und tönten, bis die Pflanzendeva uns ganz durchdrungen hatte. Für manche/n war das neu – doch es funktionierte, und wenig später knieten alle inmitten der Pflanzen und schnitten in ruhigem Rhythmus Stängel für Stängel. In Stille wurden die Körbe abgedeckt, zur Darre gebracht und für die Destillation vorbereitet.

Dieser Erntevorgang wiederholte sich in den folgenden Tagen Noch mehrmals: Die Teilnehmenden durften Sonnenhut und Wermut ernten – und ganz zum Schluß „ihre Pflanze“ ernten und für den Eigengebrauch destillieren. Bis zu diesem Punkt war angekommen, daß wir ganz unmittelbar mit den Pflanzen kommunizieren – erkennen können, wo und wie geerntet werden kann, wahrnehmen können, wo die Wirkkraft der Pflanze ansetzt – und was sie bewegt – bis hin zur Lektion des Abschlußtages, an dem die Teilnehmenden nicht eine Pflanze mit dem Kopf gewählt haben, sondern die Pflanze „riefen“, die für sie jetzt die richtige Begleiterin war – und sie auf diese Weise – spürend, lauschend, geführt – auch fanden.

Die Destillation – Die Kunst, die Seele der Pflanze zu gewinnen

Die Destillation ist der ganz ursprüngliche Vorgang, mit dem die Weisen der Vorzeit die Essenz eines Heilmittels gewannen.
Bei der Destillation wird in einem geschlossenen System Wasser verdampft und durch das Heilmittel hindurch geführt. Auf diese Weise lösen sich erst die flüchtigen, dann die schwerer löslichen Teile des Pflanzenkörpers von seinem grobstofflichen Teil. Diese „Essenz“ kondensiert im weiteren Verlauf und wird als „gereinigte Seele“ im Destillat aufgefangen. Doch keineswegs handelt es sich bei dem Destillat um ein rein feinstoffliches Mittel, wie etwa bei den homöopathischen Substanzen. Das Reindestillat enthält eine Vielzahl kostbarer, pflanzlicher Inhaltstoffe – wie etwa die ätherischen Öle, wasserdampfflüchtige lipophile Bestandteile wasserlösliche flüchtige Inhaltsstoffe der Pflanzen, sowie Artefakte (wie z.B. Chamazulen).

Auf dem Markt gibt es so gut wie keine Reindestillate – die angebotenen Hydrolate sind in der Regel Abfallprodukte aus der Gewinnung ätherischer Öle und somit eines Großteils ihrer Wirkstoffe beraubt. Daher war es für die Teilnehmenden ein Genuß, die eben geernteten Heilkräuter in unseren großen Kupferdestillen zu sehen, den aufsteigenden Duft, das Rauschen des offenen Feuers und schon bald den Klang des stetig tropfenden Destillats im Glaszylinder zu erleben.

Hier auf Aditi ist auch dieser „technische“ Vorgang ein Ritual.
Wir arbeiten weiterhin in Stille, die mächtigen Kupferdestillen sind weit mehr als bloßes Werkzeug, der Umgang mit den Elementen und das Hervortreten der Pflanzenseele ein immer wieder großartiges Ereignis. Alle Seminarmitglieder konnten diesen Zauber, dieses Wunder mitverfolgen und in sich aufnehmen. Das war mir wichtig.

Die Alchemie – Probe aufs Exempel

Am dritten Tag befassten wir uns intensiv mit der Qualität von Hydrolaten, ätherischen Ölen und Rohpflanzen. In der Alchemie – der ich übrigens ein paar Tage zuvor ausgiebig gefrönt hatte und zu der ich noch berichten werde – geht es darum, den „Stein der Weisen“, die pure Essenz zu gewinnen, indem der natürliche Stoff in seine vier Prinzipien zerlegt, als Fragment gereinigt und dann in der chymnischen Hochzeit aus den reinsten Einzelteilen neu vereint wird.

So weit gehen wir auf Aditi nicht. Die Reinheit wächst hier auf den Permakulturfeldern langsam, das ganze Jahr hinein, gehegt mit höchster Achtsamkeit und Hinwendung. Die Unversehrtheit der verwendeten Pflanzen ist unser Anker, die Ursache für die hohe Schwingung unserer Destillate.
Und hierauf machten wir wieder einmal in der großen Praxisgruppe die Probe aufs Exempel:
Wie immer zu diesem Seminar, hatte ich einige Rohdrogen und Hydrolate anderer Bio-Hersteller besorgt, mit denen wir die Spirits verglichen. Dabei leitete  ich die Gruppe an, den eigenen Körper als Meßinstrument einzusetzen und die Wirkung der jeweiligen Probe über die in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) relevanten Qualitäten zu prüfen. Vom „Kalibrieren des Körpers“ über das Ansetzen der Probe bis hin zur Beschreibung der wahrgenommenen Qualitäten nahmen wir uns sehr viel Zeit.

Am Schluß trugen wir die einzelnen Ergebnisse Pflanze für Pflanze, Präparat zusammen und staunten: Die Wahrnehmungen waren sehr weitgehend übereinstimmend – von der erzeugten Dichte und Festigkeit des Aditi-Salbeis im Vergleich zu Fremdprodukten bis hin zum Verlust der Wirk-Bandbreite beim ätherischen Öl, dem die Wasserphase der Pflanze fehlte.
Die Wahrnehmung zu schulen und eine feine Abstimmung zwischen Körper und Pflanze vornehmen zu können, ist die eigentliche „Kunst“, die jede/r Anwender/in von Heilpflanzen und ihren Präparaten für sich entwickeln sollte. Die reine Symptombetrachtung und das Abstellen auf die physikalisch-chemische Zusammensetzung reichen nicht aus, um heilvolle Felder zu erkennen und miteinander zu vereinen.

Ausgestattet mit diesen Erfahrungen und Kenntnissen war es den Seminarteilnehmenden ein Leichtes, am vierten Tag „ihre“ Pflanze zu finden. Nicht kognitiv, nicht über Analyse und Projektion; sondern über den Ruf aus dem Inneren, der mit der Frage ausgesandt wurde „Wer ist jetzt da für mich ? Wer hat die Antwort, die mich nun rund macht ?“. Lauschend, spürend, vertrauend schwärmten sie aus, bewegten sich sanft über ganz Aditi und kamen später mit leuchtenden Augen und einer kleinen Ernte ihrer persönlichen Begleiterin wieder. In freudiger Erwartung und liebevoller Gemeinschaft wurde so Pflanze für Pflanze in den kleinen Destillen aufgeschlossen, einem jeden, einer jeden ihre Seelenpflanze.

Ich bin voll der Dankbarkeit für so fruchtbaren Boden, für Menschen, die sich mit mir aufmachen, der Natur zu vertrauen, ihre Sprache zu lernen und ihr mit der gleichen Liebe entgegenzutreten, mit der sie uns jeden Tag neu begegnet.

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Pur hält besser

Reindestillat Pflanzenwasser

Soeben bekam ich die Analyseergebnisse unseres Labors. Regelmäßig lasse ich von unseren Destillaten eine qualitative Analyse anfertigen. Und es gibt gute Nachrichten:
Unsere Reindestillate sind mindestens (!) 2 Jahre haltbar – das heißt: Ohne irgendwelche Konservierungszusätze sind die Spirits 24 Monate lupenrein und stabil. Und wenn wir nächstes Jahr wieder Proben unseres Startjahres 2018 einsenden, bin ich zuversichtlich, daß wir auch das noch toppen.

Damit brechen wir jede Behauptung, die dahin zielte, unsere Reindestillate seien ja “auch nur Hydrolate”.
Allen Hydrolaten auf dem Markt, die eine Haltbarkeit von mehr als 6 Wochen versprechen, wurde (mindestens!) Alkohol oder UV/IR-Strahlung oder Silberionen zugesetzt. Das ist notwendig, da sich anderenfalls Hefen und Bakterien in der wässrigen Phase des Pflazenwassers bilden.
Wir brauchen das nicht…
Unsere Reindestillate sind die unversehrte Essenz der ganzen Pflanze. Und das macht nicht nur chemisch und physikalisch einen Unterschied zu allem, was mir auf dem Markt bekannt ist, sondern eben auch feinstofflich.
Mal abgesehen davon, daß ich keinen anderen Betrieb kenne, der das (kostbare) ätherische Öl komplett im Destillat belässt – so ist die Wirkkraft und Reinheit der Spirits vor allem mit unserer Arbeitsweise zu erklären.
“Unversehrt” … das bedeutet: Permakultur. Reine Handarbeit. Keine Eile, keine Gewalt, keine Maschinen, keine fremden Stoffe, die nicht mit der Pflanze vor Ort gewachsen sind. Stattdessen viel Liebe, Stille, die unmittelbaren Naturkräfte. (nix Gewächshaus ! Nix elektrische Trocknungs- und Destillationsanlagen !).
Es ist die Qualität unserer Pflanzen, die in allererster Linie für die Qualität unserer Reindestillate verantwortlich ist.

Und so nimmst Du mit den Spirits tatsächlich Feuer, Wasser, Heilkraut – pur ! – auf.
Das macht sie bekömmlich.
Das macht sie wirksam.

Und vor allem gelingt es uns offensichtlich, die Seele der Pflanze selbst zu Dir zu transportieren, und die unversehrte Deva ihr heilendes Werk an Dir verrichten zu lassen.

Hier bekommst Du noch mehr Informationen zum Unterschied zwischen Hydrolaten, unseren Reindestillaten und unserer Naturkosmetik: https://wild-natural-spirit.org/naturkosmetik-und-reindestillat-der-unterschied/

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Was Seele hat, gedeiht – ein leuchtendes Beispiel an Hingabe

Aditi

Es gibt Begegnungen mit Menschen, die die Spirits zu sich holen, die so tief und so berührend sind, dass allein hierfür alle Arbeit sich gelohnt hat.
Dieses atemberaubende Feedback von einer Kundin – das in meinen Augen ein leuchtendes Vorbild für Hingabe und Liebe ist – möchte ich mit Euch teilen.

Liebe Evelin, viel Zeit ist vergangen. Und wir dürfen alle bester Hoffnung sein! Meine Schwester hat sich nach einigen Wochen Koma entschieden, am Leben zu bleiben! Durch meinen Resturlaub konnte ich viele Tage im März direkt an Ihrer Seite sein. Deine Öle haben mich an jedem einzelnen dieser Tage auf die Intensivstation begleitet.
Im komatösen Zustand habe ich intuitiv entschieden, welches Öl ich in Ihre Aura sprühe: zu 80% war es der Sonnenhut.
Die treue Schafgarbe lag IMMER an Ihrer Seite!!
Dann habe ich begonnen Ihren Körper zu salben und zu cremen. Habe einer neutralen Creme Dein Salbei Öl hinzugefügt und meine Schwester hat es aufgenommen/ angenommen.
Als Panik, erhöhter Hirndruck und enorme Unruhe auftraten habe ich in einen Raumbefeuchter die Ringelblume gegeben. Hier hat Ysop (mit dem ich mich vor den Krankenhausbesuchen gestärkt habe) mit mir Kontakt aufgenommen und wollte auf Ihren Körper. Habe mir Ysop auf die Hände gesprüht und sanft auf Ihren Körper gelegt.
Druch die künstliche Beatmung und die Magensonde, hat sich ein leichter Pilzbelag im Mund gebildet. An Schlucken war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken…. habe Ihren Mund mit Kamille und Salbei gesäubert und Ihre Lippen immer wieder mit den in Wasser verdünnten Ölen benetzt und befeuchtet.
Wir alle haben einen UMHANG aus Gebeten, Lichtern, positiven Energien, guten Gedanken, unendlicher Liebe und DEINEN ÖLEN gewebt. Mehr als einmal war meine Schwester auf der anderen Seite unterwegs und hat sich “dort herumgetrieben” – Es war einzig und allein Ihre Entscheidung weiter hier auf Erden zu weilen. – Wir haben Ihr mit ALLEM was möglich war, einen gütigen und liebevollen Boden vobereitet.
Zu meiner Schwester sage ich heute: Gott hat Dich mit der einen Hand fallen lassen und mit der anderen Hand sanft wieder aufgefangen.
Es geht Ihr gut und Sie kämpft sich jeden Tag ein Stück weiter ins Leben zurück. Sie verarbeitet gerade sehr, sehr viel. Und der Weg, den Sie/ wir gehen wird spannend!
Evelin Du wunderbare Seele, die Du so nah an meiner Seite bist!
Mein Dank kommt aus tiefstem Herzen und ich liebe Dich für das was Du bist und machst! Herzensdrücker, Mareike”

Mareike hatte mir diese Rückmeldung zu ihrem Umgang mit den Spirits zunächst als persönlichen Brief geschrieben. Ich bat sie, ihn aufgrund seiner Strahlkraft zu veröffentlichen. Sie hat ihn nun als “Produktbewertung” zur Schafgarbe Gesichtspflege tatsächlich eingestellt. Und also solche ist das, was sie zu sagen hat, viel zu groß.
Viel zu schön.

Mit ihr abgesprochen teile ich daher ihre Zeilen mit Euch.
Und hier findet Ihr Mareikes Eintrag direkt: https://wild-natural-spirit.org/produkt/gesichtspflege-bio-schafgarbe/

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Phytotherapie verstehen

Hast Du schon einmal in unserer ausführlichen Bibliothek zu Permakultur, Destillation, Heilpflanzen, Naturkosmetik und ätherischen Ölen gestöbert ?
Dort findest Du Wissen in der Tiefe über Pflanzen als Heilerinnen und Begleiterinnen, über unsere Art, maschinenfreie Landwirtschaft in Permakultur zu betreiben und kostbare Destillate vor Ort herzustellen.

Damit die Fülle an Praxiswissen übersichtlich bleibt und Dich in deiner Freude an unserer Naturkosmetik und den Reindestillaten unterstützt, haben wir den Blog nun strukturiert:
Wenn Du über den Menüpunkt https://wild-natural-spirit.org/blog/ auf den Blog kommst, kannst Du in der Seitenleiste wählen, zu welchem Thema Du mehr erfahren möchtest:

  • #Destillation – hier erfährst Du ein wenig über Technik und alchemistischen Vorgang der Destillation
  • #Heilpflanzen – hier findest Du auch die Pflanzenprofile, in denen ich beschreibe, welche Eigenschaften die von uns verwendeten Pflanzen haben, wie wir sie angebaut haben und wie Du sie verwenden kannst
  • #Hydrolate und #ätherische Öle – hier erfährst Du zum Unterschied zwischen Wild Natural Spirit-Reindestillaten und handelsüblichen Hydrolaten und ätherischen Ölen
  • #Naturkosmetik – ist unser Abschnitt zu Beschaffenheit, Wirkweise und Anwendung unserer absolut zusatzfreien Naturkosmetik
  • #Permakultur – und hier etwas Anregung zur Gestaltung deines eigenen Permakulturgartens und zu Grundprinzipien, die Du in der Praxiswoche erfahren und vertiefen kannst

Viel Freude beim Stöbern und Lernen !

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Lernen auf Aditi

Praxiswoche Destillation

Die Praxiswochen

Bald ist es so weit und wir geben im Rahmen der Praxiswochen zu Permakultur und Destillation wieder Gelegenheit, auf unserer biozertifizierten Kräutertei mit uns zu lernen und zu genießen.

Wenn hier auf unserem “Berg Aditi” die Reneclauden-Bäume in weißer Blütenpracht erstrahlen, Fliederduft die Luft tränkt und die Bienen längst erwacht sind, beginnen unsere Praxiswochen Permakultur.

In diesem Jahr sind es schon zwei Termine, die wir anbieten, um Dir zu ermöglichen, im Tun und Spüren zu erfahren, was Permakultur ist. Unser ganzer Betrieb ist nach diesem Kreislaufprinzip aufgebaut, in dem es um die Stärkung und Erhaltung der vorhandenen Gemeinschaften und Kräfte geht: Mischkulturen, erhaltende Bodenbearbeitung – natürlich maschinenfrei – Integration von Insekten, Mikoorganismen und nicht kultivierten Pflanzen. Am Vorabend besprechen – nach dem gemeinsamen Abendessen und vielleicht am Lagerfeuer – wir theoretische Grundprinzipien – etwa, was Gartenzonen und Gestaltungsmuster sind, wie Swales funktionieren und warum Flächenkompostierung Sinn macht. Am Morgen dann nimmt jeder sich Arbeitsgerät, geht in einen bestimmten Bereich unseres 35.000 Quadratmeter großen Naturgrundstücks zu einer der Anpflanzungen und beginnt mit der gärtnerischen Arbeit.
Wir werden viel draußen sein, lauschen, genießen – aber auch ordentlich körperlich arbeiten.
So trägst Du nicht nur ganz konkret zum Werden dieses zauberhaften Heil- und Lernorts bei, sondern nimmst Wissen und Erfahrung zu Artenvielfalt, naturliebender Bewirtschaftung und ökologischen Kreisläufen mit, die Dir helfen, vielleicht dein eigenes Projekt aufzubauen.

Im Juni und August folgen dann die Praxiswochen Destillation:
Da wir unsere Kräuter ja selbst destillieren und hieraus kostbare Naturkosmetik und bewährte Hausmittel herstellen, kannst Du bei uns auch zu Destillation und Kräuteraufbereitung lernen:
In den beiden “Praxiswochen Destillation” kannst Du mit uns duftenden Salbei und blühende Kamille ernten und zur Veredelung vorbereiten, Du darfst uns über die Schulter sehen bei der Destillation an der großen Kupferdestille und eigene Destillate an der kleinen Lehrdestille herstellen.
Auch hier wechseln sich wieder Theorie und Praxis ab – wichtig ist mir besonders, die Qualität der eingebrachten Pflanzen einschätzen zu lernen und unterscheiden zu können zwischen importiertem und heimischem, maschinell erzeugtem und handgesammeltem Pflanzgut .Hier werden wir deine Sinne schärfen und Dich selbst probieren lassen.
Vielleicht wird aus Dir noch ein waschechter Alchemist ?

Beide Praxiswochen sind von der Teilnehmerzahl sehr begrenzt. Es gibt drei unterschiedliche Formen der Unterbringung, die Du bei der Buchung wählen kannst.
Bis zum 31.01.2020 gibt es einen dicken Frühbucher Rabatt von 10%.

Ich bin sehr gespannt, wer sich in diesem Jahr auf Aditi einfindet und freue mich auf diese lebendigen Wochen !

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Traditionelle Manufaktur

Die Kunst des Destillierens

Erfahrungen aus der Kunst des Destillierens

Das Kräuterjahr neigt sich dem Ende zu – unsere Permakultur-Kräuter haben den zweiten (Hand)Schnitt hinter sich, das Lager ist übervoll mit herrlich duftenden Tees, kostbaren Reindestillaten und wertvoller Naturkosmetik. Noch eine Fraktion Melisse und erstmalig auch der Absinth (Wermut) bleiben zur Destillation – dann kommt nur noch die Pflege der Pflanzen und ihre Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit.

Dieses zweite Jahr an der Destille war ein wahres Lehrjahr. Schon Monate bevor wir in der „Praxiswoche Destillation“ all die Feinheiten und Unterschiede bei der Herstellung der Essenzen demonstrierten, begann ich, die zahlreichen Faktoren, die auf die Qualität der Destillate Einfluß haben, zu erkunden.

Durch die Herstellung der kosmetischen Destillate mußten wir eine viel feinere Kontrolle des ätherischen Ölgehalts finden und sehr sorgfältig pH-Wert-Entwicklung, Lichtbrechung, Separation und Düfte während des etwas 5-stündigen Destillationsvorganges herausfinden.

Wir hatten mithilfe einer kleinen 2-Liter-Destille zuvor entdeckt, daß die für die Kosmetik wichtigen wasserlöslichen Inhaltstoffe der Pflanzen eine ganz andere Temperatur- und Druckführung benötigen, als die Reindestillate, bei denen es vorrangig um die aromatisch duftenden, ätherischen Öle geht. Die pflegenden Stoffe, die bei der Wasserdampfdestillation gelöst werden, sind eher hydrophil (wasserliebend) und zumeist weniger flüchtig, als die ätherischen Öle. Die ätherischen Öle sind an sich zu basisch für die direkte Anwendung auf der Haut sind (Säureschutzmantel). Daherbrauchen wir auch für die Kosmetik mehr Blüten- und weniger Blattanteile.

Wäre uns die feine Einstellung dieser beiden Stoffgruppen während des Destillationsvorgangs nicht gelungen, hätten wir – wie die meisten industriellen Hersteller von Naturkosmetik – Stabilisatoren, Lösemittel und Emulgatoren benötigt, um die gewünschten pflegenden Eigenschaften zu erhalten. Doch so sind und bleiben wir PUR.

Schritt für Schritt fanden wir die spezifischen Luftdruck und Wetterbedingungen, Anheiz- und Kühlertemperatur aber auch Füllmengen und Relation der Pflanzenteile Blüte-Blatt-Stengel die für die kosmetische Produktion oder eben eher für die Reindestillat-Produktion am besten waren.

Zu unserer Überraschung wichen – bei gleichen Prozeßbedingungen – die Ergebnisse auch ganz erheblich davon ab, wie groß der Destillationsraum war: Die große 100-Liter-Destille, mit der wir auf Aditi auf offenem Feuer destillieren, brachte weitaus „vollere“, komplexere Destillate hervor, als die kleine Test-Destille.

Das Reifen der Pflanzenkraft

Erfahrungen aus der Kunst des Destillierens

So ergab zum Beispiel die Destillation der Echinacea-Blüten in der kleinen Destille eine süßlich-frisch duftende Essenz, die mit ihrem Aroma zwar bezauberte. Die durchschlagende feinstoffliche Wirkung der tief purpurfarbenen Blüten erzielten wir jedoch nur über die große Destille, in der der Dampf „reifen“ und sich weit ausdehnen muß, bevor er kondensiert und in die braunen Fläschchen rinnt. 19 von 20 befragten Personen, denen das Echinacea-Reindestillat verabreicht wurde, sprachen unmittelbar nach der Einnahme von „Präsenz“, „Klärung“, „Ruhe“, „Zentrierung“.
 Bei den vergleichenden Tests zum Destillat aus der kleinen Destille begeisterten sich die meisten hingegen lediglich in der Diskussion darum, ob es eher ein Kirschen- oder ein Mangoduft ist…

Die große Kupferdestille auf offenem Feuer macht den Unterschied: Sowohl das Edelmetall als Material der Destille als auch die Abwesenheit störender elektromagnetischer Felder (aus elektrischer Beheizung der Destille, wie das bei der Groß-Produktion sonst üblich ist) erlaubt die „Hochzeit“ von Pflanzendeva, Wasser und Feuer.

Auf dem etwa 2 Meter langen Weg vom Kessel in den Destillenhut vereinen sich die wasserlöslichen und flüchtigen Stoffe der Kräuter mit dem Wasserdampf bis zu einer maximalen Sättigung. Und das ist es, was wir für die Wirkkraft und Intensität unserer Spirits brauchen.

Nun kennen wir also den Grund des großen und sehr differenzierten Wirkspektrums unserer Destillate.

Das Geheimnis der Stabilität

Auch das „Geheimnis“ der langen Haltbarkeit unserer ätherischen Hydrolate beschäftigte so Manchen… 
Ist sie nur der Tatsache geschuldet, daß wir das gesamte ätherische Öl im Destillat belassen ? Das ist weltweit einzigartig – und doch: reicht das aus für diese überragende Qualität ?

Was ist dann mit den kosmetischen Destillaten für die Kosmetik, bei denen wir darauf achten (müssen), daß ein bestimmter Anteil an ätherischen Ölen nicht überschritten wird ? 
Warum sind auch sie so lange stabil ohne jedwede Konservierung – anders als alle anderen vergleichbaren Produkte auf dem Markt ?

Um mich hier abzusichern (und auch, um den behördlichen Auflagen gerecht zu werden) schickte ich auch dieses Jahr alle Destillate zur Untersuchung in ein externes Labor.

Ich hatte auch Destillate der letztjährigen Produktion mitgesendet – einfach, um die !“18 Monate Haltbarkeit“ zu dokumentieren. Und wieder haben die ätherischen Destillate sowie auch die Naturkosmetik von Wild Natural Spirit bei der externen Laboranalyse die Note “sehr gut” bekommen. Damit haben wir die Sicherheit, dass unsere Destillate 18 Monate makellos rein sind, obwohl (oder: weil?) sie vollkommen frei von Zusätzen dafür aber überreich an ätherischen Ölen sind.

Was also macht den Unterschied ?

Erfahrungen aus der Kunst des Destillierens

Praxiswoche Destillation

Ich hatte eine Ahnung. Anbau in Permakultur und Handarbeit machen den Unterschied. Und das wollte ich im Rahmen der Praxiswoche Destillation zusammen mit anderen Kräuterexpert/innen überprüfen.

Hier haben wir die Destillate aus Pflanzen unterschiedlicher Herkunft miteinander verglichen und destilliert. Salbei, der auf Aditi in Permakultur gewachsen ist und ohne Maschinen verarbeitet wurde verglichen mit Salbei aus anderen Biobetrieben.

Die Unterschiede im qualitativen Ergebnis sind erheblich. Auch der Vergleich mit gekauften (Bio-)Hydrolaten und den Wild Natural Spirit-Destillaten war überraschend: Alle Beteiligten konnten eindeutige Unterschiede schmecken, riechen und spüren konnten. Und das lag sicher nicht nur daran, daß andere Produzent/innen ihre Destillate in Plastikflaschen verpackten…
Und ein kleines Bonbon für die Laboranalytiker unter euch ist, dass unsere Destillate aus der großen Destille ein Lichtbrechungsindex von 0 haben, was so viel bedeutet, dass sie keinerlei “Unrein” enthalten.

Da freut sich das Alchemisten Herz.

Die Tatsache, daß unsere Pflanzen vom Samen bis zur Ernte keine Maschinen sehen, daß sie in Permakultur gedeihen und vor Ort von Hand in einer Kupferdestille auf offenem Feuer destilliert werden, trägt ganz sicher zu dieser Qualität bei.

Mach den Test selbst !

Die Deva führt – die Deva heilt

Erfahrungen aus der Kunst des Destillierens

Bei all dem dürfen wir nicht übersehen, daß Pflanzen Wesen mit Bewußtsein sind. Daß sie seit Jahrtausenden heilen, schützen und stärken. Wolf-Dieter Storl wie auch andere Autoren sprechen von der „Deva“, der Gottheit in der Pflanze. 
Ich kann aus meiner Arbeit sowohl im Kräutergarten als auch an der Destille oder mit Menschen, die Rat suchen bestätigen: Ich bekomme klar verständliche „Anweisungen“ darüber, wo ich welche Pflanze hinsetzen soll, wie ich sie zu behandeln habe und bei welcher Verfassunng oder bei welchem Menschen sie Resonanz erzeugt.

Für mich erscheint es ganz selbstverständlich, daß der Umgang mit unseren Pflanzen auf Aditi sich meßbar niederschlägt in den Destillaten.

Und so soll es ja auch sein….

Bitte fühle Dich ermutigt, selbst zu lauschen, zu schmecken und zu spüren. Fühle Dich bestärkt in dem Wunsch, Fremdes und Liebloses zu meiden und die Dinge in dein Leben zu wählen, die Achtsamkeit und Reinheit in sich tragen.

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Praxisiwoche Destillation

Praxiswoche Destillation

Von der Kunst des Destillierens und der Qualität von Ätherischen Hydrolaten

Dazu haben wir

** getrocknete und nicht getrocknete Pflanzen destilliert,
** Salbei der auf Aditi in Permakultur gewachsen ist und ohne Maschinen verarbeitet
wurde verglichen mit Salbei aus anderen Biobetrieben,
** in der 2-Liter- und in der 100-Liter-Destille gearbeitet
** haben Blüten gesondert und Blätter gesondert und auch die ganze Pflanze destilliert und die Ergebnisse verglichen.

Die Unterschiede im qualitativen Ergebnis sind erheblich.
Und ein kleines Bonbon für die Laboranalytiker unter euch ist, dass unsere Destillate aus der großen Destille ein Lichtbrechungsindex von 0 haben, was so viel bedeutet, dass sie keinerlei “Unrein” enthalten.
Da freut sich das Alchemisten Herz.

Die Tatsache, daß unsere Pflanzen vom Samen bis zur Ernte keine Maschinen sehen, daß sie in Permakultur gedeihen und vor Ort von Hand in einer Kupferdestille auf offenem Feuer destilliert werden, trägt ganz sicher zu dieser Qualität bei.

Mach den Test selbst !

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Natürliche Pflanzenapotheke

Das Beste vom Kraut

Unsere Vorfahren wußten die Heilkräfte von Salbei, Kamille und Co zu schätzen. Wild Natural Spirit belebt das alte Wissen neu. Seit drei Jahren lebt Evelin Rosenfeld ich im Herzen Deutschlands auf einem kleinen Berg namens „Aditi“. 35.000 Quadratmeter wildes Land werden nun nach und nach zu einem paradiesischen Permakulturgarten mit ganz besonderen Schätzen.

Kürzlich traf ich mich mit einer Freundin, die schon seit langem Kosmetika herstellt und erfolgreich verkauft. Sie war interessiert an meinen Destillaten als Rohstoff für ihre eigenen Produkte. Auf ihre Frage „Was ist in so einer 100ml-Flasche alles drin?“ antwortete ich : „Etwa 0,7 Kilo Schafgarbenblüten“. Sie blickte mich ungläubig an und fragte nochmals „In dieser 1 Flasche ? Wieviel muß ich mir da vorstellen ?“ Ich lächelte und sagte: „Anderthalb 10-Litereimer, etwa“.
Sie war sprachlos.
Als sie mich wenig später auf Aditi besuchen kam und uns bei der Arbeit im Garten überraschte, flossen die Tränen. „Das ist ja unschätzbar, was Du da machst. Dieser Ort – und der Garten – unglaublich, ich habe noch nie so eine Melisse gesehen“.
Ja, dachte ich bei mir. Was ich hier tue ist wie aus einer anderen Zeit. Und ich weiß, wofür ich es tue.

Unsere liebe Natur birgt alles in Fülle, was wir Menschen brauchen, um gesund in Körper und Geist zu sein. All die industriellen Produkte, die wir konsumieren, die Pharmazie und Kosmetik sind nicht nur für unsere eigene Gesundheit immer wieder mit unschönen Nebeneffekten verbunden. Vor allem liegt ihrer Herstellung ein Vorgang zugrunde, der unser aller Basis – eine gesunde Natur – zerstört. Ob es die Maschinen auf den Feldern, die in Laboren isolierten Stoffe oder all die Vorrichtungen zu Haltbarkeit und Aussehen sind: All dies ist überflüssig. Und meist sogar schädlich.

… wenn sich denn manche wieder die Mühe machten, die Natur zu lesen und ihr zu folgen!

Sie sind selten geworden, die handgesammelten Heilkräuter, die unseren Vorfahren Vitalität und ein hohes Alter schenkten – auf unbelasteten Wiesen unmittelbar vor der Haustür gewachsen. Noch seltener sind die Präparate, die die Kräuterfrauen und Alchemisten damals in höchster Reinheit für die Menschen in ihrer Umgebung zubereiteten. Und doch erinnern wir uns an das Wissen um den Salbei, den unsere Großmutter gesammelt hatte. An die Calendula, die im häuslichen Medizinschrank unverzichtbar war. An den Fenchel, den der Großvater gegen seine Blähungen nahm.
Mit meinem alten Herzensprojekt „Wild Natural Spirit“ ( https://www.sein.de/raeucher-rituale-der-weg-der-pflanzendevas/  ) nehme ich unsere mitteleuropäische Tradition der Heilkräuter neu auf:
Auf Aditi (àhttps://wild-natural-spirit.org/permakultur-und-heilort/ ) werden in Permakultur und ohne jegliche Maschinen aromatische Kräuter von Hand angebaut und gesammelt. Nur durch die Sonne gedarrt verwandeln wir sie zu reinsten Tees und Rohdrogen. Oder wir bringen die Kräuter frisch aus dem Garten in die große Kupferdestille. Die auf diese Weise gewonnenen Pflanzendestillate sind reich gesättigt mit ätherischen Ölen, die unseren Hausmitteln volle Kraft verleihen.

Wasser, Feuer und Heilkraut. Pur.

Nach dem großartigen Start unserer Hydrolate im vergangenen Jahr habe ich sehr – SEHR – viel geforscht, gelernt und weiterentwickelt zu den Schätzen, die hier auf 35.000 Quadratmetern Permakultur in Hand angebaut werden.
Ich hatte ja bereits berichtet von den einwandfreien Analyseergebnissen: Entgegen der landläufigen Meinung, daß Hydrolate nur wenige Wochen haltbar sind, konnten wir durch Labortests nachweisen, daß in unseren Destillaten soviel ätherisches Öl enthalten ist, daß eine Haltbarkeit von 18 Monaten garantiert werden kann. (ich glaube ja, es hat auch etwas mit der Qualität der eingebrachten Pflanzen zu tun 😉 )
Das ist enorm wichtig – denn so brauchen wir weder Alkohol noch Silberionen noch sonst irgendwelche üblichen Stoffe zur Haltbarkeit zuzusetzen.

Unsere Destillate sind also pures Pflanzendestillat.
Das ist für die Wirkkräfte ideal.
So können wir – wie die alten Kräuterfrauen und Alchemisten vor Jahrhunderten – die pure Pflanze in „Fläschchen“ bringen, ohne der Deva die geringste Veränderung zuzufügen.
Salbei pur. Ysop pur. Calendula pur.

Und wie erwartet, sammeln sich auf unserer Produktseite viele Rückmeldungen von Anwender/innen, die nicht nur die Wirkung im bekannten Rahmen der jeweiligen Heilpflanze bestätigen, sondern auch eine ganze Reihe komplexerer, auch feinstofflicher Wirkungen werden hier berichtet. Ich lese diese Rückmeldungen und sammle sie sorgfältig – denn es entstehen klare Wirkmuster und Spektren für die naturreinen Pflanzendestillate. (in vergangenen Newslichterausgaben hatte ich diverse Pflanzenprofile veröffentlicht, in denen ich diese Muster bereits skizziere (https://www.newslichter.de/?s=hydrolate ).

Als besonders kraftvolle Hydrolate haben sich Kamille und Melisse herauskristallisiert, die offenbar exakt die Bedürfnisse reizüberfluteter Großstadtmenschen treffen (https://wild-natural-spirit.org/produkt/melisse-hydrolat/ und https://wild-natural-spirit.org/produkt/bio-pflanzenwasser-kamille/ ). Beide Pflanzen gehören von jeher in die europäische Kräuterapotheke: Die Kamille als fiebersenkendes, entzündungshemmendes und reinigendes Mittel, die Melisse – eine von Plinius schon verehrte Heilerin – ist ein klassisches Mittel zur Stimmungsverbesserung. Hildegard von Bingen schreibt „Melisse macht das Herz glücklich“.
Diese Wirkkräfte durch die Wasser-Destillation zu reinigen und zu sammeln ist uns hervorragend gelungen.

Wir bleiben also dabei und werden diese traditionellen Hausmittel weiter produzieren – in diesem Jahr kommen zu den sechs bestehenden Sorten Schafgrabe, Melisse, Calendula, Ysop, Salbei und Kamille noch fünf weitere hinzu – Minze, Lavendel, Fenchel, Liebstöckel und Thymian. Allerdings werden wir den Begriff „Hydrolat“ so nicht mehr verwenden, weil Hydrolate einfach nur einen „Rest“ des Reindestillats sind, der von der Aroma-Industrie nach zahlreichen Extraktionen des ätherischen Öls als Abfallprodukt eben auch noch verkauft wird. Unser „Das Beste vom Kraut“ ist das naturreine Pflanzendestillat des jeweiligen Heilkrauts. Und so wird es künftig auch auf der Flasche stehen. 

Forschen und Lieben

Und mit jedem Tag mehr, den wir im Garten verbringen und an der Destille, verstehen wir mehr zu den Heilkräften unserer Pflanzen. Lange haben wir an der Destillationstechnik und an unserem Ansatz der Pflanzengewinnung gearbeitet – und forschen und lieben und entdecken.

Auch bei der Aufbereitung der Pflanzen habe ich neues entdeckt: Die Destillate, die wir zu den Hausmitteln verarbeiten beschenken uns mit dem vollen Bogen der Heilpflanze. Wenn ich den Destillationsprozess jedoch etwas in Druck, Temperatur und Dauer moderiere und durch zusätzliches Rühren und Filtrieren das Destillat verfeinere (nach wie vor OHNE irgendetwas hinzuzusetzen), erhalte ich eine Gesichtspflege, die phänomenal rein und zugleich wirksam ist. In Kombination mit Öl. Ich glaube, da habe ich etwas gefunden, was uns das cremen und schmieren endgültig erspart – und stattdessen rosige Frische in unser Antlitz zaubert J Zu den Entdeckungen und Anwendungen schreibe ich dann … ganz bald !

Jetzt aber erst einmal hinaus zu den Melisse-Männchen (wir nennen die etwa 80 Zentimeter hohen Melisseberge so – weil sie einfach erstaunlich und urig sind)… sie wird die erste sein, die am kommenden Wochenende durch die Destille gehen wird.