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Mit den Spirits durch die Rauhnächte

Rauhnächte

In den Rauhnächten – 12 Nächte nach der Wintersonnenwende – wachten die Alten während der Dunkelheit, riefen die Götter und baten um Zeichen für den Verlauf des kommenden Jahres. Einst war dies eine Geste der Demut, ein „Sich-Öffnen“ für den Willen des großen Ganzen.
Über die Zeit wurde – wie ganz allgemein aus dem Beten – ein egozentrisches Wunschkonzert daraus, eine weitere Variante, individuelle Begehrlichkeiten und Wünsche zu formulieren.

Das zurück liegende Jahr lehrte uns alle, dass es nicht darauf ankommt, was wir wollen. Vielmehr dass wir uns daran erinnern, wie dieses „Lauschen und Empfangen“ geht, wie wir uns öffnen und einfügen können in den unaufhaltsamen Strom des Lebens.

Im Rahmen meiner Seminare – beiläufig in den Praxiswochen und explizit in den Seminaren zur Pflanzenmedizin – lege ich großen Wert auf dieses Lauschen. Es hätte wenig Sinn, nur die Wirkspektren der Pflanzen zu erklären oder die Konzepte der Fünf Wandlungsphasen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin zu vermitteln. All dies hat wenig Wert, wenn das Wahrnehmen nicht aktiviert ist und die wirklich relevanten Informationen – die immer gegenwärtig und von Situation zu Situation, von Mensch zu Mensch verschieden sind – wenn diese Aspekte nicht aufgenommen werden würden.

In meinem Leben sind es die Pflanzen, die mir helfen, dieses „Hineinweben“ täglich zu praktizieren. Sie machen mir vor, wie ich still werden kann (Melisse und Baldrian), wie ich mich verankere genau dort, wo ich gerade stehe und meine Kontaktfläche zwischen „innen“ und „außen“ klar wahrnehme (Sonnenhut).
Sie führen meine Wahrnehmung aus dem weltlichen Geschehen in den feinstofflichen Zusammenhang (Wasserminze und Schafgarbe), aktivieren meine „Antennen“ für die Informationen aus dem großen Zusammenhang (Ysop).
Und wenn ich zurückkehre aus dem reinen Wahrnehmen, wenn es darauf ankommt, hier, auf dieser Erde mit diesem Körper zu manifestieren, wofür ich stehe, so wärmt mich die goldene Kamille in die Welt hinein und der Salbei hilft mir, mit den dreidimensionale Strukturen zurecht zu kommen.

Vielleicht konnte ich mit diesen Gedanken inspirieren, deine Rauhnächte einmal anders zu gestalten.
Dir in den Nächten zwischen dem 21. Dezember und dem 2. Januar jeweils einen Spirit mit hinaus unter den Sternenhimmel zu nehmen und das Lauschen zu üben.

Unabhängig von den großen Ankündigungen und Erwartungen aus den Reihen der Astrologen, Yogis und Mayaforscher, ist wohl für alle klar, dass dieses Jahr 2020 mit seinen außergewöhnlichen Ereignissen, ein Jahr 2021 einläutet, in dem wir neu aufgestellt und in veränderten Rahmenbedingungen uns wiederfinden.
Nutze die „Stille Zeit“ also diesmal – nicht, um all das, was Dir fehlt und missfällt anders zu wünschen – vielmehr, um zu vernehmen, wohin das Leben uns lenkt und wie Du in bester Weise deinen Platz dort einnimmst.

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Praxiswissen

Blog

Viele von Euch haben die “Spirits” schon lieb gewonnen, sammeln eigenen Erfahrungen mit den Destillaten und vertrauen in unsere Arbeit hier. Dafür möchte ich mich hier noch einmal von Herzen bedanken !

Ich selbst bin ja in einem steten Beobachten und Lernen zu den Kräften und Eigenarten, die in den Heilpflanzen verborgen sind und freue mich jedes mal, wenn ein neuer Kommentar, eine neue Produktbewertung erscheint und ich an den Erfahrungen und Sichtweisen der Anwender/innen teilhaben darf.
So entsteht aus unserem gemeinsamen Weg mit den Pflanzen ein kleines Kompendium, in dem wir nachlesen und prüfen können, wie die verschiedenen Pflanzen aber auch Anwendungsformen sich bei so vielen unterschiedlichen Menschen zeigen.
Ich persönlich glaube ja nicht an den linearen, wiederholbaren Effekt von Mitteln, wie sie in den Naturwissenschaften die conndition sine qua non (zwingende Bedingung) ist. Nach meiner Beobachtung – und nach vielen Jahren naturwissenschaftlichen Studiums – gehe nicht davon aus, dass es einen linearen Zusammenhang zwischen Symptom und Substanz gibt, vielmehr entstehen immer neue Bilder – dynamische Gesamtzusammenhänge – die jedes Mal einzigartig sind und zunächst als solche wahrgenommen werden wollen, bevor sie absichtsvoll gestaltet werden können. Dennoch bereichern die vielfältigen Erfahrungen, die sich in Euren Rezensionen widerspiegeln, diesen gegenwärtigen Blick und beschenken und mit Ideen und Sichtweisen, die wir in die jeweils gegenwärtige Situation einflechten können.

Blog

Und weil das so kostbar ist, stehen Eure Rückmeldungen nicht nur unter dem jeweiligen Produkt, sondern ich habe eine extra Seite gebaut, in der alle Rückmeldungen zu allen Spirits zu finden sind. Sie ist hier: https://wild-natural-spirit.org/kundenbewertungen/ und Du kannst sie auf unter dem Menüpunkt Shop –> Kundenbewertungen ganz unten ansteuern.
Wenn Du nach etwas Bestimmtem suchst, kannst Du über das Browsermenü nach diesem Begriff sortieren lassen.

Weiterhin habe ich im Bereich “Blog” das ganze Praxiswissen zu Permakultur, Destillation, Naturkosmetik und natürlich alle Pflanzenprofile hinterlegt. Wenn Du auf den Menüpunkt “Blog” gehst, siehst Du rechts ein Auswahlmenü mit diesen Punkten und kannst Dir die Kategorie, die Dich interessiert, anzeigen lassen.Viel Freude beim Stöbern !

… und vergiß nicht, deine Entdeckungen zu teilen. So lernen wir gemeinsam !

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Werden und Vergehen – ein Geschenk der Ohnmacht

Sterbebegleitung

Der November liegt bald hinter uns – und mit ihm auch überdurchschnittlich viele Todes- und Verlusterfahrungen. Der Winter ist von jeher die Zeit des Sterbens, des Vergehens und Abschiednehmens.

In meinem Umfeld sind in den letzten Monaten viele Mütter und Väter, Kinder, nahe Verwandte und geliebte Weggefährten gestorben – Mensch wie Tier – und so konnte ich einmal mehr beobachten, mitspüren und manchmal zum Glück auch begleiten in diesem – heiligen – Geschehen.
Ihr wißt, wie sehr ich das Leben ehre und schütze und wie kompromißlos ich für diesen Schutz einstehe: Auf Aditi wird kein lebender Baum gefällt, keine mehrjährige Wurzel gezogen und zerstört, kein Tier (von Menschenhand) getötet. Leben ist etwas Heiliges – und der Tod ist es auch.

Begleiten als Mensch

Unsere Angst vor dem Tod ist so groß, daß wir ihn allzuoft nicht so geschehen lassen, wie das Leben es bestimmt. Wir sprechen von „erlösen“ und „Leid beenden“ und rechtfertigen somit Eingriffe in den möglicherweise wichtigsten Vorgang der Bewußtseinsentwicklung überhaupt.

Bitte mach Dir bewußt, daß Du nicht beurteilen kannst, was in dem Sterbenden geschieht. Mach Dir vielmehr bewußt, daß es deine Hilflosigkeit, deine Ohnmacht, deine Verlustangst, dein Schmerz sind, die Dich zu dem Gedanken treiben, das Leid (des anderen) beenden zu müssen.

Hast Du die Macht, Leben zu schöpfen ?
Und hast Du dann das Recht, Leben zu beenden ?

Hiermit appelliere ich aus tiefster Seele an Dich, auszuhalten, ein geliebtes Wesen in Schmerz, in Angst, im Todeskampf zu erleben – deine eigenen Ängste, deinen eigenen Schmerz zurückzustellen – und den/die Geliebte nicht daran zu hindern, zu sterben, wie das Leben es für erforderlich hält.
Und zugleich bitte ich Dich, alles zu tun, was in deine menschlichen Hände gelegt ist, um dieses geliebte Wesen bis zum Ende zu begleiten, wirklich zu begleiten, nicht abzubrechen. Laß ihm deine Liebe zufließen, gib deinen Schutz – soweit er natürlicher Weise reichen kann.

Doch bitte, bitte, beende Leben nicht !
Leben beendet sich selbst genau dann, wenn die Seele bereit ist für den Wechsel. Keine Sekunde eher.

Begleiten, Lindern, Salben

… das ist, was uns als Menschen gegeben ist. Liebe und Mitgefühl im Angesicht des Todes ermöglichen uns die Überwindung von Angst, Trauer, Ekel – und so wachsen wir über innere Grenzen hinaus – zusammen mit dem Sterbenden, der eine noch viel größere Hürde zu überwinden hat.
Oft – doch nicht immer – ist Tod von starken Schmerzen begleitet. Wie Du aus eigener Erfahrung weißt, geschieht parallel zum Schmerzgeschehen noch etwas anderes, etwas, das wir im Normalzustand kaum erreichen können.

Erinnere Dich an einen Moment überwältigenden Schmerzes in deinem eigenen Leben. Erinnerst Du Dich ? Ich meine, an das, was mit deinem Bewußtsein und dann nachhaltig mit deiner Wahrnehmung geschehen ist ?

Was wir für unsere Geliebten auf dem Weg in den Tod tun können, ist – neben dem sichern des ungestörten Sterbens – die Angst und die Widerstände überwinden zu helfen.
Durch unsere eigene Ruhe und Zuversicht. Durch liebende Berührung, bestärkende Worte, wache Präsenz. Gerne empfehle ich hier auch die Heilkräuter als Begleiter zu nehmen.
Vorzugsweise solche, die eine Sonnensignatur (alle Aditi-Pflanzen) gegebenenfalls in Verbindung mit einer saturnischen Signatur tragen (Hirtentäschel, Königskerze, Kornblume, Holunder). Unter den Heilkräutern, mit denen ich arbeite, sind in diesem Zusammenhang besonders die Minzen, Ysop und Melisse geeignet.

In der Schilderung einer Kundin, die ihre im Koma liegende, lebensgefährdete Schwester mit den Spirits begleitete, ist auf die beste Weise beschrieben, wie wir begleiten können, ohne in die Mysterien des Lebens einzugreifen. Mareikes Schwester kam aus dem Koma zurück. Doch auch wenn sie weiter gegangen wäre, beschreibt Mareike in ihrem Kundenbrief ganz genau, wie dieses Lindern und Begleiten im Antlitz der Ohnmacht geschehen kann. Ihren Bericht findest Du hier: https://www.newslichter.de/2020/05/hingabe-und-liebe/

Auch meine liebe Freundin Conny begleitete ihren Vater im September in den Tod. Und in seinen letzten Tagen salbte sie ihren Vater mit kostbaren Ölen und Pflanzenessenzen. Ihre Berichte hierzu sind „mindblowing“. Ich kann das so nicht wiedergeben. Doch die Heilheit der Pflanzenseelen und der Akt der ohnmächtigen, ganz und gar dienenden und liebenden Salbung hat nicht nur dem Vater einen ruhigen, ja: königlichen Weg beschert, sondern wohl auch Linderung und Licht in das ganze Familiensystem gebracht.  

Besonders schwer wird es, wenn der Widerstand sich zu Schmerz aufbaut. Es muß das „Halten“, die „Fixierung“ durchbrochen werden – und der Schmerz nimmt uns jede Möglichkeit, verstandesgesteuert zu verhindern, verstandesgesteuert einzugreifen.
Im Mysterium des Todes gipfelt diese Erfahrung besonders bei solchen Menschen, die ein hohes Maß an Kontrolle entwickelt haben. Bevor Du sie betäubst, lehre sie, wenn Du sie noch erreichen kannst, das Atmen. Lehre sie, den eigenen Widerstand, das eigene Gebäude zu durchbrechen, weich und frei zu atmen.

Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich das Tibetische Totenbuch zu lesen. Es gibt wertvollen Aufschluß über die Vorgänge und auch die notwendigen Handlungen während des Sterbeprozesses.

All jenen, deren Aufgabe es in den kommenden Monaten ist, durch Schmerz und/oder in den Tod zu begleiten, sende ich den Mut, die Ohnmacht zuzulassen und das Menschgegebene zu schenken. Und ich sende natürlich auch meine Spirits, deren Licht uns überall begleitet.

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Pflanzen und Tiere

Meine Hündin Selma ist schwanger – und ich habe null Erfahrung mit dem schönen Ereignis, das bevor steht. Zum Glück habe ich mehrere befreundete Tierärzte in meinem Umfeld – und einen guten Draht zur Pflanzenwelt.

Was uns letzte Woche jedoch zustieß, hat mich kalt erwischt: Selma begann abends plötzlich zu zucken, und das wuchs sich aus bis zu einer Art Epilepsie. Sie hatte sich draußen bei ihrem Abendspaziergang offensichtlich vergiftet. Wäre ich nicht in die Klinik gefahren, würde sie wohl nicht mehr leben – und die Babies auch nicht. Da wir nicht herausfinden konnten, womit sie sich vergiftet hat und ich sie nicht fortan einsperren möchte, habe ich ihr ein Schutzamulett gemacht: Ein Sackerl mit Kräutern, die insbesondere das Weibliche schützen und das Herz-Kreislaufsystem auf die Geburt vorbereiten. Unterstützt wird das durch die tägliche Gabe des Schafgarben-Reindestillats.
Das Amulett hat eine so schöne Ausstrahlung und erscheint mir tatsächlich wie ein Begleitengel neben Selma, daß ich begonnen habe, noch mehr Amulette zu fertigen – für Tiere und Menschen – und diese gebe ich mit Freude in die Welt.

So tauchen sie auch in dem schönen Weihnachtsset auf, das heute online geht.
Hier haben wir mehrere zauberhafte Geschenk-Ideen mit den Spirits für Dich und deine Freunde zusammengestellt, die allesamt bereits mit einem schönen Geschenkkorb, in einer Box oder einem Samtsäckchen zu Dir kommen.
Schau mal rein. Solange der Vorrat reicht….

Außerdem wurde ich eine TalkShow eingeladen 😀 – die WurzlHeimat, die federführend von Johann Nepomuk Maier arrangiert und produziert wird. Nepomuk interessiert sich für die feinstofflichen Phänomene in unserer Welt und lädt zu seinen Talkrunden Menschen ein, die ihr Bild von der Wirklichkeit über die Schulmeinungen und Mainstream-Ansichten hinaus erweitert haben und zum Teil Jahrzehntelang dazu forschen. Es ist mir Ehre und Freude, am 7. November auch bei der Sendung dabei zu sein. Im Vorfeld haben wir zwei Interviews aufgenommen – zu meinem Werdegang (Teil 1) und zu meiner Arbeit mit den Pflanzen (Teil 2). Die Youtube-Links sind jeweils hinterlegt.

So… jetzt wünsche ich uns allen eine segensreiche, gemütliche und lichtvolle Herbstzeit, ein sanftes Hineingleiten in die Samthände des Winters.

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Der Sonnenhut in der Traumatherapie ?

Sonnenhut

Der Sonnenhut lehrt uns, wie Eigenraum und Verbundenheit zusammen gehören

Ich möchte diese frühen Morgenstunden gerne nutzen, meine neuen Erfahrungen mit dem Sonnenhut (Echinacea purpurea) zu teilen.

2018 baute ich erstmalig dieses erhabene und bizzarre Heilkraut an. Es forderte mich schon damals auf, mich ganz einzulassen, Strümpfe und Schuhe auszuziehen und die Samen mit dem baren Fuß in die Erde zu bringen. Ich erinnere mich genau an diesen segensreichen Moment, der mir ein so deutliches Empfinden meiner selbst, meines Körpers, meiner Bewegungen vermittelte – und zugleich das Herz weit öffnete.
Erst ein ganzes Jahr später, also in der zweiten Vegetationsphase, beschenkte mich die Echinacea mit ihrer ganzen Pracht: handtellergroße, pinkfarbene Blüten, dieser einzigartige, an die Blume des Lebens erinnerte riesige Blütenboden in schillernden Komplementärfarben, der starke, hohe Wuchs.  Ich schrieb schon damals ein Pflazenprofil zu dieser markanten Deva.
Doch nun, im dritten Jahr, vertiefte ich diese Begegnung.

Das aufgebrochene Herz

Sonnenhut

Eine ganze Weile lang hatte ich das Reindestillat der Echinacea eingenommen und auch an Menschen weitergegeben, deren Innen-Außen-Wahrnehmung eine Klärung und Festigung brauchte. Die Fähigkeit, Eigenräume deutlicher spürbar zu machen und zu stabilisieren, kommt uns ja auch bei en bekannten Echinacea-Präparaten zur Immunstärkung entgegen. Allerdings irritiert mich dort immer der Alkohol, der – für mein Empfinden – den Lebensfluß unterbricht.
Bei den Tests des Spirit-Reindestillats mit meinen Gruppen und bei der Auswertung der subjektiven Wirkspektren war aber immer auch die Eigenschaft des Sonnenhuts benannt worden, „über das Herz“ zu wirken.
Die einen sprachen von einem „warmen Strömen im Herzchakra“, die anderen sprachen von Empfindungen der Liebe, der Wärme, der Verbundenheit.

In Verbindung mit den aufrichtenden, abgrenzenden Eigenschaften mag dies wie ein Widerspruch erscheinen – und so ging ich diesem scheinbaren Widerspruch in diesem Erntejahr nochmals gezielt nach.
Es geschah während der Blütenernte: Ich war gänzlich Versunken in das Schneiden der prächtigen Blüten, stand mitten im Sonnenhut-Feld, schon seit Stunden. Aus dieser Versunkenheit – bei der ich an sich kaum „Abgrenzung“ oder „Eigenraum“ wahrnahm, vielmehr vollkommen eingetaucht in das Feld der Heilpflanze war, sprach mich ein geliebter Mensch am Feldrand an. Ich weiß gar nicht mehr, was er gesagt hat, doch diese unerwartete Interaktion löste ein Erdbeben auf dem Grunde meines Herzens aus.
Uralte Fragmente von Erlebnissen, in denen meine Integrität erschüttert worden war, tauchten aus heiterem Himmel mit aller Macht aus mir auf, und mit ihnen die Erschütterung über Grenzverletzung, Gewalt und Lieblosigkeit. Und diese Bilder betrafen nicht nur mich selbst, sondern, so schien es, das ganze menschliche Kollektiv.
Ich muß dazu sagen, daß ich in dieser Zeit keineswegs mit solcherlei Themen beschäftigt war und auch keine außerordentlichen Erfahrungen dieser Art in meinem Lebensweg hatte. Und doch hatte etwas derartiges auf dem Grunde meines Herzens geschlummert, das nun, genau in diesem Moment, mitten im Sonnenhutfeld und während einer Phase, in der ich sein Reindestillat testete, aus mir hervorbrach.
Doch das ist nur der erste Teil, der Moment, in dem der Sonnenhut „über das Herz eintritt“.
Es folgte, nach einigen heftigen Minuten, eine Erfahrung der absoluten Zeitlosigkeit, der Gesamtschau und des friedvollen Mitgefühls. Die Welt wurde sehr groß – und ich vernahm sehr klar meinen eigenen, gut geerdeten, geschützten und klar definierten Seinsraum.

Im Nachklang, auch jetzt noch, drei Monate nach dieser Erfahrung, kann ich sagen, daß dieser Effekt sich dauerhaft in mein System integriert hat: Mein empathisches Empfindungsvermögen einerseits, und die Wahrnehmung eines wohl integrierten Eigenraums andererseits, besteht weiterhin.

Die Seele der Pflanze

Den einen oder anderen mag diese stark seelenorientierte Betrachtung des Wirkspektrums der Echinacea verwundern.
Hier gebe ich zu beachten, daß ich mit den Wild Natural Spirit-Reindestillaten ja die erste von mehreren alchemistischen Stufen vollziehe: In der Wasserdampfdestillation gewinnen wir aus den unversehrten Pflanzen, die ausschließlich aus unserer Permakultur auf Aditi stammen, den so genannten „flüchtigen Sulfur“ – nach Paracelsus die „Feuerluft“ der Pflanze – ihre Seele, den Inhalt der Form und die subjektiven Informationen.

Freilich haben die Reindestillate über ihre biochemischen und physikalischen Eigenschaften auch eine unmittelbare körperliche Wirkung. Doch dieser „flüchtige Sulfur“ trägt besonders die der Form innewohnende Information und vermag somit, die entsprechenden Ebenen im menschlichen System zu erreichen.
Wie kraftvoll der Sonnenhut hier wirkt – und mit welcher spezifischen Information und Richtung – konnte ich in diesem Jahr, mit dieser Erfahrung also noch einmal besser greifen.

Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und hoffe, daß diese wundervolle Sonnenpflanze mit ihrem leicht saturnischen Anklang noch viele Herzen öffnet, viele kostbare Eigenräume strahlen läßt !

Ich glaube, daß diese Beobachtung mit dem Sonnenhut Relevanz für die Traumatherapie haben könnte und möchte Dich gerne einladen, mit dem Sonnenhut in dieser Richtung zu forschen. (… und teile deine Erfahrungen bitte !).

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Königlich dienen – unser Arbeitsverständnis auf Aditi

Königinnentee

Ich habe gestern den „Königinnen-Tee“ gepackt: kleine, von Hand beschriftete Papiertüten wurden mit Blüten von Königskerze, Kornblume, Dost, Ringelblume, Salbei und Sonnenhut befüllt.
Hast Du schon einmal Königskerzenblüten gesammelt ?

Nachhaltigkeit

Aus einer arbeitsökonomischen Perspektive brauchst Du etwa eine halbe Stunde, um 1 Handvoll von den winzigen, strahlend gelben Blüten zu sammeln.
Aus dem Blickwinkel eines Wild Natural Spirits jedoch heben sich Zeitdimensionen auf, Du schwelgst in dieser unglaublichen Farbintensität, dein Geist streckt sich mit den fast zwei Meter hohen Prachtdolden zum Himmel hinauf, alles fließt, berauschende Erhabenheit erfüllt Dich. So… arbeiten wir.

Und nein: Das ist nicht mein Hobby. Ich bin mit meiner Kräutermanufaktur sieben Tage in der Woche zehn bis vierzehn Stunden täglich beschäftigt. Und daß ich mich keineswegs „ausgebeutet“ fühle, sondern von Jahr zu Jahr gemeinsam mit Aditi an Kraft gewinne, hat sehr viel damit zu tun, daß ich tue, was ich bin und liebe.

Unnütze Magie

Eigentlich müsste ich mich noch viel mehr anstrengen, Werbung zu machen, die Spirits hinaus in die Welt und in die Läden zu bekommen, sicherzustellen, daß für unser kostbares Handwerk genug Geld zurückfließt, um uns erhalten zu können.
Genau diese „Aktionen“ sind es – diese „unnütze Magie“ – die alle Pflanzen, alle Destillate und das Land selbst so kostbar machen: Ich baue ganz bewußt, nicht nur für mich sondern auch für die Mitarbeitenden, Aufgaben und Zeitinseln ein, in denen es nicht darum geht, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel monetären Mehrwert zu schaffen. Wenn das so wäre, gäbe es weder unsere Tees noch unseren Kräutertabak. Diese Zeitinseln sind ganz zentral für unsere Arbeit – und die Früchte unserer Arbeit.

Seminar zur Pflanzenmedizin

Wenn wir viele Abende in Stille sitzen, die Kräuter für unseren Knaster verlesen und klein schneiden, um ihn dann zum „Sternenstaub“ oder zur „Lichtbrise“ zu mischen, entsteht die eigentliche Kraft, die unseren Produkten diese enorme Wirkkraft beschert.
(schau mal in die Produktbewertungen, die ich auf einer gesonderten Seite zusammengestellt habe: https://wild-natural-spirit.org/kundenbewertungen/ ).
Ob Du nun an feinstoffliche Einflüsse und die Schwingung, die Dinge haben, glaubst, oder nicht: Es sind Fakten: Lies, was die Anwenderinnen der Spirits über ihre Erfahrungen schreiben. Recherchiere, wie viele Ärzte und Heilpraktiker mittlerweile mit den Spirits arbeiten. Lies in der Fachliteratur, daß Hydrolate angeblich nur 6 Wochen haltbar sind (unser Labor bestätigte uns jüngst nach zwei Jahren höchste Reinheit und optimalen Wirkstoffgehalt. Ohne Zusätze, wohlgemerkt …)

Ich bin der tiefen Überzeugung, daß die Produkte, die hinaus in die Welt gehen, die Schwingung transportieren, mit der sie hergestellt wurden. Brüllende Maschinen, aufgerissene Äcker, mechanisierte Verarbeitung, getriebene Menschen – oder: der Flow in der Königskerze.


Erweiterte Wahrnehmung

Wenn wir mit Tunnelblick durch unsere Joblisten jagen und immer schon das übernächste Ergebnis im Sinn haben, während wir hektisch eine Aufgabe erledigen, berauben wir uns der Schönheit des Moments und der Manifestationskraft unseres Tuns.

Erlauben wir uns jedoch, in diesem Moment mit allen Sinnen, mit ganzem Herzen und voller Aufmerksamkeit genau bei dem Handgriff, dem Gegenüber, der Sache zu sein, die jetzt hier ist, gewinnen unsere Taten an Strahlkraft und Wirkung. Und unsere Wahrnehmung erweitert sich.
Nicht die Joblist, nicht das erdachte Ziel leiten unser Tun, sondern unendlich viele Hinweise zur Beschaffenheit dessen, womit wir uns gerade befassen.

Thymian

Wenn eine Kundin auf mich zukommt, welche Pflanze „gegen ihre Bauchschmerzen“ die richtige sein könnte, muß ich passen. Vielleicht geht sie zum Arzt, um „das Thema schnell zu erledigen“. Vielleicht läßt sie sich aber auf meine Fragen ein – ob ihr oft kalt ist, ob sie mit dem Gefühl von Trauer zu tun hat, ob ihr Gewebe trocken und fest ist … und beginnt so, sich selbst und ihre Verfaßtheit wirklich wahrzunehmen. Auf diese Weise, die unter anderem im Rahmen der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), eingesetzt wird, löst sich unser Fokus von einem punktuellen Ziel oder „Fehler“ und wir beginnen, Zusammenhänge, Kreisläufe und Wechselwirkungen, die immer einzigartig und nicht pauschalierbar sind, zu erfassen. Und so finden wir eben auch in der Pflanzenwelt das passende Pendant. Hier überraschte uns der Thymian, der in der klassischen Heilkunde ja gar nicht für „Bauchschmerzen“ in Betracht gekommen wäre, mit seiner punktgenauen Antwort auf die Verfassung meiner Kundin.

Während der Praxiswochen verbringen wir hier auf Aditi auch sehr viel Zeit mit der erweiterten Wahrnehmung: Ganz gleich, ob wir Wermut für die anstehende Destillation schneiden – in Stille, langsam, verbunden mit der Pflanze – oder ob ein offenes Feldstück bepflanzt werden soll und wir den Energielinien und Nachbarschaften nachgehen, um in Einklang mit dem Feld zu agieren: Wer das Jetzt achtsam wahrnimmt, wird reiche Ernte haben – auch ganz ohne Ziel, Plan und Hektik.

Die Spirits – hochschwingende Pflanzenseele für Dich

Ich möchte auch Dich einladen, mit den Reindestillaten zu experimentieren, die wir hier auf Aditi vom Samen bis zur Abfüllung in genau diesem Geist herstellen.
Mir scheint, es gelingt sehr gut, das ganze Wesen der Pflanze auf diese Weise zu gewinnen und die besondere Eigenart der Pflanze so transportabel zu Menschen auch in großer Entfernung zu machen.

Spirits

Ganz gleich, ob Du die Spirits als Begleiter bei körperlichen oder seelischen Problemen wählst oder ob Du einfach Freude an ihrem herrlich natürlichen Aroma für Nase und Gaumen hast, oder ob Du deine Haut mit den Blütenwässern verwöhnst: Es ist der Königinnen-Weg, der alles bereit hält, was die Pflanzenwelt uns zu geben hat.

Kostbar ist mir deine Rückmeldung: Mit welchem Spirit auch immer Du Erfahrungen gesammelt hast – schreib es in die Produktbewertung. Hier hilft es allen, die Bandbreite einer Pflanze zu erkennen und auch die individuellen Wege der Anwendung kennenzulernen.
Diese Rückmeldungen sind eine herrliche Ergänzung der Ausführlichen Pflanzenprofile, die Du in meinem Blog findest.

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Einfach leben – Die Vision aus der Krise

Nachhaltigkeit

Normalerweise findest Du in meinem Blog zu Wild Natural Spirit Informationen zu Heilpflanzen, ihrer Kultur und Wandlung zu kostbaren Essenzen. Wild Natural Spirit ist aber ja viel mehr, als eine Kräutermanufaktur, die ohne Maschinen und in Permakultur hochwertige Produkte aus Heilkräutern herstellt. Wild Natural Spirit ist auch mein gelebtes Beispiel, wie wir mit den drängenden gesellschaftlichen und ökologischen Fragen unserer Zeit umgehen können.
Für – nicht gegen.
Produktiv – nicht reaktiv.
Nährend – nicht erschöpfend.

Wir kommen mit der „Pandemie“ nun langsam an die Schwelle, an der das Ausmaß unseres gemeinschaftlichen Handelns schmerzlich spürbar wird: Über leere Kommunalkassen, nicht endende Kurzarbeit oder erste Kündigungen, über zunehmende Tumulte in uns und unserer Gemeinschaft angesichts monatelanger Unsicherheit und Kontrolle.
JETZT ist also der Punkt, an dem die Schmerzgrenze erreicht wird und Handeln angesagt ist. Für die einen heißt das, demonstrieren, konfrontieren, kämpfen.
Für die anderen heißt es, Ausschau zu halten nach Alternativen.

Wirkkreis und Ohnmacht

Scheinbar kann ich als Einzelne nicht viel tun – gegen einen ausufernden Staatsapparat, gegen eine rücksichtslose und lebensfeindliche Landwirtschaft, gegen eine skrupellose Konzernlandschaft, gegen ertrinkende Flüchtlinge und bombardierte Kinder.
Diese Perspektive erfahren wir täglich in den Medien. Es ist eine Metaperspektive. Und auf Metaebene kann eben nur eingreifen, wer „drüber“ steht. Und Du stehst eben nicht „drüber“. Der Journalist auch nicht. Und ich auch nicht.
Statt nun in wütende oder taube Ohnmacht zu verfallen, macht es doch Sinn, zu fragen, was kann ich beitragen ? Und wie kann ich mich dem destruktiven Unfug, der da in Wirtschaft, Politik und „Gesundheitssystem“ ( 😀 ) läuft, entziehen ?
Je mehr Menschen sich diese Frage stellen und hieraus konsequent handeln, desto schneller endet das, was uns so mißfällt – mangels Masse. Weil niemand mehr mit Gift Geld verdient. Weil niemand mehr Dinge kauft oder verkauft, die krank machen. Weil niemand mehr Steuern bezahlt für einen Beamtenapparat, der Unfug durchsetzt.

10 Konkrete Fragen und Ansatzpunkte

Wenn es Dir ernst ist mit dem Systemwandel – ob wegen Klima, wegen Demokratie, wegen sauberem Wasser oder Frieden – dann sind hier 10 einfache Fragen, die Dich aus deiner vermeintlichen Ohnmacht heraus führen und Dir ganz konkrete Ansatzpunkte für deine Macht zum Wandel geben:

  1. Worin konkret bestehen deine Abhängigkeiten ? Was genau zwingt Dich, in einem Kontext zu verweilen, den Du bereits als destruktiv erkannt hast ?
    Oft ist es unsere Art, unseren Lebensunterhalt zu organisieren, die uns vermeintlich zwingt, an Mechanismen teilzunehmen, von denen wir wissen oder doch wenigstens ahnen, daß sie ein Gesellschaftsmodell aufrecht erhalten, von dem wir uns eigentlich lösen wollen (Ausbeutung, Sinnlosigkeit, Unaufrichtigkeit).
    Betrachte selbstkritisch, was DU hiermit zu tun hast.
  2. Wie verdienst Du dein Geld – und wie viel davon ?
    Wir hier sind an ziemlich viel Geld gewöhnt – jeden Monat, abgesichert und gegen Zeit, die wir mit fremdbestimmten Aufgaben verbringen. Von dem Geld bezahlen wir „Lebensstandard“ und „Sicherheit“.
    Wie nährend ist der Lebensstandard, den Du jeden Monat finanzieren mußt ? Wie sicher ist die Sicherheit, die Dich mindestens 50% deiner Lebenszeit kostet ?
  3. Wovon ernährst Du Dich ? Kochst Du für Dich selbst ? Duften die Lebensmittel, die Du zu Dir nimmst, frisch und sind sie lebendig und einzigartig ? Oder kaufst Du, was bereits auf- und zubereitet ist, versehen mit unnatürlichen Aromen und gleichförmigem Aussehen ?
    Gesunde, natürliche Nahrung ist sehr einfach. Und  sie kostet – Dich und die Umwelt – übrigens viel weniger…
  4. Wie erholst Du Dich und sorgst dafür, daß Du gesund bleibst ?
    Idealerweise nährt Dich JEDER Tag – weil er vielseitig ist, weil Du Körper, Geist und Sinne gleichermaßen einsetzt und weil er Inseln des „Schweifenlassens“ enthält. Sind deine Tage gleichförmig und einseitig, mußt Du natürlich einen „Urlaub kaufen“ – und viel anderes, das Dir das Gefühl von „Freude“ vorgaukelt.
  5. Was tust Du gerne und gut ?
    Verabschiede Dich zunächst einmal von dem „Nutzen“-Gedanken. Geh, wie in Kindertagen, spazieren durch diese aufregende, bunte Welt und folge dem „wow!“. Welche Situationen und Inhalte ziehen Dich an ? Wo möchtest Du wissen, spüren, probieren ? Was wäre, wenn das der Ankerpunkt in deinem Leben würde ?
  6. Kannst überblicken, was es bewirkt ?
    Nachhaltigkeit, Verantwortung, Weitsicht – also wieder heraus aus den Kinderschuhen: Was weißt Du über die Materialien, die Prozesse im Hintergrund, die nötig sind, um deinem Faible nachzugehen ? Je größer der Rahmen ist, in dem Du deine „Arbeit“ tust, je höher die Arbeitsteilung, desto weniger Möglichkeit hast Du, die Wirkung deines Tuns in einem guten Sinne zu beeinflussen. Es wäre Meisterschaft, fändest Du Wege, die keine zerstörerische Spur hinterlassen – weder auf dem Weg zu Dir – noch auf dem Weg, den dein Tun in die Welt geht.
  7. Wer braucht Dich und deine Fähigkeiten ?
    Irgendwie sind wir darauf trainiert, das Wort „Fähigkeiten“ mit Bildung, Gehaltsklasse und Macht („Mitarbeiterverantwortung“) zu verknüpfen. Das ist unnatürlich. Die Eigenart eines Menschen läßt sich nicht in einem einzelnen Themengebiet fassen oder in seiner Art, mit angeeignetem Wissen zu jonglieren. Wenn Du Dich, deine Fähigkeiten und die, die diese Fähigkeiten brauchen, betrachtest: versuche das mal zu tun, ohne in den Kategorien „Bildung, Gehaltsklasse und Macht“ zu denken…
  8. Wieviel Geld brauchst Du (wirklich !), um einfach nur das zu tun, was Dir und anderen gut tut ? Wenn all die Ablenkungen, gekauften Freuden und „Erholungsaktivitäten“ überflüssig werden, weil dein Alltag erfüllt und abwechslungsreich ist, und wenn all die Sicherheitsvorkehrungen, die Du bezahlst, sich erübrigen, weil Du beobachten kannst, wie wenig Währungssicherheit, Rentenkassen und Festanstellungen in Krisenzeiten tragen: Was kommt raus unterm Strich ? Wie wenig (!) Geld brauchst Du wirklich, um gesund zu leben und zu tun, was Dir Freude macht ? Rechne das mal aus …
  9. Wer könnte dieses Geld bereit stellen ?
    Gibt es Menschen, die wirklich brauchen und bezahlen, was Du, und genau Du, hervorbringst ? Diese Frage sind wir in unserer Festanstellungswelt nicht mehr gewöhnt. Doch sie ist natürlich. Und ihre Beantwortung stellt sicher, daß dein Tun eingebettet ist in ein Geben und Nehmen. Dieses Geben und Nehmen, das wieder viel mehr an Einzelbedürfnissen und persönlicher Wertschätzung orientiert ist, führt uns zurück in ein natürliches Gleichgewicht.
  10. Genug gefragt. Nicht alle Antworten sind vorher schon da. Fang JETZT an. Anzufangen bedeutet, eine Dynamik auszulösen, die Du noch nicht kennst. Antworten und Wege zu finden, während Du bereits unterwegs bist. Dieses „Wunder“ – das mich übrigens seit Jahrzehnten in immer erstaunlichere Höhen trägt – kannst Du nur erfahren, wenn Du einfach beginnst.

Mein Beitrag

Nach 20 Jahren Coachingarbeit, in denen ich Menschen bei genau diesen Fragen begleitete und einige Bücher zum individuellen und zum Systemwandel schrieb, zog ich mich 2016 ganz zurück aus der „Wirtschaftswelt“. Zurück auf ein Stückchen Land, das ich von meinen Ersparnissen kaufte, gerade so groß, daß ich noch überblicken kann, was hinein und hinaus kommt, und begann mit viel Lauschen und Beobachten, Kräuter anzupflanzen.
Kräuter aus dem ursprünglichen Saatgut unserer einheimischen, traditionellen Heilpflanzen. Trotz Biologiestudium, trotz jahrzehntelanger Befassung mit Pflanzenheilkunde und Traditioneller Chinesischer Medizin lehrte mich die tägliche Arbeit im Garten, mit der Erde, mit den Insekten, mit den Bäumen und Kräutern, den Lebenspuls noch tiefer zu begreifen.
Schon während meiner reiseintensiven Zeit als Coach und Beraterin hatte ich den Konsum von Informationen, vorgefertigten Lösungen (hierzu zähle ich auch den gesamten Komplex unseres Gesundheitssystems) und neuzeitlichen Annehmlichkeiten immer mehr reduziert.
Nun bin ich den nächsten Schritt gegangen: Erfahre und demonstriere, daß

  • Landwirtschaft komplett ohne Maschinen, Kredite, Subventionen, Chemie, fossile Energien auf kleinstem Terrain tragfähig ist
  • Gesunderhaltung ohne moderne Medizin und Pharmazie auskommt; die tiefe Befassung mit dem Körper und der Natur eröffnet die alten Wege zur eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Heilkunde neu; die tägliche körperliche Arbeit und eine einfache, ursprüngliche Ernährung untermauert dies
  • ein Zehntel meines bisherigen Einkommens  ausreicht, um ein ausgesprochen reichhaltiges, eigenverantwortliches Leben zu führen
  • eine einfache Schafgarbe – in Sorgfalt herangezogen, mit Liebe geerntet und mit Kunst destilliert, ein „Wellnesserlebnis“ ist, das mir kein SPA der Welt in gleicher Tiefe verschaffen kann
Nikotinfreier handverlesener Kräutertabak
Kräutertabak nach der Knastertradition

Ich möchte Dich ermutigen, auch deine Vision zu leben, die Fragen oben ehrlich zu beantworten und Konsequenzen aus den Antworten zu ziehen. Dabei kannst Du ja ein Pfeifchen „Lichtbrise“ oder “Sternenstaub” rauchen (oder räuchern) – das inspiriert deinen Zugang zu deinem Traum und zur göttlichen Führung.
Wenn Du dein Wissen zu den Zusammenhängen in der Natur vertiefen möchtest – sowohl, was deine eigene, körperliche Gesundheit betrifft, als auch, was die großen Zyklen hinter allem, was sich hier auf der Erde ereignet, dann lade ich Dich gerne ein zu einer weiteren Runde „TCM mit Pflanzen“.

Die drei Wochenendseminare auf meinem Permakultur-Kräuterhof. Hier sind die Termine und weiterführende Links:

Fünf Wandlungsphasen der Seele –DIAGNOSTIK ** 03. – 04. Oktober 2020
https://wild-natural-spirit.org/produkt/fernoestliche-heilkunde-diagnostik/

Fünf Wandlungsphasen der Seele – THERAPIE ** 17. – 18. Oktober 2020
https://wild-natural-spirit.org/produkt/fernoestliche-heilkunde-therapie/

Ernährung nach den Fünf Elementen (Theorie und gemeinsames Kochen)  ** 10. Und 11. Oktober 2020
https://wild-natural-spirit.org/produkt/fernoestliche-heilkunde-ernaehrung/

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Abwehrkräfte und Immunstärkung

Abwehrkräfte

Die Medien berichten schon wieder über steigende Fallzahlen. Zudem läutet der Herbst die kühle und feuchte Jahreszeit ein. Und wir alle blicken bereits jetzt zurück auf ein äußerst bewegtes, herausforderndes, verwirrendes Jahr 2020.
All diese Dinge haben die meisten von uns wohl dazu gebracht, über unsere Abwehrkräfte und Immunstärkung nachzudenken. Denn bekanntlich sind es ja nicht nur Viren, Strahlen, Nitrit im Wasser, die uns körperlich angreifen. Streß, schlechte Lebensgewohnheiten, negative Nachrichten können unseren Körper und unseren Geist ebenso zusammenbrechen lassen. Daher möchte ich heute mit Dir ein wenig genauer auf die Frage der Immunstärkung eingehen, sie von verschiedenen Seiten betrachten und auch ein wenig davon verraten, wie ich selbst mich einer sehr stabilen geistigen und körperlichen Gesundheit erfreuen darf.

Wie funktioniert das Immunsystem

Da wir ein teilweise „offenes System“ sind und in einer Welt leben, die ganz unterschiedliche Lebensbedingungen hervorbringt und sich stets verändert, nehmen wir zwangsläufig Dinge auf, die uns auch schwächen können. Das ist unvermeidbar – sei es eine mit zellzerstörenden Strahlen angereicherte Luft oder seien es gesellschaftliche Spannungen – wir können uns nicht ganz entziehen und abschotten.
Das müssen wir auch nicht, denn wir sind mit einer Vielzahl von Mechanismen ausgestattet, die filtern und wandeln können. Und das betrifft nicht nur auf körperlicher Ebene die natürlichen Barrieren, über die wir verfügen (unsere Haut, Säuren, Schleime, körpereigene Bakterien) und das geniale System unserer weißen Blutkörperchen. Auch auf feinstofflicher und geistiger Ebene verfügen wir über eine Vielzahl von Abwehrkräften, die uns schützen können, und auf die ich weiter unten eingehe.
Doch auch diese Mechanismen können über die Zeit geschwächt sein und nicht mehr richtig funktionieren. Oder – im Falle von Autoimmunerkrankungen oder psychischen Störungen – sich gar gegen das eigene System richten. Dann ist es höchste Zeit, technische und äußere Hilfen hinzuzunehmen, die unsere eigene Kraft aufbauen helfen.

Wenn wir uns stärken wollen, um auch unter dem Einfluß destruktiver Faktoren gesund zu bleiben, halte ich es für wichtig, nicht in Kategorien von „Verteidigung“ und „(Keim)Vernichtung“ zu denken – wie das etwa beim Einsatz von Zytostatika, Desinfektion, Antibiotika geschieht. Vielmehr liegt mir persönlich der ganzheitliche Ansatz, in dem wir davon ausgehen, daß ein natürliches Fließgleichgewicht für die Gesundheit und die Balance ALLER im System lebenden Aspekte anzustreben ist. Im Gleichgewicht wuchert nichts. Im Fluß staut sich nichts.
Und genauso betrachten wir in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) den menschlichen Körper, aber auch das System, in dem er lebt.

Unser Freudenquell – der Körper

Das phänomenale Wunderwerk unseres Körpers ist für viele der leichteste Ansatzpunkt, wenn es gilt, Ungleichgewichte zu beheben und Kraft zuzuführen. Und das geht wirklich sehr einfach.
Um den Körper mit den körperlichen Belastungen umgehen zu lassen, braucht er vor allem Schlaf (neben einer belastungsfreien, vollwertigen Ernährung und intensiver Bewegung // Isolierte Nährstoffe aka „Nahrungsergänzungsmittel“ sind ganz sicher keine vollwertige Ernährung …).

Im Schlaf heilt fast jede Störung – scheinbar – von selbst.
Allerdings gibt es viele Menschen mit Schlafstörungen, so daß ihnen der Zugang zu heilendem, erholsamem Schlaf verwehrt ist. Hier ist das System nicht mehr in der Lage, einen Zustand von Ruhe selbst herbeizuführen – aus den verschiedensten Gründen. Die Qualität von „Ruhe“ hat – mit TCM-Augen betrachtet – zwei Qualitäten: Die von Wind/Holz – also Leichtigkeit – und die von Erde – also eine sammelnde Qualität. Ein möglicher körperliche Zugang, diese Qualitäten im Körper zu mehren, ist, in tief geerdeter Rückenlage, Arme und Beine natürlich geöffnet und Handflächen nach oben – zu atmen. Drei Stufen: Rachen, Brustraum, Unterbauch. Das bewußte Atmen in dieser Position durch diese drei Räume hinein und hinaus vermehrt die zum Schlafen erforderliche Qualität von Ruhe.
Wer sich gerne von Pflanzen begleiten läßt, kann auch gerne eines der Reindestillate von Wild Natural Spirit probieren: Baldrian oder Melisse.
Beide enthalten zusatzfreies Pflanzendestillat aus Heilkräutern, die ohne Maschinen und andere Störfaktoren wuchsen und geerntet wurden. Beide enthalten Kräuter, die unsere Volksheilkunde schon immer als „beruhigend“ und „schlaffördernd“ kannte.

Unser Kokon – Beziehungen und Umwelt

Ein weiterer, zentraler Faktor für unsere Immunkraft ist das soziale Netz, in dem wir uns bewegen. Je leichter die Dinge zwischen den Menschen in deinem Beziehungsumfeld fließen, je klarer und stabiler die Position der Einzelnen, um so kraftvoller ist das System und die Energie, die Du aus ihm beziehst.
Hältst Du Dich jedoch über längere Zeit in einem System auf, in dem es Machtkämpfe, Mißtrauen, Wut, Abhängigkeiten und Schmerz gibt – ausgesprochene Zeichen von Ungleichgewicht – so wird auch dein System in das Beziehungsungleichgewicht einbezogen werden und Du gerätst aus dem „Gesund-Modus“, wirst anfälliger für Störungen körperlicher und geistiger Art.
Je mehr Du Dich gegen die Verhältnisse in deinem sozialen System auflehnst, desto brüchiger wird deine Immunkraft.
Gleichgewicht bedeutet, daß jede Qualität, die sich im System befindet, vom Gesamtsystem so gefördert wird, daß sie zu ihrer größten Kraft sich entfaltet. Im Sinne und für das System. Hier ist dann ein sicherer, klarer Platz im System besetzt, der allem zuträgt.
In meinem Garten ist mir der Sonnenhut strahlendes Vorbild für die nötige Haltung. Seine Nachricht „Ich bin jetzt hier.“ ist so eindeutig, so natürlich und den Raum für sich und andere wahrend, wie es zwischen uns Menschen ganz generell die Regel sein sollte.
Neben der Möglichkeit, diese auch als immunstärkendes Mittel bekannte Pflanze als Begleiterin zu wählen – in Form von Tee, einer Pflanze in deinem Garten oder als Essenz – ist natürlich auch „Arbeit im Netz“ angesagt: Prüfe die Aufrichtigkeit deiner Verbindungen. Hinterfrage wechselseitige Abhängigkeiten – auch über Vorwürfe und Erwartungen – und bereinige das.
Damit tust Du deiner natürlichen (!) Abwehrkraft einen großen Dienst.

Unser Kompaß – Geist

Unser Geist führt unsere Handlungen. Und somit trägt er mit zum Wohl und Wehe unserer Immunkraft bei, denn er führt uns in Situationen und zu Verhaltensweisen, die heilvoll oder schädlich sind. Selbst die konventionellen Mediziner untersuchen und belegen mittlerweile die gesundheitsrelevanten Fähigkeiten unseres Geistes. So wird zB der Neurowissenschaftler Manfred Schedlowski zitiert: ” Dass negative Gedanken oder Einstellungen Krankheitsverläufe beeinflussen können, gilt mittlerweile als wissenschaftlich nachgewiesen. … Wir haben in den vergangenen 20 Jahren gelernt, wie Gedanken, Gefühle und unser Verhalten Körperprozesse wie das Hormonsystem, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem beeinflussen können”.
Doch ebenso wie unser Körper ist auch unser Geist ein durchlässiges System, nimmt heilvolle und schädliche Einflüsse auf – und gibt sie oft nicht wieder ab.
Auf diese Weise entstehen Gedanken und Überzeugungen, die die manifestierende Kraft unseres Geistes lenken – im schlimmsten Falle eben auch in Krankheit und Bedrohung.

Bei all den beängstigenden Nachrichten und feindseligen Äußerungen in dieser Zeit erfordert es große Aufmerksamkeit und Zentriertheit, solche schwächenden Inhalte wieder aus unserem System herauszuführen – oder: durchlässig zu bleiben, uns eben nicht „abzuschotten“ trotz der übermächtigen Informationsflut.

Um deine Abwehrkräfte auf geistiger Ebene zu stärken und zugleich durchlässig zu bleiben – also bereit, Informationen zunächst einmal aufzunehmen – bedarf es deiner Fähigkeit, deinen Geist absichtsvoll auszurichten.
In der Meditation üben wir das: Zunächst gilt es, den inneren Dialog anzuhalten, all die Meinungen, Kommentare, Ansagen, die unser Geist ständig von sich gibt, still werden zu lassen. Das ist keineswegs leicht – versuche es einmal, wenn Du es noch nicht kennst. Die Meister der Meditation empfehlen Anfängern, eine Art „Überbrückung“ zu nutzen – also sich auf den Atem oder die gerade im Raum vorhandenen Geräusche zu konzentrieren. Ohne sie zu interpretieren. Ohne irgendwelche anderen, JETZT nicht vorhandenen Bilder und Gedanken auftauchen zu lassen. Mit dieser Übung „ankerst“ Du Dich im Hier und Jetzt und entlastest dein System.
Und von hier aus kannst Du deinen Geist neu ausrichten, befreit von all den Impulsen, auf die er sonst gleich reagieren muß. Die Ausrichtung nährt sich aus der Vertikalen – aus deinem ganz persönlichen Bezug zu Gott oder zur Lebenskraft oder zum Kosmos. Hier spielen Größen wie „Virus“, „Streit“, „Geldsorgen“ etc. keine Rolle. Hier findest Du umfassendere Größen wie „Frieden“, „Fluß“, „Licht“ etc.
Ich empfinde die Wasserminze (ein uraltes Druidenkraut zur geerdeten Hellsicht) oder die Schafgarbe (das so genannte „Priesterinnenkraut“ zur verfeinerten Wahrnehmung und Hingabe) als außerordentlich hilfreich, um aus der zentrierten, bereinigten Verankerung in eine positive Geisteshaltung zu gelangen.

Gesundheit heißt: Gleichgewicht

Aus meiner Sicht ist für eine stabile Gesundheit, für ein intaktes Immunsystem und eine durchlässige Abwehrkraft am wenigsten das Vorhandensein bestimmter biochemischer Substanzen in unserem Körper relevant. Eine viel wichtigere Rolle spielt unsere pulsierende, fließende Verbindung zur Lebenskraft. Über die drei Felder Körper, soziales Umfeld und Geist haben wir sehr konkrete Möglichkeiten, die Vitalkräfte, mit denen wir in Verbindung sind, zu bestärken.

Es braucht unsere Unterscheidungskraft – ist das, was ich zu mir nehme lebendig, vollständig, nährend ? – und ein daraus konsequentes Handeln.
Es braucht unsere Wachheit – halte ich Krankmachendes fest ? Werde ich starr ? Lasse ich Angst überhand gewinnen über Kreativität und Beweglichkeit ? – und eine regelmäßige Überprüfung und Bereinigung solcher „Stauungen“ auf körperlicher, sozialer und geistiger Ebene.

Dinge zu bekämpfen – von politischen Mißständen bis hin zu hoch lebendigen Krankheitserregern – ist immer verbunden mit Angst. Und nichts schwächt unsere Immunkraft mehr, als Angst.

Also: Wähle eine pflanzliche, natürlich gewachsene Ernährung, statt künstliche Nahrungsergänzung. Wähle Menschen, die Dich lebendig machen, statt dumpfe Routine und Wettbewerb. Konzentriere deinen Geist auf die Aspekte des Lebens, die Du fördern willst, statt auf die, die Du fürchtest…
… und geh mal wieder in den Wald oder in den Garten. Die Pflanzen zeigen Dir bei genauem Hinsehen sehr gut, wie sich mit Dürre, Umweltgiften und Gewalt umgehen und aufs beste gedeihen läßt.

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Pur hält besser

Reindestillat Pflanzenwasser

Soeben bekam ich die Analyseergebnisse unseres Labors. Regelmäßig lasse ich von unseren Destillaten eine qualitative Analyse anfertigen. Und es gibt gute Nachrichten:
Unsere Reindestillate sind mindestens (!) 2 Jahre haltbar – das heißt: Ohne irgendwelche Konservierungszusätze sind die Spirits 24 Monate lupenrein und stabil. Und wenn wir nächstes Jahr wieder Proben unseres Startjahres 2018 einsenden, bin ich zuversichtlich, daß wir auch das noch toppen.

Damit brechen wir jede Behauptung, die dahin zielte, unsere Reindestillate seien ja “auch nur Hydrolate”.
Allen Hydrolaten auf dem Markt, die eine Haltbarkeit von mehr als 6 Wochen versprechen, wurde (mindestens!) Alkohol oder UV/IR-Strahlung oder Silberionen zugesetzt. Das ist notwendig, da sich anderenfalls Hefen und Bakterien in der wässrigen Phase des Pflazenwassers bilden.
Wir brauchen das nicht…
Unsere Reindestillate sind die unversehrte Essenz der ganzen Pflanze. Und das macht nicht nur chemisch und physikalisch einen Unterschied zu allem, was mir auf dem Markt bekannt ist, sondern eben auch feinstofflich.
Mal abgesehen davon, daß ich keinen anderen Betrieb kenne, der das (kostbare) ätherische Öl komplett im Destillat belässt – so ist die Wirkkraft und Reinheit der Spirits vor allem mit unserer Arbeitsweise zu erklären.
“Unversehrt” … das bedeutet: Permakultur. Reine Handarbeit. Keine Eile, keine Gewalt, keine Maschinen, keine fremden Stoffe, die nicht mit der Pflanze vor Ort gewachsen sind. Stattdessen viel Liebe, Stille, die unmittelbaren Naturkräfte. (nix Gewächshaus ! Nix elektrische Trocknungs- und Destillationsanlagen !).
Es ist die Qualität unserer Pflanzen, die in allererster Linie für die Qualität unserer Reindestillate verantwortlich ist.

Und so nimmst Du mit den Spirits tatsächlich Feuer, Wasser, Heilkraut – pur ! – auf.
Das macht sie bekömmlich.
Das macht sie wirksam.

Und vor allem gelingt es uns offensichtlich, die Seele der Pflanze selbst zu Dir zu transportieren, und die unversehrte Deva ihr heilendes Werk an Dir verrichten zu lassen.

Hier bekommst Du noch mehr Informationen zum Unterschied zwischen Hydrolaten, unseren Reindestillaten und unserer Naturkosmetik: https://wild-natural-spirit.org/naturkosmetik-und-reindestillat-der-unterschied/

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Ein Sommertag auf Aditi

Permakultur

In diesen Tagen schwelgen wir in Sonnenhut, Ysop und Calendula – der reinste Farb- und Duftrausch. (Das begehrte Sonnenhut-Destillat und der Calendulablütetee sind also wieder verfügbar)
Auch Lavendel und Wasserminze sind bald zur Ernte reif. So komme ich kaum dazu, zu schreiben und Dich teilhaben zu lassen an der intensiven Ernte und Produktionszeit auf Aditi.
Heute morgen nehme ich mir aber die Zeit, einmal einen Sommertag auf Aditi zu beschreiben, während Frederik seit 6h30 die Wiese senst:

Wenn wir aufwachen, am Morgen, versüßt uns noch vor der Dusche und dem ersten „Denken“ ein Gang in den Garten den Tagesbeginn. Wir schwelgen in der Fülle des großen Gartens, der, obwohl die Ernte fortgeschritten und Salbei, Melisse und Schafgarbe bereits geschnitten sind, überbordet an Blütenpracht und dem Klang der feinen Devas, die hier überall tanzen, wirken, strahlen.
Zurzeit sind die Vögel etwas leiser – dafür brummt und summt es allerorts.
Der leuchtend blau blühende Ysop ist über und über umschmeichelt von hunderten Weißlingen und Pfauenaugen, auf den riesigen, violetten Sonnenhüten tummeln sich Bienen und Hummeln. Wir atmen diese Schönheit ein, lassen uns berühren und ummanteln von der zarten Pracht. Mit dieser süßen Energie aufgetankt gehen wir durch den Garten und sehen nach, welche der Pflanzen, welche der Blüten bereit für den Schnitt sind. Freilich gibt es den Mondrhythmus und für die Pflanzen spezifische Rahmengrößen, in denen sie am besten gesammelt werden. Doch über der Theorie, über dem Wissen aus Jahrhunderten, steht das Wetter, steht der Tag, so wie er heute ist.
Ich nehme wahr, daß nach den beiden heftigen Dürrejahren nun ein Jahr läuft, in dem extreme Temperaturschwankungen und ungewöhnliche Wassergaben nicht nur unsere Kräuter, sondern besonders Bäume und Mykorrhiza fordern. Der Morgentau ist so ausgeprägt, daß ich die „Morgenpflanzen“ erst mittags schneiden kann. Ich nehme wahr, daß Strahlung unterschiedlichster Art und Herkunft eine Anpassung von uns allen – auch von den Pflanzen – fordert.
Hier auf Aditi leben wir ja wie in einer Kuppel, eine ganz eigene und autarke Atmosphäre, die die Kraft des Heilen, der Sonne und der Liebe speichert und zu halten vermag. Und doch sind wir verbunden mit dem Geschehen des Ganzen. Die Pflanzen und Spirits, die wir hier für Dich gewinnen, sollen Dir ja Kraft geben, den sich vollziehenden Wandel unbeschadet und freudvoll zu erfahren und zu integrieren. Für Menschen, die besonders sensitiv reagieren auf die aktuellen Strömungen, helfen die Destillate von Salbei, Sonnenhut und Ringelblume gut bei der Stabilisierung und Strukturierung. Wer dynamischer unterwegs ist und die subtilen Signale besser erfassen und sich „eintunen“ will, wählt eher die Destillate der Wasserminze, der Schafgarbe und des Ysop, die die nötige Verfeinerung und Klarsicht bringen.

Aber zurück zu einem Erntetag auf Aditi: Nachdem wir uns ein Bild von der Situation im Garten gemacht und auch auf die „Arbeitstafel“ im Lager gesehen haben, sucht sich jeder seine Aufgaben für den Tag. Wer erntet, wird sich auch um die Nachsorge kümmern – das ist bei uns ebenso wichtig, wie vor dem Schnitt mit der Pflanze zu meditieren, bis die Deva Hand und Schere führt. Also Schneidwerkzeug geschliffen, Rodhacke, Schubkarre und Erntekörbe gepackt – und hinaus in die Sonne, in den Garten.

Da hocke ich nun – mitten im violettblauen Meer des Ysop, atme den Campherduft der heiligen Pflanze, lasse die langen Dolden mich umschmeicheln, sehe bis hinab zum holzigen Stamm der starken Pflanzen. Ich spüre das leise Rieseln, das die Deva vom Scheitel bis zur Wurzel mit einem feinen Lichtregen durch mich hindurch schickt. Die Weite der Schöpfung, meine Unwissenheit und meine Geborgenheit im kosmischen Lebensfluss werden greifbar für mich und ich beginne, zu schneiden. Korb um Korb. Stunden später trage ich die Körbe zur Darre, schliesse den von der Sonne erhitzten Raum auf, schichte das kostbare Erntegut Sieb um Sieb in die Trockenschränke. Kehre den Boden, laufe durch die Sonne zurück zum Haus.
Dort sitzt Fabian und wiegt und packt und etikettiert den erntefrischen Baldrian-Blütentee. Er ist versunken im tiefen Zauber, in der bodenlosen Ruhe der Pflanze, Teepackung für Teepackung reiht sich neben ihm auf, während das Wasser im Destillationskessel zu sieden beginnt.

Und da kommt auch schon Frederik, mit einer Schubkarre hochgetürmter Erntekörbe voll von Sonnenhut. Klar, präsent, kraftvoll sind seine Bewegungen – geführt von Echinacea, deren fruchtig aromatischer Duft schon bald den Destillenplatz umgeben wird. Bis zum Sonnenuntergang wird das Tropfen im Glastrichter, wird das Klappern der Fläschchen zu hören sein – zwischen dem Rauschen der Bäume und dem Summen der Bienen.

Die haben uns übrigens eben neuen Honig beschert, den ich abends mit Volker abgefüllt habe. Er ist sehr süß geworden und cremig, unser Heilkräuter-Honig.
Vielleicht hast Du Glück und es gibt auch noch ein Glas für Dich….

Konntest Du den Sommerwind auf der Haut ein wenig spüren ? Aditis Düfte vernehmen und die Liebe, in der wir hier miteinander wirken ? … ich geh jetzt mal hinunter zur Wasserminze – unserem „Druidenkraut“ – und wünsche Dir einen zauberhaften Tag !