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Therapie mit Pflanzen

Therapie mit Pflanzen

Wild Natural Spirit begann mit einem Traum. Ein Traum, in dem „das Wesen des Ingwers“ mir stellvertretend für die „Sonnenpflanzen“ auftrug, auf „den alten Wegen“ dafür zu sorgen, daß die Menschen sich daran erinnern „die Sonne“ zu verehren.
Freud hätte seine Freude gehabt, diesen Traum zu interpretieren ! Und doch klingt bereits mit dem Anfang dieses Projekts an, daß die Arbeit mit den Heilpflanzen, die puristische Art des Anbaus und der Verarbeitung eine Intention hat, die in einer feinstofflichen und ganzheitlichen Ebene gründet.
Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich nach einem naturwissenschaftlichen Studium und nach der Begleitung einiger schwer kranker Menschen bereits erfahren, daß unser schulmedizinisches Verständnis von „Krankheit und Gesundheit“  zu kurz greift. Daß die Beseitigung eines einzelnen Symptoms nicht zu Heilung führt. Daß die Ursachen für Krankheit nicht monokausal sind. So bildete ich mich fort in der ganzheitlichen Diagnostik und Therapie der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), entschlüsselte meinen Traum und den Hinweis auf die „Sonnenpflanzen“ mit Schamanen und verbrachte viel, viel Zeit in der Natur mit den Pflanzen. Irgendwann dann begann ich sie anzubauen und auf offenem Feuer zu destillieren. Und immer wieder staune ich über die Rückmeldungen, die ich zu den Destillaten von Kunden aber auch von Therapeuten bekomme. Einen ganz außerordentlichen Bericht zur Begleitung ihrer schwerkranken Schwester schenkte Mareike uns kürzlich

Das feine Gewebe hinter den Dingen

Die Psychosomatik ist mittlerweile zwar ein etablierter Bestandteil des Medizinstudiums – doch nach wie vor führt sie ein Schattendasein in der medizinischen Alltagsroutine. Spätestens seit Rüdiger Dahlke (u.a. „Krankheit als Weg“) erinnern sich viele wieder daran, daß das körperliche und das seelische Gleichgewicht zusammenhängen, daß ein Mensch sich auf psychischer Ebene unwohl fühlt, lange bevor der Körper eine Krankheit ausbildet. Aber auch, daß die „innere Haltung“, die feinstoffliche Ebene, einen erheblichen Einfluß auf die Genesung hat.
Zugleich ist unserem Kulturschatz das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen noch nicht ganz verloren gegangen: Rund um den Globus und über alle Zeiten haben Menschen Schutz, Stärkung und Heilung bei bestimmten Pflanzen gesucht – und sie tun das auch heute noch, obwohl längst „schlagkräftige Einzelsubstanzen“ zur Bekämpfung mehr oder weniger bedrohlicher Erkrankungen aus den Laboren strömen und „die Macht zu heilen“ für sich alleine beanspruchen.

Pflanzen wirken nicht so punktuell und ad hoc wie die modernen Medikamente. Schon allein aufgrund der Physiologie – also der körperlich-stofflichen Erschließung der ganzen Pflanze durch den ganzen Körper – geschieht bei der Phytotherapie etwas anderes, als wenn ich eine einzelne, synthetisch isolierte Substanz einnehme, die einen einzelnen, ganz bestimmten Effekt auf ganz bestimmte körperliche Vorgänge – etwa die Hemmung bestimmter Proteine – hat.

Die von den Naturwissenschaften bis heute nicht erschlossene „vis vitalis“ (latein.: Lebenskraft, Lebensfunke), die einer vollständigen Pflanze ebenso innewohnt wie einem lebenden, menschlichen Organismus, mag bei den durch Pflanzen hervorgerufenen Vorgängen eine Rolle spielen.
Und mit der vis vitalis auch das Phänomen der Resonanz – das Spiegeln, das Echo bestimmter Qualitäten.
Doch anders, als ein Körper, den wir aufschneiden und analysieren können, entziehen sich das Feinstoffliche, die vis vitalis, das Phänomen der Resonanz, der Kategorisierung, wie wir sie bei der modernen Medizin gewohnt sind.
Es ist zu kurz gegriffen zu behaupten: Kamille hilft bei unreiner Haut oder Ysop vertreibt Depressionen. Es wirkt so unendlich viel – zusammen – die Verfaßtheit des Menschen, seine Aufnahmebereitschaft, der Ort, an dem dies alles stattfindet, die Pflanzen, die ihm dort begegnen, deren Geschichte (und enthaltenen Informationen) – die eigene Geschichte, die aufgenommene Nahrung an diesem Tag, die resultierenden Gedanken und Gefühle … alles miteinander verwoben, alles pulsierend, alles wechselseitig aufeinander wirkend.
Und doch wirken sie.

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Elske Margraf experimentierte zusammen mit Sabine Langenscheidt mit dem Feld der Kräuterdestillate in der Blume des Lebens.

In Kontakt zu kommen mit den Pflanzendevas/ Spirits, berührt in mir eine ganz alte Verbindung und Sehnsucht! Hierbei ist nicht so wichtig, wie und was die einzelnen Pflanzenspirits bewirken (auch wenn ich das sehr gerne studiere und am eigenen Körperenegiefeld erfahre).
Viel wichtiger ist für mich diese feine, langsam immer stärker werdende innere Berührung meiner Seele! So als würden die Spirits rufen „Komm näher  geliebte Seele, komm näher“! Und dazu begeistert mich die Art und Weise, wie Evelin die Bearbeitung und den Vertrieb dieser Heilpflanzen gestaltet tief. Da ich mich gerade mit der heiligen Geometrie, insbesondere mit der „Frucht des Lebens“ beschäftige, kam ich auf die Idee, die verschiedenen Pflanzen in die “Blume des Lebens” zu stellen. So ist für mich fühlbar geworden, wie stark jede einzelne Pflanze für sich wirkt Jedoch ist ihre Kraft und Stärkung im Gruppenfeld um einiges höher schwingend und energievoller. Gleich einem Spaziergang in der Natur! Hier treffe ich nicht nur eine Pflanze, sondern lasse mich von einem ganzen Regen guter Heilkräfte segnen!
Meine nächsten Aufstellungen in der „Frucht des Lebens“ werde ich diese magischen Spirits einsetzen und ihre Wirkungen tiefer erforschen! Ich bin sehr gespannt wie meine Kund*innen darauf reagieren. Im Moment stehen sie in meiner Praxis und begrüßen die Gäst*innen. Viele sind neugierig, probiere die Testflasche „Ringelblume“ und fragen nach.
“  

Es ist der menschlichen Ratio versagt, all diese Zusammenhänge zu rational erfassen oder gar im Sinne einer „gesicherten Therapie“ zu kontrollieren. Deswegen gibt es ja auch in der Schulmedizin das weite Feld der Nebenwirkungen und die nach wie vor nicht gegebene Erfolgssicherheit.  

Wer die Pflanzenmedizin nutzen will, für sich und für andere, muß sich in die Unmittelbarkeit wagen, in das Lauschen, in die Einzigartigkeit der Frage, die gelöst werden soll.

Planta tota in der ganzheitlichen Therapie

Ich habe in meinen Pflanzenprofilen ja schon einiges zur feinstofflichen und seelischen Wirkung der Reindestillate geschrieben – neben den bewährten Anwendungsbereichen bei körperlichen Problemen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe ganzheitlich arbeitender Ärzte/innen, Heilpraktiker/innen,  Tierärzte/innen und Kosmetiker/innen, die die Spirits in ihrer täglichen Praxis einsetzen. Auch wenn es – rechtlich betrachtet – sich „nur“ um Lebensmittel handelt.
Lebens-Mittel – genau !
Und ich werde mich auch hüten, in das Feld der Pharmazeutik und der Schulmedizin zu funken – das braucht es gar nicht.
Denn während sich die naturwissenschaftlichen Ansätze an der Stofflichkeit, an statistisch verwertbaren Wiederholungen und an möglichst fixen Kausalitäten orientieren, liegen meine Anhaltspunkte mehr in der unmittelbaren Wahrnehmung.
Auch diese können geschult werden – aber eben nicht durch „stehendes Wissen“ sondern durch eine erweiterte und vertiefte Aufnahme all der Informationen im Hier und Jetzt.
Vielleicht brauchen Menschen, die die Kräuterdestillate für sich und andere nutzen, ein wenig Systematik in der Zuordnung der Pflanzen, im Verständnis der zugrundeliegenden Energetik und der Traditionellen Chinesischen Medizin, an der ich mich selbst ja beim Anbau, bei der Produktion und auch bei der Spezifikation der Destillate orientiere. Vor allem aber wird es diese „andere Art der Betrachtung“, ein Verständnis für Fließgleichgewichte und eine „Antenne“ für Resonanz brauchen…

Bei meinem Kurzbesuch in Berlin traf ich ein befreundetes Therapeutenpaar. Er ist Osteopath und Seelenarbeiter, sie ist Systemikerin und macht Aufstellungsarbeit. Ich schätze Elke und Ralf schon lange – als Menschen, als Denker und spirituelle Weggefährten. Als Gastgeschenk brachte ich ein Destillat des alten Druidenkrauts – die Wasserminze wurde bei den Kelten als Mittel zur Förderung der Hellsicht und als Kraut zur Erdung bei starker geistiger Aktivität eingesetzt.
Ralf war sofort begeistert von dem Spirit und kam von sich aus auf die Idee, die Spirits bei seiner therapeutischen Arbeit mit einzusetzen. Auch ich war begeistert – denn Ralf gehört ganz sicher zu den Menschen, die aus der Präsenz, aus der Intuition und erweiterten Wahrnehmung heraus heilsame Impulse hervorbringen. Ebenso wie Elske, Edith, Elfrun und andere Ärzte und Therapeuten, die die Spirits gerade als kostbare Werkzeug entdecken.

Doch mit allen wurde in Gesprächen auch klar, daß eine Art „Brücke“ hilfreich wäre, eine Übersetzung für den Kopf und eine Vermittlung für die Klientinnen, um die Tür zu den Pflanzen zu öffnen.

Wer kann schon mit den Fünf Elementen umgehen

Je älter ich werde, desto mehr kann ich die Sehnsucht nach festen Gesetzmäßigkeiten und Regeln loslassen und erlaube mir, weiß aus so vielen Erfahrungen, daß die intuitive Herangehensweise die ist, die für mich wahrhaftig und auch erfolgreich ist.
Freilich habe ich viel „Wissen“ über die körperliche und feinstoffliche Wirkung der Pflanzen im Gepäck und wahrscheinlich beziehe ich dieses Wissen oft unbewußt in meinen „Blick“ ein, wenn ich einen Menschen ansehe und auf die Resonanz einer bestimmten Pflanze „warte“.
Ein ganz zentrales Element bei der „Überbrückung“ zwischen Intuition und systematischer Einschätzung eines menschlichen Zustandes sind für mich seit fast 30 Jahren die Fünf Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit diesem Prinzip werden Ungleichgewichte im menschlichen System – körperlich wie seelisch – ganzheitlich erkannt und einem Umgang zugeführt, der nicht nur Symptome bekämpft, sondern das Gesamtsystem in Balance bringt.
Mein ganzer Garten ist nach diesem Prinzip aufgebaut, meine Ernährung so ausgerichtet – und eben auch mein Blick auf einen Menschen. Von daher macht es sicher Sinn, Therapeut/innen einzuladen zu den bereits existierenden Seminaren zu den Fünf Wandlungsphasen.
Und dort – wie auch während der Praxiswochen – verbringen wir ohnehin sehr viel Zeit mit dem Lauschen, dem Wahrnehmen, dem Empfangen von Informationen aus der Gegenwart.
Gemeinsam üben wir dann die „Übersetzung“ dieser Erfahrungen in eine Form, die übertragbar und handhabbar ist im Umgang mit den Heilpflanzen.

Es gibt mittlerweile viele „Fans“ von Wild Natural Spirit, die sich Pflanze für Pflanze einfinden, einfühlen und ihre Erfahrungen machen – und uns daran teilhaben lassen. So schreibt Susanne zum Beispiel:

Neben dem Wermut und dem Ysop ist die Schafgarbe nun die dritte im Bunde der Reindestillate, die bei mir auf Seelenebene ganz, ganz tief wirkt. Ich empfinde sie als sanft aufwühlend und dabei innerlich sehr stärkend. Sie berührt sehr und in einer ganz besonderen Weise das Weibliche in mir. Ahnungen an ein tiefes, altes Wissen kommen und der Mut, mich mit all dem endlich zu zeigen, und MICH zu leben und zu lieben als DIE, die ich gemeint bin. Raus aus dem Kopf, rein in die weibliche Intuition und ins weibliche Handeln. Die Schafgarbe macht mich innerlich lächeln. Der Geschmack ist wie ein Tanz über Sommerwiesen, in luftigen, flatternden Kleidern. Weiblichkeit pur…
Es ist so wundervoll, was die Natur an Geschenken für uns bereit hält – danke dir, liebe Evelin für dein Wirken.
“ (zu finden in der Produktbewertung zur Schafgarbe)

Therapie mit Pflanzen

So gilt mein wichtigster Appell an Dich, deine Wahrnehmung zu schulen, deine Intuition zu überprüfen und Dich mit Resonanz als kosmisches Grundprinzip auseinanderzusetzen.
Nimmst Du diesen Ruf ernst, so wird dein vages „Bauchgefühl“ bald an Substanz gewinnen, deine Wahrnehmung verfeinert und deine Schlußfolgerungen treffsicher werden.
Gerne empfehle ich Dir die Pflanzen als große Lehrmeister, jede auf einer eigenen Frequenz, mit einer eigenen thematischen Bandbreite. Die auf Aditi entstandenen Destillate eignen sich hierfür hervorragend, wenn Du nicht alle Pflanzen in deinem eigenen Garten hast.
Denn sie sind ohne Maschinen und in Permakultur gediehen, mit liebenden und kundigen Händeln gesammelt und noch vor Ort auf offenem Feuer destilliert worden.

Dies sind die „alten Wege“, die ich eingangs erwähnte.
Dies ist die Art, die Seele der Pflanze, ihr ganzes Spektrum wirklich zu fördern und zu gewinnen.

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Wenn Spirits zu Vollmond reisen

Elfe

Meine Destillate sind wie meine Kinder: Im Schweiße meines Angesichts angebaut, von der Fülle Aditis genährt, auf offenem Feuer in der Kupferdestille emporgehoben, gewinne ich die Seele der Heilkräuter.
Dies ist jedem erfahrbar, der eines dieser kostbaren Fläschchen habhaft wird – die Produktbewertungen quellen über von Wertschätzung und immer mehr erstaunlichen Rückmeldungen zu Wirksamkeit, Verträglichkeit und Genuß, den die Destillate erzeugen.
Das Beste der Schafgarbe“ ist dabei einer der beliebtesten Spirits – vermag er doch, uns darin zu unterstützen,  üble Hautirritationen zurück in ein gesundes Gleichgewicht zu führen. Vor allem aber berührt der Schafgarben-Spirit die Menschen in ihrer tiefsten Sehnsucht und dem Vermögen, sich über das Grobstoffliche zu erheben.
So wundert es mich nicht – und freut mich von Herzen – daß immer mehr Menschen auf diese einzigartige Qualität der Destillate aufmerksam werden und sie für sich nutzen.

Vienna Calling

Schafgarbe ätherisches Öl

Es war ein wunderschöner Frühlingstag, an die Gründerin und Inhaberin eines etablierten, österreichischen Kosmetiklabels sich dafür entschied, meine handgefertigten Schafgarbe-Destillate künftig in ihren sehr hochwertigen Produkten einzusetzen. Nach Laborbefunden, aber auch nach Befragung ihrer Ratgeber zu TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und Feinstofflichkeit, waren die beiden Inhaber der hochwertigen Marke begeistert von der Qualität unseres „weißen Engels“.
Die beiden Hersteller hatten etwas Zeitdruck – und daher packte ich alles noch über Nacht.
60 der kostbaren Fläschchen sorgfältig in Gefachen, ein jedes üppig ummantelt mit Wellpappe, Innenkarton, Außenkarton, fest verschnürt, liebevoll etikettiert und schickte sie auf die Reise in die erwartungsfrohen Hände in Wien.

Bermuda-Dreieck in Mitteldeutschland

Es war die Walpurgisnacht, an der die Reise begann, zudem waren die Grenzen wegen der Pandemie wenig durchlässig. Wir hofften, daß der Transport der kostbaren Fracht dennoch zügig und sicher vonstatten ging und verfolgten das Sendungstracking mehrmals täglich.Nach zwei Tagen war das Päckchen im mitteldeutschen Zentrallager von Hermes angelangt. Friedenwald hieß der Ort bezeichnender Weise. Und es war Vollmond.
In diesem Vollmond verschwanden die Spirits.

Sieben lange Tage und Nächte rührte sich im Tracking nichts. Gar nichts. „Friedenwald. Sendung wird sortiert“.
Am zweiten Tag der Stagnation setze ich mich mit dem Logistikzentrum in Verbindung. Und es stellte sich heraus, daß niemand wußte, wo genau das Paket gerade ist – ob noch in Deutschland oder auf einem LKW oder bereits in Österreich. Mühsam recherchierte ich mich direkt in die Abfertigungsstelle von Friedenwald, sprach – unerlaubt – mit einem Mitarbeiter in der Verladestation – doch auch er konnte die Sendung nicht tracken, nicht sagen, wo die Schätze verblieben waren.
In der taghellen Vollmondnacht tat ich kein Auge zu. Zuerst setzte ich alles ein, was das Internet hergibt, um das Paket zu finden. Weit nach 3 Uhr nachts schaltete ich den Computer aus, sah hinaus in die silbrig beschienene Landschaft Aditis, trat heraus, atmete die klare Vollmondnacht. Ich versuchte, die Spirits geistig zu orten – rief meine geliebte Schafgarbe, lauschte, fragte – … doch: nichts !
Die weißen Engel waren abgetaucht.

Skorpion-Vollmond und Die Pflanze der Priesterin

In den folgenden Tagen stieg die Spannung bei meinen Auftraggebern und bei mir schier ins Unermeßliche. Täglich telefonierten oder mailten wir mindestens einmal, es kamen Nachrichten wie diese

Wir sind ziemlich frustriert, so lange hat ja noch nicht einmal eine Sendung von den Fidji Inseln zu uns gebraucht. Ich hoffe nur, sie lagern das Paket kühl.“

… und ich wählte mir die Finger wund beim Logistiker. Doch Hermes verwies auf „Corona“ und bat um Geduld.
Geduld …
Die Schafgarbe ist eine mythische Heilpflanze im germanisch-keltischen Kreis. Es heißt, sie wurde unter anderem bei der Priesterinnen-Weihe eingesetzt um der Novizin „Aufwind“ zu geben, das Weltliche ganz hinter sich zu lassen und sich vollends der göttlichen Führung hinzugeben.
Nun denn – diese Lektion gab uns die Schafgarbe dieses Mal in Gänze.
Am siebten Tag war ich der Verzweiflung nah und bot der Herstellerin an, eine weitere Charge der Schafgarbe selbst nach Wien zu fahren. Unser intensiver Austausch – im Zusammenhang mit unserer eben erst beginnenden Geschäftspartnerschaft – erzeugte eine ungewöhnliche Nähe und Intensität und sie freute sich über mein Angebot. Wir nahmen uns vor, das Wochenende noch abzuwarten – dann mußten wir handeln:

Mittlerweile haben wir einen riesigen Rückstau an Aufträgen für unser Blütenwasser, die wir nicht erfüllen können. Ein Blütenwasser war noch nie so lange zu uns unterwegs … selbst so entlegene Orte wie Indien und Tasmanien waren schneller.

Erlösung: Ende gut – alles gut

Noch am Wochenende tauchte das Paket nach unzähligen Telefonaten mit Hermes wieder auf: Nachdem es sich über 7 Tage in Friedenwald versteckt hatte – 160 km nördlich von Aditi – tauchte es plötzlich in Unterfranken – 50 km südlich von Aditi – wieder auf. Translokation ?
Der Schafgarbe traue ich das zu.
Jedenfalls gab es das Päckchen offenbar physisch noch – und endlich konnte es lokalisiert werden. Am Montag dann endlich – zwei Tage nach Vollmond – ging plötzlich alles ganz schnell: Die Sendungsverfolgung zeigte die Ankunft in Österreich an. Wien – ich rief sofort Tanja an. Doch die hatte keine Auslieferankündigung. Wenige Stunden später: Graz.
Graz ?!!
Das war zu viel für meine Nerven.

Geistbaum

Ich ging in die Küche, holte mir mein Kistchen „Sternenstaub“ (der überaus köstliche Kräutertabak, den wir hier auch herstellen, und der reichlich von der leicht psychotropen Schafgarbe enthält) und ging zum Geistbaum. In aller Ruhe ließ ich mich in der Lichtung im Herzen Aditis nieder, stopfte meine Pfeife, ließ die endlos entnervenden Tage nochmals an mir vorbeiziehen. Und dann … zündete ich die Schafgarbe an, nahm einen tiefen Zug aus der Pfeife und sagte zum Geistbaum: „Du wirst es schon wissen. Ich lasse jetzt einfach los“.
Völlig erschöpft schlief ich in der Zauberlichtung ein – traumlos, soweit ich mich erinnere. Als die Sonne bereits begann, ihr Abendrot zu scheinen, erwachte ich, ging hinauf zum Haus, sah in das Tracking: (wohlbehalten !!!) Ausgeliefert… !

Ich bin unendlich dankbar, daß dieser erste gemeinsame Schritt trotz der hohen Spannung so sanft zwischen uns geblieben ist.
Unsere Nerven waren zum Zerreißen gespannt, wir kannten uns noch nicht und es ging auch um Geld, Kunden und Zeit – und doch blieb der Ton und der Umgang zwischen uns stets sanft, stets zugewandt und verständig.
Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Und ich habe das Gefühl, diese Feuerprobe war der Beginn eines wunderbaren gemeinsamen Weges.
Die Herstellerin (ich soll ihren Namen nicht sagen, weil Ihre Quelle ein Geheimnis bleiben soll 😀 ) und ich arbeiten mit den feinstofflichen Kräften der Pflanzen. Für mich, als die „Gärtnerin“, ist es täglich Brot, mich dem Wetter, den Jahreszeiten und den natürlichen Kreisläufen anpassen zu müssen. Statt mich über die anhaltende Dürre aufzuregen, lege ich Swales an. Statt mich vor der massiven Vermehrung saugender Insekten zu fürchten, pflanze ich Minzen in die Beetränder. Statt mich über Hermes aufzuregen – das habe ich jetzt gelernt – gehe ich hinunter zum Geistbaum und rauche eine Pfeife Schafgarbe.
Sicher weiß auch Tanja, daß die Pflanzendevas ihren eigenen Willen, ihren eigenen Charakter und ihre eigene Zeit haben. Ganz sicher…

Gerade eben kam ein Päckchen aus Wien an.
Feierlich öffne ich es. Es strahlt mich ein weißer, fein gearbeiteter Zylinder an, eine kleine goldene Elfe fliegt über das Papier, auf dem „the intuitive“ steht. Eine ebenso feine Karte übermittelt Grüße:

Liebe Evelin. Laß die feine Energie dieses besonderen Stücks in deiner Welt schwingen und klingen. Es ist ein Fest für die Sinne und die Seele, von Herzen, T.“

In der Seele berührt nehme ich die schwarze Flasche, in der auch Aditis Schafgarbe enthalten ist, schließe die Augen, öffne alle Sinne und finde mich in einem zarten Nebel unglaublicher Feinheit und Intensität wieder. Ich spüre Aditis Schafgarbe mehr, als daß ich sie herausrieche aus dieser hoch komplexen, lebendigen Komposition. Ein Sinnesrausch. Ein Meisterwerk.

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Was Seele hat, gedeiht – ein leuchtendes Beispiel an Hingabe

Aditi

Es gibt Begegnungen mit Menschen, die die Spirits zu sich holen, die so tief und so berührend sind, dass allein hierfür alle Arbeit sich gelohnt hat.
Dieses atemberaubende Feedback von einer Kundin – das in meinen Augen ein leuchtendes Vorbild für Hingabe und Liebe ist – möchte ich mit Euch teilen.

Liebe Evelin, viel Zeit ist vergangen. Und wir dürfen alle bester Hoffnung sein! Meine Schwester hat sich nach einigen Wochen Koma entschieden, am Leben zu bleiben! Durch meinen Resturlaub konnte ich viele Tage im März direkt an Ihrer Seite sein. Deine Öle haben mich an jedem einzelnen dieser Tage auf die Intensivstation begleitet.
Im komatösen Zustand habe ich intuitiv entschieden, welches Öl ich in Ihre Aura sprühe: zu 80% war es der Sonnenhut.
Die treue Schafgarbe lag IMMER an Ihrer Seite!!
Dann habe ich begonnen Ihren Körper zu salben und zu cremen. Habe einer neutralen Creme Dein Salbei Öl hinzugefügt und meine Schwester hat es aufgenommen/ angenommen.
Als Panik, erhöhter Hirndruck und enorme Unruhe auftraten habe ich in einen Raumbefeuchter die Ringelblume gegeben. Hier hat Ysop (mit dem ich mich vor den Krankenhausbesuchen gestärkt habe) mit mir Kontakt aufgenommen und wollte auf Ihren Körper. Habe mir Ysop auf die Hände gesprüht und sanft auf Ihren Körper gelegt.
Druch die künstliche Beatmung und die Magensonde, hat sich ein leichter Pilzbelag im Mund gebildet. An Schlucken war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken…. habe Ihren Mund mit Kamille und Salbei gesäubert und Ihre Lippen immer wieder mit den in Wasser verdünnten Ölen benetzt und befeuchtet.
Wir alle haben einen UMHANG aus Gebeten, Lichtern, positiven Energien, guten Gedanken, unendlicher Liebe und DEINEN ÖLEN gewebt. Mehr als einmal war meine Schwester auf der anderen Seite unterwegs und hat sich “dort herumgetrieben” – Es war einzig und allein Ihre Entscheidung weiter hier auf Erden zu weilen. – Wir haben Ihr mit ALLEM was möglich war, einen gütigen und liebevollen Boden vobereitet.
Zu meiner Schwester sage ich heute: Gott hat Dich mit der einen Hand fallen lassen und mit der anderen Hand sanft wieder aufgefangen.
Es geht Ihr gut und Sie kämpft sich jeden Tag ein Stück weiter ins Leben zurück. Sie verarbeitet gerade sehr, sehr viel. Und der Weg, den Sie/ wir gehen wird spannend!
Evelin Du wunderbare Seele, die Du so nah an meiner Seite bist!
Mein Dank kommt aus tiefstem Herzen und ich liebe Dich für das was Du bist und machst! Herzensdrücker, Mareike”

Mareike hatte mir diese Rückmeldung zu ihrem Umgang mit den Spirits zunächst als persönlichen Brief geschrieben. Ich bat sie, ihn aufgrund seiner Strahlkraft zu veröffentlichen. Sie hat ihn nun als “Produktbewertung” zur Schafgarbe Gesichtspflege tatsächlich eingestellt. Und also solche ist das, was sie zu sagen hat, viel zu groß.
Viel zu schön.

Mit ihr abgesprochen teile ich daher ihre Zeilen mit Euch.
Und hier findet Ihr Mareikes Eintrag direkt: https://wild-natural-spirit.org/produkt/gesichtspflege-bio-schafgarbe/

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Das Reindestillat heiler Pflanzen -Mit der Seele gehen

Salbeiblüten

Es ist kein Frühjahr wie jedes andere. Wir alle sind damit beschäftigt, Informationen, Bedingungen und Empfindungen zu verarbeiten, die neu für uns sind.
Ich bekomme derzeit viele Anrufe von Menschen, die erfreulicher Weise die Pflanzenkraft für sich als Orientierung und Neuverankerung nutzen wollen. Über zahlreiche Pflanzenprofile habe ich ja schon von den 13 Heilkräutern berichtet, die ich hier auf Aditi anbaue (die Sammlung findest Du in meinem Blog unter „Heilpflanzen“).
Heute möchte ich auf ein paar für diese Zeit typische Verfaßtheiten eingehen, die gut mit den Reindestillaten heiler Pflanzen beantwortet werden können.

Unsicherheit und Haltlosigkeit – Die Schafgarbe gibt eine neue Richtung

Insbesondere diejenigen unter uns, die derzeit eine Art „Berufsverbot“ erdulden müssen und sich existentiellen Fragen gegenübersehen, leiden sehr stark unter der allgemeinen Unsicherheit über die nahe Zukunft und die vagen Richtlinien, die regierungsseitig gegeben sind.
Aber auch die Angst vor „der Seuche“, die Informationen zur Gefährlichkeit des Virus, zu fehlenden medizinischen Kapazitäten und die Sorge um anfällige Verwandte und Freunde reißt vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg.

Schafgarbe

In einer solchen Zeit fehlen verlässliche Fakten und materielle oder soziale Haltepunkte – und sie sind auch nicht „ersetzbar“. Vielmehr hilft hier eine seelische Stärkung, eine Bewegung des Loslassens und eine Gesamtschau – weit oberhalb persönlicher Befindlichkeiten.

Achillea millefolium – eine traditionelle Heilpflanze unseres Kulturkreises – wurde unter anderem bei der keltischen Priesterinnen-Weihe gereicht, um die Hingabe an eine spirituelle Führung und das Loslassen weltlicher Zusammenhänge zu unterstützen.
Das feingliedrige Kraut mit den zarten, weißen Blüten und dem tiefblauen ätherischen Öl weitet Raum und Wahrnehmung, eröffnet Zugang zu dem Vertrauen in das Göttliche, in die Fügung, in das Leben.

Wut und Polarisierung – Der Sonnenhut klärt den Eigenraum

Die Widersprüchlichkeit und Unlogik der gegebenen Informationen über die Pandemie, die Ursachen, die Perspektiven, haben unzählige Brandherde inmitten unserer Gesellschaft entfacht. Renommierte Virologen und Ärzte wurden in Grund und Boden gestampft für Statements, die dem Mainstream widersprachen. Atemberaubende Geschichten zu Hintergründen und Zusammenhängen kursierten.

Grundrechte wurden beschnitten und Veröffentlichungen zensiert. Menschen begannen in Supermärkten Streits und denunzierten ihre Nachbarn.
Wohl kaum einer hat das so ganz ohne Wut miterlebt.
Wut gärt immer aus Hilflosigkeit. Wut ist der Schritt hinaus in den Raum des anderen – weil der eigene Raum bedroht erscheint.

Ich durfte letztes Jahr in unserem zauberhaften Sonnenhut-Bestand erfahren, wie gut der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) dies zu ordnen weiß. Und eine Steigerung dieses klarstellenden, präsenten, stehkräftigen Effektes bringt das Reindestillat, das uns den unmittelbaren Zugang zur Seele des Sonnenhuts verschafft.

Ist der Ärger schon länger im System, so daß er sich auf das Leber- und Gallen-Chi (Begriffe aus der TCM) auswirkt, lindert das Wermut-Destillat den Stau.

Gehorsam und Betäubung – Der Salbei fördert Rückgrat und Klarheit

Doch auch das Wegducken, das Kleinmachen und Resignieren ist eine Bewegung, der viele Menschen gefolgt sind.
„Ich bin keine Expertin“. „Wie soll ich das beurteilen.“ „Die werden schon wissen, was sie tun.“ „Ich will nicht schuld sein ..“ – all diese Gedanken und Empfindungen haben uns aus der Schußlinie – aus der Verantwortung – gebeamt, für das, was seit Wochen weltweit geschieht. Zu groß scheinen die Einflüsse, Macht- und Wissensfaktoren zu sein, zu eindringlich waren die Strafandrohungen, als daß wir echte Auseinandersetzung und vielleicht sogar Widersetzung gewagt haben.

Salbei Destillat

Etwas im Außen erstarrt, während im Inneren das Gefühl der Selbstverleugnung und Ohnmacht an uns nagt. Wer es nicht ausgehalten hat, griff zu Betäubung nach Geschmack – die Variationen reichten von Alkohol bis Videogames…

Nun, da die erste Welle abebbt und für Gehorsam die Lage in sich zu widersprüchlich erscheint, tut der Salbei mit seiner klaren Struktur und substantiellen Stärkung gut. Auch diejenigen, die ihn zunächst nur aus den bekannten Verdiensten für Lungen- und Bronchialprobleme nutzten, werden am Reindestillat erfahren haben, wie aufrichtend und klärend seine Wirkung auch auf psychischer, geistiger und emotionaler Ebene ist.

Abheben und Illusion – Die Melisse bringt einen ruhigen Bodenkontakt

Wieder andere haben in dieser Zeit den Bodenkontakt etwas verloren: Das goldene Zeitalter findet – so hoffe ich doch – durchaus (auch) in dieser dreidimensionalen Zeit statt. Nach wie vor gilt für alle Lebewesen hier auf der Erde, daß sie Wärme brauchen und Nahrung, daß Versprechen Gültigkeit haben und das Leben endlich ist.

Melisse

Es ist gut verständlich, sich angesichts der beunruhigenden Nachrichten ein Stück weit zurück zu ziehen von einer polarisierten Welt, die aus den Fugen scheint. Doch Leben will ja auch gelebt sein – mit allen Sinnen, mit Positionen, Taten und Konsequenzen…

Für die Menschen, bei denen sich das Gefühl „anders zu sein“, „nicht hierher zu gehören“ oder ähnliche Impulse der Abwendung verstärkt haben, hat der „Kraftprotz im Samtmantel“ – Melissa officinalis – eine hilfreiche Frequenz.
Das Reindestillat – eingenommen oder äußerlich verwendet – beruhigt die überreizten Nerven, lässt die friedliche Verbundenheit zu dem, was ist, hervortreten und fördert die Erdverbundenheit.

Warum Reindestillate

Zuletzt möchte ich noch zwei Sätze zu den Kräutern in Form der Reindestillate verlieren: Es gibt vielzählige Anwendungen für die Nutzung der Pflanzenkraft. Wir können Räuchern, Tees aufbrühen, Auszüge herstellen oder uns einfach in die Nähe der Pflanzen begeben – alles hat seine Wirkung und seinen Wert (detaillierter gehe ich auf die unterschiedlichen Nutzungsformen von Heilpflanzen hier ein: https://wild-natural-spirit.org/spirit-die-rituale/ ).
Die Reindestillate, die ich hier auf Aditi herstelle, und die ausschließlich von Pflanzen stammen, die ich eine Stunde vor der Destillation gesammelt habe, gewachsen in maschinenfreier Permakultur, sind die erste Stufe eines alchemistischen Vorgangs. Durch die Destillation auf offenem Feuer und in einer Kupferdestille wird das Grobstoffliche, Leibliche getrennt vom Geistig-Seelischen. Wir gewinnen also die gesamte und komplexe Information des jeweiligen Pflanzenwesens, im Rahmen eines Vorgangs, der im Verbund mit den Elementarkräften Feuer und Wasser geschieht.

Auf diese Weise erschließt sich die Pflanzenqualität so, daß sie nicht nur auf körperlicher sondern auch seelisch-geistiger Ebene in Resonanz mit dem Menschen gehen kann. Ich lade Dich herzlich ein, dies für Dich selbst zu erproben.

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Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Die Kurse zur Fernöstlichen Heilkunde – Diagnostik und Therapie – mussten leider in den Juni verschoben werden. Gleichzeitig bekomme ich viele Zuschriften und Anfragen, zur Anwendung natürlicher Pflanzenkraft. Welche Pflanze denn „die richtige“ sei und wie wir Pflanzenkraft sinnvoll für uns anwenden können. Und so mache ich einfach ein kleines schriftliches Seminar, damit das Wissen in die Welt kann.

Sieh das Ganze – nicht den Punkt

Als ich in den 90er Jahren mein langjähriges Biochemiestudium über den Haufen warf und tief enttäuscht war von der Kurzsichtigkeit und Augenwischerei unseres naturwissenschaftlichen Establishments, stieß ich unerwartet auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und ihre Grundprinzipien.

Anders als in den westlichen Naturwissenschaften basiert die TCM auf einer ganzheitlichen Betrachtung mit drei wesentlichen Grundannahmen:

  1. Ein „Symptom“ ist nur eine Sollbruchstelle in einem System, das aus dem Gleichgewicht geraten ist
  2. „Gesundheit“ ist ein Fließgleichgewicht: das ganze System verändert sich an jeder Stelle unaufhörlich. Solange der Wandel (von Yin zu Yang und von Yang zu Yin ) sich an jeder Stelle natürlich vollziehen kann, herrscht Gleichgewicht.
  3. Um ein „krankes“ System wieder in ein natürliches (gesundes) Gleichgewicht zu bringen, muß nicht das Symptom beseitigt werden, sondern die „Flüsse“, die nicht fließen und als Nebeneffekt das Symptom hervorbringen, ausbalanciert werden. („Flüsse“ – das meint Materie ebenso wie Energie)

Betrachten wir die Dinge – unter anderem: die menschliche Gesundheit – unter diesen Annahmen, so ist es nicht das Magengeschwür, das durch Operation oder Behandlung mit Protonenpumpenhemmern und Antibiotika „bombardiert” werden muß. Mit diesem symptombezogenen Tunnelblick mag die augenscheinliche Beschwerde verdrängt werden. Doch an zig anderen Stellen entstehen neue Störungen im Organismus – und das Ungleichgewicht, das sich unter anderem im Magengeschwür zeigte, ist nachher noch stärker als zuvor.
Vielmehr wird ein Mensch mit Magengeschwür als ganzer Organismus betrachtet: Hitze, Schleim, Verfestigungen in Puls, Hautbeschaffenheit und Bewegungen registriert, psychische Ungleichgewichte erfaßt – der ganze Mensch. Und so rückt das Symptom in den Hintergrund – die Fließgleichgewichte im gesamten Körper ergeben ein Bild, an dem erkennbar wird, wo das eine nicht zu- und das andere nicht abfließen kann, und wie hieraus ein ganzer Komplex von „Zeichen“ entsteht.
Bevor ich dieses Gesamtbild nicht entstehen lasse, ist nicht erkennbar, was den ganzen Menschen zurück in sein Gleichgewicht bringt. Die Lehre von den Fünf Wandlungsphasen beschreibt die natürliche Fließrichtung von Yin zu Yang und wieder zu Yin.
Ich stelle unter diesem Link https://wild-natural-spirit.org/wp/wp-content/uploads/2020/03/AB-Einführung-Fünf-Wandlungsphasen.pdf für eine begrenzte Zeit einen Auszug aus meinem Buch „Was Dir wirklich wichtig ist“ zur Verfügung, in dem ich den Fluß der Elemente anschaulich mache.
Das wird Dir helfen, die nachfolgenden Informationen begreifen und anwenden zu können.

Die Elementenlehre bei der Präparation pflanzlicher Heilmittel

Bei der Verwendung von Pflanzen als Heilmittel gibt es ganz klassische Formen, die Pflanzen aufzubereiten. Je nach Konstitution des Menschen, der die Pflanzenkraft aufnehmen will und den Beschwerden, die Ausdruck seines Ungleichgewichts sind, kennen wir von jeher diese fünf großen Herangehensweisen:

* Mit der Pflanze atmen: Der lebendige Kontakt

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase ERDE: In Verbindung mit Erde – also als lebende, wachsende Pflanze – kennen wir ihre Kraft aus stillen Stunden in Wald und Flur oder bei der Arbeit im Garten. Daher bieten wir manchen Menschen an, eine Zeitlang bei und mit uns auf Aditi zu arbeiten und dabei Heilung zu erfahren.

* Heilpflanzen trocknen: Rohdrogen und Tees

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase METALL/STEIN: Durch das Trocknen der Pflanzen nähern wir uns dem Mineralischen an. Unsere Kräutertees sind wie “Informations-Anker” für das menschliche System, denn sie enthalten den elementaren Aufbau der Pflanze – ohne das Bewegende Element des Wassers. Als Aufgüsse, Tinkturen oder trocken verrieben kommen sie zur Anwendung. Unsere handverlesenen und solargetrockneten Rohdrogen werden von Heilkundigen zu spagyrischen oder homöopathischen Heilmitteln weiterverarbeitet.
Besonders bei der Verwendung getrockneter Drogen ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, „intakte“ Pflanzen zu verwenden. Vergleiche einmal einen handelsüblichen Salbeitee mit Apothekerware … und dann: lege sie neben die großen, vollständig getrockneten und in ihrer Farbe kaum veränderten Rohdrogen von Wild Natural Spirit….

* Die hohe Kunst der Destillation

Heilpflanzen-Destillate entsprechen nach der Elementenlehre der Phase WASSER: In Verbindung mit dem Wasser – bei der Destillation sogar das hoch bewegliche, mit Feuer versetzte Wasser als Dampf – lösen wir den körperlichen vom feinstofflichen Teil der Pflanze und verbinden diesen mit dem Allheilmittel “Wasser”. Wasser vermag alle Ebenen zu durchdringen und dient dem feinstofflichen Aspekt der Pflanze als “Bote” für die benötigte Wirkung. Bei Wild Natural Spirit trennen wir die ätherischen Öle NICHT von den Hydrolaten. So entstehen Ätherische Hydrolate und es bleibt der ganze Bogen des pflanzlichen Charakters erhalten und verfügbar.

* Fermentation: Die Loslösung

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase HOLZ/WIND: Durch die Vergärung der Pflanzen zu Essig findet eine physische Transformation und Infusion statt. Die Umsetzung der gebundenen Zucker in Alkohol und später Essig übertragen einen Yinisierungs-Vorgang. Das Körperliche wird auf die geistige Ebene gehoben und das Geistige herab in die materielle Welt geholt. Zu diesem Zweck stellen wir edelsten Kräuteressig her, der zwischen 9 Monaten und 3 Jahren gärt.

* Das Verräuchern von Pflanzen

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase FEUER: In Verbindung mit Feuer und Luft – die wir durch das Verräuchern der Pflanzen erzeugen – adressieren wir das “Netz” in dem Mensch und Pflanze, Mineral und Tier untereinander verbunden sind. Dies ist wohl die archaischste Form der Pflanzenmedizin.
Wir produzieren hierfür Räucherbündel und Räucherharze sowie den sogenannten “Knaster” – Rauchware aus leicht psychoaktiven, einheimischen Kräutern, die inhaliert wird.
Diese Prinzipien gelten für alles, was lebt und dem Atem von Yin und Yang unterworfen ist. So wende ich diese Prinzipien und das Bemühen, das Gesamtbild zu erkennen und in Gleichgewichten wahrzunehmen auch bei meinem Gartenbau an.

Die Wahl der „richtigen” Pflanze

Die wirkungsvollste Art, die Pflanzen einzusetzen, sind Reindestillate.
Welche Pflanze am besten zu deiner Verfaßtheit paßt, kannst Du in wenigen selbstbeobachtenden Schritten selbst feststellen:

  • ist dein System eher überhitzt oder unterkühlt ?
  • eher feucht oder eher trocken ?
  • eher fest oder eher formlos ?
  • energiereich oder energiearm ?

Für die Reindestillate (nicht Rohdrogen) gilt:

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft
  • Schafgarbe, Ysop, Melisse, Lavendel und Roter Sonnenhut kühlen — Kamille, Calendula, Fenchel und Salbei wärmen.
  • Kamille, Melisse, Calendula, Lavendel und Fenchel befeuchten und lockern —  Schafgarbe, Salbei, Ysop und Roter Sonnenhut trocknen und festigen.
  • Schafgarbe, Melisse, Lavendel und Roter Sonnenhut leiten Energie ab — Ysop, Calendula, Kamille, Fenchel und Salbei führen Energie zu.

Betrachte deine Gesamtverfaßtheit. Auf diese Weise findest Du am besten, was Dir gut tut und hilft.

Eine Sammlung von Pflanzen-Profilen und ihren Reindestillaten findest Du hier:

So … das war jetzt eine ganze Menge Stoff.

Wenn es zu diesem Beitrag hinreichend viele Kommentare gibt, könnte ich mir vorstellen, einen kleinen Online-Termin für alle Interessierten anzubieten, in dem ich offene Fragen gerne noch beantworte und individuell helfe, die „richtige“ Pflanze für Dich jetzt zu finden.

Also: KOMMENTIERE !

Außerdem lade ich sehr herzlich zu den beiden Praxiswochen Permakultur vom 4. – 10. Bzw. 10. – 14. Mai auf Aditi ein. Es gibt noch freie Plätze und ich gehe stark davon aus, daß wir bis dahin keine absolute Kontaktsperre mehr haben. Und wenn – macht das auch nichts – denn wir arbeiten unter freiem Himmel und können die nötigen Sicherheitsvorkehrungen entspannt einhalten, während wir in der Erde graben, den Vögeln lauschen und die Sonne auf unsere Haut scheinen lassen.
Hier geht es zur Buchung: https://wild-natural-spirit.org/seminare-und-praxiswochen/

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Der Weg mit den Pflanzen

Der Weg mit den Pflanzen

Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten

 „Schau, das runzlige Männlein da hinter dem bemoosten Stamm ! Das ist der Stumpfe Ampfer, der das Wasser fortträgt“. „Kannst Du es sehen, daß süße Mägdelein, das dort auf dem Stein sitzt und mit den Vögeln singt ?“
So brachte mir mein geliebter Opa den Märzenbecher nah – und viele andere Kräutlein und Bäume. Während meiner gesamten Kindheit hatte ich Baumfreunde, zu denen ich mich verkroch, wenn die Welt zu eng wurde. Mit ihnen konnte ich spüren und wahrnehmen und wachsen.

Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten.
Mit zunehmender „Erziehung“ und „Bildung“ verschwand dieser innige, seelenreiche Umgang mit der Pflanzenwelt hinter dem sezierenden Wissensdurst: Welche Inhaltstoffe sind in einer Pflanze ? Wie muß man eine Pflanze kreuzen, damit sie froststabil wird ? Was kann man aus der Pflanze machen ?

Nutzen ist etwas anderes als Verbindung

Diese „nutzenorientierte“ Haltung, von der unsere Welt durchdrungen ist, reicht mittlerweile sogar in unsere Beziehungen. Wir mögen jemanden, weil seine Meinung uns zupass kommt. Weil sie dies oder das für uns tut. Wie viele Menschen begegnen sich noch in dieser seelischen Ganzheit, in der das Spüren vorrangig und das Wahrnehmen auf ein Ganzes gerichtet ist ?
Was für ein Glück, daß mich das Leben schon früh an die Grenzen des (Be)Nutzens brachte. In meinen Zwanzigern tauchte ich ein in die Welt der Naturwissenschaften – insbesondere der genetischen Forschung. „Nutzen“maximierung bis zum Anschlag. Aus Gewissensgründen ging ich. In meine Dreißigern tauchte ich ein in die Welt der Finanzmärkte und Staatsmechanismen. „Nutzen“maximierung bis zum Anschlag . Aus Gewissensgründen ging ich. Was für ein Segen, daß sich etwas in mir an die „grünen Freunde“ erinnerte und mich den Dschungel wählen ließ, um den Rationalitäts-Schock zu verarbeiten.
Seither spreche ich wieder mit den Pflanzen. Seither lasse ich mich nicht einschüchtern von den Forderungen nach „wissenschaftlichen Nachweisen“ und „rationalisierten Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen“. Ich spüre die Vitalkraft der Calendula – und die stellt sich durch viel mehr als durch Triterpensaponine und alpha-Cadinol, ein sattes Orange und einen intensiv krautigen Duft ein. Sie ist ein lebendiges, vielschichtiges und pulsierendes Wesen mit einem ganz eigenen Charakter. Sie erreicht ganz unmittelbar meinen Solarplexus, streichelt und wärmt ihn, so daß ich mich aufrichten und selbst strahlen kann.
Subjektiv ? Objektiv ? Spielt das eine Rolle ?
Ist es nicht viel wertvoller zu beobachten, daß diese Erfahrung übertragbar ist, daß die positive Resonanz, die zwischen mir und ihr entsteht, weiter schwingt bis zu dem Menschen, dem ich die Pflanze überreiche ?
… freilich … mit der Quantenphysik erdenkt die Gilde der Analyse nun auch hierfür Begründungen und Beweise. Brauchen wir das ?

Die Mär vom wissenschaftlichen Objektiv

Lange hatte ich mich den besonderen Worten und anspruchsvollen Formeln der Naturwissenschaften unterworfen. Brav hatte ich mir die Sammlung von Bezeichnungen, Experimenten, Gesetzen und Beweisen eingeprägt – nicht immer mit Leichtigkeit – meine akademischen Prüfungen gemacht und Scheine bekommen. Die Analyse (übersetzt: Untersuchung, bei der etwas zergliedert, ein Ganzes in seine Bestandteile zerlegt wird) sollte die seelische Wahrnehmung absichern oder gar ersetzen. Das wiederholbare Experiment und seine dezidierte Dokumentation waren Voraussetzung von „Wahrheit“ geworden.  
Diese Reduktion der Wirklichkeit auf Formeln und Gesetze einer Elite weniger Menschen spiegelt sich überall in unserer Gesellschaft. Wir sind zunehmend entfremdet von unserer eigenen Wahrnehmung und damit von der Welt, die uns umgibt und durchdringt.
Auf diese Weise hatte auch ich mich von der Pflanzenwelt, die mich von Kindheit an genährt, begleitet und beraten hat, entfremdet. Erst im Dschungel erwachte diese „Antenne“ neu – und heute ist es meine Aufgabe, diesen wundervollen Lichtwesen einen heilen Raum zu geben, indem ich sie maschinenfrei und fernab von Städten hege. Und eben: sie zugänglich und verfügbar für Menschen zu machen, die seltener die Chance haben, sich in eine weitgehend unversehrte Natur zu begeben und die Kraft der Pflanzen zu spüren.

Vertraue dem Seelischen

Viele Menschen haben so irritierte Wahrnehmungsorgane – oder sind eben so sehr von der analytischen Betrachtung der Pflanzen geprägt – daß sie den Unterschied zwischen „heilen“ und „toten“ Pflanzen/Lebensmitteln/Worten nicht mehr unterscheiden können.
Probier mal, ob es Dir gelingt: Kannst Du , sagen wir: Salbei, der in Massen und unter Einsatz schwerer Maschinen gezogen wurde, nach der Saison auf dem Feld und in den Trocknungsanlagen geschreddert wurde und dann als „Apothekenware“ international gehandelt wird unterscheiden von Salbei, der von Hand gezogen und geerntet wurde? Probier´s aus ! Mach eine Blindprobe !
Selbst – oder gerade ? – Mediziner und Apotheker richten sich bei der Beurteilung ihrer „Phytoware“ nach ausgewählten, analytisch ermittelten Inhaltsstoffen. Jenseits der Wahrnehmung einer Pflanzen-Ganzheit, der eigentlichen, seelischen Qualität, die die Kräuter für uns bereit halten.

Diese seelische Qualität – die natürlich auch körperlich und mental wirkt – sammle ich im Dienst der Pflanzen und der Menschen auf eine Weise, die die Pflanzen „beweglich“ macht. Dazu bediene ich mich einer uralten Methode: Der Destillation. Und zwar OHNE die Pflanzen zu töten (keine Wurzeln mehrjähriger, vitaler Pflanzen), stattdessen mit großer Achtsamkeit beim Sammeln und – so es keine Wildpflanzen sind – beim Anbau. NATÜRLICH OHNE MASCHINEN UND FOSSILE BRENNSTOFFE !!! NATÜRLICH OHNE DEN ZUSATZ VON ALKOHOL oder anderen lebensfeindlichen Substanzen.
Auf diese Weise gewannen schon die Alchemisten die „Seele“ der Pflanze – und die Medizinleute in weniger deformierten Gegenden unserer Welt tun es so noch heute.
Die Seelenebene ist die Ebene, auf denen uns die Verbindung und die Interaktion mit unseren Mitwesen möglich ist. Besonders mit den Pflanzen.
Allein das achtsame Sammeln erzeugt eine Verbindung zwischen Pflanze und Mensch, die weiterwirkt. Bei der Destillation, in der der Mensch Feuer und Wasser mit der Pflanze vereint und viele Stunden über diese alchemistische Hochzeit wacht, verstärkt sich diese Schwingung und die „Resonanzfläche“ zwischen dem Pflanzenwesen und dem Menschen.
Reindestillate aus heilen Pflanzen sind de facto also die beweglich gemachte Seele der Pflanze.

Geh mit den Pflanzen

Wenn Du die Möglichkeit hast, „heilen Pflanzen“ aufzusuchen, tu das. Heile Pflanzen findest Du  fernab massiverer, unnatürlicher elektromagnetischer Felder und fernab von Maschinen. Nimm Dir richtig viel Zeit – schon bei der Wahl der Pflanze, mit der Du Kontakt aufnehmen möchtest. Oft „ruft“ uns ein bestimmtes Kraut, ein bestimmter Baum. Lerne wieder, diese „Ruf“ überhaupt wahrzunehmen. Vermutlich konntest Du das schon einmal, vor langer Zeit. Manchmal ist es ein Traum, oder das plötzliche Bedürfnis, in eine ganz bestimmte Richtung zu gehen. Zu einem bekannten Ort – vielleicht aber einfach nur querfeldein bis zum Ursprung des „Rufs“. Erlaube Dir das endlich wieder – „querfeldein“ – ohne Ziel aber mit einer (seelisch) klar wahrgenommenen Richtung –  nicht nur beim Laufen in der Natur sondern auch übertragen in deinem Leben. Keineswegs blind. Schon fragend – und auf Echo lauschend. Das Echo kommt. Probier es aus !
Auf diese Weise wirst Du auf Pflanzen treffen, die Dir sehr fundiert und weitreichend „weiterhelfen“ können. Du magst dies in Gedankenblitzen wahrnehmen, während Du Dich innig auf die Pflanze eingelassen hast. Oder einfach nur in einer tiefen Beruhigung deines Gedankenkarussells, aus der heraus klare Einsichten möglich werden. Und halte es ruhig so, wie Du es ja auch mit Menschen hältst: Wenn Du meinst, eine Botschaft von der Pflanze zu erhalten: Frag ruhig noch einmal nach. Laß es klar und deutlich werden. Halte deine analytischen Gedanken und Zweifel fern – aber frag trotzdem nach, bis deine Empfangsantennen klar wahrnehmen.

Das Schöne an den Pflanzen ist ja, daß sie auch ohne deine bewusste Frage, ohne deine Vorstellung davon, was Du brauchst und was jetzt richtig wäre, wirken. Besser als jeder Lehrsatz, den Du irgendwo aufgefangen hast, vermögen sie, deine seelische Landschaft abzutasten, „Wirbel“, „Knoten“ und „Unebenheiten“ zu finden und mit ihnen in Resonanz zu gehen.

Vergiß nicht: Alles, was einen Körper hat, hat diesen Körper aufgrund von Licht. Kein physisches Wesen auf der Erde kann ohne Materie aufzunehmen und „umzubauen“ Materie schaffen. Außer die Pflanzen. Sie vermögen aufgrund ihrer Fähigkeit zur Photosynthese aus Licht unmittelbar Materie zu machen. (Erde, sogenannte Pflanzennährstoffe, ja sogar Wasser sind für diesen Vorgang NICHT erforderlich !)
Geh mit den Pflanzen – sie geleiten Dich weise.

Die richtige Pflanze

Ich werde oft gefragt, welche Pflanze für dieses und jenes Symptom denn die richtige sei. Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten. Wenn ich eine Antwort suche – wissend, daß die „Passung“ etwas ganz und gar Subjektives und manchmal auch Temporäres ist – verbinde ich mich mit dem Menschen, für den die „passende Pflanze“ gefragt ist. Ich fühle, ob es viel Bewegung gibt in diesem Menschen – oder eher Stagnation. Ich nehme seine Wärme oder eine Kälte wahr. Ich taste die „Ränder“ des Menschen ab, spüre nach, ob es eine klare oder eine diffuse Struktur und Abgrenzung gibt. Fange manche Themen auf… Und dann wende ich mich den Pflanzen zu, die hier auf Aditi wachsen: Sämtlich traditionelle, einheimische Heilpflanzen, zu 98% vieljährig und aromatisch. Und hier „rufe“ ich nach der komplementären Wesensart – meistens, etwa wenn ein Mensch in einer wunden, aufgebrachten, instabilen Verfaßtheit ist, kommt eine „Antwort“ vom Salbei – oder, wenn es sich um einen Menschen mit feinerer Struktur handelt, antwortet die Schafgarbe. Manchmal ist die Verfassung eines Menschen aber auch ein Weg in eine neue Richtung. Etwas löst sich auf, etwas verliert an Festigkeit … und das ist stimmig mit der (seelischen) Entwicklung dieses Menschen. Dann kommt eher eine Resonanz mit einem Pflanzenwesen, das diesen Vorgang unterstützt und befördert, die es dem Menschen leichter macht, sich in der neuen Verfasstheit niederzulassen – zum obigen Beispiel also eher Ysop oder Melisse oder Lavendel…
Du merkst schon: Diese Art, mit den Pflanzen zu gehen, „funktioniert“ nicht so, wie „Herzrhythmusstörung nach ICD-10-Gm“ = „Digitoxin, Herzglycosid“. Es funktioniert auch nicht nach der quantitativen Studie à la: „200 Menschen haben gerötete Hautstellen – bei 185 verschwanden diese Hautstellen binnen 5 Tagen nach Behandlung mit Chamazulen.“
Vielmehr geht es um Resonanz, um eine Verbindung zwischen dem hilfesuchenden Menschen und dem Wesen der Pflanze. Die Pflanze als das potentere und stabilere Wesen von beiden, vermag den Menschen zu erfassen und zu durchdringen in heilsamer (= ausgleichender, in den Kosmos sich einschwingender) Weise. Pflanzen sind sehr unterschiedlich in ihrer Art und Weise – und so sprichst Du auf die eine Pflanze mehr und die andere weniger an.
Es ist Frühling jetzt und Du hast die Chance, heile Plätze aufzusuchen und in Kontakt mit den Pflanzen zu gehen. Dich zu verbinden, Dich einzulassen – und zu lauschen.
Nutze diese Chance !
Und wenn Du diese Kraft noch deutlicher bei Dir haben möchtest, in Reinform und aus Aditis Gärten, dann sieh Dich bei den Schätzen von Wild Natural Spirit um. Manchen Tag nehme ich die Destillate gar nicht ein, sondern trage nur ein Fläschchen bei mir. Ich kann sie spüren, die Würde und Stehkraft des Sonnenhuts, der mir gerade jetzt unglaublich wertvoller Begleiter ist.

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Frühling – ganz leise

Krause-Minze

Zart heben sich die roten und grünen Spitzen aus dem braunen Laub des Vorjahres. Das Alte nährt und schützt – noch – bevor die Minze sich den ganzen Raum nimmt und mit ihrem kraftvollen Grün und dem durchdringenden Duft hervorbricht. Die Wasserminze und die Pfefferminze haben unter dem Altlaub bereits mit ihren pinken Ärmchen das Territorium abgesteckt. Neben ihnen hat kaum etwas anderes Platz. Ganz anders steht die Krause Minze. Die braunen Haupttriebe des Vorjahres stehen weiterhin aufrecht, zart wölben sich die Blattnarben, unter denen bereits die frischen Knospen schlummern.
Sie halten Raum, die Minzen. Und mittels ihrer durchdringenden ätherischen Öle weit über den Leib hinaus.
Eine Eigenschaft, die wir Menschen uns gerade besonders wünschen, nicht wahr ?
Viele von uns haben noch mit Erkältungen zu tun – und das einzigartige Menthol der Minzen hilft, die Bronchien wieder frei zu bekommen. Wer schon einmal billiges “Minzöl” gekauft und auf die Haut aufgetragen hat weiß jedoch, dass das Menthol ganz schön aggressiv sein kann. Daher macht es Sinn, nicht nur die “Speerspitze” dieser altbekannten Heilpflanze zu nutzen – sondern ihr unversehrtes, ganzes Wesen aufzunehmen, das eben neben Menthol, Carvenol und Cineol auch solche Stoffe enthält, die moderieren und ausgleichen.
Ganz besonders die Krause Minze – die als einzige Minzeart kein Menthol enthält – vermag diese sanfte Durchsetzung zu vermitteln.

Die Minze – ob mit oder ohne Menthol – ist weltweit eine beliebte Heil- und Gewürzpflanze.
Sie duftet herrlich im ganzen Raum.
Sie bringt den Frühling auf unsere Zunge.
Aus gutem Grund habe ich für den März daher die drei Minzen aus Aditis Gärten zum Monats-Special gemacht.
Ein besonderer Preis für die dreier-Kombi und nochmal sehr ausführliche Information zu Art und Wirkweise jeder einzelnen Sorte findest Du dort.

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Verpackung – Wie schön soll es sein ?

Verpackung

Mir ist bei Wild Natural Spirit sehr wichtig, nichts oder doch möglichst wenig zu tun, was unserer Natur schadet und sie zusätzlich belastet.
Dazu gehört auch, dass wir möglichst wenig „Material“ verbrauchen und zukaufen: Unsere Produkte haben keine Umverpackung, wir füllen in wiederverwendbaren Glasflaschen ab oder in recycelten Papierverpackungen. Auch beim Versand versuche ich, Kartonagen wiederzuverwenden.

Da wir mittlerweile sehr viele Päckchen täglich packen, wissen alle Gewerbetreibenden in Bad Rodach Bescheid und sammeln ihre Kartons für Wild Natural Spirit. Recht mühsam schneiden wir sie dann zurecht – zum Einwickeln der Flaschen für den sicheren Versand – entfernen Aufkleber und Packstreifen. Es wäre beileibe ökonomischer, neue und passende Kartons zu kaufen…
Im Resultat stehen die kunterbunten „Muckelchen“ dann bereit, um sich auf die Reise zu machen.

Nun gab es schon die Rückmeldung, daß das „nicht schön“ ist, daß es besser wäre, wir würden passende neue Kartons verwenden.
Auch bei den Händlern, die größere Mengen von uns bekommen und dann eine Stunde stehen und jede Flasche auspacken müssen, stößt unsere Philosophie nicht auf Gegenliebe.

Nun frage ich mich, wie unsere eigenwilligen Päckchen bei der Mehrheit unserer Besteller/innen ankommen: Freust Du Dich über die Ressourcenschonung ? Oder fändest Du es schöner, ein frisches und paßgenaues Paket mit den kostbaren Spirits zu bekommen ?

Entscheide mit, wie wir gemeinsam wachsen und schreibe deinen Kommentar gerne hier zum Beitrag !
 

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Gesund sein und bleiben: Gönn´ Dir Reinheit

Immunkraft

Fastenzeit und Frühjahrskur – das sind die klassischen Gesundheitsthemen zwischen Aschermittwoch und Ostern. Nun drehen Medien und Gesundheitsminister gerade wegen Corona am Rad – umso mehr empfehle ich Dir: Gönn Dir Reinheit !
Infektionen und chronische Überbelastung  sind eine Folge deines eigenen Verhaltens.

  • Wie gut kümmerst Du Dich um deine Gesundheit ?
  • Was sagt dein Körper Dir nach den licht- und bewegungsarmen Wintermonaten ?
  • Ruft dein System nach Reinheit ?

… wenn ja: Dann laß uns gemeinsam loslegen!

Ich gehe natürlich mit den Spirits – mit meinen Heilpflanzen und ihren Reindestillaten. Doch bevor ich hierzu im Kontext „Frühjahrskur“ meine Empfehlungen ausspreche, möchte ich ein paar Sätze zu Viren, Infektionen und Immunsystem verlieren:

Körpereigene Abwehr stärken

Unser Immunsystem ist eines dieser Wunder, mit dem wir beschenkt sind. Genauso wie Viren ein Wunder sind, und ihre Fähigkeit, sich trotz kompletter Lebensunfähigkeit seit Jahrtausenden zu erhalten und fortzupflanzen.
Viren können sich nämlich nicht eigenständig fortpflanzen. Sie brauchen ein Wesen, das das für sie übernimmt. Ein Wesen, das in der Lage ist, Mitose zu betreiben – also Zellteilung – und somit, eine exakte Kopie einer Zelle – oder eines Virus – herzustellen.

Daß Viren in unseren Körper eindringen, ist ein ganz normaler Vorgang – unvermeidlich, wenn wir atmen, essen und Kontakt miteinander haben. Auch daß sie sich an unsere Zellen andocken können – Meningitis in der Hirnhaut, Schnupfen an den Nasenschleimhäuten, Herpes an Hautzellen, oder eben Corona in den Lungenzellen – ist nicht sicher zu umgehen, wenn wir denn in einem starken viralen Feld sind. (Allerdings wissen Yogis und Energetiker, daß bereits dieses Eindringen eben doch reguliert werden kann; dazu braucht es aber schon etwas fortgeschrittene Fähigkeiten).
Zum Glück haben wir ein Immunsystem: Zum Immunsystem gehören ganze Organe und Organteile, aber auch einzelne Zellen. Daneben spielen eine Menge Botenstoffe eine Rolle. (wer tiefer einsteigen will, folge diesem Link). Jedenfalls ist ein gesunder Organismus in der Lage, die Viren, Bakterien, Pilze und Schadstoffe zu finden, zu vernichten und aus dem System wieder heraus zu schmeißen.
… wenn die Abwehrkräfte den gut aufgebaut und „frei“ sind….

Reines von Unreinem trennen

Und wie werden Abwehrkräfte stark ?
Wie immer ist die Antwort einfach: Wenn der ganze Klimbim wegfällt.
Du mußt also nichts hinzu-/einnehmen, um deine Abwehrkräfte zu stärken – eher etwas weglassen.

Abwehrkräfte – ein starkes Wort. Was meint das ?
Es meint, daß es eine klare Unterscheidung zwischen „innen“ und „außen“ gibt. Und weil Gesundheit nicht nur ein körperlicher sondern auch ein emotionaler, geistiger und spiritueller Zustand ist, heißt das, daß ein gesundes Immunsystem imstande ist, eine klare Grenze zwischen „innen“ und „außen“ aufrecht zu erhalten.
Körperlich bedeutet das vor allem: Eine gesunde Haut. Sie ist unser größtes Organ und genau für diese Abgrenzung an erster Stelle zuständig. Deswegen ist der Sonnenhut als Gesichtspflege in meiner Empfehlung zur Frühjahrskur enthalten. Der Sonnenhut ist – neben dem Salbei – ein Meister der Abgrenzung. Doch auch emotional (Abhängigkeiten, Bedürftigkeiten, Angst), geistig (Bedingungen, Forderungen, negative Gedanken) und spirituell (das Ignorieren größerer Zusammenhänge, Anmaßung und Unzufriedenheit) kann ein Immunsystem intakt oder eben anfällig sein.
Bereinige also dein Leben, dein Verhalten um diese Faktoren.

Ein ebenso zentraler Faktor für ein intaktes Immunsystem ist die Zentrierung.
Innerhalb klarer Innen-Außen-Grenzen kann ein Raum existieren, der fokussiert und genährt wird. Dein Raum. Körper, Gefühle, Gedanken … all diese Ebenen stellen den Raum dar, in dem Energie ausgeformt wird – durch deine Lebenskraft.
Du kannst diesen Raum Viren zur Verfügung stellen, um sich fortzupflanzen. Vermutlich wirst Du das nicht willentlich tun – doch all das, was Du über Nahrung, Körperpflege, Kommunikation, Information in Dich aufnimmst, bildet Keim und Nährboden für das, was in Dir, in deinem Raum entsteht.
Durch industrielle Lebensmittel, Kosmetika und Pharmazeutika nehmen wir permanent unnatürliche Stoffe und Nebenprodukte der industriellen Produktion (synthetische Aromen und „Nährstoffe“, Schwermetalle, Säuren und Alkohole zur Konservierung, etc.) auf. Sie können von unserem Körper oft nicht verarbeitet werden, auch wenn er sich – mit unserem Immunsystem – noch so anstrengt, sie wieder loszuwerden.
So verbleiben giftige Stoffe nicht nur in unserem System – vor allem in der Leber – sondern sie binden die Aufmerksamkeit unserer körpereigenen Abwehr. Je mehr „Ablenkungen“ wir aufnehmen, desto weniger Kapazitäten sind frei für die eigentlich notwendige Immunwirkung: Gegenüber krankmachenden Lebewesen nämlich, die sich in unserem Körper breit machen und vor lauter Verdauungsstress vom System “übersehen” werden.

Den Raum rein halten

Mit „freiem“ Immunsystem meine ich also, daß Du

  • Deinen Körper entschlackst und gezielt die vorrangig in der Leber festsitzenden Giftstoffe ausleitest. (hierzu habe ich das bittere Wermut-Destillat mit in die Kombi für die Frühjahrskur gelegt)
  • Deine Ernährung befreist von industriellen Lebensmitteln und Dich mit frischen, regionalen und pflanzlichen Köstlichkeiten verwöhnst; ein kleines „on top“ hierbei ist das Ringelblumen-Destillat in der Frühjahrskur, das explizit die Vitalität von Innen her fördert
  • Deinen Lebensrhythmus verlangsamst: weniger Ablenkungen, mehr Stille. Weniger Geselligkeit, mehr Körperbewußtsein. Viel, viel Schlaf.
  • Deine Haut nicht belastest mit industriellen Pflegeprodukten und den darin enthaltenen Konservierungs- und Lösestoffen; erfrische sie mit reinem Lavendel-Destillat. Stärke sie mit reinem Sonnenhut-Destillat. Beruhige und heile sie mit reinem Schafgarben-Destillat. Wenn deine Haut sehr spröde ist, reinige sie (vor den Destillaten) mit einem naturreinen Pflanzenöl. Das reicht. Mehr… ist Belastung.
  • Vor allem aber halte deine Gedanken und deine Emotionen klar und rein. Panikmache und die Suche nach Schuldigen sind Gift für deine Integrität – und dein Immunsystem.
  • … ja, und all das läßt sich natürlich auf langen Spaziergängen durch die erwachende Natur ganz herrlich zelebrieren.

Es sind also nicht allein Viren, Strahlen, Umweltgifte, die dein Immunsystem schwächen. Es ist – ganz entscheidend – dein Umgang mit dieser Umwelt. Viel mehr liegt hier in deinen Händen, als Du glaubst.

Was ich beitragen kann

Ich lebe ja nun schon seit fast drei Jahren vor, daß ganz grundlegende Systemfragen – Klimaschutz, Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, Konsumminderung – mit ein bisschen Mut und Herz realisierbar sind.
Auf der Biofach und auch im Zuge der behördlichen Zulassungen, letztes Jahr, konnte ich zeigen, daß Lebensmittel und Kosmetik aus 100% heilen Pflanzen – ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe – haltbar und gesetzeskonform und vor allem wirkkräftig sind.
Was Du damit machst, liegt nun bei Dir.

Für die heute angesprochenen Themen kann ich noch zwei weitere Geschenke auf den Tisch stellen:

  • Zum einen das Frühjahrs-Special, das ich aus den oben beschriebenen Destillaten speziell zur Stärkung des Immunsystems und zur Entschlackung zusammengestellt habe. Das kannst Du hier bestellen und bekommst sogar noch ein hübsches Weidenkörbchen obendrauf.
  • Und für diejenigen unter Euch, die „Gesundsein“ noch besser greifen und gestalten wollen, spreche ich meine herzliche Einladung aus, im März (oder Juni) nach Aditi zu kommen und am ersten von drei Wochenend-Seminaren zur Fernöstlichen Heilkunde (TCM, Elementenlehre) teilzunehmen. Noch gibt es Plätze: Hier ist der Link – auch mit weiteren Informationen zum Seminarinhalt
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Pflanzenfrisch – Eine Frühjahrskur für Genießer/innen

Frühjahrskur

Die Forsythien-Knospen haben bereits einen gelben Glanz – es ist Zeit für eine Frühjahrskur !
Lichtmangel, Heizungsluft und weniger Bewegung haben unseren Körper verschlacken lassen über den Winter. Unsere Haut wirkt fahl – bei den einen ist sie etwas teigig geworden, bei den anderen trocken und schuppig. Und auch das Gemüt mag über die dunkle Zeit ein bisschen schwer und träge geworden sein.
Geist und Körper brauchen jetzt eine Grundreinigung und Vitalisierung, um mit den aufstrebenden Kräften des nahenden Frühlings mitschwingen zu können.

Ich habe hierfür aus meinen Pflanzenschätzen ein Körbchen feiner, frischer Kräuter-Destillate zusammengestellt, die ich Dir wärmstens ans Herz legen möchte.

Wermut

Zu allererst kommt da das Wermut-Reindestillat.
Der Wermut (Artemisia absinthum) ist ein altbewährtes Lebermittel – der unserem zentralen Entgiftungsorgan kostbare Bitterstoffe zukommen läßt. Thujon, Chamazulen, Sabinen, Absinthin, und Anabsin machen ihn gleich nach dem Enzian zur bittersten Pflanze, die die Natur hervorbringt.
So wird auch der Gallenfluß angeregt und die Verdauung bekommt neuen Schwung.
Der berühmte Schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857-1945) schrieb: “Ist einer grün wie ein Laubfrosch, mager wie eine Pappel, nimmt täglich ab an Gewicht und Humor und wirft keinen Schatten mehr, der probiere es mit Wermut“.
Aber Vorsicht: Der Wermut ist auch ein Rauschmittel – also schön sachte !

Daneben habe ich das Ringelblumen-Destillat in das Frühjahrs-Special gepackt. Die Ringelblume ist die Vitalkraft pur- mit ihren kräftigen, hellgrünen Blättern wird sie schon bald durch die winternasse Erde stoßen und sich pfeilgerade zum Himmel strecken.
Es sind vor allem die Saponine und das alpha-Cadinol, die für ihre pilzhemmenden, entzündungshemmenden und leberschützenden Eigenschaften bekannt sind und den Körper von allem reinigen, was nicht zu ihm gehört.

Neben den inneren Organen ist unser größtes Organ – die Haut – wichtige Schwelle zwischen Innen und Außen, die ganz unmittelbar die jahreszeitlichen Wechsel aufnimmt und abfängt.

Hier habe ich drei Sorten unserer absolut naturreinen Gesichtspflege ins Körbchen gelegt: Lavendel, Schafgarbe und Sonnenhut.
Mir ist während der Frühjahrskur wichtig, dass ich nichts zu mir nehme, was zusätzlich belastet: Keine Kosmetik mit Alkohol oder unnötigen Fetten, kein Duschgel, nur Olivenöl für die Körperpflege und eben unsere absolut naturreine Gesichtspflege. So öffne ich meine physischen und feinstofflichen Poren für das Reine und Natürliche.

Lavendel Kosmetik

Mit der Lavendel-Pflege gebe ich meiner Haut am Morgen einen großen Schwung Frische und Lebenslust: Nicht nur der Duft des kostbaren Reindestillats wirkt belebend auf die Sinne: Der Lavendel als Gesichtspflege belebt die Hautdurchblutung, verfeinert großporige Haut und beseitigt kleine Unreinheiten aus den Wintersünden.

Die Schafgarbe-Gesichtspflege streichelt die trockenen und entzündlichen Hautpartien, die sich durch Heizungsluft und Lichtmangel ergeben haben können. Sie ist so mild und heilend, daß sie sogar bei Allergikern und neurodermitschen Zeichen gute Wirkung zeigt.

Und am Abend gönne deiner Haut die Sonnenhut-Gesichtspflege. Damit „schließe“ ich das System auf natürliche Weise, stärke die eigenen Schutzkräfte und helfe der Haut, Feuchtigkeit aufzubauen und zu speichern.

Und wenn diese pur pflanzliche Fürsorge begleitet ist von reichlich Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und guter, vegetarischer Ernährung, schwinge ich mich mit dem Frühling weit hinauf in die wachsende Sonne.