Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Altes Wissen heute nutzen

Rituale – wenn sie nicht als abgestumpfte Wiederholungen übernommener Handlungen durchgeführt werden – sind Momente der Andacht und Rückverbindung.
Durch das Entzünden einer Kerze, durch das Innehalten, durch geistige Verbindung entsteht ein Raum in uns und um uns herum, in dem Kraft und Licht unbegrenzt verfügbar sind.

Ich hatte das Glück, diese Wirkung des Rituals in recht jungen Jahren zu entdecken und dazu zu nutzen, alltägliche Sorgen, das Gehetze in der westlichen Welt und auch meine Neigung zur Grübelei abzustreifen und mich immer wieder mittels Rituale in einen natürlichen, wachen Zustand des Urvertrauens und der Klarheit zu bringen.

Bis mich im Jahr 2009 ein Traum – oder genauer gesagt: ein kanarische Brujo – ins Anagagebirge diktierte und sich ein uralter und wesentlicher Bestandteil der rituellen Kultur offenbarte: Das Opfer.

Das Opfer ist im Rahmen eines Rituals eine Handlung der Hingabe, der Dankbarkeit und Wertschätzung. In jedem christlichen Gottesdienst gibt es in Form der Kollekte ein Geldopfer, in jeder humanitären Aktivität das Opfer der selbstlosen Hilfeleistung, in jedem asiatischen Schrein Naturalien und auch Geldopfer, die die Meditierenden darbringen.
Sie geben etwas hin, das einen Wert für sie hat.

Dass es auch Blutopfer gab und gibt  – von den eigenen Kindern bis zu Haustieren – irritierte mich schon immer, und doch ist das Opfern des Kostbarsten, das ein Wesen innehat – das Leben das Blut – von einer unbestreitbaren, archaischen Intensität.
Beim Blut hörte es bei mir immer auf – denn Leben zu beenden – ob das eigene oder das der anderen – ist für mich in einem Zustand der Verbundenheit nicht darstellbar. Leben zu geben und zu nehmen ist in meiner Welt und auch innerhalb der Kulturkreise, aus denen ich mein Wissen und meine Werte schöpfe – ein Akt, der dem Menschen nicht zusteht.

Anders verhält es sich bei Pflanzenopfern:
Hier wird geerntet, was gereift ist und im Absterben begriffen: Blätter, Blüten, Harze werden als Geschenk der Pflanzen gesammelt und verbinden die Sammler auch mit der spezifischen Kraft und Eigenart dieser Pflanze.

Das Pflanzenopfer selbst – als Räuchergabe – dürfte weltweit so alt sein wie das Ritual selbst.
Hier gibt der Meditierende nicht nur etwas, was Wert für ihn hat und was mit Mühe und Achtsamkeit gesucht und aufbereitet wurde, sondern er verbindet sich mit zwei großen Kräften im ätherischen Kosmos:
Er/Sie verbindet sich zum einen mit dem Rauch, dem Äther selbst, der von jeher Mittler zwischen der materiellen und der subtilen Welt war, als Bote in beide Richtungen, als Himmelssäule.

Und zum anderen tritt er/sie in körperlichen und geistigen Kontakt mit dem Wesen der Pflanze, die geopfert und durch das Feuer freigesetzt wird. Dem vedischen Sprachgebrauch folgend sprechen wir hier von „Devas“ oder Pflanzendevas, die so charakteristische Wesenszüge haben, wiePersonen – und doch einer anderen Welt – der Pflanzenwelt – entstammen und uns hier auf Erden auf ihre ganz besondere Art begleiten, nähren und verbinden.

Diese Charaktere differenziert wahrzunehmen, ihre Eigenart und Wirkweise, die sie mit der Verräucherung  in Gänze freisetzen, ist eine Kunst und Gabe. Die Kräuterweisen, die es auch in unserer Kultur gab und denen nicht nur das Ritual und die Kommunikation auf subtilen Ebenen sondern auch Heilung und Rat anvertraut waren, finden sich heute nur noch sehr vereinzelt.

Und doch treffen sie – wie in unsere Kulturkreis etwa Wolf-Dieter Storl, Christian Rätsch oder Richard Schultes – auf neues Interesse in der Bevölkerung: Die Kunst, sich in einer rasenden, gewaltvollen und unsicheren Welt absichtsvoll rückzuverbinden mit einer höheren Ordnung, der Feinsinn, in den Pflanzen Mittler zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen Mensch/Situation und Pflanzencharakter zu lesen ist von dringender Notwendigkeit für Viele.

Und so wurde auch ich gerufen und eingeweiht, habe auch ich Stunden, Tage und Nächte in den Bergen, Wäldern und Wiesen verbracht, gelauscht, empfangen, gekostet, gesammelt.  Mein Ruf entsprang den Sonnenpflanzen – auch ich musste erst verstehen, was mit diesem Begriff gemeint ist – und so habe ich den in drei Kulturen, in denen ich lebe, Spuren zu den kraftvollen Ritualpflanzen gefunden und mich belehren lassen über ihren rituellen Einsatz.

Mit dem Projekt „Wild Natural Spirit ©“ (www.wild-natural-spirit.org ) machte ich die Devas verfügbar und sichtbar für alle, die suchen und wissen wollen und sich nicht zufrieden geben mit industrieller „Ware“ (!), sondern in dem Bewusstsein des Opferns, in der Kunst der Verbindung und in Respekt vor den Pflanzenwesen sich bewegen.

Ab und zu gebe ich Einführungskurse in die Kunst des Pflanzenopfers und die Arten traditioneller Räucherpflanzen. Das nächste Mal am 20. – 21. August 2016 in Bad Bocklet.

Hier ist die Möglichkeit gegeben, unmittelbar zu erleben, wie ein solches Ritual entsteht und sich anfühlt. Wenn Sie bereits heilerisch tätig sind, werden Sie auch Wert darauf legen, mehr zu lernen zur richtigen Auswahl geeigneter Medizinpflanzen, zu Qualität der Bündel und zur Durchführung der Rituale.
Dabei spielen Rituale als nicht rationaler Zugang zu emotionalen und geistigen Ebenen der menschlichen Psyche eine wichtige Rolle.
Die Medizinpflanzen der traditionellen Rituale haben sehr unterschiedliche Wirkungen und müssen auf Ritualzweck und Teilnehmende wohl abgestimmt werden.
Das Wissen hierüber ist Inhalt dieses Wochenendkurses, der am Samstag, 20.8., 19h beginnt und a Sonntag, 21.8. um 17h endet und 290€ kostet.
Vortrag: 20.08. 19 – 21 Uhr
Seminar: 21.08. 10 – 17 Uhr

Anmeldung bis zum 15.08. 290€
Anmeldung bis zum 19.08. 350€
Anmeldung erfolgt per einfacher E-Mail an mail@evelinrosenfeld.de oder über http://art-irene.de/index.php/veranstaltung-4-evelin-rauch/ , reserviert nach Eingang der Teilnahmegebühr.

 

Infos zur Autorin: Evelin Rosenfeld

Evelin arbeitete ursprünglich als Konzernstrategin für Mergers und Aquisitions. Dort erkannte sie, dass nicht nur wirtschaftliche sondern auch gesellschaftliche und unzählige persönliche Schäden im Rahmen betriebswirtschaftlicher und politscher Transaktionen entstehen, die ihre Ursache nicht auf organisationaler Ebene sondern auf der individuellen Ebene haben: Die fehlende Transparenz zwischen den Handelnden, die tiefe Frustration Einzelner und die hieraus resultierenden Grabenkämpfe, Bereichsegoismen und Vorteilsnahmen sind Ansatzpunkt für eine fundierte Veränderung unseres sozioökonomischen Systems.
Daher begann sie 2001, schwerpunktmäßig auf Individualebene zu arbeiten und Menschen dazu zu befähigen, authentisch und offen zu agieren, vermeintliche Verhaltenszwänge und Sicherheitsbedürfnisse zu überprüfen und Berufswege zu wählen, in denen Angst und Zwang nicht mehr wirken können. “Systemwandel  Mensch für Mensch“ ist ihr Anliegen.
Diese Arbeit führte sie selbst und die über 1000 Menschen, die mittlerweile durch diesen Transformationsprozess gegangen sind, weit über die üblichen Methoden mentaler Ausrichtung und Selbstbehauptung hinaus und schafft eine Brücke zwischen spiritueller Rückverbindung und weltlicher Ausrichtung.

Der Individualprozess ist in dem Buch „Was Dir wirklich wichtig ist“ http://www.amazon.de/Was-dir-wirklich-wichtig-ist/dp/387387587X  beschrieben.

Diesen bietet sie sowohl in Einzelsitzungen www.evelinrosenfeld.de wie auch im Rahmen 2-wöchiger Auszeiten (Kleingruppen von 3 – 7 Personen) nach Thailand, Teneriffa und Thüringen an. s. www.seminar-und-reisen.de

In der Businesswelt lieferte sie mit ihrem Managmenthandbuch „Die Strategie der Aufrichtigkeit“ http://www.amazon.de/Die-Strategie-Aufrichtigkeit-wertebasierte-Managementsysteme/dp/383703321X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1442479921&sr=1-1&keywords=die+strategie+der+Aufrichtigkeit  einen Beitrag zu einem neuen Verständnis von Corporate Governance, Nachhaltigkeit und wertebasierten Steuerungsmodellen. Nähere Ausführungen zu ihrem Ansatz, den sie derzeit nur im Rahmen von Beiratsfunktionen und Interimsmanagements für inhabergeführte Unternehmen anbietet, finden sich hier: www.wertebasiertes-management.de

 

 

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Wild Spirits auf dem Yogafestival 2014

Bald ist es wieder so weit:
Die Wild Natural Spirits zum Anfassen, Schnuppern und Wirkenlassen kommen auf das Berliner Yogafestival.

Wir kommen mit (fast) vollständigem Sortiment (s. http://wild-natural-spirit.org/raeucherbuendel-kaufen/ ) und einigen extra Überraschungen.
Am 5. Juli wird es wieder das große, gemeinsame Räucherritual geben, wie die Jahre davor.

*** Freude ***

Liebe Berliner/innen : Für meinen Kräuterstand ( www.wild-natural-spirit.org ) wünsche ich mir noch Helfer/innen : Wenn Ihr etwas über Räucherrituale und Medizinpflanzen lernen wollt, Euch über freien Eintritt zum ssagenhaften Yoga-Festival Berlin freut und Spaß hättet, den Stand mit mir mit Licht und Freude zu füllen, schriebt mir bitte eine PN.

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Neue Spirits aus Thailand

Um zum heiligen Baum Takien zu gelangen, müssen wir uns tief in den Dschungel begeben, den Weiler Wang Takien passieren und steil ansteigende Hänge durch Lianen, Dornpalmen und wilde Rambudans hinaufwandern. Das flackernde, grüne Licht, das die tropische Sonne durch das Blätterdach zu uns sendet und all die Rufe und Klänge, Düfte und Bewegungen um uns nehmen rasch alle Gedanken ein und saugen uns förmlich in ein überbordendes Hier und Jetzt.
Bevor wir die frischen Spirits für unser Räucherpflanzenprojekt sammeln dürfen, müssen wir zum Kraftzentrum dieses Berges vordringen, einem jahrhundertealten Baum, der von vielen bunten Bändern geschmückt und von einem reichlich beschenkten Geisthaus bewacht mitten im tropischen Wald steht. Auch wir haben Reis, Wasser, Reisschnaps und Tabak gebracht und huldigen dem alten Baumwesen, das über die Insel wacht. Wir bitten um Erlaubnis und Schutz beim Sammeln der Pflanzen in den kommenden Wochen, lassen uns an seinen riesigen Wurzeln nieder und geben uns der unbeschreiblichen Kraft dieses Ortes hin.
Erst dann können wir mit gutem Gefühl unser erstes Ziel aufsuchen: Die majestätischen Don Mai Yaang Bäume am Osthang des Berges. Dieses Jahr gab es eine traurige Überraschung, denn einer der gut 45 Meter hohen und drei Menschenspannen umfassende Bäume war gestorben. Wie ein Dinosaurier aus der Vorzeit lag das riesenhafte Wesen im Hang, entwurzelt – und doch noch immer kraftvoll und schön mit seiner zarten, rotbraunen Borke. Ich wagte nicht, auch ihr (für mich ist sie weiblich) Harz zu entnehmen – stattdessen verweilte ich lange und begab mich in ihren nach wie vor berauschenden Duft. Ihre Schwestern aber waren wohlauf, so dass wir reich beschenkt mit zwei Beuteln des kostbaren Harzes hinabsteigen konnten. Das Don Yaang Mai-Harz dient mir und den KundInnen von www.wild-natural-spirit.org als „Transportmittel“ zur inneren Wurzel. Die Aura des Don Yaang Mai erzeugt eine augenblickliche, tiefe, wärmende Erdung, die lange vorhält.
Die Takklei-Ernte war in diesem Fest ein reines Freudenfest: Mit ihren fröhlichen, duftenden Schöpfen empfingen uns die gut 150 Pflanzen, die wir im vergangenen Jahr in Oons Garten gesetzt hatten. Beim Räuchern verwenden wir das thailändische, wilde Zitronengras um den Geist zu beleben, Schwermut zu vertreiben und unsere Wahrnehmung für subtile Informationen zu verfeinern. Eine wundervolle Nahrung für Wind/Holz-Energie. Das Binden der Zöpfe wird begleitet von einem alten Pali-Mantra.
Auch Bai Kaa konnten wir in diesem Jahr schon reichlich ernten. Denn obwohl die Pflanzenpflege in meinem kleinen Dschungelgarten nicht ganz so akkurat gelaufen war, wie erhofft, hatte der Kaa sich prächtig entwickelt. Der Thai-Galgant wird traditionell zur Bestärkung von Wünschen und Vorhaben geräuchert – wirkt also mit der manifestierenden Energie des Metalls/Steins. Die Pflanzen waren sogar so kräftig, dass wir einige Wurzeln ernten und trocknen konnten. Auch sie können geräuchert werden und werden den ersten 50 BestellerInnen als kleines Geschenk in ihr WNS-Päckchen gelegt werden.
Eine ganz große Besonderheit ist das Kodschula Lampaa, das mir der Sohn einer verehrten Lehrerin Nang Nu Yot mitgegeben hat. Die Deva dieses Krauts trägt pure, glasklare und endlos weiche weibliche Wasserenergie in sich. Entsprechend wird sie für Räucherrituale eingesetzt, die dem schamanischen Träumen und dem sinnlichen Fließen gewidmet sind. Hier müsst Ihr Euch beeilen, denn ich habe nur 21 Bündel…

Das Projekt entwickelt sich zwar langsamer als gedacht – aber sehr solide. Gerade in der Adventszeit kamen so viele Bestellungen in Berlin an, dass wir förmlich ausverkauft werden. Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass unser Verkauf weiter wächst – und dass endlich die oder der ersehnte ProjektmanagerIn auftaucht, um das Jugendprojekt, das mit Wild Natural Spirit verbunden ist, zu realisieren.

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Samhain – Offene Tore zur Anderwelt

Es ist Samhain

Das “Lichtfest” bei Kelten und Germanen, Ursprung aller Nachfolgefeste wie Allerheiligen oder Halloween.

An diesem Tag – oder besser: in der Nacht – öffnen sich die Tore zu den Anderwelten.
Der Kontakt zu Wesen anderer Daseinsebenen ist leichter. Und dieser “Zugang” bleibt während der “dunklen Jahreszeit”, in der auch die Natur sich nach Innen kehrt und der Seele lauscht, bis an das Ende der Rauhnächte.

Da die Kontaktaufnahme keine Einbahnstraße ist und wir ja nicht zu allen und jedem Kontakt aufnehmen wollen, gibt es zu Samhain ein altes Ritual, das aus den Zeiten der Druiden und keltischen Priesterinnen stammt:
Alle Lichter im Land wurden gelöscht. Die Druiden bereiteten sich schon viele Tage auf diesen Moment vor und bauten einen Kraftkreis, eine Feuerhalde und erneuerten ihre “Instrumente”.  Mit Eintritt der Dunkelheit kamen alle zusammen und die Druiden begannen mit der Beschwörung der Wesen aus der Anderwelt. Es galt, wichtige Nachrichten und Bitten auszutauschen und lichtvolle Wesen für die kommende Zeit einzuladen – und andere darum zu bitten, weiterzuziehen.

Dann wurden fünf Kräuter geräuchert – allen voran der Beifuß (Artemisia). Mit ihrer Glut wurde zuletzt das Samhain-Feuer entfacht. Von diesem Feuer nahm sich jede Familie etwas Glut mit nach Hause und zündete damit alle Feuerstellen und Lichter im Hause erneut an. Das Licht war nach Hause gekommen, die Fäden neu gesponnen, der Raum gesegnet.

Ein schönes, lichtvolles Samhain Euch allen !

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Spirits und Yoga

Auch wenn der Samstag ganz schön verregnet war: Das Yogafestival am vergangenen Wochenende war so rund, so herzensschön, dass es ganz sicher ein “Datum” in der Biografie von Wild Natural Spirit bleiben wird.
Schon das Gelände, auf dem das Festival stattfand – zwischen dem traumhauft schönen Schloßpark Kladow und dem Havelufer – war so trefflich gewählt, dass wir jeden Morgen unsere Freude hatten, durch Eichenalleen und Eschenwiesen zum Festivalplatz zu gehen.
Viele hatten ihre Zelte mitgebracht und fingen schon am ganz frühen Morgen mit Asanas und Chants, Teilen und Experimentieren an.
Unser Stand war wie immer wunderschön und zog viele interessante Menschen an:
Mit Marie, Ulrike und Evelin waren es auch sicher nicht nur die Medizinpflanzen, die zu viel Austausch, Berührung und Lachen führten.

Wir waren überrascht von der starken Nachfrage nach unseren Medizinpflanzen und Evelin hatte kaum eine Pause, all die Fragen zu beantworten, die interessierte Yogins stellten.
Auch unsere Standnachbarn – Vio und Sariella mit ihren wundervollen Steinen und Brigitte mit Addi mit Hildegard-Keksen und allerlei kräutrigem Zungeschmaus – hatten viel Zuspruch. So wirbelten wir drei Tage lang mit viel Freude und Enthusiasmus inmitten von Pujas, einem bunten Strauß an Yoga-Präsentationen (Akro-Yoga… sowas gibt´s auch !) und Sitaklängen.


Den Höhepunkt bildete für uns das große Räucherritual, zu dem Evelin eingeladen hatte.
In dem kleinen Hügel gleich neben dem  Festival gab es einen wunderbaren Ort – geschützt von einer mächtigen Esche – auf dem sich gut 40 Menschen einfanden, um die Kraft unserer Artemisia zu spüren. Das gemeinsame Sonnengebet (Surya Namaskar) war hier natürlich allen bekannt, und so begann das Medizin-Ritual mit großer Kraft und Anteil aller Anwesenden.

Manche Tränen sind geflossen, manche Bürden wurden endlich losgelassen, sodaß wir am Ende dieses magischen Kreises angefüllt mit Licht und Lachen standen.

Die Sonne war tatsächlich auch zurück gekommen, sodaß wir am Sonntag noch lange auf der Wiese vor dem großen Zelt saßen – oder tanzten – , bevor wir unseren Stand abbauten.

Ein durchweg gelungener Ausflug !

Habt Dank alle, die Ihr zu diesem liebevollen, lichtreichen und sonnenleichten Erlebnis beigetragen habt !

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Das Sonnenprojekt im Radio

Kaum kamen wir gestern vom Achillea-Sammeln in Thrüngen zurück (Dank Euch, Irene, Georg, Ina und Anne !!!) … fanden wir die Mitteilung, dass heute Morgen das Interview zu unserem Projekt im Radio Multicult.fm gesendet wurde.

http://www.multicult.fm/programm/sendungen/morgenmagazin/

Heissa – wir sind gespannt, wie die Resonanz ist !
Morgen gibt es den akkustischen Mitschnitt auch für Euch 🙂

So Ihr lieben: Hier ist der Mitschnitt vom Radiointerview:

Radiointerview mit Evelin Rosenfeld zu wild-natural-spirit (Sonnenprojekt)

Lernt, wie Nachhaltigkeit und CSR, Naturschutz und soziale Integration WIRKLICH aussehen 🙂
Dank an Rolf Seiler !

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Wild Natural Spirit auf dem Yogafestival Berlin

Spiritualität – Naturschutz – Gemeinschaft – integriertes Wiirtschaften: Dieses Projekt ist ein Weg, dies alles zu verbinden.
Wir sind mittlerweile ein gutes Stück gegangen – können Euch berichten von unserem bisherigen Weg und Euch einige wetvolle Medizinpflanzen bringen. Laßt Euch berühren – und vielleicht gibt es in unserem kleinen Projekt auch einen Platz für Euch?

Wir sind vom 15. bis 17.6. mit einem Stand (nr. 66) auf dem Yogafestival und freuen uns auf Euren Besuch.

An jedem Tag werden wir 3 kleine Informationsrunden machen: um 11h, 15h30 und 17h30.

Hier erfahrt Ihr mehr zum Sonnenprojekt (http://www.betterplace.org/de/projects/7581-sonnenprojekt), zu den Räucherpflanzen und Ritualen von www.wild-natural-spirit.org und zur Räucherrtradition im yogischen Zusammenhang. Insbesondere werden wir auf die Rolle der Urelemente (Fünf Wandlungsphasen in der TCM – Buthas im Yoga – Doshas im Ayyurveda) eingehen und darlegen, wie die Resonanz zwischen Medizinpflanzen und Mensch gezielt verwendet werden können.

Am 15.6. (Freitag) ist der Berliner Kennennlerntag zu den Auszeiten um 17h30; Treffpunkt am Stand: Die Seminarreisen zu den Kraftorten, an denen die Medizinpflanzen von Wild Natural Spirit zuhause sind <entspricht den Kennenlerntagen in den anderen Städten>

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Mini-Workshop zu unseren Räucherpflanzen auf der Rainbow-Spirit

So, nun ist alles vorbereitet: 166 Räucherbündel und meine lieben Pflanzendevas sind reisefertig. Wie freuen uns auf das Rainbow Spirit Festival und sind gespannt, wer am Samstag, 26. Mai um 12h zu uns in den Workshop kommt.
Für Kurzentschlossene: Rainbow Spirit Festival, Lilienthalallee 40, 80939 München im Raum “Krishna” (schon mal ein gutes Zeichen, ;-))

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Räuchern zu und nach Beltane

Beltane ist das 3. Mondfest im Jahreskreislauf und findet am 5. Vollmond nach Yule statt. In diesem Jahr war das der 6. Mai 2012.
Es ist ein Feuerfest, bei dem man sich von allem Bösen reinigt und Schutzgeister ehrt, um Schaden von Haus und Hof, von Familie und Viehbestand fernzuhalten.

Es ist auch das Fest der wilden Ur-Frau, die ihre Kraft und Gefühle lebt, die sich ihren Mann auserwählt. In der Avalon-Sage wurde zu Beltane der neue Hirschkönig erkoren. Für den Rest der lichtvollen Zeit war er mit ihr der Herrscher über Tiere, Pflanzen und Menschen. Heute kennt man den Maibaum, das Mai-Königspaar und den Tanz noch.

Beltane ist (ebenso wie Samhain), eine der Nächte, in denen der Vorhang zwischen den beiden Welten besonders durchlässig ist. Beltane ist die Zeit des Chaos, der wilden Energie und der Liebe und Vereinigung. Es ist die Wiederkehr der Vitalität, der Leidenschaft und der Hoffnung.

Einn guter Zeitpunkt, um kräftig zu Räuchern.
Mit unserer frisch geernteten Artemisia aus Teneriffa, die selbst für das Feuer und für Transformation steht, geht das besonders gut und wirklungsvoll.
Daher verkaufen wir in der Woche nach Beltane die Artemisia-Bündel (solange der Vorrat reicht !) zu 20% Preisnachlass: 13€ statt 16€ zzgl. Versand. Ab 5 Bündeln entfallen die Versandkosten.

Eine lichtvolle Zeit Euch !

 

Veröffentlicht am Schreiben Sie einen Kommentar

Pflänzchen für Pflänzchen

Bevor wir die mitgebrachte Sideritis und die auf der Insel für uns gewachsenen Cedronella- und Lavendelpflänzchen setzen können (und dass soll noch VOR Vollmond geschehen), müssen Beete definiert, Steine ausgeklaubt, Erde gelockert und Schutzvorrichtungen (Sonne und Wind sind hier im Anaga sehr stark) gebaut werden.

Zwischen brachen Terrassenfeldern und nicht-endenden Kartoffelfeldern der Einheimischen tragen wir Steinchen für Steinchen zusammen, gewöhnen die in Berlin gezogenen Sideritis-Pflänzchen an das neue Klima und bereiten die im letzten Jahr angesetzten Cedronellen- und Lavendelableger auf die Umsetzung vor.

Diesen Schritt haben wir jetzt geschafft:

 

Und dann gehen wir ja auch noch Sammeln:

Wermut, Lavendel, Cedronelle – für frisches Räucherwerk, dass Ihr ab Mai bestellen könnt. Oder auf der Rainbow-Spririt in München erleben. Morgen neues vom Gärtchen im Anagagebirge !
Eure

Evelin, Marie, Nadine und Andreas