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Wir suchen eine/n weitere/n Gartenliebhaber/in

In den letzten drei Jahren entstand hier auf Aditi ein Permakultur-Paradies. Mit viel Einfühlvermögen und Liebe, aber auch körperlichem Einsatz und Ausdauer gedeihen hier einheimische, traditionelle Heilkräuter, die wir vor Ort zu zu kostbaren Essenzen weiterverarbeiten.
Da wir keine Maschinen einsetzen, bedeutet das eine Menge Handarbeit – besonders von März bis September.

Fabian

Hier suchen wir Dich !
Wenn Du in der Nähe wohnst und es liebst, in Stille und mit vollem Körpereinsatz draußen zu arbeiten, wenn Du verstehst, warum wir weder Maschinen noch tierische oder chemische Dünger einsetzen und Teil eines achtsamen und liebevollen Miteinander werden möchtest, ist die Stelle im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs vielleicht genau das Richtige für Dich. Bewirb Dich gerne per EMail und erzähl uns ein bisschen über deine Intention und das, was Dir wirklich wichtig ist.
Herzlich, Evelin

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Kraft schöpfen – Im Feld der Heilpflanzen

Morphogenetisches Feld

Was sind morphogenetische Felder ? Wo entspringen sie und was bewirken sie ?
Es gibt Orte, an denen Stille und Fülle zugleich besonders intensiv wirken.
Meistens finden wir solche Orte in der Natur – zufällig – denn unsere Seele hat Fährte aufgenommen nach einem Feld, das ihr gemäß ist, sie nährt und erblühen läßt.
Wir können diesen Moment genießen und in unsere Er-Innerung aufnehmen. Bereits dann steht uns der Klang dieses (feinstofflichen) Feldes für eine Zeit zur Verfügung.
Wir können auch an diesen Ort zurück kehren. So wie ich während meiner Reisezeiten am südlichen Stadtrand von Berlin einen Platz hatte, den ich wieder und wieder aufgesucht habe. Für den Rest meines Lebens werde ich schöpfen können aus diesem Feld zwischen alten Kiefern und Robinienwäldern, an dem der Pirol sang und Johanniskraut wuchs. Mit jedem mal, das ich dort war und das Medizinrad gepflegt habe, habe ich mich mit der Schwingung an diesem Ort verwoben, mich an ihrer Kraft und ganz eigenen Frequenz gelabt.

In der Weiterführung der morphogenetischen Felder, wie Rupert Sheldrake sie bereits in der 60er Jahren beschrieb, tauchen wir hier ein in das intakte Netzwerk zwischen Pflanzen, Mineralien und Tieren an diesem Ort. Weniger gestört und verändert als Orte, die von Elektrizität, menschlichen Gedankenströmen und maschinellen Vorgängen durchsetzt sind, öffnet sich hier eine Tür in den natürlichen Lebensstrom, der durch die Resonanz zwischen bewußten Individuen erzeugt wird.
Und diese „ungestörte Verbindung“, dieses Eintauchen in das natürliche „Feld“ kann vieles in uns gerade rücken, das nicht in Harmonie ist.

Wir können bestimmte Pflanzen als Mittler in ein solches Feld einsetzen

Die direkteste Art, in ein heilvolles und adäquates Feld einzutauchen, ist die unmittelbare Kontaktaufnahme mit einer Pflanze, die Dir im Wesen entspricht.
Bei den Pflanzen reicht es, wenn Du einfach innehältst vor einer Eiche, die deine Aufmerksamkeit bindet oder vor einer erblühenden Rose, deren Duft Du wahrnimmst.
Wenn Du ein ganz bestimmtes Anliegen hast – oder einfach nur ein großes Bedürfnis nach (Rück)Halt und Harmonie – kannst Du eine Frage in das Feld senden. Etwa „Wer kann mir jetzt helfen, wieder ruhiger zu werden/ mich nicht so verloren zu fühlen / eine Antwort auf meine Frage zu finden?”
Wenn Du das mit aller Aufmerksamkeit tust und dann ein paar Sekunden oder Minuten lauscht, wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit einen Handlungs- und Richtungsimpuls bekommen. Folge ihm. Am besten zu Fuß. Folge der empfangenen Richtung, solange das Signal deutlich ist. Wenn es schwächer wird oder aufhört, warte einen Moment, lausche – dann folge wieder. Nach nicht allzu langer Zeit wirst Du an einer Pflanze ankommen – ein Baum oder ein Kraut. Frage nach – „(b)ist (du) frei?“, „hast Du mich gerufen?“ – auch hier wirst Du binnen eines Augenblicks Antwort bekommen. (Dränge Dich nicht auf !).
Wenn klar ist, daß Du den Sender des Signals gefunden hast, laß Dich nieder. Formuliere dein Anliegen gegebenenfalls neu. Und lausche. Lausche, bis Du spürst, wie Dich eine Atmosphäre des Friedens und der Klarheit erfaßt. Anders, als bei einer logischen Abwägung, in der Du Argumente und Erfahrungen analysierst, um ein Problem zu lösen, erreichen Dich die Informationen der Pflanzen zuerst über das Herz. Und von dort breiten sie sich aus im ganzen Körper und zuletzt in deine Gedanken und deine Wahrnehmung.

Der Dienst ist getan, Du bist mit dem Feld verbunden und beziehst die für Dich erforderliche Energie hieraus. Es mag sein, daß Du einen körperlichen Teil der Deva/Pflanze, die Dich aufgenommen hat, weitere Zeit bei Dir behalten möchtest.
Sieh, ob das in möglichst unveränderter, lebendiger und gereinigter Form gerade machbar ist.
Am besten wäre es, Du würdest eine frische Pflanze vor Ort destillieren. Denn die Destillation setzt die unversehrte „Seele“ der Pflanze frei und macht sie durch die wässrige Lösung transportabel.

Das ist übrigens der wesentliche Gedanke bei meiner Arbeit für Wild Natural Spirit: Ich gewinne aus dem außerordentlichen Kraftplatz Aditi die Seele ganz bestimmter Pflanzen und schicke sie – mit ihrer hoch schwingenden Feldinformation – hinaus in die Welt.

Liebe ist der Schlüssel

Bei all diesen Vorgängen führst Du Dich selbst in ein Feld von Schwingungen, die harmonisch und gehaltvoll sind. Je unberührter der Ort oder die Pflanze ist, an die Du Dich wendest, desto zugänglicher ist das Feld für Dich.

Mit meiner Arbeit hier auf Aditi erzeuge ich bewusst und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln ein solches Feld. Freilich war der Berg in den 50 Jahre seines Dornröschenschlafs auch schon ein Ort von besonderer Kraft – die reiche Fauna und Flora allein belegt dies.
Doch durch meine unermüdliche Arbeit – und die Hilfe von vielen liebevollen Menschen für eine gewisse Zeit – verstärken wir das Feld über, in und um Aditi.
Die besonderen Knotenpunkte von Energielinien werden nicht nur für das Auge sichtbar, sie werden in ihrer Wirkung immer weiter gefördert und in Resonanz gebracht.
Die Anpflanzungen, die in Permakultur und ausschließlich auf der Basis von Materialien entstanden, die auf Aditi selbst wachsen, betonen bestimmte Eigenarten und Inhalte des Berges. Ringelblume, Salbei, Roter Sonnenhut und die ergänzten Obstgehölze, etwa, vertiefen die manifestierende Energie, geben dem Ort konkret und feinstofflich eine deutliche Struktur. Melisse, Schafgarbe und Lavendel erhöhen die Durchlässigkeit und Flußgeschwindigkeit am Platz. Die Minzen und der Ysop erweitern den Raum.

Geistbaum

Bei all dem ist die liebevolle Hinwendung der Schlüssel und der Dünger für das Feld: Ein Platz, der immer wieder aufgesucht und liebevoll gepflegt wird, baut eine spürbare Kraft und Schönheit auf. Und diese Energie fließt allem zu, was sich in diesem Feld befindet.
So genannte „Medizinräder“ – geometrisch gestaltete Plätze, die Knotenpunkte des Feldes markieren und konkrete Aufenthaltsorte darstellen, an denen Gebet und Kontaktaufnahme stattfinden – sind bei dieser Art von Hinwendung ein wichtiges Element.
Auch (Heil)Kräuter nehmen hier eine besondere Stellung ein.
Als „Pflanzen“ sind sie per se hochschwingende Wesen, die Licht zu Materie wandeln – also selbst nur aus ursprünglicher Energie aufgebaut sind (noch nicht zuvor verdaute Materie). Pflanzen sind unterirdisch wie atmosphärisch stark untereinander vernetzt und vermögen in Interaktion mit den Vorgängen in der Erde ebenso wie in der Atmosphäre zu treten. Die Heilkräuter verfügen zudem über eine Fülle ätherischer Stoffe – Brücken zwischen feinstofflicher und körperlicher Ebene also – in denen sie spezifische Informationen verdichten und permeabel machen. Diese Funktion kommt uns zugute, wenn unser System nach „Informationen“ sucht, die wir benötigen, um uns auszubalancieren.

Ich möchte Dich herzlich einladen, mit diesem „Feld an Kraftorten“ zu experimentieren. Den unmittelbaren Kontakt zu Pflanzen aufzunehmen, herauszufinden, wie unterschiedlich ihr Spektrum und ihre Wirkung auf Dich sind – und welchen Beitrag sie leisten zu dem jeweiligen „Feld“, in dem Du sie antriffst. Im Rahmen der eben vollendeten TCM-Reihe konnten wir noch einmal in großer Runde testen und überprüfen, wie spezifisch und deutlich die Reindestillate der Pflanzen auf uns wirken.
Tatsächlich gilt:
Für jedes Wehe ist ein Kraut gewachsen.

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Erntedank – Komm ans Feuer

erntedank

Zum Oktobervollmond wartet das Erntedankfest auf uns. Und wir sind voll der Vorfreude und Dankbarkeit für den reichen Segen, den Aditi uns auch dieses Jahr beschert hat.

Die neuen Bewohnerinnen unserer Permakultur – Thymian, Baldrian, Rosmarin – sind gut angekommen hier im Zauberland und haben reichlich Kraft für den bevorstehenden Winter gesammelt. Die „Alten“ – insbesondere Ysop, Salbei und Sonnenhut – stehen prächtig – umrahmt von der letzten Blütenfreude von Malve, Königskerze, Ringelblume und Kornblume, die wir eben als „Königinnen-Tee“ zur besonderen Gabe an unsere LiebhaberInnen verteilen. Und die Duft- und Schmuckrosen haben zur zweiten Blüte angesetzt.

So, wie ich mir das vor drei Jahren erhofft hatte, war die Arbeitsbelastung über das Jahr nicht so intensiv, wie in den Gründungsjahren. Denn die Pflanzenreihen haben sich geschlossen, der Raum ist gut aufgeteilt und in Balance, der Garten erhält und ordnet sich mehr und mehr selbst – wie wir uns das von einer intakten Permakultur wünschen.

Einige Stauden haben sich sogar derart ausgebreitet und entwickelt, daß wir sie aus den Beeten herausnehmen und für Euch eintopfen werden. Bald also kannst Du bei der Herbstpflege deines Gartens auch Baldrian, Salbei und Sonnenhut von Aditi pflanzen, wenn Du rechtzeitig bestellst.

Nach all dem Sammeln, Schneiden, Destillieren, Darren und Packen steht für uns nun also wieder reiche Gartenarbeit an: Die Stauden werden in duftenden Mulch gepackt, herabgeschnitten auf ein wintertaugliches Maß, die Obstbäume bekommen ihren Winterschnitt, die Bienen werden aufgefüttert, der kostbare Kompost (es hat geklappt: Wir haben hunderte Kilo kostbaren Humus !) verteilt. Nur die Melisse und die Krause Minze haben noch einmal so zugelegt, daß sie erneut destilliert werden können – und diesmal in der neuen, prächtigen 150-Liter-Destille mit Liebig-Kühler, die ich uns geschenkt habe. Es ist eine solche Freude, mit einem so archaischen und kostbaren Instrument arbeiten zu dürfen. Und die Arbeit besteht darin, das Feuer zu hüten, der Entfaltung des Heilkrauts im Kessel beizuwohnen und es für liebevolle Menschen aufzufangen in hunderten kleinen Fläschchen.

Destillation

Aller Grund zum Dank also, für ein blütenreiches Frühjahr, einen satten Sommer und nun für einen friedlichen Herbst.

Und obwohl wir zur Sonnenwende ja bereits ein fulminantes Fest mit über 170 Menschen zu unserem Tag der offenen Tür gefeiert haben, ist mir danach, die vielen Menschen, die zwischenzeitlich angefragt haben, ob sie helfen, besuchen, spüren dürfen auf Aditi, einzuladen zum Erntedank.  Am Donnerstag, 1. Oktober ist der Ernte(Voll-)Mond. Wer immer hier mit mir am Feuer sitzen möchte, seine Ernte teilen und danken möchte, sei an diesem Tag ab 18h herzlich eingeladen. (bitte per Mail ankündigen). Vielleicht ist diese Nacht ja noch warm genug, draussen zu schlafen.

Direkt daran an schließt sich das Diagnostik-Seminar zur Traditionellen Chinesischen Medizin am Samstag und Sonntag, auf das ich mich ganz besonders freue. So gerne schöpfe ich aus meinem reichen Korb von Erfahrungen mit den Fünf Elementen im menschlichen Sein und Werden – und seiner Beziehung zu den traditionellen Heilpflanzen. Hinzu kommen die mittlerweile über 200 Kundenrezensionen, in denen Ihr Eure Erfahrungen mit den Spirits teilt. Da Eure Erfahrungen mit Anwendung, Symptomen, Heileffekten und Stimmungen im Zusammenhang mit den Reindestillaten soooo kostbar sind – für viele – habe ich die Produktbewertungen jetzt übrigens auf einer eigenen Seite gesammelt, die Du hier findest: https://wild-natural-spirit.org/kundenbewertungen/ Hier steht vieles, das ich selbst – im Sinne von verbotenen „Heilversprechen“ – gar nicht machen dürfte. Auch ich lerne hier noch einmal viel und danke Euch an dieser Stelle sehr hierfür !

Während ich dies schreibe, sitze ich am Meer und genieße einige Tage der Ruhe und der Fließens. Gestern haben wir unser Fläschchen Wasserminze ausgepackt, als wir die ollen Masken aufziehen mußten, und uns ein paar Sprüher in die Masken gegeben. Das erregte Aufsehen und Nachfragen und war sehr lustig. Ja, die Minzen wirken antibakteriell und antiviral – und gerade wenn man die Maske oft tragen muß, ist es herrlich, den frischen Duft und die gute Energie der Pflanze vor der Nase zu haben.
(bitte keine reinen ätherischen Öle und auch keine belasteten Billigprodukte hierfür verwenden ! Du atmest es ja ein …). So entstand auch dieses Foto, mit dem ich Dir jetzt eine Brise Meeresduft mit Wasserminze sende.

Herzlich

Evelin

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Ein Sommertag auf Aditi

Permakultur

In diesen Tagen schwelgen wir in Sonnenhut, Ysop und Calendula – der reinste Farb- und Duftrausch. (Das begehrte Sonnenhut-Destillat und der Calendulablütetee sind also wieder verfügbar)
Auch Lavendel und Wasserminze sind bald zur Ernte reif. So komme ich kaum dazu, zu schreiben und Dich teilhaben zu lassen an der intensiven Ernte und Produktionszeit auf Aditi.
Heute morgen nehme ich mir aber die Zeit, einmal einen Sommertag auf Aditi zu beschreiben, während Frederik seit 6h30 die Wiese senst:

Wenn wir aufwachen, am Morgen, versüßt uns noch vor der Dusche und dem ersten „Denken“ ein Gang in den Garten den Tagesbeginn. Wir schwelgen in der Fülle des großen Gartens, der, obwohl die Ernte fortgeschritten und Salbei, Melisse und Schafgarbe bereits geschnitten sind, überbordet an Blütenpracht und dem Klang der feinen Devas, die hier überall tanzen, wirken, strahlen.
Zurzeit sind die Vögel etwas leiser – dafür brummt und summt es allerorts.
Der leuchtend blau blühende Ysop ist über und über umschmeichelt von hunderten Weißlingen und Pfauenaugen, auf den riesigen, violetten Sonnenhüten tummeln sich Bienen und Hummeln. Wir atmen diese Schönheit ein, lassen uns berühren und ummanteln von der zarten Pracht. Mit dieser süßen Energie aufgetankt gehen wir durch den Garten und sehen nach, welche der Pflanzen, welche der Blüten bereit für den Schnitt sind. Freilich gibt es den Mondrhythmus und für die Pflanzen spezifische Rahmengrößen, in denen sie am besten gesammelt werden. Doch über der Theorie, über dem Wissen aus Jahrhunderten, steht das Wetter, steht der Tag, so wie er heute ist.
Ich nehme wahr, daß nach den beiden heftigen Dürrejahren nun ein Jahr läuft, in dem extreme Temperaturschwankungen und ungewöhnliche Wassergaben nicht nur unsere Kräuter, sondern besonders Bäume und Mykorrhiza fordern. Der Morgentau ist so ausgeprägt, daß ich die „Morgenpflanzen“ erst mittags schneiden kann. Ich nehme wahr, daß Strahlung unterschiedlichster Art und Herkunft eine Anpassung von uns allen – auch von den Pflanzen – fordert.
Hier auf Aditi leben wir ja wie in einer Kuppel, eine ganz eigene und autarke Atmosphäre, die die Kraft des Heilen, der Sonne und der Liebe speichert und zu halten vermag. Und doch sind wir verbunden mit dem Geschehen des Ganzen. Die Pflanzen und Spirits, die wir hier für Dich gewinnen, sollen Dir ja Kraft geben, den sich vollziehenden Wandel unbeschadet und freudvoll zu erfahren und zu integrieren. Für Menschen, die besonders sensitiv reagieren auf die aktuellen Strömungen, helfen die Destillate von Salbei, Sonnenhut und Ringelblume gut bei der Stabilisierung und Strukturierung. Wer dynamischer unterwegs ist und die subtilen Signale besser erfassen und sich „eintunen“ will, wählt eher die Destillate der Wasserminze, der Schafgarbe und des Ysop, die die nötige Verfeinerung und Klarsicht bringen.

Aber zurück zu einem Erntetag auf Aditi: Nachdem wir uns ein Bild von der Situation im Garten gemacht und auch auf die „Arbeitstafel“ im Lager gesehen haben, sucht sich jeder seine Aufgaben für den Tag. Wer erntet, wird sich auch um die Nachsorge kümmern – das ist bei uns ebenso wichtig, wie vor dem Schnitt mit der Pflanze zu meditieren, bis die Deva Hand und Schere führt. Also Schneidwerkzeug geschliffen, Rodhacke, Schubkarre und Erntekörbe gepackt – und hinaus in die Sonne, in den Garten.

Da hocke ich nun – mitten im violettblauen Meer des Ysop, atme den Campherduft der heiligen Pflanze, lasse die langen Dolden mich umschmeicheln, sehe bis hinab zum holzigen Stamm der starken Pflanzen. Ich spüre das leise Rieseln, das die Deva vom Scheitel bis zur Wurzel mit einem feinen Lichtregen durch mich hindurch schickt. Die Weite der Schöpfung, meine Unwissenheit und meine Geborgenheit im kosmischen Lebensfluss werden greifbar für mich und ich beginne, zu schneiden. Korb um Korb. Stunden später trage ich die Körbe zur Darre, schliesse den von der Sonne erhitzten Raum auf, schichte das kostbare Erntegut Sieb um Sieb in die Trockenschränke. Kehre den Boden, laufe durch die Sonne zurück zum Haus.
Dort sitzt Fabian und wiegt und packt und etikettiert den erntefrischen Baldrian-Blütentee. Er ist versunken im tiefen Zauber, in der bodenlosen Ruhe der Pflanze, Teepackung für Teepackung reiht sich neben ihm auf, während das Wasser im Destillationskessel zu sieden beginnt.

Und da kommt auch schon Frederik, mit einer Schubkarre hochgetürmter Erntekörbe voll von Sonnenhut. Klar, präsent, kraftvoll sind seine Bewegungen – geführt von Echinacea, deren fruchtig aromatischer Duft schon bald den Destillenplatz umgeben wird. Bis zum Sonnenuntergang wird das Tropfen im Glastrichter, wird das Klappern der Fläschchen zu hören sein – zwischen dem Rauschen der Bäume und dem Summen der Bienen.

Die haben uns übrigens eben neuen Honig beschert, den ich abends mit Volker abgefüllt habe. Er ist sehr süß geworden und cremig, unser Heilkräuter-Honig.
Vielleicht hast Du Glück und es gibt auch noch ein Glas für Dich….

Konntest Du den Sommerwind auf der Haut ein wenig spüren ? Aditis Düfte vernehmen und die Liebe, in der wir hier miteinander wirken ? … ich geh jetzt mal hinunter zur Wasserminze – unserem „Druidenkraut“ – und wünsche Dir einen zauberhaften Tag !

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Tag der Offenen Tür auf Aditi

Sommersonnenwende

Täglich erreichen mich EMails und telefonische Anfragen, die das starke Interesse an Aditi als Ort signalisieren. Die Menschen wollen “mal vorbei kommen”, den Landwirtschaftsbetrieb ohne Maschinen sehen, die Permakulturgärten betrachten und die Kraft dieses zauberhaften Ortes spüren.
Das kann ich gut verstehen – schließlich habe ich meinen ganzen bisherigen Lebensentwurf über den Haufen geworfen, um hier leben und wirken zu dürfen.
Allerdings bewältigen wir derzeit zu zweit (eine dritte Arbeitskraft wird schon gesucht) ein Grundstück von 35.000 Quadratmetern, einen Kräuteranbau in reiner Handarbeit, einen Produktionsbetrieb für wertvolle Kräuterdestillate und Tees und den hierfür nötigen und stark wachsenden Direktvertrieb. Ich habe schlicht keine Zeit, all die Anfragen und Besuchswünsche zu bedienen.

Und doch möchte ich die Schönheit und Kraft dieses Ortes gerne mit all jenen Menschen teilen, die die Natur lieben, die unsere Arbeit wertschätzen und Freude an Heilkräutern haben.
Daher werden wir zur Sonnenwende einen “Tag der Offenen Tür” feiern.

Wir haben uns zu all den Freuden und Kostbarkeiten , die es hier auf Aditi gibt, kleine “Stationen” ausgedacht, durch die wir Dich am 21. Juni ab 12h gerne geleiten. Alle Veranstaltungen – bis auf die Teilnahme am vegetarischen Pracht-Büffet – sind kostenlos. Allerdings kann nur teilnehmen, wer sich angemeldet hat.

Hier ist der geplante Ablauf:

Begrüßung12:00 Uhr
Gartenführung12:30 Uhr
Destillate Verkostung/ Verkauf13:30 Uhr-14:15 Uhr
Live Destillation14:30 Uhr-18:30 Uhr
Gartenführung15:00 Uhr-15:45 Uhr
Kräuterverkostung/ Verkauf16:00 Uhr-16:45 Uhr
Buffet (Kostenbeitrag 21,00€) **17:00 Uhr- 18:00 Uhr
Sonnenwendfeuer19:00 Uhr-21:00 Uhr
  
**vorbehaltlich der dann geltenden Corona-Bestimmungen

Wenn Du gerne dabei sein möchtest, melde Dich bitte schriftlich per EMail (info<at>wild-natural-spirit.org) an und warte die Anmeldebestätigung ab.

Wenn Du am Büffet teilhaben möchtest, vermerke dies bitte bei deiner Anmeldung. Du bekommst dann eine Aufforderung, de Teilnahmebetrag von 21€ zu überweisen und hast deinen Platz an unserer Sonnenwend-Tafel damit sicher.

Wir freuen uns auf Dich !

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Gärten für alle !

Garten Permakultur

Unabhängig mit der Natur und durch meiner Hände Werk

Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich in die sanft hüglige Landschaft meiner Heimat, hunderte blühender Reneclauden- und Birnbäume, Vogelgezwitzscher und die Stille einer Zeit, in der viele Menschen überraschend Gelegenheit haben, einen anderen, einen neuen Blick auf das Leben, das sie leben, zu werfen, Zusammenhänge zu hinterfragen, die sie bisher für selbstverständlich hingenommen haben und wirklich mal wieder neu zu träumen, vielleicht sogar Pläne zu machen.
Diese Bewegung möchte ich gerne verstärken, hier, aus meinem Rückzugsort, mit Erde unter den Fingernägeln, sonnengebräunten Lachfalten und ganz viel Frieden im Herzen.

Der Garten als Tempel

Es ist wirklich nicht leicht, in seiner inneren Mitte zu bleiben. Bei all den Informationen, Fragen, Konflikten, die nun einfach mal im Alltag eines Menschen auftauchen. Ich habe zu diesem Zwecke ja jahrzehntelang Yoga praktiziert und bin immer wieder in Asien abgetaucht. Für mich spielte Naturkontakt schon immer eine zentrale Rolle – einfach, um nicht von den alltäglichen Dingen überrollt zu werden, meine Mitte zu spüren und mein göttliches Urvertrauen zu nähren.
Seit ich ständig hier auf dem Berg bin und täglich mit Erde, Pflanzen, Wasser, Feuer und Wind in Kontakt lebe, brauche ich diese „Spezialaktionen“ nicht mehr.
Mein Garten ist immer geöffnet. Der alte Pflaumenbaum oder die zarte Schafgarbe sind immer da. Und immer voller Leben. Einfach nur atmen, spüren, riechen tut gut. Doch dann auch das Arbeiten mit der Natur. Ein Tor reparieren. Feuerholz spalten. Beete anlegen. Blüten sammeln.

Garten Permakultur

All dies sind innere und äußere Bewegungen, die mich ganz von selbst in Einklang mit dem Leben bringen. Heraus aus dem Gedankengetöse. Heraus aus den zwischenmenschlichen Verhandlungen. Ganz tief und satt hinein ins Leben. Und das geschieht ganz ohne Hast, ohne Geldbedarf, ohne Ressourcenverschwendung und Leistungsziele. So wandeln sich auch meine Gedanken und Bewegungen von schnell und viel zu schön und liebevoll.

Na, hast Du schon Lust, ein bißchen rauszugehen und den Wind durch dein Haar streichen zu lassen ?

Der Garten als Vorratskammer

Ja, und wenn ich immer an diesem Ort bin, meinem Garten, den ich Tag ein Tag aus pflege und hege und betrachte, dann entdecke ich all die Kräuter, die im Frühjahr meine Vitaminreserven auffüllen, entdecke Pilze, eßbare Wurzeln, die ich mit dem von eigener Hand angebauten Gemüse genießen darf, ernte mit Freude die Nüsse und Äpfel für den Winter.

Das ist körperlich harte Arbeit.
Mit meinen 51 Jahren ist es schon was, täglich viele Stunden zu hacken, zu sammeln, zu wässern, Kompost umzuschichten, Holz zu tragen. Ich bin am Ende des Sommers richtig müde, meine Hände und Füße sind voller Schwielen. Doch mein Kardiologe bestätigte mir kürzlich, daß all meine inneren Organe in der Verfassung einer Jugendlichen seien. Und um meine Figur … brauche ich mir auch keine Sorgen zu machen…
Ja, nicht nur die körperliche Arbeit bei Wind und Wetter – auch zu wissen und zu spüren, was ich zu mir nehme, mit welcher Liebe und in welcher Fürsorge meine Nahrung gediehen ist, trägt ganz sicher zu meiner inneren und äußeren Gesundheit bei.

Und weil ich gleich alle Schritte auf einmal gemacht habe – aus meinen Einsichten über Wirtschaftspolitik und Konsum, Erwerbsleben und Sinnhaftigkeit – hatte ich mir ja auch vorgenommen, nicht nur MIT sondern auch AUS meinem Garten zu leben.
Für eine, die überdurchschnittlich gut verdient hat in der Vergangenheit, de facto ein Schritt in ein deutlich bescheideneres Leben. Denn AUS dem Garten leben heißt ja nicht nur, mehr, viel mehr arbeiten, um so viel produzieren, daß ich vom Verkauf leben kann. Es heißt auch viel weniger Geld bei unsicherem Einkommen. Mit dem leben, was da ist.

Garten Permakultur

Ich hatte das Glück, mit den Thai leben zu dürfen. Mit ganz einfachen Thai, die weder Telefon noch Plastik kannten, die mit Geld nichts zu tun hatten und die aus Bambus eigentlich immer eine Lösung für alles machen konnten…  Ich erfuhr als verzärtele Wohlstandstochter aus Deutschland, wie es ist, wenn die Matratze in der Regenzeit feucht und in der Trockenzeit voller Ameisen ist. Ich erfuhr, wie es ist, jeden Tag Reis zu essen – und vielleicht etwas dazu, was sich ergeben hat.
Konsumverzicht.

Und weißt Du was ? Das ist gesund ! Körper und Geist sind wach und vital, deine Sinne vibrieren in vollem Umfang, und Du erfährst Tag für Tag, daß Du dem Leben gewachsen bist, daß Du Lösungen findest und Geschenke.

Das geht hier in Deutschland auch. Und mit einem Garten, den Du Tag für Tag hegst, so, daß er Dich ernähren kann, hast Du den Hauptgewinn.
Was würdest Du denn anbauen ?

Der Garten als Unabhängigkeit in Verbundenheit

Schritt für Schritt gehe ich weiter. Ich erschließe mir die Zyklen von mehr und mehr Pflanzen – hier auf ein paar tausend Quadratmetern mitten in Deutschland. Verstehe, wie ich sie zur Reife und Vermehrung bringe, wie ich sie ernten darf und wie ich Kostbarkeiten aus ihnen schaffe, die die Menschen mir aus den Händen reißen, weil es „so etwas“  heute gar nicht mehr gibt und weil es eine Kraft in sich trägt, die bis in die Menschen reicht, die ihrer zufällig habhaft werden.
So kann ich die Gesundheit, Kraft und Schönheit auf Aditi sogar teilen.

Ich heize seit drei Jahren mit Holz. Nur mit Holz. Das ganze Haus und den ganzen Winter. Das macht mich noch unabhängiger – und Holz bei eisiger Kälte im Garten zu machen, hat für mich als „Tropenkind“ dem Winter alle Schrecken genommen.
Bald werde ich weiter darüber nachdenken, wie wir den Stromverbrauch noch weiter reduzieren und auch selbst erzeugen können. Sicher hat der Garten eine Antwort…

… welche Dinge binden Dich ? Könnte Dich ein eigener Garten unabhängiger machen ?

Aus der Einsicht folgt die Tat

Die meisten meiner Freunde sind Akademiker. Und entweder, sie haben schon länger alternative Wege für sich erschlossen, oder sie sitzen in gutbezahlten Angestelltenjobs. Mehr oder weniger intellektuell. Sie alle … waren bisher davon überzeugt, den Joker in der Hand zu haben, auf der „Gewinnerseite“ zu sein. Obwohl sie dafür eine Menge Verdrängungsarbeit leisten mußten und den Frust über den Niedergang ihrer Ideale irgendwann geschluckt hatten. In diesen Wochen haben wir viel gesprochen und vieles kam wieder an die Oberfläche. Die vertrakte Beziehungssituation, der ein paar Wochen Intensivzeit gut getan haben. Wenigstens um zu sehen, was wirklich ist. Die Situation im Job und was das mit der inneren und äußeren Gesundheit macht. Der Lebenstraum und all die vermeintlichen Hindernisse, die dazwischen stehen.

Mit diesen Zeilen – aus meinem Paradies, mitten in Deutschland, mit gegerbten Händen als Akademikerin – möchte ich Dir Mut machen, ganz zurück ins Leben zu kehren.
Deinen Körper wieder zu spüren. Verantwortung zu übernehmen für ein bisschen Erde. Mit dem zu Leben, was da ist, dein Leben zu reduzieren auf das Wetrvolle.
Zieh Dich nicht zurück auf das fehlende Kapital: Ich habe Wild Natural Spirit ohne Kapital aufgebaut. Zieh Dich nicht zurück auf die Verantwortung der anderen („Staat“). Die aktuellen Mißstände sind das Ergebnis von Einzelentscheidungen. Auch deiner. Und sie ändern sich nicht dadurch, daß wir uns gegenseitig sagen, was der andere tun soll. Tu es. Tu es selbst auf eigenes Risiko.
Dann bist Du so frei, wie ein Mensch sein kann.

Garten Permakultur

Der eigene Garten ist kein Traum und kein Hobby. Er ist ein Lebensweg und ich lade Dich von Herzen ein, diesen Lebensweg einmal etwas näher in Betracht zu ziehen.

Bisher sind zwei Termine für die Praxiswoche Permakultur geplant. Noch sind diese beiden Termine im Mai buchbar. Vielleicht ergänze ich noch einen weiteren Termin zu einem späteren Zeitpunkt. Abhängig von den Kontaktregeln werden wie sehen, wie wir gesetzeskonform die Unterbringung organisieren – sie ist organisierbar – und ansonsten arbeiten wir ohnehin draußen und in der meisten Zeit jede/r für sich.
Hier auf Aditi kannst Du erleben, wie Permakultur funktioniert und sich anfühlt. Du kannst teilhaben an der Erfahrung, ohne Maschinen oder fremde Mittel ein 33.000 Quadratmeter großes Grundstück zur vollen Blüte zu begleiten und mit einfachsten Mitteln auf einem weitgehend autarken, landwirtschaftlichen Kleinstbetrieb zu leben.
Und wer unsere Produkte – die Destillate, die Naturkosmetik, die Kräutertees und den Kräutertabak kennt – kann sich zudem vor Ort davon überzeugen, daß die Kraft in den Flaschen einen ganz natürlichen und wunderschönen Ursprung hat.

Willkommen !

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Permakultur – die liebevolle Antwort für unsere Natur

Permakultur

Heute vervollständige ich mit dem 3. Teil meiner Beitragsreihe zur Permakultur meine kleine Einführung zu einer Art Land zu bewirtschaften, die Gleichgewicht erhält und uns gesunde Nahrung und Heilmittel beschert. Für Wild Natural Spirit ist diese Art des Anbaus zwingende Voraussetzung für die Herstellung von Heilkräutern und pflanzliche Präparaten. Maschinell angebaute Kräuter, in chemisch behandelten Monokulturen, die tausende von Kilometern transportiert werden, können die Naturkraft nicht übermitteln.
Also: Laßt uns hierzulande die Permakultur voranbringen.
Sie setzt ein kognitives und intuitives Verständnis für die Prozesse zwischen Pflanze, Mensch, Tier, Mineral und Klima voraus, das sehr viel mit Offenheit, Beobachtung und interaktivem Lernen zu tun hat. 

In Teil 1 ging es um Kreisläufe und Wechselbeziehungen. Teil 2 befasste sich mit natürlichen Mustern, Anordnungen und Wirkkräften in der Natur. Dieser dritte und letzte Teil widmet sich nun dem 9. bis 12. Permakultur-Prinzip nach Holmgren. Sie richten sich auf die Interaktion zwischen Mensch und Garten und um die Haltung, die der Permakultur gemäß ist.

Das neunte Prinzip lautet:

Prinzip No 9: Setze auf kleine, langsame Lösungen

(Use Small and Slow Solutions)

Als ich den „großen Kräutergarten“ auf Aditi anlegte – mit immerhin 3.000 Quadratmetern Fläche – war ich voller Tatendrang und hätte am liebsten gleich alle Beete angelegt, eingefriedet und bepflanzt. Die komplette Wiese aufreißen, Pflanzen kaufen und setzen – und fertig ist der Kräutergarten.
Zum Glück wußte ich, daß ich von der Fläche erst Stück für Stück lernen muß, wie unterschiedlich auf dieser verhältnismäßig kleinen Fläche die Bodenverhältnisse sind, wie das Licht über den Tag und die Jahreszeiten wandert, welche angestammten Pflanzen sich „verschieben“ lassen – und welche nicht. Und so begann ich erst einmal „nur“ damit, das Salbei- und Ysopfeld grob zu markieren – derweil wuchsen die selbst angesetzten Pflänzchen aus ausgesuchtem Biosaatgut gemächlich in tausenden Töpfchen auf der Südterrasse. Zwei riesige Wiesenstreifen blieben erst einmal stehen – zudem ein ganzes Feld, das über und über bewachsen war mit Brennnesseln und Melde. Freilich sorgt sich die ordentliche Gärtnerin um das Ausfallen der „unerwünschten“ Saaten. Freilich drängen die Wiesenstreifen nach in die frisch angelegten, kleinen Beete.
Doch während ich – schön langsam und in kleinen Parzellen – das Beet für die heranwachsenden Ysop- und Salbeipflänzchen vorbereitete, sammelte ich all die zauberhaften Schafgarbepflänzchen, die aus der Wiese hereindrängten – und gab ihnen ein eigenes Stück, in dem ich sie fördern konnte. Das hätte ich mit Sicherheit übersehen und verpasst, wenn ich gleich erst einmal alles platt gemacht und mit „erdachten“ Kulturen besetzt hätte.
Tatsächlich beschenkten mich diese ersten kleinen Stücke im selben Sommer noch mit reicher Ernte – und ich konnte beobachten, wie sich die Schafgarbe aus den Bereichen, in denen ich sie nicht förderte, ganz von selbst heraus hielt.

Permakultur

Und ganz ehrlich: Ich hätte im März nicht gedacht, wie viel Arbeit erforderlich ist, diese kleinen Teilstücke zu hegen. Mehr hätte ich gar nicht geschafft im Anfangsjahr !

Das unbearbeitete Stück, in dem ich Brennnessel und Melde erst einmal ihr Werk tun ließ, lieferte mir im Herbst kostbare Brennnesseljauche. Und was noch viel erstaunlicher war: Sie wandelten den festen Wiesenboden in reinsten Humus, in den ich im Folgejahr mit Leichtigkeit meinen Baldrian pflanzen konnte.

Prinzip No 10: Nutze und schätze die Vielfalt

(Use and Value Diversity)
Durch diese langsame Vorgehensweise wuchsen mir die Sorten, die zur nötigen Vielfalt paßten, regelrecht vor die Nase: Nicht nur die Schafgarbe als eigene Kultur offenbarte sich auf diese Weise, sondern auch ihre besonderen Eigenschaften als „Grenzhüterin“.
Ich bemerkte, wie sie eine Barriere bildete zwischen einer Reinkultur – etwa dem angrenzenden Ysop-Feld – und der mit Vogelmiere, Spitzwegerich und Quecke durchsetzten, hereindrängenden Wiese. Schafgarbenreihen stehen mittlerweile an vielen „Sortengrenzen“.
Und auch die Ringelblume wurde zum „Konfetti“ in meinem Permakulturgarten: Nicht nur, weil das herrliche Orange da und dort das Auge erfreut, sondern auch, weil sie durch ihren kräftigen, raschen Wuchs die offenen Stellen zu beschatten vermag, an der anderenfalls die unliebsame Quecke durchdrücken würde. Das spart und eine Menge Jät-Arbeit und hält den Boden zudem von Nematoden frei.

Auch der Wechsel von Lavendel und Schafgarbe hat sich sehr bewährt: Beide Arten teilen sich ein Feld, sind eine wahre Bienenweide und erzeugen ein Nährstoffgleichgewicht, das und das Düngen erspart: Was die eine nimmt, gibt die andere zurück – und vice versa. So können wir die Pflanzen dauerhaft am selben Ort stehen lassen, ohne den Boden auszulaugen.

Prinzip No 11: Nutze Randzonen

(Use Edges and Value the Marginal)
Die elfte Regel ist für die meisten Permakultivisten selbstverständlich – denn wir bewirtschaften ja nicht hunderte von Hektar, sondern eine relativ überschaubare Fläche, die möglicherweise sogar des Schutzes vor konventionell-landwirtschaftlichen Nachbarn bedarf.
Von daher versteht es sich von selbst, daß wir gerade an den Rändern – des Grundstücks wie der einzelnen Anbauflächen – mit großer Sorgfalt auf den Abschluß achten. Die Randzonen sind wie die Haut eines Organismus: Sie müssen permeabel sein, um Signale aus dem Umfeld aufzunehmen und senden zu können – doch sie müssen auch so beschaffen sein, daß sie unerwünschten Abfluß oder lebensfeindlichen Einfluß verhindern können.

Permaklultur

Aditi ist an drei Seiten von hohen Benjeshecken aus Altholz umgeben. So geben wir Vögeln, Insekten und Reptilien kostbaren Lebensraum – und sie geben uns die natürliche Kontrolle ökologischer Nahrungsketten, bringen neue Sorten ein, wandeln Altes um, befruchten unsere Pflanzen und erfreuen unser Herz.
Zudem umgibt uns im Norden und Westen ein Waldstreifen, der nicht nur als hochwirksame „Informations-zentrale“ für das gesamte Grundstück wirkt, sondern zudem Wasser speichert, Windböen bricht und weiteren Lebensraum bereithält.
Unmittelbar an Beetgrenzen setze ich Hundsrosen, Schafgarbe, Brennesseln auf kleine Erd- und Mulchwällen. Ein willkommener nährstoff- und Feuchtigkeitsspeicher, einerseits, und wirksame Abgrenzung andererseits. Auch Weißdorn und Schlehen sind sowohl pflanzenphysiologisch als auch feinstofflich hervorragende Rand-Wächter.

So erhalten wir Vielfalt, Produktivität und die natürlichen Kreisläufe.

Prinzip No 12: Reagiere kreativ auf Veränderung

(Creatively Use and Respond to Change)
Wir blicken zurück auf das zweite Dürrejahr in Folge.
Das Grundwasser ist knapp.
Der Winter war zu warm, um dem Boden die nötige „Frost-Gare“ zu geben.
Fichten und Birken verschwinden aus unseren Wäldern – und auch aus Aditis heilsamem Waldgürtel.
Das führt mich als naturnahe Permakultivistin nicht dazu, gegen CO2 demonstrieren zu gehen oder beim Landwirtschaftsamt Dürrehilfen zu beantragen.
Vielmehr beobachte ich, daß mein Bestand diversifiziert und mit Swales, Randbepflanzungen ausgestattet, wunderbar gedeiht und ich tatsächlich 1 Tonne (!) geernteter Kräuter in einer selbstgebauten Solardarre trocknen konnte, ohne auch nur eine Kilowattstunde Strom zu benötigen.
Es führt mich in Aditis Wäldchen, wo ich neben den eingegangenen Fichtenstümpfen Elsbeeren und Eichen, Ebereschen und Bergahorn heranwachsen sehe.
Sie werde ich also fördern.

Permakultur

Und Aditi gedeiht.

***

Wenn Du Permakultur wirklich spüren und lernen willst, dann komm im Mai gerne zu einer der beiden Praxiswochen Permakultur. https://wild-natural-spirit.org/seminare-und-praxiswochen/
Hier erlebst Du mitten in einem märchenhaften Bestand, wie kostbare Kräuter in Einklang mit Wald, wilden Wiesen, heimischen Tieren und einer gesunden Erde gezogen werden.

Die Produkte, die ich aus meinen Permakulturgärten gewinne, kannst Du hier kennenlernen und erwerben: www.wild-natural-spirit.org

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Permakultur – Viel mehr als Gartenbau

Permakultut

Wild Natural Spirit ist ein biozertifizierter Permakultur-Betrieb. Denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Verbindung zwischen Mensch und Pflanze von höchster Reinheit herzustellen. Auf diese Weise erschließt sich die Heilkraft traditioneller Medizinpflanzen neu.

Permakultur – ein Wort, das mehr und mehr kursiert und doch auch 50 Jahre nach den ersten Veröffentlichungen von Bill Mollison und David Holgren noch immer in der Bedeutungsfindung ist.
Ganz nah am Wort kommt das „Perma“ von „dauerhaft“ und die „Kultur“ bezeichnet, daß es sich nicht um wildes sondern kultiviertes Land handelt.
Ein Permakulturgarten besteht also schon einmal aus einer angebauten, gehegten Fläche, auf der vornehmlich mehrjährige Pflanzen wachsen .

Morrison formulierte aus der integrierenden Landbewirtschaftung, die Hiram King bereits in den 1910er Jahren demonstriert hatte, die „12 Prinzipien der Permakultur“: Hier wird eine Sichtweise deutlich, die der industriellen Effizienz und ökonomischen Planbewirtschaftung entgegenläuft:


1. Beobachte und Handle (Observe and Interact)

Als ich unsere Kräutergärten anlegte, hatte ich nicht vorab gemessen, geplant und gerechnet. Vielmehr zeigten sich in vielen Spaziergängen, in Stunden der Beobachtung und Einfühlung die Bereiche, die offen für Kultivierung waren – und die, die nach wie vor wild sind.
Auch die Kräuterarten, die ich auf Aditi anbaue, wurden mir vom bestehenden, wilden Bestand gezeigt: wilder Salbei, wilder Thymian, wilde Schafgarbe waren bereits vor Ort. Einzelne Pflnzen au sem Bestand herauszunehmen, in vorbereiteten Boden zu setzen und besonders zu hegen brachte gesunde, gehaltvolle Pflanzen hervor.
Eine Fläche, die regelrecht von wuchernden Aschlehen, Brennesseln und Brombeeren erstickt wurde, machte mir deutlich, daß ich hie nicht mit Calendula oder Ysop anzufangen brauchte. Wenn ich hier Kulturpflanzen integrieren wollte, so mußte ich ebenso durchsetzungsstarke Sorten wählen, die in der Lage sind, der Brombeere oder der Brennessel Paroli zu bieten. Hier gedeihen mittlerweile die „invasiven Kräuter“ – Minzen und Melisse – die sich in dem starken Verbund prächtig entwickeln.

2. Sammle und Speichere Energie (Catch and Store Energy)

Ich begann mit der Anlage der Kräutergärten im Jahr 2018. Das extremste Dürrejahr iun Deutschland seit Jahrhunderten. Gut, daß ich die Permakultur-Mechanismen beachtet hatte bei der Anlage der Beete: Wasserrinnen an Beetgrenzen, große Gehölze als Schattenspender und Wasserspeicher, Wiesenstreifen für lebenserhaltende Mulchungen in den ganz argen Phasen.
Der Blick auf die Dinge als Energieform ist keiner, der uns in der Schule beigebracht wird. Im nachhaltigen Gartenbau müssen wir lernen und üben, Gehalt und Qualität von Energie in den verschiedenen Erscheinungsformen zu erkennen.
Auch die Entscheidung für eine autarke Kräutertrocknung, die ausschliesslich durch Sonneneinstrahlung unsere gesamte Ernte haltbar macht, ist in diesem Sinne entstanden.
So wird der bereits vorhandene Reichtum des Landes erhalten und sichtbar – und nicht nur das Sichtbare abgeschöpft.

3. Erwirtschafte einen Ertrag (Obtain a Yield)

Ernten erlaubt! Sicher hast Du schon einmal beobachtet, daß Pflanzen sich „freuen“ wenn sie liebevoll (!) geerntet werden. Ein Apfelbaum, dessen reife Früchte Du pflückst, wird deutlich stärker Frischholz produzieren und im kommenden Jahr seinen Blüten- und Fruchtreichtum ausbauen als ein Apfelbaum, dessen Früchte unbeachtet in der Wiese vergären oder in Frost erstarren.
Sicher hat das nicht nur biochemische sondern auch feinstoffliche Hintergründe.

Und deshalb ist gerade an diesem Punkt die Unterscheidung von „Ertrag“ und „Ausbeutung“ wirklich wichtig. Wir hatten im späteren Sommer ein echtes Kapazitätenproblem: Wir schafften es nicht, alle Kräuter zu ernten, die reif waren. Und mein lieber Mitarbeiter Fabian meinte an einem der arbeitsreichen Abende: „Es kann doch auch etwas stehen bleiben, einfach weil es schön ist ?!“. Ja, genau. Und außerdem hatte ich fast vergessen, daß ja auch die Bienen sich freuten und uns eine reiche Spättracht einbrachten.

In jedem Falle gilt: Fülle bringt Fülle hervor. Pflanzen „belohnen“ sich und Dich durch eine liebevolle Zusammenarbeit.

4. Wende Selbstregulierung an und Lerne aus den Ergebnissen
(Apply Self-regulation and Accept Feedback)

In Permakultursystemen reguliert sich vieles selbst – Morrison nannte es „produktive Feedbackschleifen“: Das konnten wir gut beobachten und lernen, als die gefräßige Quecke durch Jäten einfach nicht mehr einzudämmen war – und dann, ohne unser Zutun – die Ringelblumensamen ausfielen, gegen die Quecke ansprießten und ihr letztlich das Licht nahmen. Keine Quecke mehr J
Das machten wir natürlich gleich nach an anderen Stellen !

5. Nutze erneuerbare Ressourcen und Leistungen (Use and Value Renewable Resources)

Mineraldünger ? Kommt bei unserem biozertifizierten Betrieb nicht in Frage.
Fremde Tierscheiße ? Beleibe – nein ! Was haben gefangene Kühe und Ziegen mit Aditi zu tun ?
Nein – die Brennesselinseln, die überall zwischen unseren Beeten gehegt und gepflegt werden, geben uns alles, was wir zur Bodenverbesserung und Eindämmung pflanzenschädlicher Insekten und Würmer brauchen.
Es ist alles vor Ort, was Aditi braucht, um in ihrer ganzen (und von Natur aus vollkommenen) Pracht zu strahlen.

6. Produziere keinen Abfall (Produce No Waste)

Da wir nur eigene Pflanzen verarbeiten, tragen wir auch nicht zu Transport- und Verpackungsbelastung bei, wie dies leider viele große Unternehmen tun, die mit zugekauften, oft importierten Pflanzen arbeiten. Doch wir gehen noch einen Schritt weiter: Selbst unsere Versankartons für die Destillate, Rohdrogen und den Kräutertabak sind zu einem großen Teil wiederverwendete Pappkartons, die ich regelmäßig bei den Gewerbetreibenden in unserem kleinen Städtchen Bad Rodach einsammle. Unsere Destillate haben bewußt keine Umverpackung – und unsere Kunden lernen, daß das ganz und gar nichts mit der „Wertigkeit“ der Produkte zu tun hat.

Jedes Stückchen Pappe, das hier auf den Berg kommt, wird wiederverwertet als Verpackung – oft schneiden wir ganze Abende lang die langen Pappstreifen, in denen die Glasflaschen dann zu Dir kommen…
Der einzige „Müll“, den wir hier produzieren, das ist die „Maische“ der Destillation – die Blüten und Blätter, die nach der Destillation in der Destille zurückbleiben.
Der beste Dünger für unseren Garten !!!

7. Gestalte erst Muster, dann Details (Design from Patterns to Details)

Das ist ein sehr spannender Punkt … … und den heben wir uns für den nächsten Beitrag auf, wie auch die anderen 5 Prinzipien.

Wenn Du Permakultur wirklich spüren und lernen willst, dann komm im Mai gerne zu einer der beiden Praxiswochen Permakultur. https://wild-natural-spirit.org/seminare-und-praxiswochen/
Hier erlebst Du mitten in einem märchenhaften Bestand, wie kostbare Kräuter in Einklang mit Wald, wilden Wiesen, heimischen Tieren und einer gesunden Erde gezogen werden.

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Phytotherapie verstehen

Hast Du schon einmal in unserer ausführlichen Bibliothek zu Permakultur, Destillation, Heilpflanzen, Naturkosmetik und ätherischen Ölen gestöbert ?
Dort findest Du Wissen in der Tiefe über Pflanzen als Heilerinnen und Begleiterinnen, über unsere Art, maschinenfreie Landwirtschaft in Permakultur zu betreiben und kostbare Destillate vor Ort herzustellen.

Damit die Fülle an Praxiswissen übersichtlich bleibt und Dich in deiner Freude an unserer Naturkosmetik und den Reindestillaten unterstützt, haben wir den Blog nun strukturiert:
Wenn Du über den Menüpunkt https://wild-natural-spirit.org/blog/ auf den Blog kommst, kannst Du in der Seitenleiste wählen, zu welchem Thema Du mehr erfahren möchtest:

  • #Destillation – hier erfährst Du ein wenig über Technik und alchemistischen Vorgang der Destillation
  • #Heilpflanzen – hier findest Du auch die Pflanzenprofile, in denen ich beschreibe, welche Eigenschaften die von uns verwendeten Pflanzen haben, wie wir sie angebaut haben und wie Du sie verwenden kannst
  • #Hydrolate und #ätherische Öle – hier erfährst Du zum Unterschied zwischen Wild Natural Spirit-Reindestillaten und handelsüblichen Hydrolaten und ätherischen Ölen
  • #Naturkosmetik – ist unser Abschnitt zu Beschaffenheit, Wirkweise und Anwendung unserer absolut zusatzfreien Naturkosmetik
  • #Permakultur – und hier etwas Anregung zur Gestaltung deines eigenen Permakulturgartens und zu Grundprinzipien, die Du in der Praxiswoche erfahren und vertiefen kannst

Viel Freude beim Stöbern und Lernen !

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Lernen auf Aditi

Praxiswoche Destillation

Die Praxiswochen

Bald ist es so weit und wir geben im Rahmen der Praxiswochen zu Permakultur und Destillation wieder Gelegenheit, auf unserer biozertifizierten Kräutertei mit uns zu lernen und zu genießen.

Wenn hier auf unserem “Berg Aditi” die Reneclauden-Bäume in weißer Blütenpracht erstrahlen, Fliederduft die Luft tränkt und die Bienen längst erwacht sind, beginnen unsere Praxiswochen Permakultur.

In diesem Jahr sind es schon zwei Termine, die wir anbieten, um Dir zu ermöglichen, im Tun und Spüren zu erfahren, was Permakultur ist. Unser ganzer Betrieb ist nach diesem Kreislaufprinzip aufgebaut, in dem es um die Stärkung und Erhaltung der vorhandenen Gemeinschaften und Kräfte geht: Mischkulturen, erhaltende Bodenbearbeitung – natürlich maschinenfrei – Integration von Insekten, Mikoorganismen und nicht kultivierten Pflanzen. Am Vorabend besprechen – nach dem gemeinsamen Abendessen und vielleicht am Lagerfeuer – wir theoretische Grundprinzipien – etwa, was Gartenzonen und Gestaltungsmuster sind, wie Swales funktionieren und warum Flächenkompostierung Sinn macht. Am Morgen dann nimmt jeder sich Arbeitsgerät, geht in einen bestimmten Bereich unseres 35.000 Quadratmeter großen Naturgrundstücks zu einer der Anpflanzungen und beginnt mit der gärtnerischen Arbeit.
Wir werden viel draußen sein, lauschen, genießen – aber auch ordentlich körperlich arbeiten.
So trägst Du nicht nur ganz konkret zum Werden dieses zauberhaften Heil- und Lernorts bei, sondern nimmst Wissen und Erfahrung zu Artenvielfalt, naturliebender Bewirtschaftung und ökologischen Kreisläufen mit, die Dir helfen, vielleicht dein eigenes Projekt aufzubauen.

Im Juni und August folgen dann die Praxiswochen Destillation:
Da wir unsere Kräuter ja selbst destillieren und hieraus kostbare Naturkosmetik und bewährte Hausmittel herstellen, kannst Du bei uns auch zu Destillation und Kräuteraufbereitung lernen:
In den beiden “Praxiswochen Destillation” kannst Du mit uns duftenden Salbei und blühende Kamille ernten und zur Veredelung vorbereiten, Du darfst uns über die Schulter sehen bei der Destillation an der großen Kupferdestille und eigene Destillate an der kleinen Lehrdestille herstellen.
Auch hier wechseln sich wieder Theorie und Praxis ab – wichtig ist mir besonders, die Qualität der eingebrachten Pflanzen einschätzen zu lernen und unterscheiden zu können zwischen importiertem und heimischem, maschinell erzeugtem und handgesammeltem Pflanzgut .Hier werden wir deine Sinne schärfen und Dich selbst probieren lassen.
Vielleicht wird aus Dir noch ein waschechter Alchemist ?

Beide Praxiswochen sind von der Teilnehmerzahl sehr begrenzt. Es gibt drei unterschiedliche Formen der Unterbringung, die Du bei der Buchung wählen kannst.
Bis zum 31.01.2020 gibt es einen dicken Frühbucher Rabatt von 10%.

Ich bin sehr gespannt, wer sich in diesem Jahr auf Aditi einfindet und freue mich auf diese lebendigen Wochen !