Das Buch Aditi

Im Oktober werden es zehn Jahre, die ich nun auf Aditi lebe. Ein guter Anlass, ein Buch zu schreiben über diese magische Zeit und die spirituelle Tiefe dieses Werkes an und mit der Natur. Ein Buch über die Schönheit von Mutter Erde, ein Buch über die große Gabe des Menschen: Die Seele.

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Apothekerrose – Rosa Gallica

Rosenwasser aus deutscher Produktion - welch Kostbarkeit ! Die Rosa Gallica Officinalis, die Urmutter der Duft- und Arzneirosen, pflanzte ich erst ein Jahr später in das Nord-Zentrum des großen Heilgartens. Bei der Destillation erfüllte das Wesen der Rose den ganzen Raum, schuf eine triumphale Freude, eine lustvolle Feierlichkeit.

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Der Reigen der Elementarenergien

1991 erfuhr ich zum ersten mal, daß es neben den westlichen Naturwissenschaften (ich war damals im 4. Studienjahr Biochemie) auch andere Ansätze gibt, Mensch, Körper und Gesundheit zu betrachten. Ich war bereits damals fasziniert von der Logik und Perspektive der Traditionellen Chinesischen Medizin und begriff, daß das Verständnis der Elementarenergien – Wind, Feuer, Erde, Metall und Wasser – die Basis für die Anwendung dieser hoch entwickelten Methodik war. Diese naturnahe und ganzheitliche Herangehensweise leitet mich bis heute. Sie ist lebensnah und in einem Maße wirksam, das mich immer wieder aufs neue fasziniert.

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Ein Berg namens Aditi

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Auf einem verwilderten Berg entstanden in acht Jahren die Permakulturgärten von Aditi. Heute beschenken sie uns mit unversehrten Heilkräutern und Essenzen. Gelebte "Nachhaltigkeit" - oder sprechen wir lieber von "Naturverbundenheit" - sind der Inhalt der Permakulturseminare und Erdenhüter-Kreise. Das Wissen um unsere einheimischen Heilkräuter erforschen wir hier gemeinsam - in einem belebten Feld unversehrter Natur. Mir liegt daran zu zeigen, wie nachrangig technische Details und vorgegebene Regeln im Vergleich zur liebenden Fürsorge und wachen Beobachtung sind.

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Empfangen

Wenn wir uns innig nähren wollen, wenn wir die Kostbarkeiten des Lebens wirklich aufnehmen wollen, dann braucht es also zweierlei: Es braucht eine Kostbarkeit – ein „Ding“ das angefüllt ist mit Lebendigkeit und Hingabe, das uns erreicht. Und es braucht unser Empfangen als Echo auf das Wundervolle, das uns berührt.

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Frühjahrsputz mal bitter

Der Frührjahrsputz ist eine Naturerscheinung. Genau im März, dem alljährlichen Moment, in dem der Winter endgültig seine Kraft verliert und Licht, Leben und Bewegung unaufhaltbar hervordrängen, findet allüberall in der Natur die „große Bereinigung“ statt. Wenn nach den ersten intensiven Sonnentagen der kühle Regen kommt, kannst Du zusehen, wie die Wiesen das verrottete Laub regelrecht einsaugen, wie die Bäume die letzten dürren Äste abwerfen, wie das gelbe Gras grün zu leuchten beginnt bevor im April dann das Frische, das Neue, das Schöne ausbricht und im Sturm die Welt einnimmt.

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Leben für das Land

Wenn wir das Land nicht als "Ressource" sondern als Meister, als Begleiter, als Himmel auf Erden verstehen, öffnen sich neue Welten. Es gibt heute so viele Menschen, die vom Landleben träumen, die Selbstversorger sein wollen, die sich nach der Natur sehnen. Meist entspringen diese Träume einem Mangel – und somit dem HABEN. Der Gedanke des Dienens, des DienerSeins, taucht selten auf oder wird massiv unterschätzt. Daher schreibe ich heute mal ein wenig über meinen Weg, mein Einssein mit diesem Land.

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