Wie ein Fisch im Ysop
Nein, nein, ich spreche nicht von einem mittelalterlichen Gericht. Ich spreche von den Frühlingsbrisen, von dem zart erwachenden Ysop und meinem Lebensgefühl an der Schwelle zu einem frischen Gartenjahr. Jeder…
Nein, nein, ich spreche nicht von einem mittelalterlichen Gericht. Ich spreche von den Frühlingsbrisen, von dem zart erwachenden Ysop und meinem Lebensgefühl an der Schwelle zu einem frischen Gartenjahr. Jeder…
Es ist nicht nur ihr wohltuender und beruhigender Duft: Die Melisse ist eine Wohltat für die Haut. Durch die enthaltene Rosmarinsäure vermag sie auch sanft und nachhaltig, Fältchen zu reduzieren und die Kollagenbildung anzuregen.
Erschöpfungszustände sind wohl den meisten Menschen bekannt. Sei es temporär oder sei es eine chronische Erschöpfung, die sich letztlich in einer vorzeitigen Alterung zeigt. Besonders die Haut signalisiert uns das Versiegen unserer natürlichen, inneren Ressourcen deutlich. Im heutigen Beitrag möchte ich zeigen, wie ich über die Haut liebevoll auf Erschöpfungszustände antworten kann. Und dabei sind die von den Heilpflanzen begleiteten Maßnahmen nicht nur auf die Wiederherstellung eines strahlenden Aussehens, sondern viel tiefer: auf die Wiederherstellung einer natürlichen Energieversorgung gerichtet.
Wir kennen allerlei Bräuche und Mittelchen, dem Schniefen und Husten und Kratzen entgegen zu wirken. Natürlich auch alt bewährte Kräuter, die zu rascher Linderung und grundlegender Stabilisierung führen. Es macht jedoch einen großen Unterschied, ob wir zum Beispiel bei einer Erkältung Salbei oder Thymian nehmen. An diesem einfachen Beispiel kannst Du erkennen, wie wichtig und letztlich einfach es ist, hinter die verkürzende Symtomatik auf die Gesamtverfassung eines Menschen zu sehen und das individuell passende Heilkraut herauszufinden.
Es musste ein Wesen sein, das zu durchlässig ist, als das es Schwere und Dichte halten kann, ein Charakter, der in Bewegung bleibt und hält, spielerisch, ungerichtet, leicht. Es musste ein Kraut sein, das sowohl das Fließen (Wasserenergie nach TCM) als auch das Anheben und Ausdehnen (Holz/Windenergie nach TCM) fördert – mit Geschmack, Duft und Haptik Ich begab mich auf die Suche in Aditis Kräutergärten
Zum Vollmond war es so weit: Die kleine Silberelfe im großen Kräutergarten von Aditi hatte die meisten ihrer Blüten geöffnet und verströmte ihren mädchenhaften Duft. Nach der langen Hitze und…
Eine Leserin bat mich vor einigen Wochen, doch einmal über die Naturwesen auf Aditi zu schreiben. Diesem Wunsch möchte ich gerne nachkommen. Denn diese „Naturwesen“ spielen in meinen Augen eine große Rolle im Gedeihen der stofflichen Dinge, der Menschen und Pflanzen und Tiere und Mineralien. Gleichwohl sie – für die meisten – sich auf einer Ebene befinden, die für die Augen nicht wahrnehmbar ist. Wie auch immer wir uns ihnen Annähern: Für das Verständnis der Vorgänge in der Natur braucht es über die naturwissenschaftliche Betrachtug hinaus auch diese Ebene. Und die können wir uns nicht auf der Hörsaal-Bank erschließen...
Beltane - das große keltische Fest zum Sommeranfang, ein Fest der Fülle und der Fruchtbarkeit. Doch welchen Sinn machen solche Rituale, wenn sie "gelernt" und nicht "empfunden sind"? Die konzeptionelle Aneignung schlecht bis gar nicht recherchierter Überlieferung erscheint mir eher schädlich, wenn es darum geht, einen lebendigen Kontakt zur Natur aufzubauen.
Selbstversorgung – davon träumen viele, schrecken dann letzten Endes doch meistens davor zurück. Evelin Rosenfeld hat sich sehr konkret damit auseinandergesetzt. Was ihr die Kraft gibt, aber auch welchen Hindernissen sie begegnet auf dem Weg zur Selbstversorgung, beschreibt sie in diesem Interview mit Bobby Langer von Ökoligenta.
Der Thymian ist in seiner Unscheinbarkeit unglaublich kraftvoll: Nicht nur sein charakteristischer Duft, der schon nach kurzer Zeit meinen ganzen Körper umhüllt, nicht nur der bitzelnd-scharfe Hauch, den er auf der Zunge hinterlässt und mit dem die Bronchien sich weiten: Es ist sein unverkennbares Wesen, seine unbändige Bewegungslust und Wachheit, die mich immer wieder in seinen Bann ziehen. Während ich mich ans Werk machte, im Summen der Bienen und in der Duftwolke der blühenden Pflaume, alte Ästchen entfernte und den Wurzelballen von Gras befreite, begann eine äußerst angeregte Unterhaltung zwischen ihm und mir.