Baldrian ernten
Zum Vollmond war es so weit: Die kleine Silberelfe im großen Kräutergarten von Aditi hatte die meisten ihrer Blüten geöffnet und verströmte ihren mädchenhaften Duft. Nach der langen Hitze und…
Zum Vollmond war es so weit: Die kleine Silberelfe im großen Kräutergarten von Aditi hatte die meisten ihrer Blüten geöffnet und verströmte ihren mädchenhaften Duft. Nach der langen Hitze und…
Eine Leserin bat mich vor einigen Wochen, doch einmal über die Naturwesen auf Aditi zu schreiben. Diesem Wunsch möchte ich gerne nachkommen. Denn diese „Naturwesen“ spielen in meinen Augen eine große Rolle im Gedeihen der stofflichen Dinge, der Menschen und Pflanzen und Tiere und Mineralien. Gleichwohl sie – für die meisten – sich auf einer Ebene befinden, die für die Augen nicht wahrnehmbar ist. Wie auch immer wir uns ihnen Annähern: Für das Verständnis der Vorgänge in der Natur braucht es über die naturwissenschaftliche Betrachtug hinaus auch diese Ebene. Und die können wir uns nicht auf der Hörsaal-Bank erschließen...
Beltane - das große keltische Fest zum Sommeranfang, ein Fest der Fülle und der Fruchtbarkeit. Doch welchen Sinn machen solche Rituale, wenn sie "gelernt" und nicht "empfunden sind"? Die konzeptionelle Aneignung schlecht bis gar nicht recherchierter Überlieferung erscheint mir eher schädlich, wenn es darum geht, einen lebendigen Kontakt zur Natur aufzubauen.
Selbstversorgung – davon träumen viele, schrecken dann letzten Endes doch meistens davor zurück. Evelin Rosenfeld hat sich sehr konkret damit auseinandergesetzt. Was ihr die Kraft gibt, aber auch welchen Hindernissen sie begegnet auf dem Weg zur Selbstversorgung, beschreibt sie in diesem Interview mit Bobby Langer von Ökoligenta.
Der Thymian ist in seiner Unscheinbarkeit unglaublich kraftvoll: Nicht nur sein charakteristischer Duft, der schon nach kurzer Zeit meinen ganzen Körper umhüllt, nicht nur der bitzelnd-scharfe Hauch, den er auf der Zunge hinterlässt und mit dem die Bronchien sich weiten: Es ist sein unverkennbares Wesen, seine unbändige Bewegungslust und Wachheit, die mich immer wieder in seinen Bann ziehen. Während ich mich ans Werk machte, im Summen der Bienen und in der Duftwolke der blühenden Pflaume, alte Ästchen entfernte und den Wurzelballen von Gras befreite, begann eine äußerst angeregte Unterhaltung zwischen ihm und mir.
Ein Interview mit zwei Dermatologen führt zu dem schlichten Fazit: Ein gesunder Mensch braucht keine Hautpflegeprodukte. Und warum ist die Kosmetikindustrie ein Milliardengeschäft ? Weil laut Dermatologen die Haut von etwa 40% der Menschen eben nicht gesund ist. Und wie wird die Haut wieder gesund ? Lebenslänglich schmieren ? In der Mitte - und in der Einfachheit - liegt wohl die Wahrheit. Pflege ja - aber so dezent, wie möglich... Betrachtungen einer Frau, die "Zen für die Haut" macht...
Die Vis vitalis zeigt sich in der Resonanzfähigkeit eines lebendigen Wesens. Die Fähigkeit, aktiv Verbindung aufzunehmen zum belebten Umfeld und es in „Schwingung“ zu versetzen. Wir Menschen können dieses „Feld von Lebendigkeit“ aufnehmen und in Gestaltungskraft verwandeln. Die Führung von der Idee zur Manifestation erfordert ein Mindest-Maß an dieser "vis vitalis", die wir in uns anreichern und ausrichten können. Deswegen ist unsere Ernährung auch so unglaublich wichtig. Die Wahl von Lebensmitteln, die selbst unversehrt, rein und lebendig sind.
Die Ringelblume lehrt uns, uns aus eigener Kraft aufzurichten und die Energie aus unserem Inneren zu schöpfen. In der Homöopathie, der Anthroposphie und auch in der Hildegard-Medizin ist die Ringelblume nicht nur als Haut-Heilerin bekannt, sondern vor allem als Heilkraut, das die Rekonvaleszenz nach schwereren gesundheitlichen Phasen fördert.
Bobby Langer von Ökoligentia wollte genauer wissen, was ich auf Aditi mache, wie Kreislaufwirtschaft funktioniert und warum das nicht nur für uns alle - das Klima, die Boden- und die Wasserqualität - wichtig ist, sondern auch landwirtschaftliche Produkte hervorbringt, die wohltuend und hochwertig sind. Wir sind uns einig darüber, dass es ein neues Verständnis für den Umgang mit unseren Ressourcen - zusammen mit einem veränderten Konsumverhalten - braucht. Kreislaufwirtschaft ist nicht nur in der Agrarindustrie ein gutes Beispiel. Lies einen Auszug oder das ganze Interview auf Pressenzia
Die „äußere Schicht“ ist also unser „Yang“, die Kraft, die bewegt, die wärmt, die trocknet, die festigt und zusammenhält. Ganz augenscheinlich erkennen wir als körperliche „Außenschicht“ unsere Haut und unser äußeres Mikrobiom. Gleichsam einer Türe mit zwei Flügeln wird hier gesteuert, wie schnell der Energiefluss zwischen Innen und Aussen ist und wann Energie gespeichert werden muss. Die äußeren Reize, die auf uns eindringen, setzen diese Ausgleichsbewegung in Gang - vorausgesetzt, der Speicher ist angefüllt und Raum für Bewegung besteht.