Blogbeiträge zum Thema Hydrolate und ätherische Öle
Hydrolate sind das Ergebnis der Wasserdampfdestillation von Heilpflanzen in der Kolonnendestille.
Normalerweise wird den Hydrolaten das kostbare ätherische Öl während der Destillation entzogen. Das Restwasser nach mehreren Destillationsdurchläufen unter künstlichem Dampfdruck wird dann als „Hydrolat“ oder „Blütenwasser“ verkauft. Diesen handelsüblichen Hydrolaten werden Stoffe beigesetzt oder sie werden UV bestrahlt, da sie sehr schnell verderben.
Wir belassen das gesamte ätherische Öl im Destillat – und damit sind unsere einzigartig weltweit. Daher sprechen wir von Reindestillaten – denn sie enthalten das ganze Wirkspektrum der Heilpflanze und sind somit hochwirksam und ohne Zusätze sehr lange (über vier Jahre) stabil.
Nahrung und Gesundheit – stofflich wie ätherisch – sind engstens miteinander verwoben. Das deutsche Wort „Nahrung“ hat seinen Wortstamm im althochdeutschen „Nar“ bzw. „Nara“, was Heil, Rettung, Erlösung bedeutet.
Nahrung ist alles, was wir zu uns nehmen.
Wie ernährst Du Dich ?
Wie wählst Du die Nahrungsmittel aus, die in deinem Haus sind ?
Wie entscheidest Du, wann und was Du heute zu Dir nimmst ?
Wieviel Zeit und Liebe verwendest Du darauf, Dir dein wohltuendes, prachtvolles, wärmendes und duftendes Essen zuzubereiten ?
Der Ysop ist auf Aditi eindeutig mein „Lieblingskraut“. Im Pflanzenprofil zum Ysop hatte ich bereits über seine biochemischen und feinstofflichen Eigenschaften berichtet und ihn vor allem als Muntermacher beschrieben. Das hängt vermutlich mit dem hohen Gehalt an Campher zusammen und den belebenden Düften der Limonene und Rosmarinsäure.
Darüber hinaus entdecke ich mehr und mehr den Charakter dieser leuchtendblauen Pflanze, die den ganzen Sommer von Schwärmen lilaner Schmetterlinge umtanzt ist.
Dieses fast vergessene „Küchenkraut“ birgt ein Geheimnis, das man nicht im Labor entdecken kann.
Mein kleiner Ausflug in die Provence zu den traditionellen Kräutermanufakturen und Parfümeuren war eine Zeitreise auf mehreren Ebenen. Grasse, eine kleine französische Stadt am Fuße der Haute Provence, wurde bereits 1580 durch den italienischen Apotheker Francesco Tombarelli zum "Welthauptstadt des Parfums" im Abendland. Auf den Blumenfeldern der Domaine de Manon wurden von den Parfümspezialisten die Pflanzen für die örtliche Parfümherstellung angebaut.
1991 erfuhr ich zum ersten mal, daß es neben den westlichen Naturwissenschaften (ich war damals im 4. Studienjahr Biochemie) auch andere Ansätze gibt, Mensch, Körper und Gesundheit zu betrachten. Ich war bereits damals fasziniert von der Logik und Perspektive der Traditionellen Chinesischen Medizin und begriff, daß das Verständnis der Elementarenergien – Wind, Feuer, Erde, Metall und Wasser – die Basis für die Anwendung dieser hoch entwickelten Methodik war. Diese naturnahe und ganzheitliche Herangehensweise leitet mich bis heute. Sie ist lebensnah und in einem Maße wirksam, das mich immer wieder aufs neue fasziniert.
Es ist diese Zeit – nicht nur der Herbst… all die Umbrüche und Veränderungen, die in der Welt geschehen, weil mehr und mehr Menschen bereit sind, die Schatten zu sehen.…
Sonne und Wasser – das sind die großen Themen dieser Zeit um die Sonnenwende herum. „Feuer, Wasser, Heilkraut. Pur“ der Slogan der Kräuteressenzen Wild Natural Spirit. Die Reinheit von Naturkosmetik…
Die Krause Minze – Mentha spicata crispa – ein behaartes, ausuferndes Fräulein, das eine ganz zauberhaft sanfte Note in sich trägt - ist eher zufällig in Aditis Minzengarten gestolpert. Dort setze ich sie zwischen Wasserminze, Pfefferminze, Liebstöckel und Melisse ein. Ihr „Stückchen“ maß eben einmal 50 Quadratmeter – das mußte reichen.
Kräuteressenz im Tafelwasser - der Geheimtipp für Genussmenschen ! Wenn wir in den heißen Sommermonaten in der prallen Sonne arbeiten, brauchen wir eine wirksame und gesunde Kühlung für Geist und Körper. So stelle ich uns in den schattigen Innenhof ein Tablett mit fünf ganz besonderen Kräuteressenzen zu den Trinkwasserkaraffen.
Die Minze - ob mit oder ohne Menthol - ist weltweit eine beliebte Heil- und Gewürzpflanze.
Sie ist antibakteriell und antivrial. Sie duftet herrlich im ganzen Raum. Sie steigen unsere Konzentration und vertreiben schlechte Laune.
Sie bringt den Frühling auf unsere Zunge.
Aus gutem Grund habe ich für den April daher die drei Minzen aus Aditis Gärten zum Monats-Special gemacht.
In meinem Umfeld sind in den letzten Monaten viele Mütter und Väter, Kinder, nahe Verwandte und geliebte Weggefährten gestorben – Mensch wie Tier – und so konnte ich einmal mehr…