Blogbeiträge zum Thema Hydrolate und ätherische Öle

Hydrolate sind das Ergebnis der Wasserdampfdestillation von Heilpflanzen in der Kolonnendestille.

Normalerweise wird den Hydrolaten das kostbare ätherische Öl während der Destillation entzogen. Das Restwasser nach mehreren Destillationsdurchläufen unter künstlichem Dampfdruck wird dann als „Hydrolat“ oder „Blütenwasser“ verkauft. Diesen handelsüblichen Hydrolaten werden Stoffe beigesetzt oder sie werden UV bestrahlt, da sie sehr schnell verderben.

Wir belassen das gesamte ätherische Öl im Destillat – und damit sind unsere  einzigartig weltweit. Daher sprechen wir von Reindestillaten – denn sie enthalten das ganze Wirkspektrum der Heilpflanze und sind somit hochwirksam und ohne Zusätze sehr lange (über vier Jahre) stabil.

Heilkräuter im Winter

Ich halte das kleine, braune Fläschchen Destillat in meinen Händen, spüre die pulsierende Lebendigkeit des Lavendels überdeutlich. Das Destillat gibt uns den ganzen aromatischen Bogen des frischen Krauts. Ein Sprüher auf die Zunge oder ins Trinkwasser – und Lavendel, wie er ist, wenn er sich der Sonne entgegenstreckt und im Sommerwind tanzt ist jetzt hier. Mitten im Winter. Und das genau ist der Grund, warum ich destilliere. Weil dies die einzige, mir bekannte Weise ist, den ganzen Bogen eines Heilkrauts, das ganze, lebendige Pflanzenwesen über die Zeit zu tragen. Unverändert. Pur. Die Trocknung der Pflanzen ist auch ein traditioneller Weg der Haltbarmachung. Doch hierbei geht manches verloren, das durch die Destillation bewahrt werden kann.

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Pur hält besser

Soeben bekam ich die Analyseergebnisse unseres Labors. Regelmäßig lasse ich von unseren Destillaten eine qualitative Analyse anfertigen. Und es gibt gute Nachrichten: Unsere Reindestillate sind mindestens (!) 2 Jahre haltbar - das heißt: Ohne irgendwelche Konservierungszusätze sind die Spirits 24 Monate lupenrein und stabil.

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Sonnen Signaturen in der Pflanzenwelt

Die fünfzehn Heilkräuter, mit denen ich vorrangig arbeite, sind „Sonnenpflanzen“. Was damit gemeint ist, wie diese Bezeichnung auch mit der Alchemie in Verbindung zu bringen ist und worauf es mir bei genau dieser Auswahl ankommt, skizziere ich mit dem heutigen Leitartikel „Sonnensignaturen in der Pflanzenwelt“.

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Die Apothekerrose – Eine Liebeserklärung

In den letzten drei Wochen war ich damit beschäftigt, unsere Apothekerrosen zu ernten: Strahlend pinke, gefüllte Blüten, ein unbeschreiblicher Duft von sinnlich voll bis würzig zart – die Finger klebten von dem Rosenöl, die Sinne betört.

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Hyssopus officinale – Ysop

Sein hoher Camphergehalt machte ihn in der Antike zum „Meister Propper der Vorzeit“. Und auch, daß auf seinen Blättern der kostbare Pilz Penicillum wächst, ist ein Obskurum dieses wohlbekannten Küchenkrauts. Das hat ihn ganz sicher und sehr greifbar zum Schutzkraut gegen Infektionen und Seuchen gemacht. Eine Heilpraktikerin bezeichnete Ysop als natürliches Antidepressivum: Er mache klar und präzise – ganz unmittelbar. Das Geistige hat Vorrang – wohl definiert und definierend, ganz und gar präsent. Für mich hat diese wunderbare Pflanze einfach auch ein phänomenales Aroma.

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