Was Permakultur mit unserer Zukunft zu tun hat

Permakultur

Am 29. März hatte ich die Freude, mit Marc Richter, einem bekannten Heilpraktiker aus Regensburg, ein Interview zu Permakultur und zu unserer Anbauweise auf Aditi zu führen.

Ganz bewusst verwende ich auf Aditi keine Maschinen.
Aus so vielen Gründen.
Der wichtigste Grund ist die Bodenverdichtung, die durch schwere Maschinen unvermeidlich ist. Bodenverdichtung zerstört das empfindliche und lebenswichtige Gefelcht von Mykorrhiza, Mikroorganismen, organischen und anorganischen Stoffen im Erdboden – und damit die Fruchtbarkeit der Erde.
Hinzu kommen die zwangsläufigen Rückstände des Dieselkraftstoffs auf Boden und Pflanzen, die Gift in unseren Lebens- und Heilmitteln hinterlassen. Auch die physische Distanz zwischen Mensch und Erde, Mensch und seinen Kulturpflanzen, ist ein wichtiger Faktor bei der Massenproduktion der modernen Landwirtschaft: Denn wir wissen längst, daß Pflanzen Empfinden und Bewusstsein haben. Selbstverständlich erhalten wir andere Pflanzen, wenn harter Stahl mit großer Geschwindigkeit durch den Boden gejagt wird, als wenn ein Mensch mit Hand und Herz Pflänzchen für Pflänzchen setzt, hegt und erntet.
Dies gilt übrigens auch für die Bio-Landwirtschaft, die keineswegs per se naturfreundlich ist. In den allermeisten Fällen wird auch hier genauso mit großen Maschinen gearbeitet, Pflanzenschutz und Dünger werden ebenso eingesetzt – wobei für biozertifizierte Betriebe einige der ganz krassen Mittel verboten sind – dennoch werden Tonnen von Gülle aus (Bio) Massentierhaltung auf die Felder verbracht.

Wenn sich wirklich etwas ändern soll im Umgang mit der Natur, dann müssen wir Abschied nehmen von den großen Flächen, den gigantischen Maschinen und Ställen und wieder in kleineren Einheiten arbeiten. Viel mehr Menschen wird es brauchen, die diese körperliche Arbeit tun und sich als Hüter*innen des Landes verstehen. Und wenn wir einkaufen, dann nebenan, wo produziert wird und wir unmittelbar sehen, wie das geschieht.

Kein Spargel mehr im Februar, keine Arbeitsteilung mehr zwischen übergewichtigen Büromenschen und ausgelaugten Feldarbeitern . Gesundes Leben – nach innen wie nach außen – ist durch Marketing und Biolabels nicht käuflich. Es ist auch nicht durch zehnmalkluge Aktivisten von der Politik einklagbar. Es will gelebt werden, es besteht aus einer veränderten Haltung gegenüber unseren Lebensmitteln und ihrem Ursprung.
Das ist noch ein weiter Weg, für uns hier und jetzt.
Ich gehe diesen Weg mit Wild Natural Spirit schon einmal ein paar Schritte voraus und sammle die Erfahrungen, die wir alle mehr und mehr brauchen werden.  Und ich vermittel sie – mit meinen Produkten und in meinen Seminaren.

Marc Richter ist ein Heilpraktiker aus Regensburg, der sich schon lange mit ganzheitlichen Heilwegen befasst. Auch ihm ist klar, daß eine Lebensgestaltung jenseits von Arbeitsteilung, Reizüberflutung und industriellen Lebensmitteln Voraussetzung für Gesundheit und gesundes Miteinander ist.

Marc wird selbst an der Praxiswoche im Juni teilnehmen und er ist auch in seiner Praxis begeistert von den Spirits. Nun wollte Marc schon vorher genauer wissen, weshalb ich meine Kräuter so anbaue, wie ich es tue.

Und wie auch vor drei Wochen Rainer Lutz vom Coburger Tagesspiegel und Elke Zeitler vom Amt für Ländliche Entwicklung, sah er in meiner Anbauweise eine mögliche Richtung für die überfällige Reform in der europaweiten Landwirtschaft.

Welchen Unterschied das machen könnte und welche Hürden hierfür noch zu überwinden sind, erfährst Du in diesem Video.

Zudem zeige ich die Zusammenhänge zwischen Individualverhalten und Politik auf, gebe Hinweise für den Aufbau eines eigenen Permakulturgartens und erkläre noch einmal, warum es insbesondere in der Heilpraxis, der Phytotherapie und der Heilkräuterkunde von so hoher Bedeutung ist, Pflanzen aus maschinenfreier und zusatzfreier Produktion zu verwenden.

Viel Freude beim Gucken !

Bitte seht mir die schlechte Tonqualität nach – mein Mikro war zum Teil verdeckt … 😐 Bitte moderiere den Ton „von Hand“ mit der Lautstärkenregelung

Wild Natural Spirit ist geboren aus dem Wunsch, den Menschen die Naturkräfte wieder näher zu bringen. Damit die Elementarkräfte – aber auch die Heilkräfte unserer Pflanzen – uns Menschen erreichen können, braucht es eine Erneuerung unseres Denkens und Handelns: Zum einen, unser Umgang mit den physischen Ressourcen. Die Antwort hierauf ist Nachhaltigkeit – nicht im propagierten Label-Dschungel, sondern im alltäglichen Umgang mit den „Dingen“.
Zum anderen aber auch unsere innere Haltung: Die geistige Einstellung gegenüber dem Leben und seinen Geschöpfen – uns eingeschlossen – ist ganz zentral für unseren „Anschluss“ an die Lebensenergie. Dieser Anschluss ermöglicht uns, uns selbst zu heilen – oder gar nicht erst krank zu werden. Er ermöglicht uns, unser Leben in Einklang mit der Natur zu führen, Wege und Mittel hierfür zu erkennen und aufzunehmen.

Diese Unterscheidungsfähigkeit suche ich in meinen Seminaren – insbesondere in der „Praxiswoche Permakultur“ – zu vermitteln.
Das Hüten eines Stückchens Erde in einer Weise, die Lebendigkeit, Vielfalt, Fruchtbarkeit fördert, ist zum Teil fachliches Wissen und Erfahrung. Dieses Wissen kommt nicht aus Büchern und von Schlaumeiern, die noch nie eine Schaufel in der Hand hatten, sondern aus der täglichen Arbeit mit Erde, Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mineralien. Das kannst Du hier auf Aditi im besten Sinne „er-leben“ und dazu möchte ich Dich herzlich einladen. Es gibt zwei Termine –19. – 22. Mai und 17. – 20. Juni – die Du noch buchen kannst.

Auf Anfrage berate ich bei der Anlage deines eigenen Permakulturgartens auch gerne.

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