Die Spirits als therapeutische Begleiter

Salbei

Es war eine spontane Idee, als ich mit Conny über die Anwendung der „Spirits“ in der thearpeutischen Arbeit sprach.
Wir machen ein Online-Seminar für Heilpraktizierende (dazu zähle ich auch Seelenarbeiter*innen und Körpertherapeuten) !

Mir liegt so viel daran, das Potenzial unserer einheimischen Heilkräuter sichtbar zu machen und in die Hände vieler Menschen zu legen. Und gerade die Reindestillate als hoch potente Resonanzfelder können hier einen wertvollen Beitrag leisten.

Aber … wir alle sind noch viel zu stark geprägt von zwei Blickweisen, die uns echte Heilerfolge erschweren:

  1. wir werden wegen Symptomen aktiv – und fokussieren bei unserer Suche nach Linderung auf diese Symptome.
  2. wir mißverstehen „Heilung“ als „Symptombeseitigung“

Mein Seminar richtete sich somit auf fünf zentrale Punkte in der ganzheitlichen Anwendung der Heilkräuter-Destillate:

  1. Loslösung vom Symptom
  2. Feldwahrnehmung Mensch
  3. Feldwahrnehmung Pflanze
  4. Beachtung des Pflanzenursprungs
  5. Relevanz der Pflanzenzubereitung

Das energetische Lesen eines Systems

Um hier meine Erfahrungen und Einsichten zu teile, saß ich also am Donnerstag höchst aufgeregt vor meinem Bildschirm – nicht nur, daß ich noch nie ein online-Seminar gegeben hatte, ich hatte nicht einmal passiv als Teilnehmerin bei einem solchen Online-Dings mitgemacht. Zum Glück hat Conny als Gastgeberin über www.heilnetz.de die Moderation und die ganze Technik übernommen !
Und so lief es auch wunderbar flüssig.

Es waren insgesamt 39 angemeldete Heilpraktizierende – Coaches, Psycho- und Physiotherapeut*innen, Heilpraktiker*innen und Ärzte, die allesamt einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Einige hatten auch bereits Kenntnisse zu den „5 Wandlungsphasen aus der TCM“ (Traditionelle Chinesische Medizin).
So war es verhältnismäßig leicht, mein Verständnis von Heilung als „Resonanzphänomen“ zu vermitteln. Die Erläuterungen zur Eigenschaft der Pflanzen, starke und sehr spezifische Resonanzfelder zu erzeugen, bedurfte bereits etwas eingehenderer Erläuterungen.

Doch dann kamen wir zum „Highlight“ dieses Treffens: Zum Lesen des energetischen Feldes eines Menschen.
Mehrere der Teilnehmenden meldeten sich freiwillig für diese Lesung, in deren Genuß letztlich Marlene kam.
Indem alle Marlenes Gesicht sahen, ihre Stimme hörten und unser Frage-Antwort-Gespräch, das nicht mehr als 7 Minuten andauerte, wurde ein Stück weit nachvollziehbar, wie dieses „Lesen“ von statten geht: Es ist weniger ein Mosaik an Wissens-Steinchen als vielmehr ein tiefes Hineinspüren in den Organismus de Gegenübers. Auf diese Weise kann ich – entlang eines klar definierten Referenzmodells, wie etwa den „Fünf Wandlungsphasen“ – erspüren, ob viel oder wenig Dynamik im System ist, in welchen Körperbereichen, welche Temperaturgefälle wahrnehmbar sind, welche Konsistenzen (flüssig, zähflüssig, fest, spröde…) und so weiter.
Wichtig bei dieser Art der Ist-Stands-Erfassung ist die stete Rückkopplung einerseits und das geordnete „Abtasten des Systems andererseits.
Das klappte prima – auch vor dem Bildschirm – und wir kamen rasch zu einer punktgenauen und umfassenden Beschreibung der vorhandenen Fließglichgewichte in Marlenes System.

Das Resonanzfeld einer Heilpflanze

Dann galt es, die richtige Pflanze für Marlene zu finden. Auch hier braucht es ein „Lesen“, ein „Einspüren“, das mehr als reine Intution ist. Die Fünf Wandlungsphasen als Ordnungssystem helfen uns, hier wirklich alle relevanten Aspekte im Blick zu behalten und Schritt für Schritt diejenigen Eigenschaften einer Pflanze abzutasten, die für das eben erfasste menschliche System tatsächlich Fließgleichgewicht erzeugen können.

Ich hatte die Teilnehmenden gebeten, eigenen Pflanzen mitzubringen und vorzustellen.
Ganz zu Beginn wurden Gundermann und Veilchen gezeigt – zwei Pflanzen, die nicht in den eigentlichen Kreis der traditionellen Heilkräuter gehören.
Freilich: Jede Pflanze hat ein starkes Resonanzfeld, das Einfluß auf das menschliche System nimmt. Doch nicht ohne Grund gibt es bestimmte – meist krautig wachsende, mehrjährige und aromatische – Pflanzen, die in jedem Heilbuch vorkommen und seit Jahrhunderten zur Heilung verwendet werden.
Dann gab es eine Brennnessel – ausnahmsweise nicht aromatisch – doch eindeutig eine zentrale, mitteleuropäische Heilpflanze. Kerstin, die die Brennnessel in Brandenburg im Wald gesammelt hatte, hielt die Pflanze in die Kamera: Ein zartes, wenig differenziertes, recht dunkles und homogenes Pflänzchen. Auch ich hatte eine Brennnessel mitgebracht – aus Aditi: Hellgrün, kraftvoll, differenziert und heterogen.
Hier wurde bereits sehr, sehr deutlich, wie absolut wichtig die Herkunft einer Pflanze mit Blick auf ihr Wirkspektrum ist. In Kerstins Fall kam die Pflanze einfach aus der Nähe einer Großstadt, war aber immerhin wild gewachsen und achtsam von Hand gesammelt. Noch einmal ganz anders sieht es aus, wenn wir in Monokultur gezogene Pflanzen, die maschinell gesät, maschinell gezogen und maschinell geerntet werden und dann unter unsäglichen Umständen in Heißgebläsen getrocknet und geschreddert werden, wie es bei der Apothekerware in der Regel der Fall ist. Bei derart behandelten Pflanzen können wir vom Resonanzfeld nicht mehr viel erwarten – auch wenn die 3, 4 laboranalytisch bestimmten Wirkstoffe nachgewiesen wurden …

Aber zurück zum qualitativen „Lesen“ einer Pflanze: Es ist ebenso wie beim Menschen spürbar, ob eine Pflanze einen kühlenden oder eher wärmenden Effekt hat, ob sie trocknet oder befeuchtet, ob sie Energie zuführt oder ableitet … all dies sind Aspekte, die wir in der TCM bei den Füf Wandlungsphasen eingehend kennen und auch bestimmten Organen, Stimmungen und Phänomenen zuordnen.

Wichtige Eckpunkte zur Wahl der richtigen Pflanze und ihrer Anwendung

So fanden wir auch für Marlene die „richtige Pflanze“ – in diesem Falle den Salbei.
Es tauchte noch die Frage auf, ob es einen Unterschied macht, ob ein Salbei-Tee oder ein Salbei-Destillat verwendet wird. Und mal ganz abgesehen von der Praktikabilität (ein Destillat hast Du jederzeit zur Hand und nimmst einfach 2, 3 Sprüher, wenn Dir danach ist) – macht es wiederum für das Resonanzfeld einen Unterschied, wie ich eine Heilpflanze zubereite.
Auf diesen Aspekt gehe ich hier auch ausführlich ein: https://www.wild-natural-spirit.org/spirit-die-rituale/

Zuletzt gab ich den Teilnehmenden noch eine einfache Übersicht mit, die Du aus meinen vorangegangene Beiträgen auch schon kennst:

Schafgarbe, Ysop, Melisse, Pfefferminze und Roter Sonnenhut kühlen — Kamille, Calendula, Krause Minze, Wasserminze, Fenchel, Lavendel, Baldrian und Salbei wärmen.

Kamille, Melisse, Calendula, Lavendel, Baldrian und Fenchel befeuchten und lockern — Schafgarbe, Salbei, Ysop und alle Minzen und Roter Sonnenhut trocknen und festigen.

Schafgarbe,  Melisse, Lavendel und Roter Sonnenhut leiten Energie ab — Ysop, Calendula, Kamille, Fenchel, Baldrian und Salbei führen Energie zu. (Die Minzen setzen Energie frei)

Es war ein wunderbar rundes und harmonisches Treffen, viele Bestellungen für die Praxisarbeit folgten, manche riefen nochmals an, um eine eigene „Lesung zu bekommen.
Ich bin von Herzen dankbar, daß die Spirits mehr und mehr ihren Weg in die Welt finden

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Möglicherweise werden wir im Rahmen des Heilnetzes eine Art „Supervision für die Anwender*innen der Spirits einrichten. Wenn Dich das interessiert, lass es mich gerne wissen.