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Vom Zaubergarten zum Gesichtswasser

So: Jetzt ist es bald so weit: Nach Stapeln von Formularen, mehreren Gutachtern und Kontrolleuren vor Ort, Auflagen, Baumaßnahmen, Analysen, Notifikationen und Deklarationen sind meine #Ätherischen Hydrolate  dann auch ganz amtlich als „Kosmetik“ ebenso wie als „Nahrungsergänzungsmittel“ zugelassen.

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Naturkosmektik von Wild Natural Spirit Bild von Alfons Mucha

Viele von Euch haben die Pflanzenwasser, die in reiner Handarbeit und biozetifizierter Permakultur auf Aditi gewachsen, geerntet und destilliert werden, bereits kennen- und lieben gelernt. Und natürlich (!) sind es wahre Schätze. Davon könnt Ihr Euch in den täglich hinzukommenden Produktbewertungen überzeugen.

Doch von Liebe und Sorgfalt zu einem „deutschen Kosmetikprodukt“ ist ein ganzer Weg zu gehen.

Es ist mein Hauptanliegen, die Kraft der Heilpflanzen und des Sonnenlichts zurück zu den Menschen zu bringen. Daneben möchte ich all jenen Mut machen, die ihr Seelenanliegen für diese Welt wahrnehmen – aber nicht wissen, wie sie vom „Traum“ in eine greifbare, tragende Realität kommen. Und das scheint gar nicht so leicht zu sein…
Es gibt ja viele Geschichten über erfolgreiche Unternehmensgründungen, die auf der Basis spiritueller Eingaben entstanden – etwa Vicky Walls „Aura Soma“ oder Eileen Caddys´“Findhorn“. Doch selten wurde dokumentiert, wie dieser Weg aus der „inneren Verbindung“ nach außen drang, wie sich eine spirituelle Intention zu einem tragfähigen Lebensweg entwickelte.

In Zeiten, in denen „Berufung“ und „Sinnhaftigkeit“ in aller Munde sind, halte ich es für wichtig, Vorbilder zu schaffen für Menschen, die andere Wege gehen, als sie in unserer genormten Leistungsgesellschaft vorgesehen sind. Und so werde ich – zusätzlich zu den fortlaufenden Forschungen zur Wirkkraft der #Ätherischen Hydrolate – den Weg der „Wild Natural Spirits“ aufschreiben.

Die „Spirits“ wandten sich in einem Traum ja bereits im Jahr 2009 an mich. (Das Radio-Interview hierzu kannst Du hier hören: http://www.multicult.fm/programm/sendungen/morgenmagazin/).
Es ging hierbei im Wesentlichen um die Verehrung der  Sonne und um Pflanzen als Mittler zwischen Mensch und Sonnenkräften. Dieser Traum hatte zur Folge, daß ich meine Jugend-Leidenschaft – die Heilpflanzen – neu aufnahm, meinem schamanischen Lehrer Carlos auf Teneriffa begegnete und begann, Räucherbündel auf eine sehr archaische Art zu produzieren. Da meine Assistentin, die die Projektleitung hatte, schwanger wurde und ich mit meinem Beratungsberuf voll beschäftigt war, dümpelte Wild Natural Spirit einige Jahre vor sich hin. Und dann kam „Aditi“ – 35.000 Quadratmeter verwildertes Land in der Heimat meiner Mutter. „Aditi“ – der Name, den mir das Land für sich nannte – war mir als Wort bis dahin nicht bekannt. Es stellte sich heraus, daß es sich bei „Aditi“ um die vedische Urmutter handelte, die die 12 Sonnen-Söhne gebar.

Alles-Geben ist die Voraussetzung für Fügung

Seit ich „das Unvorstellbare“ – als Freigeist mich an Land und Haus zu binden – wahr gemacht habe, bin ich Teil von etwas, das ich nicht geplant habe, das ich nur im Ansatz begreife – und das blüht und wächst und mich vorwärts zieht.

Nachdem ich unter Einsatz all meiner Ersparnisse und materiellen Sicherheiten „Aditi“ erworben hatte – und schon hier zahlreiche „Wunder“ erlebte – brach ich mir im Winter 2017 den Mittelfuß. Das zwang mich stillzuhalten und die Bilder, die mir gezeigt wurden, zur Kenntnis zu nehmen. Im März 2018 brach ich eine 2500 Quadratmeter große Wiese auf und begann von Hand ganz bestimmte, einheimische Heilpflanzen anzusetzen. Nie zuvor hatte ich so große Flächen bepflanzt, nie zuvor hatte ich aus Samen tausende von Pflanzen gezogen und gesetzt. Alles ging rasend schnell: Ich brachte den alten Brunnen wieder in Gang, verlegte viele hundert Meter Wasserleitungen, baute eine Solartrocknung und kaufte eine 100-Liter-Kupferdestille. Es brauchte Tage, diese Destille in dem heiligen Raum des Aditi-Berges zu „akzeptieren“. Sie erschien erst wie ein Fremdkörper… Vor allem aber verbrachte ich viele hundert Stunden auf dem Feld, säte, pikierte, jätete, grub, goß … Es war das Jahr der großen Dürre – um uns her welkte der Mais, das Getreide kümmerte vor sich hin und selbst große Bäume ächzten unter der Härte der andauernden Hitze und Trockenheit. Jeden Abend verbrachte ich zwei, drei Stunden damit, den Garten zu wässern und war zutiefst dankbar für den Brunnen.

Es stellte sich bald heraus, daß die Anordnung der Pflanzen – nach TCM-Kriterien und nach physiologischen Eigenschaften zu deutlich kräftigeren und wirkstoffreicheren Pflanzen führten. Das lässt sich schön an Vergleichs-Pflanzungen beobachten.

Die Haltung des Wirkens bestimmt seine Wirksamkeit

Das wichtigste erscheint mir jedoch die Haltung, in der auf Aditi die Arbeit getan wird: Bei allem lege ich größten Wert darauf, die Regeln der Permakultur zu achten, keinerlei Gewalt an Boden oder Pflanzen zu üben – also KEINE Maschinen, KEINE fossilen Brennstoffe, KEIN Dünger oder Pflanzenschutz. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Pflanzenkombinationen führen statt zur Bodenausbeutung zu dessen Anreicherung, die ätherischen Eigenschaften der angebauten Pflanzen bilden einen natürlichen Schirm gegenüber Schadinsekten und Pilzen. Ich begann bereits im ersten Jahr, dieses Wissen weiterzugeben und zu dokumentieren und lade zu Praxiswochen ein.

Die Biozertifizierung von Aditi verlief reibungslos – die umgebenden Umweltbehörden und Naturschutzeinrichtungen waren begeistert und dankbar für meine Initiative.

Alles blühte und duftete: Die Calendula in ihrem fantastischen Orange, die Schafgarbe in zarter Eintracht mit dem Lavendel, der Duft von Salbei, Minze und Melisse überall. Und dann kam die Ernte. Wir begannen zu destillieren und waren fasziniert von diesem alchemistischen Vorgang. Die Düfte und Kräfte, die aus den Pflanzen freigesetzt wurden, betörten uns und gaben uns Kraft.

Die erste Produktionsphase hat Pflanzen und Produkte hervorgebracht, die von ermutigend hoher Qualität sind und phantastische Rückmeldungen bringen. Ich selbst wußte bis letztes Jahr gar nichts von Hydrolaten und ihrer Kraft.

Die Ganzheit der Pflanze ist wichtig

Ich begann nicht nur, mit meinen eigenen Produkten zu experimentieren, sondern auch, mich auf dem Markt umzusehen. Leider sind Hydrolate kaum bekannt – und das ist auch kein Wunder, denn die meisten Produzenten entziehen den Hydrolaten das ätherische Öl, das zu hohen Preisen gehandelt wird und vor allem als Duftstoff konventioneller Kosmetik beigesetzt oder in der Aromatherapie verwendet wird. Doch hier kommen wieder die feinstofflichen Aspekte ins Spiel, die in der profitgierigen und auf Masse ausgerichteten Welt übersehen werden:

Eine Pflanze ist eine Ganzheit. Zerlegen wir sie in Einzelstoffe, wie es die modernen Naturwissenschaften tun, ist sie eben ein Bruchstück und kein Wesen mehr.
Handelt es sich um Pflanzen, die in Monokultur angebaut und durch unzählige Maschinen und Wechselstromfelder geschleift werden, haben wir es ebenfalls mit versehrten Wesen zu tun.
Auch der aus Kostengründen vorherrschende Import der Rohstoffe – etwa des Lavendels aus Frankreich, der Rosen aus Rumänien, der Schafgrabe aus Ägypten beinhaltet, daß die Pflanzen oder ihre „Bruchstücke“ über weite Strecken transportiert wurden und einer ganzen Reihe chaotisch-destruktiver Einflüsse ausgesetzt waren.

Ich schütze meine Mittel vor solchen Einflüssen – die sich übrigens auch physikalisch und biochemisch niederschlagen – denn Heilung kann aus meiner Sicht nur durch Heiles erfolgen.

Die (vollständigen) Hydrolate – aus gesunden, mit Achtsamkeit behandelten Pflanzen und mit ihrem ganzen ätherischen Öl – sind auf dem Markt also nicht zu finden. Bezahlt der Markt das ?

Zwei Erfahrungen machte ich hierzu in den ersten Monaten:

Vergiß den konventionellen Markt – auch den im „Bio-Kleid“!

Die etablierten Großunternehmen, von denen ich dachte, sie seien Vorbilder – Weleda, Salus, Hauschka – scheren sich weder um Herkunft noch um Behandlung der Pflanzen. Sie zahlen den niedrigsten (Markt)preis für Pflanzen, die nach den niedrigsten Kriterien (Biozertifikat) in Massen und meist im Ausland produziert wurden. Die Analysen, die hier auf Kosten der landwirtschaftlichen Betriebe erstellt werden, enthalten lediglich einen Ausschluß weniger schädlicher Stoffe – untersuchen jedoch nicht den Wirkstoffgehalt oder die heilrelevanten Aspekte der Pflanzen. Das hat mich überrascht und enttäuscht. „Weleda“ – als die heilige Kuh der  antroposophischen Bewegung (aus der auch Demeter hervor ging) – ist für mich unglaubwürdig geworden.

Der unmittelbare Markt aber – Du ! 🙂 – reagiert sehr positiv auf die Pflanzendestillate und Rohdrogen. Es wird genau gelesen, probiert, hingespürt – und fast täglich bekomme ich weitere Bestätigung dafür, daß die auf diese Weise gewonnenen Pflanzenmittel viel mehr können, als Duft und Geschmack: Es sind Mittel von außerordentlicher Kraft. … aber das darf ich nicht fast schon nicht sagen, wenn ich die Apothekerschaft und Pharmaindustrie und die willigen Behörden nicht auf mich hetzen will.

Wenn Europa – dann MIT den Behörden

Um die begriffliche Unsicherheit „Hydrolat“ zu überwinden und zu verdeutlichen, daß in den kleinen braunen Fläschchen von Wild Natural Spirit weit mehr enthalten ist, als das Abfallprodukt der ätherischen Öl-Gewinnung, absolviere ich aktuell den „Tanz“, der für die Zulassung eines „kosmetischen Mittels“ in der EU nötig ist.
Die Produkte sind bereits in der INCI-Datenbank notifiziert, die erforderlichen Analysen und Zertifikate auf den Weg gebracht.

Das Zollamt will (5,60€ je Packung (!!!)) Tabaksteuer für den Knaster, die Lebensmittelhygiene hatte besondere Wünsche für mein Lager und meine Produktionsstätte. Ich habe gearbeitet, gezahlt und ausgefüllt. Alles gut !

Und so darf ich wenigstens ganz öffentlich und deutlich sagen, daß das Schafgarben-Hydrolat von Wild Natural Spirit ein großartiges Mittel bei jeder Art trockener Hautreizung ist. Und das Kamillen-Hydrolat mit seinem reichen Gehalt an Chamazulen nicht nur erfrischt und strafft sondern auch Unreinheiten beseitigt. „Gesichtswasser“ versteht erst einmal jedeR. Und was sonst noch so in den #Ätherischen Hydrolaten enthalten ist, das findet der achtsame Anwendender dann ganz von selbst … Du kannst ja mal nachsehen, was es für Rückmeldungen zum Salbei-Hydrolat oder zum Ysop-Hydrolat gibt.

Und im März beginnt die Feldarbeit wieder

Der ganze Stapel, die Zertifikate und die organisatorischen Aufgaben müssen durch sein, bis im März die Arbeit (endlich) wieder draußen beginnt. Es wird ein paar neue Pflanzensorten geben – Fenchel, Baldrian, Wermut und Liebstöckel – und die 800 Rosen wollen veredelt werden.

Die neuen Beete bekommen mustergültige Swales – Vergißmeinicht und Storchenschnabel, die nun nicht mehr an ihrem angestammten Platz zwischen der Melisse sein sollen – werden dorthin umgesetzt und sich sehr wohl fühlen. Jäten ist Pflanzen und Pflanzen ist Integrieren… und das ist spürbar auf dem ganzen Berg !

Ich freue mich innigst auf diese wilde, harte Zeit da draußen, unter dem Weißdorn, zwischen Minze und Kamille …

Ganz zu Beginn lade ich ein zur „Praxiswoche Permakultur“ vielleicht auch etwas für Dich ? Fühle Dich willkommen auf Aditi !