Laß Nahrung dein Heilmittel sein

Gesunde Ernährung Kräuter

Gesunde Ernährung mit Heilkräutern

Da eine Arzneimittelzulassung einen oberen, sechsstelligen Betrag und darüber hinaus mehrere Jahre Wartezeit erfordert, kam es für Wild Natural Spirit gar nicht infrage, die kostbaren Kräuteressenzen als Heilmittel zuzulassen. Es würde auch gar nicht zu uns passen, auf diesem glitschigen Pharmaboden mitzutun – die Spirits sind als wahre LEBENSmittel bestens einsortiert. Die Spaltung von Heil- und Lebensmitteln ist ohnehin … fatal.

Hierauf stieß ich einmal mehr in einem Buch von Hugo Hertwig „Ein Hausbuch der Naturheilkunde“. Hertwig wird nicht müde darauf hinzuweisen, daß unsere tägliche Nahrung Heilpflanzen der Saison und der Gegend, in der wir leben, enthalten sollte.
So schreibt er: „Nicht jede Heilpflanze wird ein dauerhaftes Nahrungsmittel werden, aber sie wird im Laufe der Monate immer einmal nötig werden und den Körper mit Stoffen versorgen, die er zur Abwehr von Krankheiten braucht. Da es bestimmte Zeiten gibt, da die einzelnen Heilpflanzen, genauso wie Obst und Gemüse, besonders inhalts- und wirkungsvoll sind, …“
Und weiter „Wenn wir uns die Mühe machen und unsere bekannten Nahrungsmittel pflanzlicher Art mit den Pflanzen vergleichen, die als Heilmittel gelten, dann werden wir immer wieder feststellen, daß alle Pflanzen stets beide Eigenschaften in sich vereinen. … Insofern behält auch Paracelsus recht, der sagte „Unsere Lebensmittel sollen unsere Heilmittel und unsere Heilmittel unsere Lebensmittel sein“.

Wir sind es gewohnt, Lebensmittel und Heilmittel zu unterscheiden. Lebensmittel führen wir uns täglich zu – heutzutage im Wesentlichen nach Aspekten des Genusses. Zu Medikamenten greifen wir dann, wenn unser Körper an bestimmten Stellen nicht mehr funktioniert.

Das ist eine sehr mechanistische und lieblose Art des Vorgehens – und sie führt regelmäßig nicht dazu, daß wir rundum gesund sind und bleiben.

Lebendige Nahrungsmittel

Wer sich mit gesunder Ernährung befasst weiß, daß der Ursprung und die Behandlung unserer Nahrungsmittel dfas wichtigste für ihre wohltuenden Eigenschaften ist. Ohne Pflanzenschutz und Kunstdünger sollte sie gewachsen sein, um uns vor schädlichen Rückständen zu schützen. Aus der Region sollte sie stammen, um all die schädlichen Einflüsse langer Transportwege zu meiden und zudem den jahreszeitlichen Bedürfnissen unseres Körpers zu entsprechen. Und möglichst unbehandelt – also nicht geschnitten, gemischt und verpackt – sollte hochwertige Nahrung. Alles, was lange vor dem Verzehr zubereitet wurde, hat einen Großteil seiner Vitalkraft verloren.
Das sind die absoluten Basics einer Ernährung, die gesund macht.

Hinzu kommt die Auswahl der Lebensmittel und die Art ihrer Zubereitung.

Ich hatte das Glück, 1991 Michio Kuchi in Massachuettes am „Institute for Macrobiotic“ zu begegnen und noch einmal ganz neu zu lernen, welch erheblichen Einfluß die Qualität unserer Ernährung auf unsere körperliche und mentale (!) Gesundheit hat.
Abgesehen davon, daß in dieser Ernährungslehre gänzlich tierische Nahrungsmittel wegfallen und fast ausschließlich unbearbeitete, heimische und saisonale Lebensmittel verwendet werden, basiert die Makrobiotik auf den Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Die TCM als ganzheitliche Sichtweise auf den menschlichen Organismus lehrt uns, Fließgleichgewichte in unserem System zu erkennen, die Zusammenhänge zwischen den Organen zu berücksichtigen und die benötigten „Qualitäten“ auch über die Nahrung herzustellen und zuzuführen.

Ob eine Pflanze wärmende oder kühlende Eigenschaften hat, ob sie festigt oder weich macht, ob sie befeuchtet oder trocknet hat ganz wesentlichen Einfluß darauf, ob Leber, Niere, Milz die nötige Spannkraft haben, ob Haut, Nervenzellen und Schleimhäute hinreichen permeabel sind usw.

Diese Betrachtungsweise unterscheidet sich fundamental von der modernen westlichen Betrachtung, die im wesentlichen auf die biochemische Zusammensetzung der Nahrung achtet und eine ganze Industrie von leblosen, maschinell hergestellten „Nahrungsergänzungsmitteln“ hervor gebracht hat.
Zu Beginn müssen wir uns in die ganzheitliche Denkweise ein wenig einfuchsen – dafür biete ich die TCM-Wochenendkurse „Diagnostik“, Therapie“ und „Ernährung“ an. Doch wenn im Grundsatz verinnerlicht ist, wie sich die Qualitäten Yin und Yang verhalten, welche Qualitäten für die einzelnen Organe wichtig sind und woran wir rechtzeitig Ungleichgewichte im System erkennen können, dann ist die Anwendung ein Kinderspiel, das viel Freude macht und sehr wirksam ist.

Zum Kochen mit den Spirits hatte ich letztes Jahr schon einmal einen Beitrag geschrieben „Green Cuisine – Mehr als ein feiner Geschmack“ Hier findest Du ein paar Ideen zur Verwendung und zu Rezepten.
Und unsere Aromabox ist ein wunderbares Starterset für deine Heil-Küche.
Viel Freude Dir damit – und bleib gesund !

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.