Blogbeiträge zum Thema Heilpflanzen
Jede Pflanze ist ein natürliches Heilmittel. Man muß sie nur zu lesen wissen…
In diesem „Kapitel“ des Blogs findest Du Pflanzenprofile zu allen Pflanzen, die wir bei Wild Natural Spirit anbauen und verarbeiten. Auch den einen oder anderen Bericht zur Geschichte der Heilpflanzen bis hin zur Phytotherapie.
Die Krause Minze – Mentha spicata crispa – ein behaartes, ausuferndes Fräulein, das eine ganz zauberhaft sanfte Note in sich trägt - ist eher zufällig in Aditis Minzengarten gestolpert. Dort setze ich sie zwischen Wasserminze, Pfefferminze, Liebstöckel und Melisse ein. Ihr „Stückchen“ maß eben einmal 50 Quadratmeter – das mußte reichen.
Den Sonnenhut kennen wir aus den vielen "Echinacea Präparaten" - doch hier erlischt das außerordentliche Aroma unter dem konservierenden Alkohol. Das reine Sonnenhut-Destillat eröffent Duft und Geschmack dieses wunderbaren Heilkrauts und entfaltet seine ganze Präsenz. Der Ysop hingegen lässt uns lauschen.
Jedesmal, wenn ich das Destillat dieses traditionellen, doch fast in Vergessenheit geratenen Würzkrauts in meiner Nähe habe, löst sich meine Aufmerksamkeit von den tausendundeins weltlichen Dingen, mit denen ich befasst bin, Anspannung, Konzentration, Dynamik verändern sich sofort.
Die Heilkraft der Pflanzen steht bei Wild Natural Spirit ganz oben. Wir verstehen Pflanzen als Wesen, die autarker und zugleich verbundener sind als wir Menschen. Ihre Wirkkraft stellt sich nicht…
In dem Moment, in dem es gelingt, den Blick von dem traumatisierenden Ereignis loszureißen und wieder zurück in die gegenwärtige Welt mit ihrer Schönheit, ihrer Fülle und ihren Angeboten zu wenden, wird die Energie frei. Erst dann kann die Qualität, die der Sonnenhut so wunderbar mit sich bringt, in die Erweiterung und Neuordnung gelenkt werden.
In den letzten drei Wochen war ich damit beschäftigt, unsere Apothekerrosen zu ernten: Strahlend pinke, gefüllte Blüten, ein unbeschreiblicher Duft von sinnlich voll bis würzig zart – die Finger klebten von dem Rosenöl, die Sinne betört.
Wer ist diese mächtige Strahlende, dort, an der Ostgrenze meines Zaubergartens ? Über zwei Meter hoch und so licht, daß die Konturen erst bei näherem Hinsehen erkennbar werden, streckt sie…
Sein hoher Camphergehalt machte ihn in der Antike zum „Meister Propper der Vorzeit“. Und auch, daß auf seinen Blättern der kostbare Pilz Penicillum wächst, ist ein Obskurum dieses wohlbekannten Küchenkrauts. Das hat ihn ganz sicher und sehr greifbar zum Schutzkraut gegen Infektionen und Seuchen gemacht.
Eine Heilpraktikerin bezeichnete Ysop als natürliches Antidepressivum: Er mache klar und präzise – ganz unmittelbar. Das Geistige hat Vorrang – wohl definiert und definierend, ganz und gar präsent.
Für mich hat diese wunderbare Pflanze einfach auch ein phänomenales Aroma.
Der Rote Sonnenhut: Bei Tests mit Anwendern im Nachhinein wurde oft von einer „Ego-Stärke“ gesprochen: Einer ruhigen, souveränen Ich-Wahrnehmung die entstand. Während des Destillations-Seminars wurde zudem die Herzensqualität deutlich: Nicht nur ihre Farbe, auch ihr Duft und ihre subtile Wirkung erzeugt die Echinacea über das Herzchakra.
Pflanzen der Gattung Minzen (Mentha) zählen zu den ältesten Heilpflanzen der Menschen. Häufig wurden sie auch bei diversen Ritualen eingesetzt.
Wenn man in Büchern oder online zu „Minze“ recherchiert, wird immer wieder die Artenvielfalt festgestellt – aber nicht differenziert. Sogar in expliziten Schriften zur Phytotherapie findet sich die Aussage, daß die Minzen in ihrer Wirkweise sehr ähnlich seien. Stimmt das ?
Es gibt zig Minze-Sorten in Europa. Drei dieser Sorten wachsen auch in meinen Permakultur-Gärten und werden hier auf Aditi zu kostbaren Spirits verarbeitet
Der Salbei gehört seit jeher auf den europäischen Speisezettel. Und auch in den phytotherapeutischen Schriften wird er als wertvolles Heilkraut gelobt.
Beim Destillat sehe ich jedoch ein viel weiteres und auch subtiles Wirkspektrum: Wieder erschließt sich die Seele der Pflanze – und damit ihre Tiefe – erst durch das Verdampfen der vom äußeren Pflanzenkörper gelösten Öle und wasserlöslichen Wirkstoffe, denn Feuer und Wasser gemeinsam heben die strengen, körperlichen Grenzen der Pflanze auf und machen ihr Wesen „beweglich“ und „übertragbar“.