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Was Seele hat, gedeiht – ein leuchtendes Beispiel an Hingabe

Aditi

Es gibt Begegnungen mit Menschen, die die Spirits zu sich holen, die so tief und so berührend sind, dass allein hierfür alle Arbeit sich gelohnt hat.
Dieses atemberaubende Feedback von einer Kundin – das in meinen Augen ein leuchtendes Vorbild für Hingabe und Liebe ist – möchte ich mit Euch teilen.

Liebe Evelin, viel Zeit ist vergangen. Und wir dürfen alle bester Hoffnung sein! Meine Schwester hat sich nach einigen Wochen Koma entschieden, am Leben zu bleiben! Durch meinen Resturlaub konnte ich viele Tage im März direkt an Ihrer Seite sein. Deine Öle haben mich an jedem einzelnen dieser Tage auf die Intensivstation begleitet.
Im komatösen Zustand habe ich intuitiv entschieden, welches Öl ich in Ihre Aura sprühe: zu 80% war es der Sonnenhut.
Die treue Schafgarbe lag IMMER an Ihrer Seite!!
Dann habe ich begonnen Ihren Körper zu salben und zu cremen. Habe einer neutralen Creme Dein Salbei Öl hinzugefügt und meine Schwester hat es aufgenommen/ angenommen.
Als Panik, erhöhter Hirndruck und enorme Unruhe auftraten habe ich in einen Raumbefeuchter die Ringelblume gegeben. Hier hat Ysop (mit dem ich mich vor den Krankenhausbesuchen gestärkt habe) mit mir Kontakt aufgenommen und wollte auf Ihren Körper. Habe mir Ysop auf die Hände gesprüht und sanft auf Ihren Körper gelegt.
Druch die künstliche Beatmung und die Magensonde, hat sich ein leichter Pilzbelag im Mund gebildet. An Schlucken war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken…. habe Ihren Mund mit Kamille und Salbei gesäubert und Ihre Lippen immer wieder mit den in Wasser verdünnten Ölen benetzt und befeuchtet.
Wir alle haben einen UMHANG aus Gebeten, Lichtern, positiven Energien, guten Gedanken, unendlicher Liebe und DEINEN ÖLEN gewebt. Mehr als einmal war meine Schwester auf der anderen Seite unterwegs und hat sich “dort herumgetrieben” – Es war einzig und allein Ihre Entscheidung weiter hier auf Erden zu weilen. – Wir haben Ihr mit ALLEM was möglich war, einen gütigen und liebevollen Boden vobereitet.
Zu meiner Schwester sage ich heute: Gott hat Dich mit der einen Hand fallen lassen und mit der anderen Hand sanft wieder aufgefangen.
Es geht Ihr gut und Sie kämpft sich jeden Tag ein Stück weiter ins Leben zurück. Sie verarbeitet gerade sehr, sehr viel. Und der Weg, den Sie/ wir gehen wird spannend!
Evelin Du wunderbare Seele, die Du so nah an meiner Seite bist!
Mein Dank kommt aus tiefstem Herzen und ich liebe Dich für das was Du bist und machst! Herzensdrücker, Mareike”

Mareike hatte mir diese Rückmeldung zu ihrem Umgang mit den Spirits zunächst als persönlichen Brief geschrieben. Ich bat sie, ihn aufgrund seiner Strahlkraft zu veröffentlichen. Sie hat ihn nun als “Produktbewertung” zur Schafgarbe Gesichtspflege tatsächlich eingestellt. Und also solche ist das, was sie zu sagen hat, viel zu groß.
Viel zu schön.

Mit ihr abgesprochen teile ich daher ihre Zeilen mit Euch.
Und hier findet Ihr Mareikes Eintrag direkt: https://wild-natural-spirit.org/produkt/gesichtspflege-bio-schafgarbe/

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Der Weg mit den Pflanzen

Der Weg mit den Pflanzen

Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten

 „Schau, das runzlige Männlein da hinter dem bemoosten Stamm ! Das ist der Stumpfe Ampfer, der das Wasser fortträgt“. „Kannst Du es sehen, daß süße Mägdelein, das dort auf dem Stein sitzt und mit den Vögeln singt ?“
So brachte mir mein geliebter Opa den Märzenbecher nah – und viele andere Kräutlein und Bäume. Während meiner gesamten Kindheit hatte ich Baumfreunde, zu denen ich mich verkroch, wenn die Welt zu eng wurde. Mit ihnen konnte ich spüren und wahrnehmen und wachsen.

Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten.
Mit zunehmender „Erziehung“ und „Bildung“ verschwand dieser innige, seelenreiche Umgang mit der Pflanzenwelt hinter dem sezierenden Wissensdurst: Welche Inhaltstoffe sind in einer Pflanze ? Wie muß man eine Pflanze kreuzen, damit sie froststabil wird ? Was kann man aus der Pflanze machen ?

Nutzen ist etwas anderes als Verbindung

Diese „nutzenorientierte“ Haltung, von der unsere Welt durchdrungen ist, reicht mittlerweile sogar in unsere Beziehungen. Wir mögen jemanden, weil seine Meinung uns zupass kommt. Weil sie dies oder das für uns tut. Wie viele Menschen begegnen sich noch in dieser seelischen Ganzheit, in der das Spüren vorrangig und das Wahrnehmen auf ein Ganzes gerichtet ist ?
Was für ein Glück, daß mich das Leben schon früh an die Grenzen des (Be)Nutzens brachte. In meinen Zwanzigern tauchte ich ein in die Welt der Naturwissenschaften – insbesondere der genetischen Forschung. „Nutzen“maximierung bis zum Anschlag. Aus Gewissensgründen ging ich. In meine Dreißigern tauchte ich ein in die Welt der Finanzmärkte und Staatsmechanismen. „Nutzen“maximierung bis zum Anschlag . Aus Gewissensgründen ging ich. Was für ein Segen, daß sich etwas in mir an die „grünen Freunde“ erinnerte und mich den Dschungel wählen ließ, um den Rationalitäts-Schock zu verarbeiten.
Seither spreche ich wieder mit den Pflanzen. Seither lasse ich mich nicht einschüchtern von den Forderungen nach „wissenschaftlichen Nachweisen“ und „rationalisierten Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen“. Ich spüre die Vitalkraft der Calendula – und die stellt sich durch viel mehr als durch Triterpensaponine und alpha-Cadinol, ein sattes Orange und einen intensiv krautigen Duft ein. Sie ist ein lebendiges, vielschichtiges und pulsierendes Wesen mit einem ganz eigenen Charakter. Sie erreicht ganz unmittelbar meinen Solarplexus, streichelt und wärmt ihn, so daß ich mich aufrichten und selbst strahlen kann.
Subjektiv ? Objektiv ? Spielt das eine Rolle ?
Ist es nicht viel wertvoller zu beobachten, daß diese Erfahrung übertragbar ist, daß die positive Resonanz, die zwischen mir und ihr entsteht, weiter schwingt bis zu dem Menschen, dem ich die Pflanze überreiche ?
… freilich … mit der Quantenphysik erdenkt die Gilde der Analyse nun auch hierfür Begründungen und Beweise. Brauchen wir das ?

Die Mär vom wissenschaftlichen Objektiv

Lange hatte ich mich den besonderen Worten und anspruchsvollen Formeln der Naturwissenschaften unterworfen. Brav hatte ich mir die Sammlung von Bezeichnungen, Experimenten, Gesetzen und Beweisen eingeprägt – nicht immer mit Leichtigkeit – meine akademischen Prüfungen gemacht und Scheine bekommen. Die Analyse (übersetzt: Untersuchung, bei der etwas zergliedert, ein Ganzes in seine Bestandteile zerlegt wird) sollte die seelische Wahrnehmung absichern oder gar ersetzen. Das wiederholbare Experiment und seine dezidierte Dokumentation waren Voraussetzung von „Wahrheit“ geworden.  
Diese Reduktion der Wirklichkeit auf Formeln und Gesetze einer Elite weniger Menschen spiegelt sich überall in unserer Gesellschaft. Wir sind zunehmend entfremdet von unserer eigenen Wahrnehmung und damit von der Welt, die uns umgibt und durchdringt.
Auf diese Weise hatte auch ich mich von der Pflanzenwelt, die mich von Kindheit an genährt, begleitet und beraten hat, entfremdet. Erst im Dschungel erwachte diese „Antenne“ neu – und heute ist es meine Aufgabe, diesen wundervollen Lichtwesen einen heilen Raum zu geben, indem ich sie maschinenfrei und fernab von Städten hege. Und eben: sie zugänglich und verfügbar für Menschen zu machen, die seltener die Chance haben, sich in eine weitgehend unversehrte Natur zu begeben und die Kraft der Pflanzen zu spüren.

Vertraue dem Seelischen

Viele Menschen haben so irritierte Wahrnehmungsorgane – oder sind eben so sehr von der analytischen Betrachtung der Pflanzen geprägt – daß sie den Unterschied zwischen „heilen“ und „toten“ Pflanzen/Lebensmitteln/Worten nicht mehr unterscheiden können.
Probier mal, ob es Dir gelingt: Kannst Du , sagen wir: Salbei, der in Massen und unter Einsatz schwerer Maschinen gezogen wurde, nach der Saison auf dem Feld und in den Trocknungsanlagen geschreddert wurde und dann als „Apothekenware“ international gehandelt wird unterscheiden von Salbei, der von Hand gezogen und geerntet wurde? Probier´s aus ! Mach eine Blindprobe !
Selbst – oder gerade ? – Mediziner und Apotheker richten sich bei der Beurteilung ihrer „Phytoware“ nach ausgewählten, analytisch ermittelten Inhaltsstoffen. Jenseits der Wahrnehmung einer Pflanzen-Ganzheit, der eigentlichen, seelischen Qualität, die die Kräuter für uns bereit halten.

Diese seelische Qualität – die natürlich auch körperlich und mental wirkt – sammle ich im Dienst der Pflanzen und der Menschen auf eine Weise, die die Pflanzen „beweglich“ macht. Dazu bediene ich mich einer uralten Methode: Der Destillation. Und zwar OHNE die Pflanzen zu töten (keine Wurzeln mehrjähriger, vitaler Pflanzen), stattdessen mit großer Achtsamkeit beim Sammeln und – so es keine Wildpflanzen sind – beim Anbau. NATÜRLICH OHNE MASCHINEN UND FOSSILE BRENNSTOFFE !!! NATÜRLICH OHNE DEN ZUSATZ VON ALKOHOL oder anderen lebensfeindlichen Substanzen.
Auf diese Weise gewannen schon die Alchemisten die „Seele“ der Pflanze – und die Medizinleute in weniger deformierten Gegenden unserer Welt tun es so noch heute.
Die Seelenebene ist die Ebene, auf denen uns die Verbindung und die Interaktion mit unseren Mitwesen möglich ist. Besonders mit den Pflanzen.
Allein das achtsame Sammeln erzeugt eine Verbindung zwischen Pflanze und Mensch, die weiterwirkt. Bei der Destillation, in der der Mensch Feuer und Wasser mit der Pflanze vereint und viele Stunden über diese alchemistische Hochzeit wacht, verstärkt sich diese Schwingung und die „Resonanzfläche“ zwischen dem Pflanzenwesen und dem Menschen.
Reindestillate aus heilen Pflanzen sind de facto also die beweglich gemachte Seele der Pflanze.

Geh mit den Pflanzen

Wenn Du die Möglichkeit hast, „heilen Pflanzen“ aufzusuchen, tu das. Heile Pflanzen findest Du  fernab massiverer, unnatürlicher elektromagnetischer Felder und fernab von Maschinen. Nimm Dir richtig viel Zeit – schon bei der Wahl der Pflanze, mit der Du Kontakt aufnehmen möchtest. Oft „ruft“ uns ein bestimmtes Kraut, ein bestimmter Baum. Lerne wieder, diese „Ruf“ überhaupt wahrzunehmen. Vermutlich konntest Du das schon einmal, vor langer Zeit. Manchmal ist es ein Traum, oder das plötzliche Bedürfnis, in eine ganz bestimmte Richtung zu gehen. Zu einem bekannten Ort – vielleicht aber einfach nur querfeldein bis zum Ursprung des „Rufs“. Erlaube Dir das endlich wieder – „querfeldein“ – ohne Ziel aber mit einer (seelisch) klar wahrgenommenen Richtung –  nicht nur beim Laufen in der Natur sondern auch übertragen in deinem Leben. Keineswegs blind. Schon fragend – und auf Echo lauschend. Das Echo kommt. Probier es aus !
Auf diese Weise wirst Du auf Pflanzen treffen, die Dir sehr fundiert und weitreichend „weiterhelfen“ können. Du magst dies in Gedankenblitzen wahrnehmen, während Du Dich innig auf die Pflanze eingelassen hast. Oder einfach nur in einer tiefen Beruhigung deines Gedankenkarussells, aus der heraus klare Einsichten möglich werden. Und halte es ruhig so, wie Du es ja auch mit Menschen hältst: Wenn Du meinst, eine Botschaft von der Pflanze zu erhalten: Frag ruhig noch einmal nach. Laß es klar und deutlich werden. Halte deine analytischen Gedanken und Zweifel fern – aber frag trotzdem nach, bis deine Empfangsantennen klar wahrnehmen.

Das Schöne an den Pflanzen ist ja, daß sie auch ohne deine bewusste Frage, ohne deine Vorstellung davon, was Du brauchst und was jetzt richtig wäre, wirken. Besser als jeder Lehrsatz, den Du irgendwo aufgefangen hast, vermögen sie, deine seelische Landschaft abzutasten, „Wirbel“, „Knoten“ und „Unebenheiten“ zu finden und mit ihnen in Resonanz zu gehen.

Vergiß nicht: Alles, was einen Körper hat, hat diesen Körper aufgrund von Licht. Kein physisches Wesen auf der Erde kann ohne Materie aufzunehmen und „umzubauen“ Materie schaffen. Außer die Pflanzen. Sie vermögen aufgrund ihrer Fähigkeit zur Photosynthese aus Licht unmittelbar Materie zu machen. (Erde, sogenannte Pflanzennährstoffe, ja sogar Wasser sind für diesen Vorgang NICHT erforderlich !)
Geh mit den Pflanzen – sie geleiten Dich weise.

Die richtige Pflanze

Ich werde oft gefragt, welche Pflanze für dieses und jenes Symptom denn die richtige sei. Pflanzen sind vielmehr als Rohstofflieferanten. Wenn ich eine Antwort suche – wissend, daß die „Passung“ etwas ganz und gar Subjektives und manchmal auch Temporäres ist – verbinde ich mich mit dem Menschen, für den die „passende Pflanze“ gefragt ist. Ich fühle, ob es viel Bewegung gibt in diesem Menschen – oder eher Stagnation. Ich nehme seine Wärme oder eine Kälte wahr. Ich taste die „Ränder“ des Menschen ab, spüre nach, ob es eine klare oder eine diffuse Struktur und Abgrenzung gibt. Fange manche Themen auf… Und dann wende ich mich den Pflanzen zu, die hier auf Aditi wachsen: Sämtlich traditionelle, einheimische Heilpflanzen, zu 98% vieljährig und aromatisch. Und hier „rufe“ ich nach der komplementären Wesensart – meistens, etwa wenn ein Mensch in einer wunden, aufgebrachten, instabilen Verfaßtheit ist, kommt eine „Antwort“ vom Salbei – oder, wenn es sich um einen Menschen mit feinerer Struktur handelt, antwortet die Schafgarbe. Manchmal ist die Verfassung eines Menschen aber auch ein Weg in eine neue Richtung. Etwas löst sich auf, etwas verliert an Festigkeit … und das ist stimmig mit der (seelischen) Entwicklung dieses Menschen. Dann kommt eher eine Resonanz mit einem Pflanzenwesen, das diesen Vorgang unterstützt und befördert, die es dem Menschen leichter macht, sich in der neuen Verfasstheit niederzulassen – zum obigen Beispiel also eher Ysop oder Melisse oder Lavendel…
Du merkst schon: Diese Art, mit den Pflanzen zu gehen, „funktioniert“ nicht so, wie „Herzrhythmusstörung nach ICD-10-Gm“ = „Digitoxin, Herzglycosid“. Es funktioniert auch nicht nach der quantitativen Studie à la: „200 Menschen haben gerötete Hautstellen – bei 185 verschwanden diese Hautstellen binnen 5 Tagen nach Behandlung mit Chamazulen.“
Vielmehr geht es um Resonanz, um eine Verbindung zwischen dem hilfesuchenden Menschen und dem Wesen der Pflanze. Die Pflanze als das potentere und stabilere Wesen von beiden, vermag den Menschen zu erfassen und zu durchdringen in heilsamer (= ausgleichender, in den Kosmos sich einschwingender) Weise. Pflanzen sind sehr unterschiedlich in ihrer Art und Weise – und so sprichst Du auf die eine Pflanze mehr und die andere weniger an.
Es ist Frühling jetzt und Du hast die Chance, heile Plätze aufzusuchen und in Kontakt mit den Pflanzen zu gehen. Dich zu verbinden, Dich einzulassen – und zu lauschen.
Nutze diese Chance !
Und wenn Du diese Kraft noch deutlicher bei Dir haben möchtest, in Reinform und aus Aditis Gärten, dann sieh Dich bei den Schätzen von Wild Natural Spirit um. Manchen Tag nehme ich die Destillate gar nicht ein, sondern trage nur ein Fläschchen bei mir. Ich kann sie spüren, die Würde und Stehkraft des Sonnenhuts, der mir gerade jetzt unglaublich wertvoller Begleiter ist.

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Pflanzen als Begleiter

Pflanzen als Begleiter

Pflanzen begleiten den Menschen als Heilmittel, als Ritualpflanze, als Ratgeber, Raum der Stille und als Zierde. In einer Zeit, in der die meisten unter unnatürlichen Lebensbedingungen unnatürlichen Tätigkeiten nachgehen, ist das Wissen um die Kraft der Pflanzen besonders wichtig

Die Liebe des Menschen zu den Pflanzen ist uns in die Seele geschrieben – selbst wenn wir fernab einer natürlichen Umgebung leben, stellen wir uns Pflanzen in die Wohnung, fahren zu unserem Lieblingsbaum hinaus „aufs Land“, bevorzugen pflanzenbasierte Heilwege.

Man muß kein Esoteriker sein, um die den Bäumen und Kräutern innewohnende Kraft zu erkennen. Das Wissen darum, worin die pflanzliche Kraft besteht und wie sie wirkt, geht jedoch mehr und mehr verloren. Nicht nur, weil wir kognitiv so verwirrt und konditioniert sind, daß wir nicht mehr unterscheiden können zwischen einer isolierten oder gar chemisch nachgebauten Substanz und der reinen Pflanzenkraft, sondern auch, weil unsere Lebensgewohnheiten unsere Sinne, unsere Wahrnehmung und unsere Eigenständigkeit mehr und mehr „abschalten“.

Lange bevor ich begann, auf dem Berg Aditi traditionelle Heilpflanzen in Permakultur anzubauen und sie zu destillieren, nahm ich Menschen mit in die wilde Natur und lehrte sie das Wahrnehmen:
Den Entwurzelten führte ich zur Meditation in den Schutz einer Baumheide in den Anagabergen auf Teneriffa, die Verbitterte ließ ich Schafgarbe sammeln auf den Wiesen des Werratals, die Wißbegierige pflanzte mit mir Artemisia thuscula über dem Atlantik und der Ausgebrannte sollte seine Nase tief in die Harzhöhlen des Don Mai Yaang-Baumes stecken.

Chlorophyll und Hämoglobin

Denn diese erhabenen Wesen, deren Chlorophyll (das, was die Pflanzen grün macht) sich von unserem Hämoglobin (das, was unser Blut rot macht) nur durch das zentrale Ion – Magnesium statt Eisen – unterscheidet, vermögen sich nicht nur hervorragend mit uns zu koppeln, sie vermögen auch, Energie in Materie zu wandeln und Prozesse in uns anzustoßen, die wir ohne ihre Hilfe kaum hervorbringen können.

Unsere Vorfahren sammelten akribisch Symptome und Wirkweisen bestimmter Heilpflanzen: vom legendären Huang Ti, Kleopatra und Theophrastus bis zu Hildegard von Bingen: Sie alle wußten ein wenig von der Kraft der Pflanzen und ihrer Verwendung zum menschlichen Wohl.
Was im Laufe unserer Rationalisierung und sozialen Hierarchiesierung an Wissen weitgehend verloren ging, ist das eigentliche Prinzip des „Heilvorgangs“. Liest man die Übersetzungen der Originaltexte, so wird rasch deutlich, daß es keineswegs bestimmte Einzelsubstanzen sind, die die erwünschten Effekte bringen – und daß es auch nicht einzelne Symptome sind, die uns wissen lassen, welche Pflanze denn nun die hilfreiche ist.

Ein Heilverständnis über Resonanz

Das „Heilen“ im weitesten Sinne ist primär kein biochemischer Vorgang. Die Biochemie stellt sich lange nach dem Heilvorgang selbst als eine nebensächliche Folge ein.

Nach der Auffassung der alten Hermeneutiker ist jedes materialisierte Phänomen in dieser Welt – also auch „Krankheit“ an Körper und Seele – ein Resonanzphänomen. Bei den Effekten, die wir als Störung, als Ungleichgewicht wahrnehmen, ist eine Barriere zwischen unserem Körper respektive unserer Seele und dem Umfeld entstanden. Die „Krankheit“ zeigt an, daß an bestimmten Stellen Energie nicht mehr aufgenommen oder abgegeben werden kann.

Ein vollständig durchlässiger Organismus kann nicht „krank“ werden.

Heilung geschieht, wenn genau an diesem Punkt Resonanz erzeugt werden kann – wenn diese „Blockade“ in Kontakt und Wiederhall mit der Gesamtenergie kommen kann. Wir sprechen hier aber nicht zwingend von einem dreidimensionalen Punkt – einem Leberfleck oder einem Tumor oder einer Ansammlung von Schleim oder Wut – sondern von einem energetischen „Punkt“ der vieldimensional wirkt (nicht nur in den physikalischen Dimensionen von Temperatur, Dichte und Geschwindigkeit).

Pflanzen vermögen – nach allem, was ich bisher erfahren, beobachtet und gelesen habe – diese vieldimensionale Antwort zu geben, diese „Resonanz auf den Punkt“ auszulösen, der das menschliche System wieder in Gleichklang bringt.
Und sie vermögen durch ihre ganz besondere Art, die wir suchen, wenn wir Ruhe, Frieden, Kraft brauchen, auch, uns aufzuschließen dafür, diese Resonanz zu empfangen.

Vielleicht kennst Du das, einen ganz bestimmten Platz in der Natur zu haben, an dem Du besonders gut zu Dir kommst und Anspannungen sich lösen. Welche Bäume stehen an diesem Ort ? Welche Kräuter wachsen da ?
Ich persönlich hatte von Kindheit an „Baumfreude“ – besondere Bäume, in die ich mich zurück gezogen habe, wenn ich zu mir kommen wollte.
Mit der Zeit bemerkte ich, daß beispielsweise mein Eichen-Freund in manchen Verfassungen nicht hilfreich war. Ich streifte durch den Wald und … fand … zum Beispiel eine Birke. Sie hatte das, was ich in diesem Moment brauchte.

Oder Omas Hustensaft: Dieser dickflüssige, süße Spitzwegerichsirup half meiner Mutter, ihrem Bruder, meinem Neffen. Aber mir nicht. Ich mochte ihn nicht. Mein Opa ging mit mir hinaus zum Kräutergarten und ließ mich den Schleim und die Hitze in meinen Bronchien spüren. Und dann wies er mich an, von Kraut zu Kraut zu gehen und zu spüren, bei welchem das Gefühl leichter wurde. Es war der Salbei…

Wahrnehmen lernen mit allen Sinnen

Und hier ist ein weiteres wichtiges Thema, das Du wissen solltest, wenn Du die Pflanzen als Begleiter nutzen möchtest:

Es steht in keinem Buch, was DIR JETZT hilft. Wie ich oben schon schrieb, ist es Resonanz, die das Gleichgewicht wieder herstellt. Und um selbst Gegenstand von Resonanz – dem eigentlichen Heilvorgang – sein zu können, mußt Du „in Resonanz gehen“.
Das ist selten geworden, diese Fähigkeit, bei all der Reizüberflutung, die uns dazu zwingt, uns abzuschotten, die uns auf Trab hält mit dem Nächsten und Übernächsten, die uns bequem und abhängig macht.

Mit allen Sinnen Wahrnehmen

Doch wenn Du Heilung und Kraft suchst, wirst Du still halten müssen, wirst zuerst deinen Körper und deine Verfassung wahrzunehmen haben, lauschen, wo „es fließt“ und wo nicht. Es ist, als würdest Du eine Blaupause machen von deiner aktuellen Verfassung, Dir sinnlich greifbar machen, wie die Verfassung hinter den augenscheinlichen Symptomen ist.
Mit dieser „Blaupause“ hat dein Körper die nötigen Informationen, um mit einer Pflanze in Resonanz zu gehen, die genau diesen, deinen Zustand „beantwortet“ – und Dir ermöglicht, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

In meinen „Kleinen Wochenendkursen“ versuche ich dieses Lauschen und Wahrnehmen zu vermitteln. Es ist nicht nur wichtig, um selbst deinen Weg ins Gesundsein zu finden sondern auch, um anderen dienen zu können.

Planta Tota und der Ursprung


Zuletzt sei noch erwähnt, daß Pflanzen anders als wir Menschen im Verbund leben. Dankenswerter Weise hat zuletzt #PeterWohlleben mit seiner Veröffentlichung „Das geheime Leben der Bäume“ einer breiten Öffentlichkeit gegenüber deutlich machen können, daß Pflanzen nicht in der Art ein Individualbewußtsein leben, wie wir Menschen. Wie auch ich schon früher schrieb – oder #DieterStorl, #ChristianRätsch und viele andere – gibt es eine Entität, auch „Deva“ bezeichnet, die das Wesen einer Pflanzengesamtheit ausmacht und sich in jedem Pflanzenkörper dieser Art wiederfindet.

Diese Deva ist es, die die ausgleichende Resonanz in uns erzeugt – nicht ein bestimmter Wirkstoff dieser Pflanze.
Daher arbeiten traditionelle Heilkundige auch immer mit der „Planta tota“ – der ganzen Pflanze – und nicht mit Auszügen oder Mischungen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch meine Skepsis gegenüber alkoholischen Lösungen pflanzlicher Mittel zum Ausdruck bringen – Alkohol ist ein Anti-Biotikum, ein „Gegen-Leben-Stoff“. Er „friert“ das Lebendige ein und verhindert somit den gewünschten Resonanzeffekt – oder stört ihn wenigstens stark.
Auch der Einsatz reiner ätherischer Öle verstößt nicht nur gegen den „Planta tota“ Ansatz – denn hier wurde ja ein wesentlicher Teil des Wirkspektrums der Pflanze abgetrennt. Auch berichten viele meiner Kunden von nachhaltigen und sehr unerwünschten Effekten nach Gebrauch reiner ätherischer Öle. Das ist ja auch klar: Denn die ätherischen Öle sind ein Teil des Abwehrsystems der Pflanzen, sehr oft giftige oder ätzende Chemikalien, die nur im Kontext mit der Intelligenz der ganzen Pflanze „heilvoll“ wirken können.

Salbei Hydrolat

Ich lese mit großer Aufmerksamkeit die unzähligen Berichte der Aromatherapie – und als ausgesprochener „Nasenmensch“ kann ich gut verstehen, daß die extrem starken Düfte verlockend sind und ihre Wirkung haben.
Wenn ich für mich nach Ausgleichung, Kräftigung, Integration Ausschau halte, dann ist es das ganze Wesen der Kamille etwa, die mich mit ihrer kühlenden, nährenden Kraft ummantelt oder die erhabene Stille und Strahlkraft des Sonnenhuts, der mir neue Aufrichtung schenkt. Und so bin ich zutiefst überzeugt vom Einsatz der „Planta tota“ der ganzen Pflanze, die unterschiedliche Informationen in unterschiedlichen Pflanzenteilen enthält, und deren Zusammenspiel erst das Wesen der Deva wiederspiegelt.

Dennoch macht es einen erheblichen Unterschied, ob die Schafgarbe, aus der ich mir einen heilenden Tee bereite, von tonnenschweren Maschinen auf endloser Monokultur gedroschen wurde – oder ob er von Hand gesammelt und nur in Sonnenwärme getrocknet wurde.
Und natürlich enthält eine Heilpflanze auch die Informationen ihres Umfeldes – ob es nun ein verlassenes Bergtal war, wo sie wuchs, oder gleich neben der Autobahn unter Starkstromleitungen …

Laß Dich begleiten

Ich möchte Dich einladen, gleich jetzt den Mantel zu nehmen und hinaus auf die Wiesen und zum Wald zu gehen. Einmal nachzuspüren – was geschieht, wenn Du Dich auf der Wiese mit dem reichen Johanniskraut-Bestand aufhältst ? Im Unterschied zu dem Flecken, an dem die Schafgarbe wächst ? Was macht das Verweilen an der Eiche mit Dir ? Im Unterschied zum Unterschlupf bei den Fichten ?
Über deine sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit, feire den Reichtum deiner Sinne, der Dir erlaubt, dein Fließen mit der Natur immer wieder neu herzustellen und zu gestalten.

Unsere Praxiswochen und Wochenendkurse sind “Handfeste Meditation”

Wähle aus einer solchen Wachheit heraus eine Begleitpflanze – eine Pflanze, die Dich in deiner aktuellen Verfaßtheit gut spiegelt, in Resonanz bringt. Gerne kannst Du dafür eine der Aditi-Pflanzen verwenden, bei denen sicher ist, daß sie weder Maschinen noch Wechselstrom, weder Gewalt noch Ausbeutung erfahren haben. Wir haben sie mit Liebe gezogen, mit Sorgfalt gesammelt, nach den Regeln der Kunst destilliert und so in eine Form gebracht, die über längere Zeit stabil und kraftvoll ist.

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Wenn Du mehr zum Wahrnehmen und Aufbereiten lernen möchtest, fühle Dich herzlich willkommen zu einem meiner Seminare oder pack richtig mit an in einer der Praxiswochen. Die Anmeldungen für 2020 laufen bereits.

Praxiswoche Permakultur 04. – 08. Mai und 10. – 14. Mai 2020

Praxiswoche Destillation in der Kupferdestille 30. Mai – 04. Juni 2020 oder 05. – 09. August 2020

Das Räucherritual – Grundlagen zur Durchführung von Pflanzenopfern 13. – 14. Juni 2020

Das Pflanzenopfer – Medizinpflanzen sammeln und weihen – Grundlagen zur Gewinnung von Heilpflanzen 11. –  12. Juni 2020

Reihe: Fernöstliche und Energetische Heilkunde

Fünf Wandlungsphasen der Seele –DIAGNOSTIK 14. – 15. März und 27 – 28. Juni 2020

Fünf Wandlungsphasen der Seele – THERAPIE 28. – 29. März und 18. –  19. Juli 2020

Ernährung nach den Fünf Elementen 25. –  26. Juli 2020