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Beginne jetzt – es wird Frühling

Permakultur

Der warme Wind hat den Schneereichtum der letzten Wochen in einer einzigen Nacht weggeblasen. Auf den Wiesen steht satt das Tauwasser, das die Erde neu belebt.
Nach einem intensiven Jahr 2020 und einer ebenso intensiven Übergangsphase zwischen der Sonnenwende und der nahenden Lichtmess ist es nun Zeit, die Arme zu öffnen für das neue Leben.

Auf körperlicher Ebene bereite ich dies seit zwei Wochen mit einer kleinen Kräuter-Frühlingskur vor, die ich Dir ja schon im letzten Newsletter empfahl. Sie bereinigt, klärt und kräftigt deinen Körper und insbesondere deine Haut auf sanfte doch sehr durchdringende Weise. Sie bleibt bis Ende Januar im Angebot – danach ist sie natürlich auch noch verfügbar, zu den normalen Konditionen.

Doch auch psychisch und geistig gilt es jetzt, die Verhärtungen und Irritationen der vergangenen Monate endgültig zu lösen. Ich war heilfroh, daß ich mit dem Melissendestillat meine permanente Sorge um die zwölf Welpen, die ich zu versorgen hatte, beruhigen konnte und mir das Ysopdestillat half, das große Ganze im Blick zu halten und mich immer wieder auf das Wesentliche auszurichten.

Diese intensiven Zeiten sind nun (für mich) vorüber und die Gärtnerinnen-Hände kribbeln schon. Jetzt gilt es für mich, Kraft aufzubauen und zu sammeln für das anstehende Arbeitsjahr und mich einzuschwingen auf die handfeste Beetbereitung, viele Stunden mit Rodhacke und Spaten Kompost auszubringen, Swales nachzuziehen, wuchernde Brennesseln und Brombeeren in das Gefüge des Gartens zu moderieren.
Der Permakulturgarten geht in das vierte Jahr und so hat sich die kultivierte Pflanzengemeinschaft weitgehend selbst stabilisiert. Wie es Sinn der Permakultur ist, bleibt hier nicht viel zu tun – die Pracht entwickelt sich aus dem inneren Gleichgewicht selbst und erst zur Ernte werden wir wieder von früh bis spät im Einsatz sein, sammeln, trocknen, destillieren.
So bleibt viel Zeit, andere Menschen darin zu begleiten, den lauschenden und leichten Weg mit der Natur zu beschreiten – und vielleicht sogar in eine Lage zu kommen, in der Selbstversorgung kein modernes Schlagwort ist, sondern persönliche Wirklichkeit wird.
Ich biete zunächst – wie jedes Jahr – zwei Wochen als Praxisseminar Permakultur an. Da diese sehr beliebten Lehrwochen auf Aditi sich bereits jetzt rasch füllen, werde ich vielleicht noch einen Termin nachsetzen. Doch erst einmal steht diese meine Lieblingsveranstaltung auf Aditi im Mai an: Im Mai grünt und sprosst es bereits überall auf Aditi, Vögel, Echsen, Bienen wuseln, die ersten Rosen knospen, die Kamille steht schon hoch, alles ist erfüllt von frischer, grüner Lebensenergie. In diesem Rahmen läßt es sich gut lauschen und spüren, lernen und probieren – zusammen mit uns in den vielgesichtigen Bereichen von Aditi.

Daneben haben schon einige Menschen angefragt, ob ich sie bei der Gestaltung eines neuen Permakulturraums bei sich zuhause unterstütze. Gerne kann ich das in diesem Jahr – und so lange die Arbeit mit Wild Natural Spirit das erlaubt – machen. Auch hier sind 80% Lauschen lernen, das Land, auf dem wir stehen, wirklich zu sehen und daraus zu erkennen, welche Pflanzen sich hier ganz natürlich entwickeln werden, welche Nachbarn sie brauchen und wie das System darin unterstützt werden kann, sich selbst zu stabilisieren. 20% sind dann handfeste, körperliche Arbeit – denn mit Maschinen und Chemikalien wird ein Permakultivist nicht arbeiten.
Für diese beiden Aspekte – feine Antennen UND ausdauernde Körperkraft – braucht es eben deine Fürsorge.
Was tust Du dafür, deine Wahrnehmung zu klären und zu verfeinern ? Wie gut achtest Du darauf, „reine Energie“ aufzunehmen – Dinge, Menschen, Situationen in dein Umfeld zu wählen, die lichtvoll und dankbar, dienend und eigenständig sind ? Wieviel von der industriellen, benutzenden, bewertenden, schnellen und lieblosen Energie findet sich in deinem Kühlschrank, in deinem Tagesablauf, in deinen zwischenmenschlichen Begegnungen ?
Bereinige das. Es ist leicht – und es macht Freude !
Verzichte auf das schnelle „Haben“ – zugunsten eines ruhigen „Seins“. Laß das „ich auch“ – erfreue Dich stattdessen an der Einzigartigkeit deines Lebens. Und gerne nimm Dir Pflanzenbegleiter.
Sie wirken weit über die körperlich-biochemische Ebene hinaus, sind lebendige, bewußte Wesen, die Resonanz in deinem System erzeugen können, die Dich genau in diesem Sinne wach und kraftvoll macht.

Ich habe zu all den Pflanzenwesen, mit denen wir hier auf Aditi arbeiten, ausführliche Pflanzenprofile geschrieben (hier zu finden: https://wild-natural-spirit.org/category/natuerliches-heilmittel/ ). Darüber hinaus biete ich die Seminarreihe „TCM und einheimische Heilpflanzen“ sowie zwei Seminare zu schamanischen Techniken an.
All dieses Wissen, das jedes Jahr durch die Beiträge der Teilnehmenden und auch durch großartige Produktbewertungen zu den einzelnen Pflanzen und Destillaten anwächst – fasse ich gerade zu einem neuen Buch zusammen. Der gelbe Kaiser, Hildegard von Bingen, Tompkins und Bird, Maria Treben, Christian Rätsch, Dieter Storl, …  all diese Pflanzenweisen sehen mir über die Schulter, während ich hier mit dem Blick in Aditis Weite Seite um Seite schreibe.

Doch viel schöner als Lesen ist natürlich das Erleben. Auch hier – mit dem Gemeinschaftsgarten-Projekt – hat sich in den letzten drei Wochen unwahrscheinlich viel getan. Der Bauer, der noch auf den Feldern wirtschaftet, die ich zu einem Paradiesgarten umgestalten will, hat die Flächen nun doch vorzeitig frei gegeben. Es haben sich zwei Partnerinnen für das Projekt eingestellt, die mich wunderbar befeuern mit ihren Fragen und Ideen, so daß es schon bald eine Satzung für das künftige Projekt geben wird. Ab jetzt ist jede/r willkommen, die ab Herbst 2021 teilhaben möchte an diesem Herzensprojekt, einen paradiesischen Naturraum zu schaffen – aus einer ausgelaugten Ackerfläche – und hier die Kunst der Naturverbundenheit und Selbstversorgung zu erlernen. Näheres zu diesem Projekt findest Du hier: https://wild-natural-spirit.org/gemeinschaftsprojekt-bad-rodach/

Alles steht auf GRÜN !

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Artemisia absinthum – Wermut

Wermut

Der Wermut und sein Destillat – Leben in Fluss bringen

Der Wermut ist bekannt als Kraut zur Leberreinigung. Doch er kann viel mehr: Die Artemisia ist eine Spezialistin für Grenzen. Sie liebt es, das Reine vom Unreinen zu trennen, Grenzen zu ziehen – und dann über sie hinaus zu wachsen. So steht auch auf Aditi der Wermut (Artemisia absinthum) an den Grenzen des Hauptgartens und leuchtet mit seinen silbrigen Blättern und seinem ganz markanten Duft wie ein Wächter das Ende und den Beginn des Gartens aus.

Und auch wenn wir im Deutschen „der“ Wermut sagen, so ist diese Pflanze doch eindeutig weiblicher Natur – taucht ein in die Tiefe, rüttelt dort, befeuert und bringt in Bewegung, was sich festgesetzt hat. Für mich ist sie die Majestät, die Wächterin und die, die ent-scheidet und die Grenze zwischen Äther (Bestimmung) und Feuer (Handlung) durchbricht.

Eine Heilerinnen-Familie

Wermut

Überall auf der Welt begegnen wir der Pflanzenfamilie der Artemisia (Beifußgewächse).
Überall auf der Welt nehmen die Mitglieder dieser majestätischen Familie eine zentrale Rolle im Kreis der Medizinpflanzen ein: In Japan und China sind Kügelchen aus Artemisia princeps (japanisch: yomogi) das „Werkzeug“ für die hochwirksame Moxibustion. Die nordamerikanischen Schamanen weihen ihre übrigen Medizinpflanzen mit Artemisia frigida – sie darf selbst aufgrund ihrer Kraft nicht im selben Zelt wie die anderen Heilpflanzen gelagert werden. In der keltisch germanischen Kultur vertreibt der Beifuß (Artemisia vulgaris) Dämonen und wurde in Schutzkränze und Beutel eingebunden. Und in der Guanchen-Kultur auf den Kanaren erfüllt der Duft des „Incensio“ (Artemisia thuscula) die zerklüfteten Barrancos, macht uns wach, treibt uns vorwärts – über die Klippen zum nächsten Gipfel. Ich erinnere mich gerne an die Jahre, in denen ich dieses kostbare Kraut in der sengenden Atlantiksonne sammelte und bei Räucherritualen einsetzte, bei denen es darum ging, Überkommenes endgültig abzuschneiden und einen mutigen Schritt nach vorne zu tun.
Und nun baue ich ihre Schwester, die Artemisia absinthum, hier auf Aditi selbst an.
Diese besonders aromatische Art der Artemisia zeichnet sich aus durch eine hohe Konzentration an Bitterstoffen (bis 0,4%) aus der Gruppe der Sesquiterpenlactone, darunter Absinthin mit 0,2 bis 0,28 % als Hauptkomponente. Absinthin ist beteiligt an der appetitsteigernden, verdauungsfördernden, blähungs- und gallenflußtreibenden Wirkung des Wermutkrauts und der wesentliche Bestandteil des berühmt-berüchtigten Absinths (s. https://www.arzneipflanzenlexikon.info/wermut.php).
„Bitter“ – diese Geschmacksrichtung steht in der Traditionellen chinesischen Medizin für das Feuerelement. Pflanzen mit der Eigenschaft des Feuerelements wirken transformierend, bringen in Bewegung, heben Festes auf und sind mit den Organen Herz und Dünndarm verbunden.
Hildegard von Bingen lobt das Kraut: „Die Wermutkur unterdrückt die Lanksucht (sie meint die Nierenverkalkung), unterdrückt die Melancholie, macht deine Augen klar und stärkt das Herz.“

Artemis – Göttin der Frauen und der Kinder

Die griechische Göttin Artemis – deren Attribute nicht nur die Jagd und die Freiheit sind, sondern die ihren Schutz besonders über das Wohl der Frauen und der Kinder legt – hat diesem Kraut sicher nicht zufällig ihren Namen gegeben. Ihre bekanntesten Attribute sind die silbernen Pfeile und der silberne Bogen, mit denen sie sehr treffsicher ist. Wir dürfen diese Göttin durchaus als Äquivalent zur indischen Kali verstehen, die gnadenlos ausräumt, was nicht wahr ist und zugleich mit großer Tapferkeit das Weibliche, das Wahre, das Fließende beschützt.

Wermut

Als ich im vergangenen Jahr die Strukturen meines Gartens verfeinerte, noch einmal die Himmelsrichtungen mit der Pflanzenenergie abstimmte, die Mikroräume der Beetaufteilung nachempfand und den Energiefluß im Garten überprüfte, fand ich drei Stellen, an denen die Energie stagnierte oder einfach „verschwand“. Es fehlte an diesen speziellen Punkten der „Süden“ – das Bewegende, daß Grenzziehende, das Durchdringende und Wärmende. Dorthin setzte ich meine vorgezogenen Wermutpflänzchen – und vergaß sie über die intensive Erntezeit.
Bereits im Herbst leuchteten die majestätischen „Balsamsträucher“ bereits von Weitem – die Lücken waren geschlossen, die Integrität des Gartens bereinigt und stabilisiert.
Als ich sie erstmalig für die Destillation erntete, war mir ganz schwummerig von dem intensiv aromatischen Duft, den die Pflanze vor allem dem Thujon verdankt. Thujon wirkt auf die Neurotransmitter – ähnlich dem Cannabis – und hat vordergründig eine euphorisierende Wirkung. Im Unterschied zu Cannabis ist der Wermut aber eine Sonnenpflanze – führt uns also nicht in die mondhaften Schattenbereiche sondern in die lichtvollen Gefilde der Sonne, der Klarheit und Unterscheidungskraft.
Gleichwohl muß der Wermut wegen dieses Wirkstoffs sorgfältig dosiert werden. Und natürlich hat „der Gesetzgeber“ diese Wirkung im Rahmen des Arzneimittelgesetzes mit einem Privileg für die Pharmazie vorgesehen – so lange er nicht im Rahmen von Lebensmitteln einen Gehalt von 0,5 – 35mg/kg unterschreitet.
…. Zum Glück sind die Spirits Lebensmittel und der Thujongehalt in den Reindestillaten unterhalb dieser gesetzlichen Grenze … 😀

Reichlich „inspiriert“ ging ich mit meinen Erntekröben also zur Destille. Ich zerkleinerte 9 Kilo des Krauts, sah die „silbernen Pfeile der Artemis“ in die Kupferkolonne fallen. Hinter mir rauschte bereits der Kessel auf dem Feuer, der Himmel war bedeckt, es ging ein spürbarer Wind.
Keine guten Bedingungen für die Destillation unter freiem Himmel – doch so viel Bewegung im System sind dem Wermut gemäß.
Die zart gefingerten, duftenden Blättchen von ihrer zarten Substanz hielten den Dampf eine gute Stunde zurück – bis sie ihn endlich passieren ließen. Und da trat er hervor, der erste Tropfen von Artemisias Seele.
Längst war der Destillationsplatz gefüllt von dem berauschenden Aroma, das klare Destillat zeigte mehr und mehr einen dicken, schwarzen Ring, der sich auf der Oberfläche der wässrigen Phase sammelte: Das schwarze Öl des Wermut.

Wermut

Und obwohl ich sorgfältig Fläschchen um Fläschchen befüllte und den Thujongehalt auf dem zulässigen Maß balancierte, setzte sich auch in den Fläschchen schnell der schwarze Ring des ätherischen Öls ab, definierte und begrenzte den Raum – auch in der feinstofflichen Phase. Beim Auswaschen des Scheidetrichters betrachtete ich den Niederschlag auf dem Laborglas: Keineswegs ist das Öl schwarz, wie es während der Destillation anmutete. Vielmehr schillert es in den Farben der Pfauenfedern – von goldbraun über tiefes dunkelgrün hin zu azurblau.Artemisia hatte den dunklen, schwarzen Wust getrennt, in seine ursprünglichen Einzelkomponenten zerlegt, das Explizite sichtbar gemacht – und eine magische Struktur auf das Laborglas gemalt.
Und ich bemerkte, wie meine Gedanken zu einem „Schluß“ kamen, wie der Wust an Empfindungen und Erwägungen, der sich seit Wochen in mir drehte, sich auf einen Punkt verdichtete.
Die Gebärende hatte losgelassen, hervorgebracht. Das „Kind“, war klar und rein – Worte konnten mit Leichtigkeit gefunden, Entscheidungen getroffen, Handlungen geordnet werden.

Der berühmte Schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857-1945) schrieb: “Ist einer grün wie ein Laubfrosch, mager wie eine Pappel, nimmt täglich ab an Gewicht und Humor und wirft keinen Schatten mehr, der probiere es mit Wermut”.
Aber Vorsicht: Der Wermut ist auch ein Rauschmittel – also schön sachte !

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Pflanzenfrisch – Eine Frühjahrskur für Genießer/innen

Frühjahrskur

Die Forsythien-Knospen haben bereits einen gelben Glanz – es ist Zeit für eine Frühjahrskur !
Lichtmangel, Heizungsluft und weniger Bewegung haben unseren Körper verschlacken lassen über den Winter. Unsere Haut wirkt fahl – bei den einen ist sie etwas teigig geworden, bei den anderen trocken und schuppig. Und auch das Gemüt mag über die dunkle Zeit ein bisschen schwer und träge geworden sein.
Geist und Körper brauchen jetzt eine Grundreinigung und Vitalisierung, um mit den aufstrebenden Kräften des nahenden Frühlings mitschwingen zu können.

Ich habe hierfür aus meinen Pflanzenschätzen ein Körbchen feiner, frischer Kräuter-Destillate zusammengestellt, die ich Dir wärmstens ans Herz legen möchte.

Wermut

Zu allererst kommt da das Wermut-Reindestillat.
Der Wermut (Artemisia absinthum) ist ein altbewährtes Lebermittel – der unserem zentralen Entgiftungsorgan kostbare Bitterstoffe zukommen läßt. Thujon, Chamazulen, Sabinen, Absinthin, und Anabsin machen ihn gleich nach dem Enzian zur bittersten Pflanze, die die Natur hervorbringt.
So wird auch der Gallenfluß angeregt und die Verdauung bekommt neuen Schwung.
Der berühmte Schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857-1945) schrieb: “Ist einer grün wie ein Laubfrosch, mager wie eine Pappel, nimmt täglich ab an Gewicht und Humor und wirft keinen Schatten mehr, der probiere es mit Wermut“.
Aber Vorsicht: Der Wermut ist auch ein Rauschmittel – also schön sachte !

Daneben habe ich das Ringelblumen-Destillat in das Frühjahrs-Special gepackt. Die Ringelblume ist die Vitalkraft pur- mit ihren kräftigen, hellgrünen Blättern wird sie schon bald durch die winternasse Erde stoßen und sich pfeilgerade zum Himmel strecken.
Es sind vor allem die Saponine und das alpha-Cadinol, die für ihre pilzhemmenden, entzündungshemmenden und leberschützenden Eigenschaften bekannt sind und den Körper von allem reinigen, was nicht zu ihm gehört.

Neben den inneren Organen ist unser größtes Organ – die Haut – wichtige Schwelle zwischen Innen und Außen, die ganz unmittelbar die jahreszeitlichen Wechsel aufnimmt und abfängt.

Hier habe ich drei Sorten unserer absolut naturreinen Gesichtspflege ins Körbchen gelegt: Lavendel, Schafgarbe und Sonnenhut.
Mir ist während der Frühjahrskur wichtig, dass ich nichts zu mir nehme, was zusätzlich belastet: Keine Kosmetik mit Alkohol oder unnötigen Fetten, kein Duschgel, nur Olivenöl für die Körperpflege und eben unsere absolut naturreine Gesichtspflege. So öffne ich meine physischen und feinstofflichen Poren für das Reine und Natürliche.

Lavendel Kosmetik

Mit der Lavendel-Pflege gebe ich meiner Haut am Morgen einen großen Schwung Frische und Lebenslust: Nicht nur der Duft des kostbaren Reindestillats wirkt belebend auf die Sinne: Der Lavendel als Gesichtspflege belebt die Hautdurchblutung, verfeinert großporige Haut und beseitigt kleine Unreinheiten aus den Wintersünden.

Die Schafgarbe-Gesichtspflege streichelt die trockenen und entzündlichen Hautpartien, die sich durch Heizungsluft und Lichtmangel ergeben haben können. Sie ist so mild und heilend, daß sie sogar bei Allergikern und neurodermitschen Zeichen gute Wirkung zeigt.

Und am Abend gönne deiner Haut die Sonnenhut-Gesichtspflege. Damit „schließe“ ich das System auf natürliche Weise, stärke die eigenen Schutzkräfte und helfe der Haut, Feuchtigkeit aufzubauen und zu speichern.

Und wenn diese pur pflanzliche Fürsorge begleitet ist von reichlich Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und guter, vegetarischer Ernährung, schwinge ich mich mit dem Frühling weit hinauf in die wachsende Sonne.