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Abwehrkräfte und Immunstärkung

Abwehrkräfte

Die Medien berichten schon wieder über steigende Fallzahlen. Zudem läutet der Herbst die kühle und feuchte Jahreszeit ein. Und wir alle blicken bereits jetzt zurück auf ein äußerst bewegtes, herausforderndes, verwirrendes Jahr 2020.
All diese Dinge haben die meisten von uns wohl dazu gebracht, über unsere Abwehrkräfte und Immunstärkung nachzudenken. Denn bekanntlich sind es ja nicht nur Viren, Strahlen, Nitrit im Wasser, die uns körperlich angreifen. Streß, schlechte Lebensgewohnheiten, negative Nachrichten können unseren Körper und unseren Geist ebenso zusammenbrechen lassen. Daher möchte ich heute mit Dir ein wenig genauer auf die Frage der Immunstärkung eingehen, sie von verschiedenen Seiten betrachten und auch ein wenig davon verraten, wie ich selbst mich einer sehr stabilen geistigen und körperlichen Gesundheit erfreuen darf.

Wie funktioniert das Immunsystem

Da wir ein teilweise „offenes System“ sind und in einer Welt leben, die ganz unterschiedliche Lebensbedingungen hervorbringt und sich stets verändert, nehmen wir zwangsläufig Dinge auf, die uns auch schwächen können. Das ist unvermeidbar – sei es eine mit zellzerstörenden Strahlen angereicherte Luft oder seien es gesellschaftliche Spannungen – wir können uns nicht ganz entziehen und abschotten.
Das müssen wir auch nicht, denn wir sind mit einer Vielzahl von Mechanismen ausgestattet, die filtern und wandeln können. Und das betrifft nicht nur auf körperlicher Ebene die natürlichen Barrieren, über die wir verfügen (unsere Haut, Säuren, Schleime, körpereigene Bakterien) und das geniale System unserer weißen Blutkörperchen. Auch auf feinstofflicher und geistiger Ebene verfügen wir über eine Vielzahl von Abwehrkräften, die uns schützen können, und auf die ich weiter unten eingehe.
Doch auch diese Mechanismen können über die Zeit geschwächt sein und nicht mehr richtig funktionieren. Oder – im Falle von Autoimmunerkrankungen oder psychischen Störungen – sich gar gegen das eigene System richten. Dann ist es höchste Zeit, technische und äußere Hilfen hinzuzunehmen, die unsere eigene Kraft aufbauen helfen.

Wenn wir uns stärken wollen, um auch unter dem Einfluß destruktiver Faktoren gesund zu bleiben, halte ich es für wichtig, nicht in Kategorien von „Verteidigung“ und „(Keim)Vernichtung“ zu denken – wie das etwa beim Einsatz von Zytostatika, Desinfektion, Antibiotika geschieht. Vielmehr liegt mir persönlich der ganzheitliche Ansatz, in dem wir davon ausgehen, daß ein natürliches Fließgleichgewicht für die Gesundheit und die Balance ALLER im System lebenden Aspekte anzustreben ist. Im Gleichgewicht wuchert nichts. Im Fluß staut sich nichts.
Und genauso betrachten wir in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) den menschlichen Körper, aber auch das System, in dem er lebt.

Unser Freudenquell – der Körper

Das phänomenale Wunderwerk unseres Körpers ist für viele der leichteste Ansatzpunkt, wenn es gilt, Ungleichgewichte zu beheben und Kraft zuzuführen. Und das geht wirklich sehr einfach.
Um den Körper mit den körperlichen Belastungen umgehen zu lassen, braucht er vor allem Schlaf (neben einer belastungsfreien, vollwertigen Ernährung und intensiver Bewegung // Isolierte Nährstoffe aka „Nahrungsergänzungsmittel“ sind ganz sicher keine vollwertige Ernährung …).

Im Schlaf heilt fast jede Störung – scheinbar – von selbst.
Allerdings gibt es viele Menschen mit Schlafstörungen, so daß ihnen der Zugang zu heilendem, erholsamem Schlaf verwehrt ist. Hier ist das System nicht mehr in der Lage, einen Zustand von Ruhe selbst herbeizuführen – aus den verschiedensten Gründen. Die Qualität von „Ruhe“ hat – mit TCM-Augen betrachtet – zwei Qualitäten: Die von Wind/Holz – also Leichtigkeit – und die von Erde – also eine sammelnde Qualität. Ein möglicher körperliche Zugang, diese Qualitäten im Körper zu mehren, ist, in tief geerdeter Rückenlage, Arme und Beine natürlich geöffnet und Handflächen nach oben – zu atmen. Drei Stufen: Rachen, Brustraum, Unterbauch. Das bewußte Atmen in dieser Position durch diese drei Räume hinein und hinaus vermehrt die zum Schlafen erforderliche Qualität von Ruhe.
Wer sich gerne von Pflanzen begleiten läßt, kann auch gerne eines der Reindestillate von Wild Natural Spirit probieren: Baldrian oder Melisse.
Beide enthalten zusatzfreies Pflanzendestillat aus Heilkräutern, die ohne Maschinen und andere Störfaktoren wuchsen und geerntet wurden. Beide enthalten Kräuter, die unsere Volksheilkunde schon immer als „beruhigend“ und „schlaffördernd“ kannte.

Unser Kokon – Beziehungen und Umwelt

Ein weiterer, zentraler Faktor für unsere Immunkraft ist das soziale Netz, in dem wir uns bewegen. Je leichter die Dinge zwischen den Menschen in deinem Beziehungsumfeld fließen, je klarer und stabiler die Position der Einzelnen, um so kraftvoller ist das System und die Energie, die Du aus ihm beziehst.
Hältst Du Dich jedoch über längere Zeit in einem System auf, in dem es Machtkämpfe, Mißtrauen, Wut, Abhängigkeiten und Schmerz gibt – ausgesprochene Zeichen von Ungleichgewicht – so wird auch dein System in das Beziehungsungleichgewicht einbezogen werden und Du gerätst aus dem „Gesund-Modus“, wirst anfälliger für Störungen körperlicher und geistiger Art.
Je mehr Du Dich gegen die Verhältnisse in deinem sozialen System auflehnst, desto brüchiger wird deine Immunkraft.
Gleichgewicht bedeutet, daß jede Qualität, die sich im System befindet, vom Gesamtsystem so gefördert wird, daß sie zu ihrer größten Kraft sich entfaltet. Im Sinne und für das System. Hier ist dann ein sicherer, klarer Platz im System besetzt, der allem zuträgt.
In meinem Garten ist mir der Sonnenhut strahlendes Vorbild für die nötige Haltung. Seine Nachricht „Ich bin jetzt hier.“ ist so eindeutig, so natürlich und den Raum für sich und andere wahrend, wie es zwischen uns Menschen ganz generell die Regel sein sollte.
Neben der Möglichkeit, diese auch als immunstärkendes Mittel bekannte Pflanze als Begleiterin zu wählen – in Form von Tee, einer Pflanze in deinem Garten oder als Essenz – ist natürlich auch „Arbeit im Netz“ angesagt: Prüfe die Aufrichtigkeit deiner Verbindungen. Hinterfrage wechselseitige Abhängigkeiten – auch über Vorwürfe und Erwartungen – und bereinige das.
Damit tust Du deiner natürlichen (!) Abwehrkraft einen großen Dienst.

Unser Kompaß – Geist

Unser Geist führt unsere Handlungen. Und somit trägt er mit zum Wohl und Wehe unserer Immunkraft bei, denn er führt uns in Situationen und zu Verhaltensweisen, die heilvoll oder schädlich sind. Selbst die konventionellen Mediziner untersuchen und belegen mittlerweile die gesundheitsrelevanten Fähigkeiten unseres Geistes. So wird zB der Neurowissenschaftler Manfred Schedlowski zitiert: ” Dass negative Gedanken oder Einstellungen Krankheitsverläufe beeinflussen können, gilt mittlerweile als wissenschaftlich nachgewiesen. … Wir haben in den vergangenen 20 Jahren gelernt, wie Gedanken, Gefühle und unser Verhalten Körperprozesse wie das Hormonsystem, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem beeinflussen können”.
Doch ebenso wie unser Körper ist auch unser Geist ein durchlässiges System, nimmt heilvolle und schädliche Einflüsse auf – und gibt sie oft nicht wieder ab.
Auf diese Weise entstehen Gedanken und Überzeugungen, die die manifestierende Kraft unseres Geistes lenken – im schlimmsten Falle eben auch in Krankheit und Bedrohung.

Bei all den beängstigenden Nachrichten und feindseligen Äußerungen in dieser Zeit erfordert es große Aufmerksamkeit und Zentriertheit, solche schwächenden Inhalte wieder aus unserem System herauszuführen – oder: durchlässig zu bleiben, uns eben nicht „abzuschotten“ trotz der übermächtigen Informationsflut.

Um deine Abwehrkräfte auf geistiger Ebene zu stärken und zugleich durchlässig zu bleiben – also bereit, Informationen zunächst einmal aufzunehmen – bedarf es deiner Fähigkeit, deinen Geist absichtsvoll auszurichten.
In der Meditation üben wir das: Zunächst gilt es, den inneren Dialog anzuhalten, all die Meinungen, Kommentare, Ansagen, die unser Geist ständig von sich gibt, still werden zu lassen. Das ist keineswegs leicht – versuche es einmal, wenn Du es noch nicht kennst. Die Meister der Meditation empfehlen Anfängern, eine Art „Überbrückung“ zu nutzen – also sich auf den Atem oder die gerade im Raum vorhandenen Geräusche zu konzentrieren. Ohne sie zu interpretieren. Ohne irgendwelche anderen, JETZT nicht vorhandenen Bilder und Gedanken auftauchen zu lassen. Mit dieser Übung „ankerst“ Du Dich im Hier und Jetzt und entlastest dein System.
Und von hier aus kannst Du deinen Geist neu ausrichten, befreit von all den Impulsen, auf die er sonst gleich reagieren muß. Die Ausrichtung nährt sich aus der Vertikalen – aus deinem ganz persönlichen Bezug zu Gott oder zur Lebenskraft oder zum Kosmos. Hier spielen Größen wie „Virus“, „Streit“, „Geldsorgen“ etc. keine Rolle. Hier findest Du umfassendere Größen wie „Frieden“, „Fluß“, „Licht“ etc.
Ich empfinde die Wasserminze (ein uraltes Druidenkraut zur geerdeten Hellsicht) oder die Schafgarbe (das so genannte „Priesterinnenkraut“ zur verfeinerten Wahrnehmung und Hingabe) als außerordentlich hilfreich, um aus der zentrierten, bereinigten Verankerung in eine positive Geisteshaltung zu gelangen.

Gesundheit heißt: Gleichgewicht

Aus meiner Sicht ist für eine stabile Gesundheit, für ein intaktes Immunsystem und eine durchlässige Abwehrkraft am wenigsten das Vorhandensein bestimmter biochemischer Substanzen in unserem Körper relevant. Eine viel wichtigere Rolle spielt unsere pulsierende, fließende Verbindung zur Lebenskraft. Über die drei Felder Körper, soziales Umfeld und Geist haben wir sehr konkrete Möglichkeiten, die Vitalkräfte, mit denen wir in Verbindung sind, zu bestärken.

Es braucht unsere Unterscheidungskraft – ist das, was ich zu mir nehme lebendig, vollständig, nährend ? – und ein daraus konsequentes Handeln.
Es braucht unsere Wachheit – halte ich Krankmachendes fest ? Werde ich starr ? Lasse ich Angst überhand gewinnen über Kreativität und Beweglichkeit ? – und eine regelmäßige Überprüfung und Bereinigung solcher „Stauungen“ auf körperlicher, sozialer und geistiger Ebene.

Dinge zu bekämpfen – von politischen Mißständen bis hin zu hoch lebendigen Krankheitserregern – ist immer verbunden mit Angst. Und nichts schwächt unsere Immunkraft mehr, als Angst.

Also: Wähle eine pflanzliche, natürlich gewachsene Ernährung, statt künstliche Nahrungsergänzung. Wähle Menschen, die Dich lebendig machen, statt dumpfe Routine und Wettbewerb. Konzentriere deinen Geist auf die Aspekte des Lebens, die Du fördern willst, statt auf die, die Du fürchtest…
… und geh mal wieder in den Wald oder in den Garten. Die Pflanzen zeigen Dir bei genauem Hinsehen sehr gut, wie sich mit Dürre, Umweltgiften und Gewalt umgehen und aufs beste gedeihen läßt.

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Muster erkennen, Energie lenken

Energiemujster TCM

Energiemuster sind in der TCM ganz zentral.
In Zusammenhang mit den Spirits bekomme ich immer wieder Anfragen, welche Pflanze denn die richtige sei. In den folgenden Gesprächen wird deutlich, wie sehr wir doch an der symptomatischen und analytischen Betrachtung der Dinge gewöhnt sind.
Bei Husten Salbei, bei Kopfschmerzen Pfefferminze, bei Schlafstörungen Baldrian.
Und auch wenn solche Erscheinungen einen ersten Ansatzpunkt liefern, so werden sie einem ganzheitlichen Verständnis unseres Körpers und des Geschehens bei Krankheit und Heilung nicht gerecht.

Ständiger Wandel

Nach vier Jahren naturwissenschaftlichem Studium hatte ich mich in meinen frühen Zwanzigern abgewandt von der kausalistischen und intervenierenden Herangehensweise an die Natur. Wenig später lernte ich den japanischen Gelehrten und WHO-Berater Michio Kuchi kennen, der mich an die ganzheitliche Betrachtung der fernöstlichen Lehren heranführte.
In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) – wie übrigens in allen orientalischen Heilkunden – schauen wir nicht auf ein einzelnes Symptom, kennen auch nicht die Clusterung von Symptomen zu festgeschriebenen Krankheitsbildern, wie sie im ICD-10 Code angewandt werden.

Vielmehr betrachten wir jedes System – ob Körper, Garten oder Gesellschaft – als ein einzigartiges Phänomen, das sich in einem ständig sich verändernden Fluss bestimmter, energetischer Qualitäten befindet. Diese Qualitäten beschreiben Grundenergien, wie sie überall in der Natur vorkommen: Etwa eine aufsteigende, sich dematerialisierende Qualität, wie die, die in Pflanzen von der Wurzel bis hinauf in die Blätter im Wind wirkt. Oder eine sich verdichtende, trockene, schwere Qualität, wie die, die wir in Steinen und Mineralien finden, und so fort. Derartige Betrachtung und Beschreibung enthält so viel mehr Informationen, als etwa die Aussage: „Das Laubblatt hat ein Loch“. Die Qualitäten, derer wir uns hier zu Erfassung des Geschehens bedienen, werden verglichen mit den Fünf Elementen, die unsere physische Welt definieren: Wind, Feuer, Erde, Mineral und Wasser.

Fließgleichgewicht

Der natürliche Zustand enthält alle diese energetischen Phasen – in einem fließenden Gleichgewicht. Die eine Phase geht in die nächste über, keine ist dominant, alle sind in wechselnder Zusammensetzung vorhanden und eine Flussrichtung fördernd.
Störungen – also mehr, als nur körperliche Krankheit, die oft die allerletze Ausprägung einer Störung auf einer feinstofflichen Ebene ist – treten auf, denn der Fluss (an Lebensenergie) nicht mehr natürlich strömt: Etwas staut oder fließt zu schnell, verdunstet und Mangel entsteht oder wird „brackig“ und eine Barriere entsteht …

Es braucht Energie, um ein solches Ungleichgewicht aufrecht zu erhalten.
Der natürliche Fluß erfordert hingegen ein Minimum an Energieaufwand – eher setzt er Energie frei.
Diese Energiebarriere, die wir aus welchen Gründen gebildet und damit Ungleichgewicht in uns erzeugtz haben, muß überwunden werden. Um dann das „Zuviel“ zu mindern oder den Mangel aufzufüllen. Um Dynamik, Konsistenz, etc. wieder in ein natürliches Fließgleichgewicht zu bringen.

Doch wo ansetzen ?
Wo die Barriere überwinden ? Und mit welcher Qualität ?

Genau hier dient mir die Systematik der TCM sehr, den ganzen Menschen, das ganze Geschehen zu erfassen, seine enthaltenen – und fehlenden Qualitäten zu erfassen, zu erkennen, wo Energie nicht fließt oder zu stark austritt und von welcher Qualität ist.
Diese Grundlagen erarbeite ich mit den Teilnehmer*innen des Diagnostik-Kurses.

Die TCM bedient sich dann – beim Versuch, das Fließgleichgewicht wiederherzustellen – dreier kraftvoller Instrumente: Der Akupunktur (und ihrer Ableger), der Ernährung (ein sehr komplexes System der Wirkweise verschiedener Nahrungsmittel und ihrer Zubereitung) und der Kräuterheilkunde. Ich habe Stunden in chinesischen „Apotheken“ auf aller Welt verbracht – mit großen Augen, riechend, fühlend, schmeckend – ein phänomenaler Schatz !

Die TCM beachtet jedoch auch sehr, sehr nachdrücklich die klimatischen Bedingungen, in denen wir leben. Eine Ingwerwurzel, die am Fuße des Himalaya gewachsen ist, mag einem Inselbewohner in südlichen Gefilden wenig nutzen. Oder eine Zistrose aus dem Mittelmeer – sie trägt so viel Sonne, Wind und Trockenheit in ihrem „Programm“ , daß sie für einen Mitteleuropäer einfach zu viel Yang ins Spiel bringt.

Aus diesem Grunde arbeite ich für uns, hier und jetzt, mit den Heilpflanzen, die hier, mit uns, leben und gedeihen.

Resonanz

Wenn das Bild also vollständig und klar ist, das ein mit Störungen behaftetes System Dir zeigt, dann gilt es also,

  1. Die Energiebarriere zu überwinden, die die Störung aufrecht erhält
  2. Das System genau da „anzustupsen“, wo der größte „Knoten“ ist

Alles in unserer Welt ist dem Prinzip der Resonanz ausgesetzt.
Alles ist mit allem verbunden – wir schwingen wie in einem riesigen Netz mit all den Geschehnissen, Empfindungen, Gedanken, die sich hier und jetzt ereignen.
Störungen, und Krankheiten, entstehen, wenn es uns nicht gelingt, mitzuschwingen. Es ist, als „verhake“ sich unser System. Es entsteht ein Widerstand, eine Reibung zwischen unserem eigenen System und dem System, in das wir eingebunden sind. Das kostet Kraft und kann unseren Körper/Geist/Seele beschädigen und in seiner Funktion mindern.

Wollen wir uns wieder in Einklang, in ein natürliches, gesundes Fließgleichgewicht in uns selbst und mit unserem Umfeld bringen, muß es gelingen, uns selbst in Resonanz zu bringen. Nicht zwingend an dem Punkt, an dem es „verhakt“ ist und an dem Symptome erscheinen.

Und hier kommen die Pflanzen ins Spiel. Die Pflanzen sind im Vergleich zu Mineralien, Tieren und Menschen um ein vielfaches durchlässiger und am wenigsten von den höher organisierten Körpern an die Materie gebunden. Sie sind die einzigen Wesen auf unserem Planeten, die aus Licht Materie erzeugen können.
So sind sie besonders geeignet, Barrieren zu durchdringen und Resonanz aus dem Feld zu übermitteln. Diese Eigenschaft machen wir uns seit Menschengedenken zunutze.

Bei der Herstellung unserer Reindestillate sammeln wir die Heilpflanzen, die vollständig maschinenfrei und ohne Zufügungen fremder Stoffe aufgewachsen sind, von Hand. Dabei sind alle Erntenden in einer Verfassung expliziter Bewußtheit und Meditation – zugänglich für die Kraft und Eigenart der Pflanze, die sie ernten. Bereits hier entsteht eine hohe Resonanz zwischen menschlichem und pflanzlichem Feld. Wenn wir die Pflanzen dann – unmittelbar nach der Ernte – auf offenem Feuer destillieren, führen wir ihnen die Qualitäten von Wasser und Feuer zu – beides energetische Formen, die reinigen, in Gang und in Fluß bringen.

Magie in Flaschen

Die unterschiedlichen Pflanzenarten haben ebenfalls ganz eigene Energiemuster. Salbei etwa, definiert Struktur und stabilisiert sie, während die Schafgarbe diese Strukturen verfeinert und eher in Richtung Dematerialisierung bringt. Kamille wärmt auf eine satte, erdige Art während die Ringelblume ihre Wärme zusammen mit einer Auf- und Ausrichtung spendet. Diese Energiemuster zu erkennen und die „Passung“ für die Energiemuster des erkrankten oder geschwächten Menschen zu finden, ist Inhalt des Therapiekurses zu den Fünf Elementen.

Es freut mich von Herzen, daß meine ersten, vorsichtigen Versuche mit unseren traditionellen Heilkräutern im TCM-Energiekreis so fruchten und uns ein wirklich gutes Spektrum an die Hand geben, Resonanz zu übermitteln.

Ich lade Dich herzlich ein. Im Oktober zu der zusätzlichen Seminarreihe zu kommen.

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Der Wermut und sein Destillat – Leben in Fluss bringen

Wermut

Der Wermut ist bekannt als Kraut zur Leberreinigung. Doch er kann viel mehr: Die Artemisia ist eine Spezialistin für Grenzen. Sie liebt es, das Reine vom Unreinen zu trennen, Grenzen zu ziehen – und dann über sie hinaus zu wachsen. So steht auch auf Aditi der Wermut (Artemisia absinthum) an den Grenzen des Hauptgartens und leuchtet mit seinen silbrigen Blättern und seinem ganz markanten Duft wie ein Wächter das Ende und den Beginn des Gartens aus.

Und auch wenn wir im Deutschen „der“ Wermut sagen, so ist diese Pflanze doch eindeutig weiblicher Natur – taucht ein in die Tiefe, rüttelt dort, befeuert und bringt in Bewegung, was sich festgesetzt hat. Für mich ist sie die Majestät, die Wächterin und die, die ent-scheidet und die Grenze zwischen Äther (Bestimmung) und Feuer (Handlung) durchbricht.

Eine Heilerinnen-Familie

Wermut

Überall auf der Welt begegnen wir der Pflanzenfamilie der Artemisia (Beifußgewächse).
Überall auf der Welt nehmen die Mitglieder dieser majestätischen Familie eine zentrale Rolle im Kreis der Medizinpflanzen ein: In Japan und China sind Kügelchen aus Artemisia princeps (japanisch: yomogi) das „Werkzeug“ für die hochwirksame Moxibustion. Die nordamerikanischen Schamanen weihen ihre übrigen Medizinpflanzen mit Artemisia frigida – sie darf selbst aufgrund ihrer Kraft nicht im selben Zelt wie die anderen Heilpflanzen gelagert werden. In der keltisch germanischen Kultur vertreibt der Beifuß (Artemisia vulgaris) Dämonen und wurde in Schutzkränze und Beutel eingebunden. Und in der Guanchen-Kultur auf den Kanaren erfüllt der Duft des „Incensio“ (Artemisia thuscula) die zerklüfteten Barrancos, macht uns wach, treibt uns vorwärts – über die Klippen zum nächsten Gipfel. Ich erinnere mich gerne an die Jahre, in denen ich dieses kostbare Kraut in der sengenden Atlantiksonne sammelte und bei Räucherritualen einsetzte, bei denen es darum ging, Überkommenes endgültig abzuschneiden und einen mutigen Schritt nach vorne zu tun.
Und nun baue ich ihre Schwester, die Artemisia absinthum, hier auf Aditi selbst an.
Diese besonders aromatische Art der Artemisia zeichnet sich aus durch eine hohe Konzentration an Bitterstoffen (bis 0,4%) aus der Gruppe der Sesquiterpenlactone, darunter Absinthin mit 0,2 bis 0,28 % als Hauptkomponente. Absinthin ist beteiligt an der appetitsteigernden, verdauungsfördernden, blähungs- und gallenflußtreibenden Wirkung des Wermutkrauts und der wesentliche Bestandteil des berühmt-berüchtigten Absinths.
„Bitter“ – diese Geschmacksrichtung steht in der Traditionellen chinesischen Medizin für das Feuerelement. Pflanzen mit der Eigenschaft des Feuerelements wirken transformierend, bringen in Bewegung, heben Festes auf und sind mit den Organen Herz und Dünndarm verbunden.
Hildegard von Bingen lobt das Kraut:

„Die Wermutkur unterdrückt die Lanksucht (sie meint die Nierenverkalkung), unterdrückt die Melancholie, macht deine Augen klar und stärkt das Herz.“

Artemis – Göttin der Frauen und der Kinder

Die griechische Göttin Artemis – deren Attribute nicht nur die Jagd und die Freiheit sind, sondern die ihren Schutz besonders über das Wohl der Frauen und der Kinder legt – hat diesem Kraut sicher nicht zufällig ihren Namen gegeben. Ihre bekanntesten Attribute sind die silbernen Pfeile und der silberne Bogen, mit denen sie sehr treffsicher ist. Wir dürfen diese Göttin durchaus als Äquivalent zur indischen Kali verstehen, die gnadenlos ausräumt, was nicht wahr ist und zugleich mit großer Tapferkeit das Weibliche, das Wahre, das Fließende beschützt.

Wermut

Als ich im vergangenen Jahr die Strukturen meines Gartens verfeinerte, noch einmal die Himmelsrichtungen mit der Pflanzenenergie abstimmte, die Mikroräume der Beetaufteilung nachempfand und den Energiefluß im Garten überprüfte, fand ich drei Stellen, an denen die Energie stagnierte oder einfach „verschwand“. Es fehlte an diesen speziellen Punkten der „Süden“ – das Bewegende, daß Grenzziehende, das Durchdringende und Wärmende. Dorthin setzte ich meine vorgezogenen Wermutpflänzchen – und vergaß sie über die intensive Erntezeit.
Bereits im Herbst leuchteten die majestätischen „Balsamsträucher“ bereits von Weitem – die Lücken waren geschlossen, die Integrität des Gartens bereinigt und stabilisiert.
Als ich sie erstmalig für die Destillation erntete, war mir ganz schwummerig von dem intensiv aromatischen Duft, den die Pflanze vor allem dem Thujon verdankt. Thujon wirkt auf die Neurotransmitter – ähnlich dem Cannabis – und hat vordergründig eine euphorisierende Wirkung. Im Unterschied zu Cannabis ist der Wermut aber eine Sonnenpflanze – führt uns also nicht in die mondhaften Schattenbereiche sondern in die lichtvollen Gefilde der Sonne, der Klarheit und Unterscheidungskraft.
Gleichwohl muß der Wermut wegen dieses Wirkstoffs sorgfältig dosiert werden. Und natürlich hat „der Gesetzgeber“ diese Wirkung im Rahmen des Arzneimittelgesetzes mit einem Privileg für die Pharmazie vorgesehen – so lange er nicht im Rahmen von Lebensmitteln einen Gehalt von 0,5 – 35mg/kg unterschreitet.
…. Zum Glück sind die Spirits Lebensmittel und der Thujongehalt in den Reindestillaten unterhalb dieser gesetzlichen Grenze … 😀

Reichlich „inspiriert“ ging ich mit meinen Erntekröben also zur Destille. Ich zerkleinerte 9 Kilo des Krauts, sah die „silbernen Pfeile der Artemis“ in die Kupferkolonne fallen. Hinter mir rauschte bereits der Kessel auf dem Feuer, der Himmel war bedeckt, es ging ein spürbarer Wind.
Keine guten Bedingungen für die Destillation unter freiem Himmel – doch so viel Bewegung im System sind dem Wermut gemäß.
Die zart gefingerten, duftenden Blättchen von ihrer zarten Substanz hielten den Dampf eine gute Stunde zurück – bis sie ihn endlich passieren ließen. Und da trat er hervor, der erste Tropfen von Artemisias Seele.
Längst war der Destillationsplatz gefüllt von dem berauschenden Aroma, das klare Destillat zeigte mehr und mehr einen dicken, schwarzen Ring, der sich auf der Oberfläche der wässrigen Phase sammelte: Das schwarze Öl des Wermut.

Wermut

Und obwohl ich sorgfältig Fläschchen um Fläschchen befüllte und den Thujongehalt auf dem zulässigen Maß balancierte, setzte sich auch in den Fläschchen schnell der schwarze Ring des ätherischen Öls ab, definierte und begrenzte den Raum – auch in der feinstofflichen Phase. Beim Auswaschen des Scheidetrichters betrachtete ich den Niederschlag auf dem Laborglas: Keineswegs ist das Öl schwarz, wie es während der Destillation anmutete. Vielmehr schillert es in den Farben der Pfauenfedern – von goldbraun über tiefes dunkelgrün hin zu azurblau.Artemisia hatte den dunklen, schwarzen Wust getrennt, in seine ursprünglichen Einzelkomponenten zerlegt, das Explizite sichtbar gemacht – und eine magische Struktur auf das Laborglas gemalt.
Und ich bemerkte, wie meine Gedanken zu einem „Schluß“ kamen, wie der Wust an Empfindungen und Erwägungen, der sich seit Wochen in mir drehte, sich auf einen Punkt verdichtete.
Die Gebärende hatte losgelassen, hervorgebracht. Das „Kind“, war klar und rein – Worte konnten mit Leichtigkeit gefunden, Entscheidungen getroffen, Handlungen geordnet werden.

Der berühmte Schweizer Kräuterpfarrer Künzle (1857-1945) schrieb: “Ist einer grün wie ein Laubfrosch, mager wie eine Pappel, nimmt täglich ab an Gewicht und Humor und wirft keinen Schatten mehr, der probiere es mit Wermut”.
Aber Vorsicht: Der Wermut ist auch ein Rauschmittel – also schön sachte !

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Der Thymian und sein Destillat – Das geläuterte Feuer

Thymian

Ich hatte den Thymian eigentlich immer als kräftige, sehr kräftige Deva im Sinn, die mit starker Würze und Hitze Husten und Schleim vertreibt.
Als ich im vergangenen Jahr die Pflänzchen aus Samen vorzog, war ich überrascht von der Zartheit und Langsamkeit des Thymians. Ich wagte kaum, die Heranwachsenden aus den Töpfen in das vorbereitete Beet zu setzen – Südausrichtung, natürlich, und wohl das Kargste und Steinigste, was Aditi zu bieten hat. Liebevoll brachte ich die jungen Pflanzen dann im Juni heraus, jede mit einem „eigenen Stein“ als Begleiter – das mögen sie.
Tatsächlich: Alle Pflanzen lieben einen Stein an ihrer Basis, da, wo sie aus der Erde herauskommen. Es entstehen wechselseitige Sympathie und Förderung bei bisher allen Pflanzen, die ich kenne. Beim Thymian ist das aber irgendwie besonders wichtig. Zumal er sehr bodennah wächst und Feuchtigkeit nicht mag: Da dürfen sogar mehrere Steine am Wurzelhals sein, die die Ästchen und Blättchen von der feuchten Erde weghalten.
Mein Thymian jedenfalls mochte das. Und dann pflanzte ich ihm noch eine ganze Reihe junger Gallica-Rosen in die Mitte. Der Lohn … ist ein Rausch an Farbe und Duft, den wir gerade jetzt hier erleben.

Mut und Kraft der Freya

Wer ist dieser Lippenblütler, von dem es mehr als zweihundert Arten gibt und der keineswegs nur aus dem Mittelmeerraum stammt, sondern schon immer auch wild in unseren Gefilden zu finden war ? Was übermittelt er mit seinen festen, filigranen Blättchen und den zartrosanen Miniaturblüten ?

Thymian

Bereits Germanen und Römer nutzen dieses Kraut, das nicht umsonst seinen Namen Thymos (bedeutet Mut und Kraft) trägt: Im alten Ägypten spielte Thymian eine Rolle bei der Einbalsamierung. Sowohl die griechischen als auch die römischen Ärzte erkannten die kräftig stimulierende Wirkung des Krautes, das auch die damaligen Köche sehr zu schätzen wussten. Benediktinermönche sollen ihn nach Nordeuropa gebracht haben. Im Mittelalter wurde der Thymian zum Sinnbild der Kraft und des Mutes. Soldaten schmückten sich mit Thymiansträußen vor dem Kampf. Thymian widmete man nach Einführung des Christentums der Maria, bei den Germanen gehört das Kraut noch der Freya.Im Kräuterbuch heißt es „Thymian (Thymus vulgaris oder officinalis) ist ein vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. Mit seinem unverkennbarem Geschmack würzt es zahlreiche mediterrane Speisen. Doch kann der Thymian deutlich mehr. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Erkältungskrankheiten, Husten und Magenbeschwerden lindern kann. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Thymians brachten ihm den Titel Heilpflanze des Jahres 2006 ein.“

Rotes Öl und die Prüfung der Nacht

Es war gar nicht leicht, den überbordenden Thymian zu ernten, denn hunderte von Bienen wuselten in den Ästen und Blüten und ich musste sehr aufpassen, wo ich hinfasste.
Bündelchen für Bündelchen landete in den Erntekörben, der würzige, doch auch sanfte und blumige Duft war an meinen Händen, in den Haaren, in den Kleidern – überall. Es fühlte sich an, wie ein Schwungrad in meinem Sonnengeflecht – rhythmisch, kraftvoll, ruhig floß mir die Kraft zu, die Gedanken wurden ruhiger, sammelten sich, waren in entspannter Aufmerksamkeit mit der Pflanze. Das war nicht selbstverständlich, denn in der Nacht zuvor wachte ich von starken Schmerzen an meinem Daumengelenk auf, es war auf einen Tischtennisball groß angeschwollen und tat so weh, daß ich nicht mehr schlafen konnte. So war ich überrascht, wie lange ich am folgenden Tag mit ausgeglichener Energie arbeiten und ernten konnte.
Als 10 Kilogramm zusammen waren, brachten wir unsere kostbare Ernte zur Destille.
Mit Spannung erwarteten wir die ersten Tropfen aus der zischenden Kupferdestille. Und natürlich das viel gepriesene Rot des Thymianöls.

Wir mussten nicht lange warten, da begann das Destillat zu fließen – und uns in einen Rausch von Lebendigkeit und Freude und Schaffenslust zu wirbeln. Das ätherische Öl unseres Thymians war dunkel Rotbraun und sättigte das kostbare Destillat reich. Es war pure Lust, mit der wir Fläschchen um Fläschchen befüllten, etikettierten, das ätherische Öl maßen und testeten … bis spät in die Nacht.

Handle (!) – aus der Intuition

Und als ich endlich schlafen wollte, sah ich auf meine Hand: Die Schwellung war stärker geworden und der Schmerz kehrte mit aller Kraft zurück. Mir wurde mulmig, denn ich wußte nicht, was sich hinter diesen heftigen Symptomen verbarg. „Ich brauche ein Antiphlogistikum. Wenn die Vene verstopft ist ? Was staut sich da ?“ So ging ich an den Computer, mitten in der Nacht, und recherchierte nach pharmakologischen Hinweisen. Weitgehend erfolglos. Dann schloß ich die Augen. Der Duft des Thymians vom Tag kehrte zurück, lenkte mich ein wenig von der schmerzenden Hand ab und gab mir den Impuls, hinunter in den Keller zu gehen, zu den frisch eingelagerten Thymian-Destillaten, nahm mir ein Fläschchen mit hinauf, schloß die Augen und sprühte mir einige Milliliter des Destillats auf die Zunge. So überraschend mild, so fein würzig und wohltuend. Ich konnte schlafen. Und am nächsten Tag war auch die Schwellung am Daumengelenk weitgehend abgeebbt.
Am nächsten Tag las ich noch einmal bei Pharmawiki nach: Tatsächlich, dort wird beschrieben, dass Thymian mit seinen entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften auch in Rheuma- und Sportsalben verwendet wird.
Wir gut, daß meine Antennen so gut funktionieren…
Wie gut, daß es uns gelingt, die Pflanzendevas so hilfreich für uns zu gewinnen.

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Das Destillat vom Baldrian – Einhornwasser

Baldrian

Die Tiefe und Zartheit des Baldrian waren schon in alten Mythen bekannt: Waldelfen sollen den Menschen während der Pestzeit zugeflüstert haben: “Esst Bimellen und Baldrian, so geht euch die Pest nicht an“ und das betrifft alle Arten von Seuchen. In Franken gibt es sehr viel dieses sich im Wind wiegenden, zart rosa, süß duftenden Elfenkrauts, auch Augenwurz, Tollerjan oder Katzenwurzel genannt. Wie eine rosa Wolke schweben die Blüten über der Erde dem Licht zu. So trägt der Baldian, auch Balderbrackenwurzel genannt, den Namen des germanischen Lichtgottes Baldur, dem Gott der Reinheit und der Güte, dem Gott von Sonne und Licht.

Eigen ist sie – und überraschend

Das ganze vergangene Jahr genoß sie unsere Zuwendung: Valeriana officinalis, Baldrian, war kein leichtgängiges Pflänzchen. Mehrfach mußten wir sie ansäen, immer wieder zogen sich erste Keimblätter zurück, Quecke, Brennnessel und Melde machten ihr den Platz streitig.

Wohlwissend hatte ich ihr das fruchtbarste Beet in unserem Permakultur-Garten freigehalten: Während andere Pflanzen sich mit kargem Lehmboden zurecht finden müssen, durfte das sehr eigenwillige Mädchen auf torffeine, satt mit Kompost angereicherte Erde, wurde immer wieder gegossen, wenn auch nur ein Hauch von Hitze über dem Land lag, wurde besucht, besprochen und geliebt.

Im Herbst endlich waren die intensiv grünen, gezahnten Pflanzen endlich so weit gediehen, daß wir hoffen durften, sie seien dem Winter gewachsen.
Und so war es auch: Im März hob sie ihren dunkelrot beblätterten Schopf aus der weichen Erde, drängte kräftig hervor, schloß rasch die Reihen.
Der seltsame Geruch, den die Pflanze verströmt und der ein wenig an Fischsauce erinnert, hat ihr den Lieblingsplatz bei liebestollen Katzen eingebracht. Offenbar gibt es eine hohe Ähnlichkeit zum Pheromon der Fellnasen.
Ich hatte schon die Befürchtung, daß nun auch unser Destillat diesen Geruch haben würde. Doch mit der Blüte kam etwas ganz anderes, neues in die Ausstrahlung des Baldrian: Die kleinen weißen bis rosafarbenen Blütchen verströmen einen verspielten, aromatischen Duft, der mir den Kosenamen „Goldhaar-Elfe auf dem Einhorn“ entlockte. JA, wirklich, ein ganz bezaubernder Duft, der dem Habitus der Blütchen gut entspricht.
Und heute – heute ragten die fiedrigen, laubreichen Wesen mit ihren zart duftenden, rosa Dolden zwei Meter hoch in den Himmel. Sie waren mehr als reif für die Ernte.
Und hier konnten wir wieder einmal sehr plastisch erfahren, mit welchem Wesen wir es zu tun haben.

Tiefer, immer tiefer ….

Bekannt ist der Baldrian eigentlich durch alkoholische Tinkturen aus seiner Wurzel, die reich an dem einzigartigen Baldrianöl sind und im Apotherkerhandbuch empfohlen werden zur Behandlung von Schlafstörungen, bei Unruhe- und Spannungszuständen, Nervosität, Reizbarkeit und bei Prüfungsangst.
Auch krampfartige Magen- und Darmbeschwerden zählen zu den bekannten Anwendungsgebieten des Baldrian.
Hierfür zuständig sind vor allem Valerensäure, Baldriansäure, Bornylacetat und Bornylisovalerianat – hochwirksame Stoffe, die sich auch in Blättern und Blüten finden.
In der klassischen Pharmazeutik werden Blüten und Blätter nur noch höchst selten verwendet.
Da es uns bei Wild Natural Spirit ja ganz eindeutig um LEBENskraft und die Sonnenaspekte der Pflanzen geht, ernten wir niemals so, daß unsere mehrjährigen Pflanzen sterben – die Wurzel zu nehmen ist für uns tabu.

Die eigentliche Wirkung dieser Pflanze, die vom Aussehen der Blätter fast ein wenig an Cannabis erinnert (welche eine Mond- oder Dunkelpflanze ist – im Unterschied zur Sonnenpflanze Baldrian), geht jedoch weit über das altbekannt „Beruhigungsmittel“ hinaus:

Als wir einen Kreis bildeten, bevor wir mit dem Ernteschnitt begannen , und uns mit der Pflanze verbanden, wurde uns ganz weich, fast ein bisschen zittrig zumute… bevor große Leichtigkeit und Empfindsamkeit unsere Herzen berührte. Als wir dann begannen, mitten im Bestand zu arbeiten, vertiefte sich diese Herzenspräsenz, diese Wärme und Zuversicht immer mehr: Keiner sprach, wir arbeiteten mit außerordentlicher Achtsamkeit und jeder ganz in dem eigenen „Traum“. Sehr tief, sehr innig war die Atmosphäre, die sich ausbreitete.

Dies entspricht meiner Wahrnehmung, daß der Baldrian eine Pflanze des Nordens ist, dem Wasserelement und damit dem zweiten Chakra zugeordnet. Hier spielen sich die unbewussten, triebhaften und kreativen Vorgänge ab – hier hinab führt uns der Baldrian, vom Herzen kommend. Alle vier Erntenden empfanden Pflanze und Destillat tief gehend, verbindend und „glücklich machend“.
Probiere das gerne mal aus. Das Reindestillat findest Du in meinem kleinen Online-Lädchen hier.

Ein Segen für irritierte und gereizte Haut

Nun sind 10 Kilo Blüten in der Kolonne. Das Destillat rinnt bereits aus dem Kühler, Aditi ist versunken in einen sonderbaren, tiefen Zauber…
Während der Destillation nehme ich immer wieder ein paar Tropfen, schmecke und rieche sie – und letztlich, als wir bei pH 5 ankommen – benetze ich mein Gesicht mit dem kostbaren Destillate.
Ahhh….. tausend zarte Küsse nehmen jedes Spannungsgefühl, jedes Kribbeln, jedes Brennen, benetzen mein Gesicht mit Sanftheit. Streicheleinheiten und Weichheit … das wird eine wundervolle Gesichtspflege !

In der INCI (International Nomenclatir for Cosmetic Ingredients) heißt es zum Destillat des Baldrian: „hautpflegend, lindernd, glättend“. Ja, so könnte man das sehr sachlich auch beschreiben. Doch irgendwie ist es mehr, viel mehr: eine aromatisch würzige Wohltat für überempfindliche und irritierte Haut. Beruhigung und Kräftigung sind unmittelbar spürbar.
Gerne kannst Du das selbst ausprobieren: https://wild-natural-spirit.org/produkt/gesichtspflege-bio-baldrian/

Der charakteristische, blumig-erdigen Duft und der merklich würzige Geschmack wie auch die tiefgreifende Wirkung dieser vielgesichtigen Pflanze wollen wohldosiert sein.

Ich wünsche Dir Freude mit dem Baldrian !

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Therapie mit Pflanzen

Therapie mit Pflanzen

Wild Natural Spirit begann mit einem Traum. Ein Traum, in dem „das Wesen des Ingwers“ mir stellvertretend für die „Sonnenpflanzen“ auftrug, auf „den alten Wegen“ dafür zu sorgen, daß die Menschen sich daran erinnern „die Sonne“ zu verehren.
Freud hätte seine Freude gehabt, diesen Traum zu interpretieren ! Und doch klingt bereits mit dem Anfang dieses Projekts an, daß die Arbeit mit den Heilpflanzen, die puristische Art des Anbaus und der Verarbeitung eine Intention hat, die in einer feinstofflichen und ganzheitlichen Ebene gründet.
Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich nach einem naturwissenschaftlichen Studium und nach der Begleitung einiger schwer kranker Menschen bereits erfahren, daß unser schulmedizinisches Verständnis von „Krankheit und Gesundheit“  zu kurz greift. Daß die Beseitigung eines einzelnen Symptoms nicht zu Heilung führt. Daß die Ursachen für Krankheit nicht monokausal sind. So bildete ich mich fort in der ganzheitlichen Diagnostik und Therapie der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), entschlüsselte meinen Traum und den Hinweis auf die „Sonnenpflanzen“ mit Schamanen und verbrachte viel, viel Zeit in der Natur mit den Pflanzen. Irgendwann dann begann ich sie anzubauen und auf offenem Feuer zu destillieren. Und immer wieder staune ich über die Rückmeldungen, die ich zu den Destillaten von Kunden aber auch von Therapeuten bekomme. Einen ganz außerordentlichen Bericht zur Begleitung ihrer schwerkranken Schwester schenkte Mareike uns kürzlich

Das feine Gewebe hinter den Dingen

Die Psychosomatik ist mittlerweile zwar ein etablierter Bestandteil des Medizinstudiums – doch nach wie vor führt sie ein Schattendasein in der medizinischen Alltagsroutine. Spätestens seit Rüdiger Dahlke (u.a. „Krankheit als Weg“) erinnern sich viele wieder daran, daß das körperliche und das seelische Gleichgewicht zusammenhängen, daß ein Mensch sich auf psychischer Ebene unwohl fühlt, lange bevor der Körper eine Krankheit ausbildet. Aber auch, daß die „innere Haltung“, die feinstoffliche Ebene, einen erheblichen Einfluß auf die Genesung hat.
Zugleich ist unserem Kulturschatz das Wissen um die Heilkraft der Pflanzen noch nicht ganz verloren gegangen: Rund um den Globus und über alle Zeiten haben Menschen Schutz, Stärkung und Heilung bei bestimmten Pflanzen gesucht – und sie tun das auch heute noch, obwohl längst „schlagkräftige Einzelsubstanzen“ zur Bekämpfung mehr oder weniger bedrohlicher Erkrankungen aus den Laboren strömen und „die Macht zu heilen“ für sich alleine beanspruchen.

Pflanzen wirken nicht so punktuell und ad hoc wie die modernen Medikamente. Schon allein aufgrund der Physiologie – also der körperlich-stofflichen Erschließung der ganzen Pflanze durch den ganzen Körper – geschieht bei der Phytotherapie etwas anderes, als wenn ich eine einzelne, synthetisch isolierte Substanz einnehme, die einen einzelnen, ganz bestimmten Effekt auf ganz bestimmte körperliche Vorgänge – etwa die Hemmung bestimmter Proteine – hat.

Die von den Naturwissenschaften bis heute nicht erschlossene „vis vitalis“ (latein.: Lebenskraft, Lebensfunke), die einer vollständigen Pflanze ebenso innewohnt wie einem lebenden, menschlichen Organismus, mag bei den durch Pflanzen hervorgerufenen Vorgängen eine Rolle spielen.
Und mit der vis vitalis auch das Phänomen der Resonanz – das Spiegeln, das Echo bestimmter Qualitäten.
Doch anders, als ein Körper, den wir aufschneiden und analysieren können, entziehen sich das Feinstoffliche, die vis vitalis, das Phänomen der Resonanz, der Kategorisierung, wie wir sie bei der modernen Medizin gewohnt sind.
Es ist zu kurz gegriffen zu behaupten: Kamille hilft bei unreiner Haut oder Ysop vertreibt Depressionen. Es wirkt so unendlich viel – zusammen – die Verfaßtheit des Menschen, seine Aufnahmebereitschaft, der Ort, an dem dies alles stattfindet, die Pflanzen, die ihm dort begegnen, deren Geschichte (und enthaltenen Informationen) – die eigene Geschichte, die aufgenommene Nahrung an diesem Tag, die resultierenden Gedanken und Gefühle … alles miteinander verwoben, alles pulsierend, alles wechselseitig aufeinander wirkend.
Und doch wirken sie.

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Elske Margraf experimentierte zusammen mit Sabine Langenscheidt mit dem Feld der Kräuterdestillate in der Blume des Lebens.

In Kontakt zu kommen mit den Pflanzendevas/ Spirits, berührt in mir eine ganz alte Verbindung und Sehnsucht! Hierbei ist nicht so wichtig, wie und was die einzelnen Pflanzenspirits bewirken (auch wenn ich das sehr gerne studiere und am eigenen Körperenegiefeld erfahre).
Viel wichtiger ist für mich diese feine, langsam immer stärker werdende innere Berührung meiner Seele! So als würden die Spirits rufen „Komm näher  geliebte Seele, komm näher“! Und dazu begeistert mich die Art und Weise, wie Evelin die Bearbeitung und den Vertrieb dieser Heilpflanzen gestaltet tief. Da ich mich gerade mit der heiligen Geometrie, insbesondere mit der „Frucht des Lebens“ beschäftige, kam ich auf die Idee, die verschiedenen Pflanzen in die “Blume des Lebens” zu stellen. So ist für mich fühlbar geworden, wie stark jede einzelne Pflanze für sich wirkt Jedoch ist ihre Kraft und Stärkung im Gruppenfeld um einiges höher schwingend und energievoller. Gleich einem Spaziergang in der Natur! Hier treffe ich nicht nur eine Pflanze, sondern lasse mich von einem ganzen Regen guter Heilkräfte segnen!
Meine nächsten Aufstellungen in der „Frucht des Lebens“ werde ich diese magischen Spirits einsetzen und ihre Wirkungen tiefer erforschen! Ich bin sehr gespannt wie meine Kund*innen darauf reagieren. Im Moment stehen sie in meiner Praxis und begrüßen die Gäst*innen. Viele sind neugierig, probiere die Testflasche „Ringelblume“ und fragen nach.
“  

Es ist der menschlichen Ratio versagt, all diese Zusammenhänge zu rational erfassen oder gar im Sinne einer „gesicherten Therapie“ zu kontrollieren. Deswegen gibt es ja auch in der Schulmedizin das weite Feld der Nebenwirkungen und die nach wie vor nicht gegebene Erfolgssicherheit.  

Wer die Pflanzenmedizin nutzen will, für sich und für andere, muß sich in die Unmittelbarkeit wagen, in das Lauschen, in die Einzigartigkeit der Frage, die gelöst werden soll.

Planta tota in der ganzheitlichen Therapie

Ich habe in meinen Pflanzenprofilen ja schon einiges zur feinstofflichen und seelischen Wirkung der Reindestillate geschrieben – neben den bewährten Anwendungsbereichen bei körperlichen Problemen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe ganzheitlich arbeitender Ärzte/innen, Heilpraktiker/innen,  Tierärzte/innen und Kosmetiker/innen, die die Spirits in ihrer täglichen Praxis einsetzen. Auch wenn es – rechtlich betrachtet – sich „nur“ um Lebensmittel handelt.
Lebens-Mittel – genau !
Und ich werde mich auch hüten, in das Feld der Pharmazeutik und der Schulmedizin zu funken – das braucht es gar nicht.
Denn während sich die naturwissenschaftlichen Ansätze an der Stofflichkeit, an statistisch verwertbaren Wiederholungen und an möglichst fixen Kausalitäten orientieren, liegen meine Anhaltspunkte mehr in der unmittelbaren Wahrnehmung.
Auch diese können geschult werden – aber eben nicht durch „stehendes Wissen“ sondern durch eine erweiterte und vertiefte Aufnahme all der Informationen im Hier und Jetzt.
Vielleicht brauchen Menschen, die die Kräuterdestillate für sich und andere nutzen, ein wenig Systematik in der Zuordnung der Pflanzen, im Verständnis der zugrundeliegenden Energetik und der Traditionellen Chinesischen Medizin, an der ich mich selbst ja beim Anbau, bei der Produktion und auch bei der Spezifikation der Destillate orientiere. Vor allem aber wird es diese „andere Art der Betrachtung“, ein Verständnis für Fließgleichgewichte und eine „Antenne“ für Resonanz brauchen…

Bei meinem Kurzbesuch in Berlin traf ich ein befreundetes Therapeutenpaar. Er ist Osteopath und Seelenarbeiter, sie ist Systemikerin und macht Aufstellungsarbeit. Ich schätze Elke und Ralf schon lange – als Menschen, als Denker und spirituelle Weggefährten. Als Gastgeschenk brachte ich ein Destillat des alten Druidenkrauts – die Wasserminze wurde bei den Kelten als Mittel zur Förderung der Hellsicht und als Kraut zur Erdung bei starker geistiger Aktivität eingesetzt.
Ralf war sofort begeistert von dem Spirit und kam von sich aus auf die Idee, die Spirits bei seiner therapeutischen Arbeit mit einzusetzen. Auch ich war begeistert – denn Ralf gehört ganz sicher zu den Menschen, die aus der Präsenz, aus der Intuition und erweiterten Wahrnehmung heraus heilsame Impulse hervorbringen. Ebenso wie Elske, Edith, Elfrun und andere Ärzte und Therapeuten, die die Spirits gerade als kostbare Werkzeug entdecken.

Doch mit allen wurde in Gesprächen auch klar, daß eine Art „Brücke“ hilfreich wäre, eine Übersetzung für den Kopf und eine Vermittlung für die Klientinnen, um die Tür zu den Pflanzen zu öffnen.

Wer kann schon mit den Fünf Elementen umgehen

Je älter ich werde, desto mehr kann ich die Sehnsucht nach festen Gesetzmäßigkeiten und Regeln loslassen und erlaube mir, weiß aus so vielen Erfahrungen, daß die intuitive Herangehensweise die ist, die für mich wahrhaftig und auch erfolgreich ist.
Freilich habe ich viel „Wissen“ über die körperliche und feinstoffliche Wirkung der Pflanzen im Gepäck und wahrscheinlich beziehe ich dieses Wissen oft unbewußt in meinen „Blick“ ein, wenn ich einen Menschen ansehe und auf die Resonanz einer bestimmten Pflanze „warte“.
Ein ganz zentrales Element bei der „Überbrückung“ zwischen Intuition und systematischer Einschätzung eines menschlichen Zustandes sind für mich seit fast 30 Jahren die Fünf Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit diesem Prinzip werden Ungleichgewichte im menschlichen System – körperlich wie seelisch – ganzheitlich erkannt und einem Umgang zugeführt, der nicht nur Symptome bekämpft, sondern das Gesamtsystem in Balance bringt.
Mein ganzer Garten ist nach diesem Prinzip aufgebaut, meine Ernährung so ausgerichtet – und eben auch mein Blick auf einen Menschen. Von daher macht es sicher Sinn, Therapeut/innen einzuladen zu den bereits existierenden Seminaren zu den Fünf Wandlungsphasen.
Und dort – wie auch während der Praxiswochen – verbringen wir ohnehin sehr viel Zeit mit dem Lauschen, dem Wahrnehmen, dem Empfangen von Informationen aus der Gegenwart.
Gemeinsam üben wir dann die „Übersetzung“ dieser Erfahrungen in eine Form, die übertragbar und handhabbar ist im Umgang mit den Heilpflanzen.

Es gibt mittlerweile viele „Fans“ von Wild Natural Spirit, die sich Pflanze für Pflanze einfinden, einfühlen und ihre Erfahrungen machen – und uns daran teilhaben lassen. So schreibt Susanne zum Beispiel:

Neben dem Wermut und dem Ysop ist die Schafgarbe nun die dritte im Bunde der Reindestillate, die bei mir auf Seelenebene ganz, ganz tief wirkt. Ich empfinde sie als sanft aufwühlend und dabei innerlich sehr stärkend. Sie berührt sehr und in einer ganz besonderen Weise das Weibliche in mir. Ahnungen an ein tiefes, altes Wissen kommen und der Mut, mich mit all dem endlich zu zeigen, und MICH zu leben und zu lieben als DIE, die ich gemeint bin. Raus aus dem Kopf, rein in die weibliche Intuition und ins weibliche Handeln. Die Schafgarbe macht mich innerlich lächeln. Der Geschmack ist wie ein Tanz über Sommerwiesen, in luftigen, flatternden Kleidern. Weiblichkeit pur…
Es ist so wundervoll, was die Natur an Geschenken für uns bereit hält – danke dir, liebe Evelin für dein Wirken.
“ (zu finden in der Produktbewertung zur Schafgarbe)

Therapie mit Pflanzen

So gilt mein wichtigster Appell an Dich, deine Wahrnehmung zu schulen, deine Intuition zu überprüfen und Dich mit Resonanz als kosmisches Grundprinzip auseinanderzusetzen.
Nimmst Du diesen Ruf ernst, so wird dein vages „Bauchgefühl“ bald an Substanz gewinnen, deine Wahrnehmung verfeinert und deine Schlußfolgerungen treffsicher werden.
Gerne empfehle ich Dir die Pflanzen als große Lehrmeister, jede auf einer eigenen Frequenz, mit einer eigenen thematischen Bandbreite. Die auf Aditi entstandenen Destillate eignen sich hierfür hervorragend, wenn Du nicht alle Pflanzen in deinem eigenen Garten hast.
Denn sie sind ohne Maschinen und in Permakultur gediehen, mit liebenden und kundigen Händeln gesammelt und noch vor Ort auf offenem Feuer destilliert worden.

Dies sind die „alten Wege“, die ich eingangs erwähnte.
Dies ist die Art, die Seele der Pflanze, ihr ganzes Spektrum wirklich zu fördern und zu gewinnen.

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Wenn Spirits zu Vollmond reisen

Elfe

Meine Destillate sind wie meine Kinder: Im Schweiße meines Angesichts angebaut, von der Fülle Aditis genährt, auf offenem Feuer in der Kupferdestille emporgehoben, gewinne ich die Seele der Heilkräuter.
Dies ist jedem erfahrbar, der eines dieser kostbaren Fläschchen habhaft wird – die Produktbewertungen quellen über von Wertschätzung und immer mehr erstaunlichen Rückmeldungen zu Wirksamkeit, Verträglichkeit und Genuß, den die Destillate erzeugen.
Das Beste der Schafgarbe“ ist dabei einer der beliebtesten Spirits – vermag er doch, uns darin zu unterstützen,  üble Hautirritationen zurück in ein gesundes Gleichgewicht zu führen. Vor allem aber berührt der Schafgarben-Spirit die Menschen in ihrer tiefsten Sehnsucht und dem Vermögen, sich über das Grobstoffliche zu erheben.
So wundert es mich nicht – und freut mich von Herzen – daß immer mehr Menschen auf diese einzigartige Qualität der Destillate aufmerksam werden und sie für sich nutzen.

Vienna Calling

Schafgarbe ätherisches Öl

Es war ein wunderschöner Frühlingstag, an die Gründerin und Inhaberin eines etablierten, österreichischen Kosmetiklabels sich dafür entschied, meine handgefertigten Schafgarbe-Destillate künftig in ihren sehr hochwertigen Produkten einzusetzen. Nach Laborbefunden, aber auch nach Befragung ihrer Ratgeber zu TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und Feinstofflichkeit, waren die beiden Inhaber der hochwertigen Marke begeistert von der Qualität unseres „weißen Engels“.
Die beiden Hersteller hatten etwas Zeitdruck – und daher packte ich alles noch über Nacht.
60 der kostbaren Fläschchen sorgfältig in Gefachen, ein jedes üppig ummantelt mit Wellpappe, Innenkarton, Außenkarton, fest verschnürt, liebevoll etikettiert und schickte sie auf die Reise in die erwartungsfrohen Hände in Wien.

Bermuda-Dreieck in Mitteldeutschland

Es war die Walpurgisnacht, an der die Reise begann, zudem waren die Grenzen wegen der Pandemie wenig durchlässig. Wir hofften, daß der Transport der kostbaren Fracht dennoch zügig und sicher vonstatten ging und verfolgten das Sendungstracking mehrmals täglich.Nach zwei Tagen war das Päckchen im mitteldeutschen Zentrallager von Hermes angelangt. Friedenwald hieß der Ort bezeichnender Weise. Und es war Vollmond.
In diesem Vollmond verschwanden die Spirits.

Sieben lange Tage und Nächte rührte sich im Tracking nichts. Gar nichts. „Friedenwald. Sendung wird sortiert“.
Am zweiten Tag der Stagnation setze ich mich mit dem Logistikzentrum in Verbindung. Und es stellte sich heraus, daß niemand wußte, wo genau das Paket gerade ist – ob noch in Deutschland oder auf einem LKW oder bereits in Österreich. Mühsam recherchierte ich mich direkt in die Abfertigungsstelle von Friedenwald, sprach – unerlaubt – mit einem Mitarbeiter in der Verladestation – doch auch er konnte die Sendung nicht tracken, nicht sagen, wo die Schätze verblieben waren.
In der taghellen Vollmondnacht tat ich kein Auge zu. Zuerst setzte ich alles ein, was das Internet hergibt, um das Paket zu finden. Weit nach 3 Uhr nachts schaltete ich den Computer aus, sah hinaus in die silbrig beschienene Landschaft Aditis, trat heraus, atmete die klare Vollmondnacht. Ich versuchte, die Spirits geistig zu orten – rief meine geliebte Schafgarbe, lauschte, fragte – … doch: nichts !
Die weißen Engel waren abgetaucht.

Skorpion-Vollmond und Die Pflanze der Priesterin

In den folgenden Tagen stieg die Spannung bei meinen Auftraggebern und bei mir schier ins Unermeßliche. Täglich telefonierten oder mailten wir mindestens einmal, es kamen Nachrichten wie diese

Wir sind ziemlich frustriert, so lange hat ja noch nicht einmal eine Sendung von den Fidji Inseln zu uns gebraucht. Ich hoffe nur, sie lagern das Paket kühl.“

… und ich wählte mir die Finger wund beim Logistiker. Doch Hermes verwies auf „Corona“ und bat um Geduld.
Geduld …
Die Schafgarbe ist eine mythische Heilpflanze im germanisch-keltischen Kreis. Es heißt, sie wurde unter anderem bei der Priesterinnen-Weihe eingesetzt um der Novizin „Aufwind“ zu geben, das Weltliche ganz hinter sich zu lassen und sich vollends der göttlichen Führung hinzugeben.
Nun denn – diese Lektion gab uns die Schafgarbe dieses Mal in Gänze.
Am siebten Tag war ich der Verzweiflung nah und bot der Herstellerin an, eine weitere Charge der Schafgarbe selbst nach Wien zu fahren. Unser intensiver Austausch – im Zusammenhang mit unserer eben erst beginnenden Geschäftspartnerschaft – erzeugte eine ungewöhnliche Nähe und Intensität und sie freute sich über mein Angebot. Wir nahmen uns vor, das Wochenende noch abzuwarten – dann mußten wir handeln:

Mittlerweile haben wir einen riesigen Rückstau an Aufträgen für unser Blütenwasser, die wir nicht erfüllen können. Ein Blütenwasser war noch nie so lange zu uns unterwegs … selbst so entlegene Orte wie Indien und Tasmanien waren schneller.

Erlösung: Ende gut – alles gut

Noch am Wochenende tauchte das Paket nach unzähligen Telefonaten mit Hermes wieder auf: Nachdem es sich über 7 Tage in Friedenwald versteckt hatte – 160 km nördlich von Aditi – tauchte es plötzlich in Unterfranken – 50 km südlich von Aditi – wieder auf. Translokation ?
Der Schafgarbe traue ich das zu.
Jedenfalls gab es das Päckchen offenbar physisch noch – und endlich konnte es lokalisiert werden. Am Montag dann endlich – zwei Tage nach Vollmond – ging plötzlich alles ganz schnell: Die Sendungsverfolgung zeigte die Ankunft in Österreich an. Wien – ich rief sofort Tanja an. Doch die hatte keine Auslieferankündigung. Wenige Stunden später: Graz.
Graz ?!!
Das war zu viel für meine Nerven.

Geistbaum

Ich ging in die Küche, holte mir mein Kistchen „Sternenstaub“ (der überaus köstliche Kräutertabak, den wir hier auch herstellen, und der reichlich von der leicht psychotropen Schafgarbe enthält) und ging zum Geistbaum. In aller Ruhe ließ ich mich in der Lichtung im Herzen Aditis nieder, stopfte meine Pfeife, ließ die endlos entnervenden Tage nochmals an mir vorbeiziehen. Und dann … zündete ich die Schafgarbe an, nahm einen tiefen Zug aus der Pfeife und sagte zum Geistbaum: „Du wirst es schon wissen. Ich lasse jetzt einfach los“.
Völlig erschöpft schlief ich in der Zauberlichtung ein – traumlos, soweit ich mich erinnere. Als die Sonne bereits begann, ihr Abendrot zu scheinen, erwachte ich, ging hinauf zum Haus, sah in das Tracking: (wohlbehalten !!!) Ausgeliefert… !

Ich bin unendlich dankbar, daß dieser erste gemeinsame Schritt trotz der hohen Spannung so sanft zwischen uns geblieben ist.
Unsere Nerven waren zum Zerreißen gespannt, wir kannten uns noch nicht und es ging auch um Geld, Kunden und Zeit – und doch blieb der Ton und der Umgang zwischen uns stets sanft, stets zugewandt und verständig.
Das ist keine Selbstverständlichkeit.
Und ich habe das Gefühl, diese Feuerprobe war der Beginn eines wunderbaren gemeinsamen Weges.
Die Herstellerin (ich soll ihren Namen nicht sagen, weil Ihre Quelle ein Geheimnis bleiben soll 😀 ) und ich arbeiten mit den feinstofflichen Kräften der Pflanzen. Für mich, als die „Gärtnerin“, ist es täglich Brot, mich dem Wetter, den Jahreszeiten und den natürlichen Kreisläufen anpassen zu müssen. Statt mich über die anhaltende Dürre aufzuregen, lege ich Swales an. Statt mich vor der massiven Vermehrung saugender Insekten zu fürchten, pflanze ich Minzen in die Beetränder. Statt mich über Hermes aufzuregen – das habe ich jetzt gelernt – gehe ich hinunter zum Geistbaum und rauche eine Pfeife Schafgarbe.
Sicher weiß auch Tanja, daß die Pflanzendevas ihren eigenen Willen, ihren eigenen Charakter und ihre eigene Zeit haben. Ganz sicher…

Gerade eben kam ein Päckchen aus Wien an.
Feierlich öffne ich es. Es strahlt mich ein weißer, fein gearbeiteter Zylinder an, eine kleine goldene Elfe fliegt über das Papier, auf dem „the intuitive“ steht. Eine ebenso feine Karte übermittelt Grüße:

Liebe Evelin. Laß die feine Energie dieses besonderen Stücks in deiner Welt schwingen und klingen. Es ist ein Fest für die Sinne und die Seele, von Herzen, T.“

In der Seele berührt nehme ich die schwarze Flasche, in der auch Aditis Schafgarbe enthalten ist, schließe die Augen, öffne alle Sinne und finde mich in einem zarten Nebel unglaublicher Feinheit und Intensität wieder. Ich spüre Aditis Schafgarbe mehr, als daß ich sie herausrieche aus dieser hoch komplexen, lebendigen Komposition. Ein Sinnesrausch. Ein Meisterwerk.

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Was Seele hat, gedeiht – ein leuchtendes Beispiel an Hingabe

Aditi

Es gibt Begegnungen mit Menschen, die die Spirits zu sich holen, die so tief und so berührend sind, dass allein hierfür alle Arbeit sich gelohnt hat.
Dieses atemberaubende Feedback von einer Kundin – das in meinen Augen ein leuchtendes Vorbild für Hingabe und Liebe ist – möchte ich mit Euch teilen.

Liebe Evelin, viel Zeit ist vergangen. Und wir dürfen alle bester Hoffnung sein! Meine Schwester hat sich nach einigen Wochen Koma entschieden, am Leben zu bleiben! Durch meinen Resturlaub konnte ich viele Tage im März direkt an Ihrer Seite sein. Deine Öle haben mich an jedem einzelnen dieser Tage auf die Intensivstation begleitet.
Im komatösen Zustand habe ich intuitiv entschieden, welches Öl ich in Ihre Aura sprühe: zu 80% war es der Sonnenhut.
Die treue Schafgarbe lag IMMER an Ihrer Seite!!
Dann habe ich begonnen Ihren Körper zu salben und zu cremen. Habe einer neutralen Creme Dein Salbei Öl hinzugefügt und meine Schwester hat es aufgenommen/ angenommen.
Als Panik, erhöhter Hirndruck und enorme Unruhe auftraten habe ich in einen Raumbefeuchter die Ringelblume gegeben. Hier hat Ysop (mit dem ich mich vor den Krankenhausbesuchen gestärkt habe) mit mir Kontakt aufgenommen und wollte auf Ihren Körper. Habe mir Ysop auf die Hände gesprüht und sanft auf Ihren Körper gelegt.
Druch die künstliche Beatmung und die Magensonde, hat sich ein leichter Pilzbelag im Mund gebildet. An Schlucken war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken…. habe Ihren Mund mit Kamille und Salbei gesäubert und Ihre Lippen immer wieder mit den in Wasser verdünnten Ölen benetzt und befeuchtet.
Wir alle haben einen UMHANG aus Gebeten, Lichtern, positiven Energien, guten Gedanken, unendlicher Liebe und DEINEN ÖLEN gewebt. Mehr als einmal war meine Schwester auf der anderen Seite unterwegs und hat sich “dort herumgetrieben” – Es war einzig und allein Ihre Entscheidung weiter hier auf Erden zu weilen. – Wir haben Ihr mit ALLEM was möglich war, einen gütigen und liebevollen Boden vobereitet.
Zu meiner Schwester sage ich heute: Gott hat Dich mit der einen Hand fallen lassen und mit der anderen Hand sanft wieder aufgefangen.
Es geht Ihr gut und Sie kämpft sich jeden Tag ein Stück weiter ins Leben zurück. Sie verarbeitet gerade sehr, sehr viel. Und der Weg, den Sie/ wir gehen wird spannend!
Evelin Du wunderbare Seele, die Du so nah an meiner Seite bist!
Mein Dank kommt aus tiefstem Herzen und ich liebe Dich für das was Du bist und machst! Herzensdrücker, Mareike”

Mareike hatte mir diese Rückmeldung zu ihrem Umgang mit den Spirits zunächst als persönlichen Brief geschrieben. Ich bat sie, ihn aufgrund seiner Strahlkraft zu veröffentlichen. Sie hat ihn nun als “Produktbewertung” zur Schafgarbe Gesichtspflege tatsächlich eingestellt. Und also solche ist das, was sie zu sagen hat, viel zu groß.
Viel zu schön.

Mit ihr abgesprochen teile ich daher ihre Zeilen mit Euch.
Und hier findet Ihr Mareikes Eintrag direkt: https://wild-natural-spirit.org/produkt/gesichtspflege-bio-schafgarbe/

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Das Reindestillat heiler Pflanzen -Mit der Seele gehen

Salbeiblüten

Es ist kein Frühjahr wie jedes andere. Wir alle sind damit beschäftigt, Informationen, Bedingungen und Empfindungen zu verarbeiten, die neu für uns sind.
Ich bekomme derzeit viele Anrufe von Menschen, die erfreulicher Weise die Pflanzenkraft für sich als Orientierung und Neuverankerung nutzen wollen. Über zahlreiche Pflanzenprofile habe ich ja schon von den 13 Heilkräutern berichtet, die ich hier auf Aditi anbaue (die Sammlung findest Du in meinem Blog unter „Heilpflanzen“).
Heute möchte ich auf ein paar für diese Zeit typische Verfaßtheiten eingehen, die gut mit den Reindestillaten heiler Pflanzen beantwortet werden können.

Unsicherheit und Haltlosigkeit – Die Schafgarbe gibt eine neue Richtung

Insbesondere diejenigen unter uns, die derzeit eine Art „Berufsverbot“ erdulden müssen und sich existentiellen Fragen gegenübersehen, leiden sehr stark unter der allgemeinen Unsicherheit über die nahe Zukunft und die vagen Richtlinien, die regierungsseitig gegeben sind.
Aber auch die Angst vor „der Seuche“, die Informationen zur Gefährlichkeit des Virus, zu fehlenden medizinischen Kapazitäten und die Sorge um anfällige Verwandte und Freunde reißt vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg.

Schafgarbe

In einer solchen Zeit fehlen verlässliche Fakten und materielle oder soziale Haltepunkte – und sie sind auch nicht „ersetzbar“. Vielmehr hilft hier eine seelische Stärkung, eine Bewegung des Loslassens und eine Gesamtschau – weit oberhalb persönlicher Befindlichkeiten.

Achillea millefolium – eine traditionelle Heilpflanze unseres Kulturkreises – wurde unter anderem bei der keltischen Priesterinnen-Weihe gereicht, um die Hingabe an eine spirituelle Führung und das Loslassen weltlicher Zusammenhänge zu unterstützen.
Das feingliedrige Kraut mit den zarten, weißen Blüten und dem tiefblauen ätherischen Öl weitet Raum und Wahrnehmung, eröffnet Zugang zu dem Vertrauen in das Göttliche, in die Fügung, in das Leben.

Wut und Polarisierung – Der Sonnenhut klärt den Eigenraum

Die Widersprüchlichkeit und Unlogik der gegebenen Informationen über die Pandemie, die Ursachen, die Perspektiven, haben unzählige Brandherde inmitten unserer Gesellschaft entfacht. Renommierte Virologen und Ärzte wurden in Grund und Boden gestampft für Statements, die dem Mainstream widersprachen. Atemberaubende Geschichten zu Hintergründen und Zusammenhängen kursierten.

Grundrechte wurden beschnitten und Veröffentlichungen zensiert. Menschen begannen in Supermärkten Streits und denunzierten ihre Nachbarn.
Wohl kaum einer hat das so ganz ohne Wut miterlebt.
Wut gärt immer aus Hilflosigkeit. Wut ist der Schritt hinaus in den Raum des anderen – weil der eigene Raum bedroht erscheint.

Ich durfte letztes Jahr in unserem zauberhaften Sonnenhut-Bestand erfahren, wie gut der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) dies zu ordnen weiß. Und eine Steigerung dieses klarstellenden, präsenten, stehkräftigen Effektes bringt das Reindestillat, das uns den unmittelbaren Zugang zur Seele des Sonnenhuts verschafft.

Ist der Ärger schon länger im System, so daß er sich auf das Leber- und Gallen-Chi (Begriffe aus der TCM) auswirkt, lindert das Wermut-Destillat den Stau.

Gehorsam und Betäubung – Der Salbei fördert Rückgrat und Klarheit

Doch auch das Wegducken, das Kleinmachen und Resignieren ist eine Bewegung, der viele Menschen gefolgt sind.
„Ich bin keine Expertin“. „Wie soll ich das beurteilen.“ „Die werden schon wissen, was sie tun.“ „Ich will nicht schuld sein ..“ – all diese Gedanken und Empfindungen haben uns aus der Schußlinie – aus der Verantwortung – gebeamt, für das, was seit Wochen weltweit geschieht. Zu groß scheinen die Einflüsse, Macht- und Wissensfaktoren zu sein, zu eindringlich waren die Strafandrohungen, als daß wir echte Auseinandersetzung und vielleicht sogar Widersetzung gewagt haben.

Salbei Destillat

Etwas im Außen erstarrt, während im Inneren das Gefühl der Selbstverleugnung und Ohnmacht an uns nagt. Wer es nicht ausgehalten hat, griff zu Betäubung nach Geschmack – die Variationen reichten von Alkohol bis Videogames…

Nun, da die erste Welle abebbt und für Gehorsam die Lage in sich zu widersprüchlich erscheint, tut der Salbei mit seiner klaren Struktur und substantiellen Stärkung gut. Auch diejenigen, die ihn zunächst nur aus den bekannten Verdiensten für Lungen- und Bronchialprobleme nutzten, werden am Reindestillat erfahren haben, wie aufrichtend und klärend seine Wirkung auch auf psychischer, geistiger und emotionaler Ebene ist.

Abheben und Illusion – Die Melisse bringt einen ruhigen Bodenkontakt

Wieder andere haben in dieser Zeit den Bodenkontakt etwas verloren: Das goldene Zeitalter findet – so hoffe ich doch – durchaus (auch) in dieser dreidimensionalen Zeit statt. Nach wie vor gilt für alle Lebewesen hier auf der Erde, daß sie Wärme brauchen und Nahrung, daß Versprechen Gültigkeit haben und das Leben endlich ist.

Melisse

Es ist gut verständlich, sich angesichts der beunruhigenden Nachrichten ein Stück weit zurück zu ziehen von einer polarisierten Welt, die aus den Fugen scheint. Doch Leben will ja auch gelebt sein – mit allen Sinnen, mit Positionen, Taten und Konsequenzen…

Für die Menschen, bei denen sich das Gefühl „anders zu sein“, „nicht hierher zu gehören“ oder ähnliche Impulse der Abwendung verstärkt haben, hat der „Kraftprotz im Samtmantel“ – Melissa officinalis – eine hilfreiche Frequenz.
Das Reindestillat – eingenommen oder äußerlich verwendet – beruhigt die überreizten Nerven, lässt die friedliche Verbundenheit zu dem, was ist, hervortreten und fördert die Erdverbundenheit.

Warum Reindestillate

Zuletzt möchte ich noch zwei Sätze zu den Kräutern in Form der Reindestillate verlieren: Es gibt vielzählige Anwendungen für die Nutzung der Pflanzenkraft. Wir können Räuchern, Tees aufbrühen, Auszüge herstellen oder uns einfach in die Nähe der Pflanzen begeben – alles hat seine Wirkung und seinen Wert (detaillierter gehe ich auf die unterschiedlichen Nutzungsformen von Heilpflanzen hier ein: https://wild-natural-spirit.org/spirit-die-rituale/ ).
Die Reindestillate, die ich hier auf Aditi herstelle, und die ausschließlich von Pflanzen stammen, die ich eine Stunde vor der Destillation gesammelt habe, gewachsen in maschinenfreier Permakultur, sind die erste Stufe eines alchemistischen Vorgangs. Durch die Destillation auf offenem Feuer und in einer Kupferdestille wird das Grobstoffliche, Leibliche getrennt vom Geistig-Seelischen. Wir gewinnen also die gesamte und komplexe Information des jeweiligen Pflanzenwesens, im Rahmen eines Vorgangs, der im Verbund mit den Elementarkräften Feuer und Wasser geschieht.

Auf diese Weise erschließt sich die Pflanzenqualität so, daß sie nicht nur auf körperlicher sondern auch seelisch-geistiger Ebene in Resonanz mit dem Menschen gehen kann. Ich lade Dich herzlich ein, dies für Dich selbst zu erproben.

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Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft

Die Kurse zur Fernöstlichen Heilkunde – Diagnostik und Therapie – mussten leider in den Juni verschoben werden. Gleichzeitig bekomme ich viele Zuschriften und Anfragen, zur Anwendung natürlicher Pflanzenkraft. Welche Pflanze denn „die richtige“ sei und wie wir Pflanzenkraft sinnvoll für uns anwenden können. Und so mache ich einfach ein kleines schriftliches Seminar, damit das Wissen in die Welt kann.

Sieh das Ganze – nicht den Punkt

Als ich in den 90er Jahren mein langjähriges Biochemiestudium über den Haufen warf und tief enttäuscht war von der Kurzsichtigkeit und Augenwischerei unseres naturwissenschaftlichen Establishments, stieß ich unerwartet auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und ihre Grundprinzipien.

Anders als in den westlichen Naturwissenschaften basiert die TCM auf einer ganzheitlichen Betrachtung mit drei wesentlichen Grundannahmen:

  1. Ein „Symptom“ ist nur eine Sollbruchstelle in einem System, das aus dem Gleichgewicht geraten ist
  2. „Gesundheit“ ist ein Fließgleichgewicht: das ganze System verändert sich an jeder Stelle unaufhörlich. Solange der Wandel (von Yin zu Yang und von Yang zu Yin ) sich an jeder Stelle natürlich vollziehen kann, herrscht Gleichgewicht.
  3. Um ein „krankes“ System wieder in ein natürliches (gesundes) Gleichgewicht zu bringen, muß nicht das Symptom beseitigt werden, sondern die „Flüsse“, die nicht fließen und als Nebeneffekt das Symptom hervorbringen, ausbalanciert werden. („Flüsse“ – das meint Materie ebenso wie Energie)

Betrachten wir die Dinge – unter anderem: die menschliche Gesundheit – unter diesen Annahmen, so ist es nicht das Magengeschwür, das durch Operation oder Behandlung mit Protonenpumpenhemmern und Antibiotika „bombardiert” werden muß. Mit diesem symptombezogenen Tunnelblick mag die augenscheinliche Beschwerde verdrängt werden. Doch an zig anderen Stellen entstehen neue Störungen im Organismus – und das Ungleichgewicht, das sich unter anderem im Magengeschwür zeigte, ist nachher noch stärker als zuvor.
Vielmehr wird ein Mensch mit Magengeschwür als ganzer Organismus betrachtet: Hitze, Schleim, Verfestigungen in Puls, Hautbeschaffenheit und Bewegungen registriert, psychische Ungleichgewichte erfaßt – der ganze Mensch. Und so rückt das Symptom in den Hintergrund – die Fließgleichgewichte im gesamten Körper ergeben ein Bild, an dem erkennbar wird, wo das eine nicht zu- und das andere nicht abfließen kann, und wie hieraus ein ganzer Komplex von „Zeichen“ entsteht.
Bevor ich dieses Gesamtbild nicht entstehen lasse, ist nicht erkennbar, was den ganzen Menschen zurück in sein Gleichgewicht bringt. Die Lehre von den Fünf Wandlungsphasen beschreibt die natürliche Fließrichtung von Yin zu Yang und wieder zu Yin.
Ich stelle unter diesem Link https://wild-natural-spirit.org/wp/wp-content/uploads/2020/03/AB-Einführung-Fünf-Wandlungsphasen.pdf für eine begrenzte Zeit einen Auszug aus meinem Buch „Was Dir wirklich wichtig ist“ zur Verfügung, in dem ich den Fluß der Elemente anschaulich mache.
Das wird Dir helfen, die nachfolgenden Informationen begreifen und anwenden zu können.

Die Elementenlehre bei der Präparation pflanzlicher Heilmittel

Bei der Verwendung von Pflanzen als Heilmittel gibt es ganz klassische Formen, die Pflanzen aufzubereiten. Je nach Konstitution des Menschen, der die Pflanzenkraft aufnehmen will und den Beschwerden, die Ausdruck seines Ungleichgewichts sind, kennen wir von jeher diese fünf großen Herangehensweisen:

* Mit der Pflanze atmen: Der lebendige Kontakt

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase ERDE: In Verbindung mit Erde – also als lebende, wachsende Pflanze – kennen wir ihre Kraft aus stillen Stunden in Wald und Flur oder bei der Arbeit im Garten. Daher bieten wir manchen Menschen an, eine Zeitlang bei und mit uns auf Aditi zu arbeiten und dabei Heilung zu erfahren.

* Heilpflanzen trocknen: Rohdrogen und Tees

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase METALL/STEIN: Durch das Trocknen der Pflanzen nähern wir uns dem Mineralischen an. Unsere Kräutertees sind wie “Informations-Anker” für das menschliche System, denn sie enthalten den elementaren Aufbau der Pflanze – ohne das Bewegende Element des Wassers. Als Aufgüsse, Tinkturen oder trocken verrieben kommen sie zur Anwendung. Unsere handverlesenen und solargetrockneten Rohdrogen werden von Heilkundigen zu spagyrischen oder homöopathischen Heilmitteln weiterverarbeitet.
Besonders bei der Verwendung getrockneter Drogen ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, „intakte“ Pflanzen zu verwenden. Vergleiche einmal einen handelsüblichen Salbeitee mit Apothekerware … und dann: lege sie neben die großen, vollständig getrockneten und in ihrer Farbe kaum veränderten Rohdrogen von Wild Natural Spirit….

* Die hohe Kunst der Destillation

Heilpflanzen-Destillate entsprechen nach der Elementenlehre der Phase WASSER: In Verbindung mit dem Wasser – bei der Destillation sogar das hoch bewegliche, mit Feuer versetzte Wasser als Dampf – lösen wir den körperlichen vom feinstofflichen Teil der Pflanze und verbinden diesen mit dem Allheilmittel “Wasser”. Wasser vermag alle Ebenen zu durchdringen und dient dem feinstofflichen Aspekt der Pflanze als “Bote” für die benötigte Wirkung. Bei Wild Natural Spirit trennen wir die ätherischen Öle NICHT von den Hydrolaten. So entstehen Ätherische Hydrolate und es bleibt der ganze Bogen des pflanzlichen Charakters erhalten und verfügbar.

* Fermentation: Die Loslösung

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase HOLZ/WIND: Durch die Vergärung der Pflanzen zu Essig findet eine physische Transformation und Infusion statt. Die Umsetzung der gebundenen Zucker in Alkohol und später Essig übertragen einen Yinisierungs-Vorgang. Das Körperliche wird auf die geistige Ebene gehoben und das Geistige herab in die materielle Welt geholt. Zu diesem Zweck stellen wir edelsten Kräuteressig her, der zwischen 9 Monaten und 3 Jahren gärt.

* Das Verräuchern von Pflanzen

Das entspricht nach der Elementenlehre der Phase FEUER: In Verbindung mit Feuer und Luft – die wir durch das Verräuchern der Pflanzen erzeugen – adressieren wir das “Netz” in dem Mensch und Pflanze, Mineral und Tier untereinander verbunden sind. Dies ist wohl die archaischste Form der Pflanzenmedizin.
Wir produzieren hierfür Räucherbündel und Räucherharze sowie den sogenannten “Knaster” – Rauchware aus leicht psychoaktiven, einheimischen Kräutern, die inhaliert wird.
Diese Prinzipien gelten für alles, was lebt und dem Atem von Yin und Yang unterworfen ist. So wende ich diese Prinzipien und das Bemühen, das Gesamtbild zu erkennen und in Gleichgewichten wahrzunehmen auch bei meinem Gartenbau an.

Die Wahl der „richtigen” Pflanze

Die wirkungsvollste Art, die Pflanzen einzusetzen, sind Reindestillate.
Welche Pflanze am besten zu deiner Verfaßtheit paßt, kannst Du in wenigen selbstbeobachtenden Schritten selbst feststellen:

  • ist dein System eher überhitzt oder unterkühlt ?
  • eher feucht oder eher trocken ?
  • eher fest oder eher formlos ?
  • energiereich oder energiearm ?

Für die Reindestillate (nicht Rohdrogen) gilt:

Anwendung natürlicher Pflanzenkraft
  • Schafgarbe, Ysop, Melisse, Lavendel, Pfefferminze und Roter Sonnenhut kühlen — Kamille, Calendula, Krause Minze, Wasserminze, Fenchel, Baldrian und Salbei wärmen.
  • Kamille, Melisse, Calendula, Lavendel, Baldrian und Fenchel befeuchten und lockern —  Schafgarbe, Salbei, Ysop und alle Minzen und Roter Sonnenhut trocknen und festigen.
  • Schafgarbe, Melisse, Lavendel und Roter Sonnenhut leiten Energie ab — Ysop, Calendula, Kamille, Fenchel, Baldrian und Salbei führen Energie zu. (Die Minzen setzen Energie frei)

Betrachte deine Gesamtverfaßtheit. Auf diese Weise findest Du am besten, was Dir gut tut und hilft.

Eine Sammlung von Pflanzen-Profilen und ihren Reindestillaten findest Du hier:

So … das war jetzt eine ganze Menge Stoff.

Wenn es zu diesem Beitrag hinreichend viele Kommentare gibt, könnte ich mir vorstellen, einen kleinen Online-Termin für alle Interessierten anzubieten, in dem ich offene Fragen gerne noch beantworte und individuell helfe, die „richtige“ Pflanze für Dich jetzt zu finden.

Also: KOMMENTIERE !

Außerdem lade ich sehr herzlich zu den beiden Praxiswochen Permakultur vom 4. – 10. Bzw. 10. – 14. Mai auf Aditi ein. Es gibt noch freie Plätze und ich gehe stark davon aus, daß wir bis dahin keine absolute Kontaktsperre mehr haben. Und wenn – macht das auch nichts – denn wir arbeiten unter freiem Himmel und können die nötigen Sicherheitsvorkehrungen entspannt einhalten, während wir in der Erde graben, den Vögeln lauschen und die Sonne auf unsere Haut scheinen lassen.
Hier geht es zur Buchung: https://wild-natural-spirit.org/seminare-und-praxiswochen/