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Yoga und Pflanzen

Yoga und Heilkräuter

Wie Kräuter in Resonanz mit bestimmten Chakren stehen

Yoga heißt wörtlich übersetzt „Webstuhl“. Dieses Wort symbolisiert das Verweben des Yogins mit dem Kosmos. Denn weit über die körperliche Ertüchtigung an zwei, drei Stunden des Tages hinaus, zielt die gelebte Praxis des Yoga darauf, innen wie außen im Einklang zu sein.
Da ich zum einen leidenschaftliche Kräuterbäuerin und Destillateurin bin, andererseits auch von Kindheit an Yoga praktiziere und durch einige tiefere Ausbildungen gegangen bin, verrate ich Dir heute ein wenig über die Wechselwirkung zwischen den Kräutern und den Chakren.

Der Ashtanga – oder der geordnete Aufbau von Energie

In Einklang mit dem Kosmos zu leben setzt voraus, daß wir unsere menschlichen Schatten in den Griff bekommen und die gegebenen Möglichkeiten nutzen, den Geist in Frieden zu bringen, das Herz offen zu halten und unseren Körper störungsfrei als eine Art „Antenne“ einzusetzen. Der Ashtanga beschreibt den 8-stufigen Entwicklungsweg des Yoga, der mit den Yamas und Niyamas beginnt, noch bevor die Asanas (die als „Yoga“ bekannten Körperübungen) ins Spiel kommen.
Bei den Yamas und Niyamas geht es um ein Verhalten nach außen und um eine innere Geisteshaltung, die Ausgleich und Frieden bewahrt.
Unter den einheimischen Heilkräutern ist der Sonnenhut die Pflanze, die diese Zentriertheit und Durchlässigkeit am deutlichsten fördert. Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zum Sonnenhut (Echinacea).

Die Chakren – energetische Zentren im Körper

Neben dem Hauptenergiekanälen (Susuma, Ida und Pingala) gibt es in unserem stofflichen Körper sieben energetische Zentren, die man sich als dreidimensionale Spiralen vorstellen kann: Die Chakren. Sie können mehr oder weniger stark aktiviert sein und so den Menschen mit der erforderlichen Energie versorgen. Die Aktivierung der Zentren erfolgt im menschlichen Körper immer von unten nach oben, wie ein Wasserfall mit Becken: erst wenn das voran gegangene Becken vollständig gefüllt ist, läuft es sozusagen über und beginnt das nächste zu füllen.
Es ist also nicht möglich, ein – sagen wir – voll entfaltetes Herzchakra zu haben, ohne daß die voran gegangenen drei Chakren ganz aktiviert sind. Gleichwohl kann es sein, daß unser System vor allem auf der 2. Ebene – dem Sakralchakra – sich entwickelt, und uns ein Stau oder ein Mangel im Kehlchakra schwächt. Eine gezielte Förderung des Kehlchakras hilft uns, unseren (geordneten) energetischen Aufbau voran zu bringen.
Und dabei können uns die Pflanzen unterstützen. Bei den Pflanze ist die Fließrichtung umgekehrt – von oben nach unten – was ein wesentlicher Faktor bei ihrer Fähigkeit ist, uns zu unterstützen.
Doch welche Pflanzen helfen uns auf den verschiedenen Ebenen ?

Das Wurzelchakra und der Bezug zur Erdenergie

Muladhara, das Chakra, das etwa auf der Höhe des Damms sitzt, korreliert mit der elementaren Qualität der Erde. Es reguliert unsere instinktiven Überlebensfunktionen, unsere Fähigkeit, stoffliche und feinstoffliche Nahrung aufzunehmen und uns in der Welt zu verankern.  
In Resonanz zu dieser erdigen, nährenden und Geborgenheit vermittelnden Qualität stehen die beiden Heilkräuter Ringelblume (kühlend) und Kamille (wärmend). Insbesondere die Kamille vermag unsere Ankerung zu fördern und das Wurzelchakra anzuregen. Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zur Kamille.

Das Sakralchakra und der Bezug zur Wasserenergie

Sadiswara, das Chakra, das im Bereich des Uro-Genital-Bereichs verortet ist, ist in Resonanz mit der Qualität von Wasser. Ein gut gefülltes Sakralchakra versorgt uns vor allem mit Freude und Inspiration, ist also unter anderem mit unserer Libido, unserer Kreativität und geistigen Aktivität verknüpft.
Schafgarbe (kühlend) und Lavendel (wärmend) sind die beiden Heilkräuter, die das Sadiswara ansprechen und aktivieren. Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zur Schafgarbe.

Das Solarchakra und der Bezug zur Feuerenergie

Manipura, das Chakra auf der Höhe des Solarplexus, ist der Sammelort für unsere feurigen Qualitäten. Die Yogis bringen es in Verbindung mit Entscheidungs- und Tatkraft, mit klarer Wahrnehmung und Ausdauer. Diese Qualitäten sind besonders in Resonanz mit dem Wesen des Thymian. Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zum Thymian.

Das Herzchakra und der Bezug zur Luftenergie

Anahata, das Herzchakra, ist das energetische Zentrum, das für unser Empfinden und unsere Fähigkeit, uns zu verbinden zuständig ist. Die hohe Fähigkeit, Mitgefühl zu erfahren baut auf der Erkenntnis auf „ich bin wie Du“. Wenn ein Mensch Mitgefühl entwickeln kann, ist er bereits in Einklang mit den Wesen – und mit sich selbst.  
Am ehesten entspricht die Schwingung der Melisse dieser Qualität. Die Melisse habe ich nach den Regeln der TCM sowohl zur Luft/Äther als auch zur Erde geordnet. Ihre vordergründig beruhigenden Eigenschaften richten sich in der Tiefe an Hingabefähigkeit, Vertrauen und inneren Frieden- Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zur Melisse.

Das Kehlchakra und der Bezug zum Äther

Visuda bildet in unserem Körper die Grenze zwischen stofflicher und feinstofflicher Dimension. Erst wenn es uns gelungen ist, mit voll aktiviertem Wurzel-, Sakral-, Solarplexus- und Herzchakra friedvoll in der stofflichen Welt zu verankern und einzuweben, steht uns das Tor in die geistigen Dimensionen von Raum und Zeit offen. Elementar betrachtet bildet der Äther diesen Übergang zwischen Stofflichkeit und Geistigkeit. Und diese Qualität mögen die raumgreifenden Minzen zu übermitteln.
Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zu den Minzen.

Der spirituelle Weg

Von hieraus begeben wir uns dann tatsächlich auf einen spirituellen Weg, losgelöst von weltlichen Bedürfnissen und Abhängigkeiten, ganz ausgerichtet auf die geistigen und kosmischen Zusammenhänge. Die beiden Chakren oberhalb von Visudachakra – Ajna („drittes Auge“) und Sahasrara (Kronchakra) – sind bereits von einer überkörperlichen Qualität. Es gibt kaum Menschen in dieser Zeit, bei denen diese Chakren zu Lebzeiten ganz entwickelt sind, denn dies setzt voraus, daß die fünf vorausgehenden Energiezentren kontinuierlich und vollständig pulsieren.
Wer sich dennoch in diesen Dimensionen bereinigen oder stärken will, ist mit dem Ysop als Begleitpflanze gut beraten. Lies hierzu gerne das vollständige Pflanzenprofil zum Ysop.

Wenn Du Dich eingehender für die yogischen Zusammenhänge interessierst, so möchte ich Dir das ausschließlich auf vedischen Quellen fundierte große Standardwerk „Die Yoga Tradition“ von Georg Feuerstein, ISBN: 9783935001069 empfehlen.
Und wo Du hochwertige Kräuter und Essenzen bekommst, weißt Du ja …

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Wir suchen eine/n weitere/n Gartenliebhaber/in

In den letzten drei Jahren entstand hier auf Aditi ein Permakultur-Paradies. Mit viel Einfühlvermögen und Liebe, aber auch körperlichem Einsatz und Ausdauer gedeihen hier einheimische, traditionelle Heilkräuter, die wir vor Ort zu zu kostbaren Essenzen weiterverarbeiten.
Da wir keine Maschinen einsetzen, bedeutet das eine Menge Handarbeit – besonders von März bis September.

Fabian

Hier suchen wir Dich !
Wenn Du in der Nähe wohnst und es liebst, in Stille und mit vollem Körpereinsatz draußen zu arbeiten, wenn Du verstehst, warum wir weder Maschinen noch tierische oder chemische Dünger einsetzen und Teil eines achtsamen und liebevollen Miteinander werden möchtest, ist die Stelle im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs vielleicht genau das Richtige für Dich. Bewirb Dich gerne per EMail und erzähl uns ein bisschen über deine Intention und das, was Dir wirklich wichtig ist.
Herzlich, Evelin

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Mit den Spirits durch die Rauhnächte

Rauhnächte

In den Rauhnächten – 12 Nächte nach der Wintersonnenwende – wachten die Alten während der Dunkelheit, riefen die Götter und baten um Zeichen für den Verlauf des kommenden Jahres. Einst war dies eine Geste der Demut, ein „Sich-Öffnen“ für den Willen des großen Ganzen.
Über die Zeit wurde – wie ganz allgemein aus dem Beten – ein egozentrisches Wunschkonzert daraus, eine weitere Variante, individuelle Begehrlichkeiten und Wünsche zu formulieren.

Das zurück liegende Jahr lehrte uns alle, dass es nicht darauf ankommt, was wir wollen. Vielmehr dass wir uns daran erinnern, wie dieses „Lauschen und Empfangen“ geht, wie wir uns öffnen und einfügen können in den unaufhaltsamen Strom des Lebens.

Im Rahmen meiner Seminare – beiläufig in den Praxiswochen und explizit in den Seminaren zur Pflanzenmedizin – lege ich großen Wert auf dieses Lauschen. Es hätte wenig Sinn, nur die Wirkspektren der Pflanzen zu erklären oder die Konzepte der Fünf Wandlungsphasen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin zu vermitteln. All dies hat wenig Wert, wenn das Wahrnehmen nicht aktiviert ist und die wirklich relevanten Informationen – die immer gegenwärtig und von Situation zu Situation, von Mensch zu Mensch verschieden sind – wenn diese Aspekte nicht aufgenommen werden würden.

In meinem Leben sind es die Pflanzen, die mir helfen, dieses „Hineinweben“ täglich zu praktizieren. Sie machen mir vor, wie ich still werden kann (Melisse und Baldrian), wie ich mich verankere genau dort, wo ich gerade stehe und meine Kontaktfläche zwischen „innen“ und „außen“ klar wahrnehme (Sonnenhut).
Sie führen meine Wahrnehmung aus dem weltlichen Geschehen in den feinstofflichen Zusammenhang (Wasserminze und Schafgarbe), aktivieren meine „Antennen“ für die Informationen aus dem großen Zusammenhang (Ysop).
Und wenn ich zurückkehre aus dem reinen Wahrnehmen, wenn es darauf ankommt, hier, auf dieser Erde mit diesem Körper zu manifestieren, wofür ich stehe, so wärmt mich die goldene Kamille in die Welt hinein und der Salbei hilft mir, mit den dreidimensionale Strukturen zurecht zu kommen.

Vielleicht konnte ich mit diesen Gedanken inspirieren, deine Rauhnächte einmal anders zu gestalten.
Dir in den Nächten zwischen dem 21. Dezember und dem 2. Januar jeweils einen Spirit mit hinaus unter den Sternenhimmel zu nehmen und das Lauschen zu üben.

Unabhängig von den großen Ankündigungen und Erwartungen aus den Reihen der Astrologen, Yogis und Mayaforscher, ist wohl für alle klar, dass dieses Jahr 2020 mit seinen außergewöhnlichen Ereignissen, ein Jahr 2021 einläutet, in dem wir neu aufgestellt und in veränderten Rahmenbedingungen uns wiederfinden.
Nutze die „Stille Zeit“ also diesmal – nicht, um all das, was Dir fehlt und missfällt anders zu wünschen – vielmehr, um zu vernehmen, wohin das Leben uns lenkt und wie Du in bester Weise deinen Platz dort einnimmst.

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Praxiswissen

Blog

Viele von Euch haben die “Spirits” schon lieb gewonnen, sammeln eigenen Erfahrungen mit den Destillaten und vertrauen in unsere Arbeit hier. Dafür möchte ich mich hier noch einmal von Herzen bedanken !

Ich selbst bin ja in einem steten Beobachten und Lernen zu den Kräften und Eigenarten, die in den Heilpflanzen verborgen sind und freue mich jedes mal, wenn ein neuer Kommentar, eine neue Produktbewertung erscheint und ich an den Erfahrungen und Sichtweisen der Anwender/innen teilhaben darf.
So entsteht aus unserem gemeinsamen Weg mit den Pflanzen ein kleines Kompendium, in dem wir nachlesen und prüfen können, wie die verschiedenen Pflanzen aber auch Anwendungsformen sich bei so vielen unterschiedlichen Menschen zeigen.
Ich persönlich glaube ja nicht an den linearen, wiederholbaren Effekt von Mitteln, wie sie in den Naturwissenschaften die conndition sine qua non (zwingende Bedingung) ist. Nach meiner Beobachtung – und nach vielen Jahren naturwissenschaftlichen Studiums – gehe nicht davon aus, dass es einen linearen Zusammenhang zwischen Symptom und Substanz gibt, vielmehr entstehen immer neue Bilder – dynamische Gesamtzusammenhänge – die jedes Mal einzigartig sind und zunächst als solche wahrgenommen werden wollen, bevor sie absichtsvoll gestaltet werden können. Dennoch bereichern die vielfältigen Erfahrungen, die sich in Euren Rezensionen widerspiegeln, diesen gegenwärtigen Blick und beschenken und mit Ideen und Sichtweisen, die wir in die jeweils gegenwärtige Situation einflechten können.

Blog

Und weil das so kostbar ist, stehen Eure Rückmeldungen nicht nur unter dem jeweiligen Produkt, sondern ich habe eine extra Seite gebaut, in der alle Rückmeldungen zu allen Spirits zu finden sind. Sie ist hier: https://wild-natural-spirit.org/kundenbewertungen/ und Du kannst sie auf unter dem Menüpunkt Shop –> Kundenbewertungen ganz unten ansteuern.
Wenn Du nach etwas Bestimmtem suchst, kannst Du über das Browsermenü nach diesem Begriff sortieren lassen.

Weiterhin habe ich im Bereich “Blog” das ganze Praxiswissen zu Permakultur, Destillation, Naturkosmetik und natürlich alle Pflanzenprofile hinterlegt. Wenn Du auf den Menüpunkt “Blog” gehst, siehst Du rechts ein Auswahlmenü mit diesen Punkten und kannst Dir die Kategorie, die Dich interessiert, anzeigen lassen.Viel Freude beim Stöbern !

… und vergiß nicht, deine Entdeckungen zu teilen. So lernen wir gemeinsam !

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Werden und Vergehen – ein Geschenk der Ohnmacht

Sterbebegleitung

Der November liegt bald hinter uns – und mit ihm auch überdurchschnittlich viele Todes- und Verlusterfahrungen. Der Winter ist von jeher die Zeit des Sterbens, des Vergehens und Abschiednehmens.

In meinem Umfeld sind in den letzten Monaten viele Mütter und Väter, Kinder, nahe Verwandte und geliebte Weggefährten gestorben – Mensch wie Tier – und so konnte ich einmal mehr beobachten, mitspüren und manchmal zum Glück auch begleiten in diesem – heiligen – Geschehen.
Ihr wißt, wie sehr ich das Leben ehre und schütze und wie kompromißlos ich für diesen Schutz einstehe: Auf Aditi wird kein lebender Baum gefällt, keine mehrjährige Wurzel gezogen und zerstört, kein Tier (von Menschenhand) getötet. Leben ist etwas Heiliges – und der Tod ist es auch.

Begleiten als Mensch

Unsere Angst vor dem Tod ist so groß, daß wir ihn allzuoft nicht so geschehen lassen, wie das Leben es bestimmt. Wir sprechen von „erlösen“ und „Leid beenden“ und rechtfertigen somit Eingriffe in den möglicherweise wichtigsten Vorgang der Bewußtseinsentwicklung überhaupt.

Bitte mach Dir bewußt, daß Du nicht beurteilen kannst, was in dem Sterbenden geschieht. Mach Dir vielmehr bewußt, daß es deine Hilflosigkeit, deine Ohnmacht, deine Verlustangst, dein Schmerz sind, die Dich zu dem Gedanken treiben, das Leid (des anderen) beenden zu müssen.

Hast Du die Macht, Leben zu schöpfen ?
Und hast Du dann das Recht, Leben zu beenden ?

Hiermit appelliere ich aus tiefster Seele an Dich, auszuhalten, ein geliebtes Wesen in Schmerz, in Angst, im Todeskampf zu erleben – deine eigenen Ängste, deinen eigenen Schmerz zurückzustellen – und den/die Geliebte nicht daran zu hindern, zu sterben, wie das Leben es für erforderlich hält.
Und zugleich bitte ich Dich, alles zu tun, was in deine menschlichen Hände gelegt ist, um dieses geliebte Wesen bis zum Ende zu begleiten, wirklich zu begleiten, nicht abzubrechen. Laß ihm deine Liebe zufließen, gib deinen Schutz – soweit er natürlicher Weise reichen kann.

Doch bitte, bitte, beende Leben nicht !
Leben beendet sich selbst genau dann, wenn die Seele bereit ist für den Wechsel. Keine Sekunde eher.

Begleiten, Lindern, Salben

… das ist, was uns als Menschen gegeben ist. Liebe und Mitgefühl im Angesicht des Todes ermöglichen uns die Überwindung von Angst, Trauer, Ekel – und so wachsen wir über innere Grenzen hinaus – zusammen mit dem Sterbenden, der eine noch viel größere Hürde zu überwinden hat.
Oft – doch nicht immer – ist Tod von starken Schmerzen begleitet. Wie Du aus eigener Erfahrung weißt, geschieht parallel zum Schmerzgeschehen noch etwas anderes, etwas, das wir im Normalzustand kaum erreichen können.

Erinnere Dich an einen Moment überwältigenden Schmerzes in deinem eigenen Leben. Erinnerst Du Dich ? Ich meine, an das, was mit deinem Bewußtsein und dann nachhaltig mit deiner Wahrnehmung geschehen ist ?

Was wir für unsere Geliebten auf dem Weg in den Tod tun können, ist – neben dem sichern des ungestörten Sterbens – die Angst und die Widerstände überwinden zu helfen.
Durch unsere eigene Ruhe und Zuversicht. Durch liebende Berührung, bestärkende Worte, wache Präsenz. Gerne empfehle ich hier auch die Heilkräuter als Begleiter zu nehmen.
Vorzugsweise solche, die eine Sonnensignatur (alle Aditi-Pflanzen) gegebenenfalls in Verbindung mit einer saturnischen Signatur tragen (Hirtentäschel, Königskerze, Kornblume, Holunder). Unter den Heilkräutern, mit denen ich arbeite, sind in diesem Zusammenhang besonders die Minzen, Ysop und Melisse geeignet.

In der Schilderung einer Kundin, die ihre im Koma liegende, lebensgefährdete Schwester mit den Spirits begleitete, ist auf die beste Weise beschrieben, wie wir begleiten können, ohne in die Mysterien des Lebens einzugreifen. Mareikes Schwester kam aus dem Koma zurück. Doch auch wenn sie weiter gegangen wäre, beschreibt Mareike in ihrem Kundenbrief ganz genau, wie dieses Lindern und Begleiten im Antlitz der Ohnmacht geschehen kann. Ihren Bericht findest Du hier: https://www.newslichter.de/2020/05/hingabe-und-liebe/

Auch meine liebe Freundin Conny begleitete ihren Vater im September in den Tod. Und in seinen letzten Tagen salbte sie ihren Vater mit kostbaren Ölen und Pflanzenessenzen. Ihre Berichte hierzu sind „mindblowing“. Ich kann das so nicht wiedergeben. Doch die Heilheit der Pflanzenseelen und der Akt der ohnmächtigen, ganz und gar dienenden und liebenden Salbung hat nicht nur dem Vater einen ruhigen, ja: königlichen Weg beschert, sondern wohl auch Linderung und Licht in das ganze Familiensystem gebracht.  

Besonders schwer wird es, wenn der Widerstand sich zu Schmerz aufbaut. Es muß das „Halten“, die „Fixierung“ durchbrochen werden – und der Schmerz nimmt uns jede Möglichkeit, verstandesgesteuert zu verhindern, verstandesgesteuert einzugreifen.
Im Mysterium des Todes gipfelt diese Erfahrung besonders bei solchen Menschen, die ein hohes Maß an Kontrolle entwickelt haben. Bevor Du sie betäubst, lehre sie, wenn Du sie noch erreichen kannst, das Atmen. Lehre sie, den eigenen Widerstand, das eigene Gebäude zu durchbrechen, weich und frei zu atmen.

Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich das Tibetische Totenbuch zu lesen. Es gibt wertvollen Aufschluß über die Vorgänge und auch die notwendigen Handlungen während des Sterbeprozesses.

All jenen, deren Aufgabe es in den kommenden Monaten ist, durch Schmerz und/oder in den Tod zu begleiten, sende ich den Mut, die Ohnmacht zuzulassen und das Menschgegebene zu schenken. Und ich sende natürlich auch meine Spirits, deren Licht uns überall begleitet.

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Erweiterte Wahrnehmung – eine notwendige Begleiterscheinung dieser umwälzenden Zeit

Evelin Rosenfeld

Wir leben in einer Zeit verwirrender Informationen und Ereignisse, ungeklärter Diskussionen und heftiger Kommunikationsschwierigkeiten. An der Auseinandersetzung damit kommt wohl kaum ein Mensch vorbei. Wir alle sind tief involviert in einen Wandlungsprozess ungeheuren Ausmaßes, der sich mit dem Ausrufen der Pandemie enorm beschleunigt hat.
Diese rasante Infragestellung unserer Lebensweise, unserer Gewohnheiten und politischen Gegebenheiten verhindert förmlich, sich an den gelernten Strukturen bezüglich Arbeit, Gesundheit und Gemeinschaft weiter festzuhalten. Es funktioniert einfach nicht mehr.
Für viele ist das ein Moment extremer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit.

Ich persönlich habe dieses Momentum schon vor zwei Jahrzehnten durchlebt und greife heute auf eine Orientierungsmöglichkeit zurück, die sich für viele meiner Mitmenschen erst jetzt öffnet.
Bis zu meinem 32. Lebensjahr versuchte ich – wie fast alle anderen –, die Regeln der Leistungs- und Konsumgesellschaft zu befolgen. Ich machte das beste Abitur, studierte Biochemie, dann noch einmal Betriebswirtschaft, gründete zwei Unternehmen, wurde Finanzanalystin und Konzernstrategin. Dann war mir klar, dass ich nicht weiter teilnehmen möchte an einem System, in dem die Angst uns antreibt, in dem die Sucht nach Sicherheit lähmt und in dem Frust wegkonsumiert wird.

Die Loslösung vom Materialismus

Ich brach alle Brücken hinter mir ab – und folgte das erste Mal den Zeichen des unmittelbaren Lebens. Planlos. Diese Zeichen brachten mich tief in den Dschungel Thailands. Allein.
Es galt, in neuen Umständen zurechtzukommen, ohne Geld, dafür jedoch mit einer überbordenden Natur. Ich sah mich plötzlichen Regenfluten ausgesetzt, in denen du keinen Meter Sicht mehr hast und die Erde beginnt, zu rutschen. Um mich herum Schlangen, Skorpione und Moskitos, die schon lange vor mir an diesem Platz lebten, Kokosnüsse, die aus 40 Metern Höhe herabfallen. Wäschewaschen mit Flusswasser, Kochen auf offenem Feuer und einen Kühlschrank gab es natürlich auch nicht. Auf den ersten Blick war das für eine gebildete Städterin eine Zumutung. Auf den zweiten Blick war es das Paradies.
Denn ich entdeckte neu, dass alles, was ich zum Leben brauche, schon da ist. Meine Sinne und mein Körper erwachten und mein grübelnder, kritischer Geist wurde ruhig.
Die Zeit dehnte sich aus – es gab keine Pflichten, Aufgaben und Ablenkungen mehr.
Und durch diese Loslösung von materiellen und sozialen Dingen begann sich meine Wahrnehmung zu erweitern. Zunächst noch sinnlich-materiell – ich schmeckte und roch intensiver, hörte besser, sah schärfer, tastete differenzierter – mehr und mehr aber auch subtil.

Die Gratwanderung zwischen Wahrnehmung und Projektion

Es begann damit, dass mein Blick auf meinen bisherigen Lebensweg sich veränderte. Die Urteile und Empfindungen, die ich zu früheren Erfahrungen hatte, waren nicht mehr eindeutig und polarisierend. Vielmehr war es mir möglich, Ereignisse aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten – und zu empfinden.
Meine ärgsten „Feinde“, die verabscheungswürdigsten Handlungen, derer ich Zeugin geworden war, bedrohliche Entwicklungen im Weltgeschehen, verloren mehr und mehr ihre Abstoßung und Fremdheit.
Es waren nicht mehr menschliche Kategorien von „gut“ und „schlecht“, nicht mehr soziale Haltepunkte, die mein Leben führten. Durch das Sein inmitten der mächtig pulsierenden Natur, durch den Dialog mit Bäumen, die Betrachtung der Teiche, Lichtungen, Höhlen als vieldimensionale Räume eröffneten sich mir Einsichten in tiefere Zusammenhänge.
Das Bild, das ich mir von Erlebnissen, Menschen und Prioritäten gemacht hatte, erschien ganz anders, ganz neu. Mein Blick weitete sich.
Diese Erweiterung meiner Wahrnehmung erstreckte sich auch auf das ganz normale Leben – sei es, wenn ich wieder einmal die Orientierung im endlosen Dämmer-Grün des Dschungels verloren hatte – und doch – ohne Richtung – den direkten Weg zurück fand, seien es Träume, die mir Ereignisse zunehmend präzise ankündigten oder auch Heilungserfahrungen: Oft  „rief“ mich ein bestimmtes Kraut, wenn es mir körperlich oder seelisch nicht gut ging – und die jeweilige Pflanze führte dann mein System unmittelbar wieder in ein gesundes Gleichgewicht. Es öffneten sich Wahrnehmungskanäle, die es mir ermöglichten, das Geschehen in einer größeren Tiefe und Weite zu erfassen.

So folgte ich 2009 auch einem Traum, in dem ich eine Delegation der „Sonnenpflanzen“ an einen verlassenen Ort im Anagagebirge auf Teneriffa „beorderte. Dort wartete bereits ein aletr Mann auf mich – Carlos, den einige meiner Auszeit-Teilnehmer/innen später auch trafen – und weihte mich in den Sonnenkult der Guanchen und in deren Medizinpflanzen ein. Das war der Beginn von „Wild Natural Spirit“, der mich 7 Jahre später auf Aditi ankommen und heute hauptberuflich Heilkräuter anbauen läßt.

Ausdrücklich möchte ich diesen Vorgang unterscheiden von Projektionen – also der Übertragung bereits bekannter Schemata auf gegenwärtige Situationen. Sobald eine Art “Vergleich“ stattfindet – „das ist wie… (etwas bereits Bekanntes)“ – befinden wir uns in der Regel mehr im Spiegelsaal unserer Phantasie und Prägungen, als in einer klaren, erweiterten Wahrnehmung. Wahrnehmung bewegt sich in der Unmittelbarkeit, im nicht bekannten Kontext.
Ganz grundsätzlich gilt jedoch, dass wir uns von der Illusion verabschieden müssen, zu wissen. Und jemals wissen zu können. Diese Idee, die uns von Kindheit an vorgegaukelt wird, führt uns entweder in Überheblichkeit (die fallen wird) oder geistige Versklavung (indem wir nur als „Wissen“ gelten lassen, was tausende andere auch in einem Buch gelesen haben …)

Geführt sein und der freie Wille

Mit der Erfahrung des „Nichtwissens“ – so wie sie das menschliche Kollektiv gerade in der breiten Masse macht – geschieht etwas Fundamentales: Nicht zu wissen wird in unserer Gesellschaft als absoluter Zustand der Schwäche bewertet und führt in ein Gefühl der Ohnmacht. Und Ohnmacht ist wohl eines der ungeliebtesten Gefühle bei den Menschen.

Wenn ich mich jedoch der Natur ausliefere, ihr begegne ohne Kompass, ohne Vorrat, ohne  Klimaanlage – erfahre ich allerdings mit jeder Faser, dass Unwissenheit und Ohnmacht die Wahrheit sind. Der natürliche Zustand.
Die Eiche „weiß“ nicht, ob zu viel Nitrit in den Boden gelangt. Sie wird mit den gegebenen Umständen gedeihen – oder eingehen. Doch anders als wir Menschen (derzeit) hat sie Zugriff auf das Feld – und damit die Möglichkeit, durch ihr Werden und Vergehen Gleichgewicht im System herzustellen.
Dieser ganz natürliche Sachverhalt des Nichtwissens und der Ohnmacht muss erfahren und akzeptiert werden. Erst dann lösen wir uns vor der Vorstellung „anders“ zu sein und können unbelastet von dieser künstlichen Unterscheidung dem ganzen Dienen.
Auf diese Weise relativiert und reduziert sich der „freie Wille“ auf das individuelle und in der Grundlage begrenzte Vermögen, die eigenen Fähigkeiten im Sinne des Lebens einzusetzen. Planlos und ungesichert. Der Satz „DEIN Wille geschehe“ spiegelt die notwendige Haltung, die uns Menschen neu zu verbundenen, sich dem Leben hingebenden Menschen macht. In dieser Haltung springen die „Antennen“ an, die nicht auf Gelerntes, sondern auf die gegenwärtigen Informationen zugreifen.

Die Rolle der Pflanzen

Wir haben Paten in der Natur, die mit äußerster Sorgfalt und Treue versuchen, uns auf dem Weg in das Mitschwingen mit dem Leben und mit allen Wesen zu helfen. Es sind die Pflanzenwesen, die auch mir immer und immer wieder Halt, Richtung und Nahrung gegeben haben.

Immer sind sie da – ob ein kleines Fleckchen Moos am Gullirand in der Großstadt oder die wogenden alten Ahornbäume, die meinen Hof „Aditi“ säumen:  Die „grünen Freunde“ sind allpräsent – auch wenn wir sie oft gar nicht bewusst wahrnehmen.
Wie selten machen wir uns bewusst, dass (unser) Leben auf diesem Planeten ohne den Sauerstoff und ohne die pflanzliche Biomasse nicht möglich wäre. JA: Pflanzen sind die einzigen Wesen auf der Erde, die aus Licht Materie assimilieren können.
Doch weit über diese biologisch-materielle Ebene hinaus vermögen sie, unser lineares Denken zu durchbrechen und uns die erforderlichen Informationen multidimensional zukommen zu lassen.
Wenn du dich in das Feld eines alten Baumes begibst und deine Aufmerksamkeit – eine ganze Weile (!) – auf diesen Baum lenkst, wird sich deine Wahrnehmung bald von der „schönen Form“ des Baumes, von der Qualität und den Eigenarten seiner physischen Eigenschaften lösen. Du wirst darüber hinaus etwas wie eine Atmosphäre, den eigentlichen Raum um den Baum wahrnehmen. Und weiter wirst du das Pulsieren des Lebensstroms registrieren – zuerst des Baumes, dann aber bald auch des ganzen Feldes. Und hier begibst du dich allmählich in die Multidimensionalität, in der alle Informationen enthalten sind, die JETZT zählen. (den Yogis ist das Wort „Akasha“ bekannt – genau das ist diese Multidimensionalität).
Diese Informationen – die eben etwas anderes als „geschriebenes Wissen“ sind – stellen auch die altbekannten Heilkräfte der Pflanzen dar. Denn Krankheit und Gesundheit sind auch nur Ausdrucksformen bestimmter, multidimensionaler Informationen.

Wenn unsere Haut etwa sich brüchig zeigt und aufgeregt, dann zeigt sich das Ringen unseres Systems um eigenständige Temperierung, um durchlässige Abgrenzung. Es kann nicht darum gehen, diese Symptome möglichst schnell loszuwerden – vielmehr zeigt unser Körper ja, woran er gerade „arbeitet“. In diesem speziellen Fall bringe ich etwa die Informationen der Ringelblume (Calendula officinalis) ein: Sie ist eine Meisterin der Selbstaufrichtung, ein endloser Quell von Vitalität, Spannkraft und Integration. Bringe ich einen Menschen, der genau an diesen Themen gerade wächst in Resonanz mit der Calendula – in ihr Schwingungsfeld – so erfährt der Mensch Unterstützung und Bestärkung in die gerade für ihn aktuelle Entwicklungsrichtung.

Die andere Sprache

Die Informationen, die da kommen, sind jedoch keineswegs vage. Sie geben sehr konkrete Hinweise auf adäquate Handlungen oder sinnvolle Positionen. Selten wie im Märchenbuch, daß tatsächlich ein Pflanzenwesen Dir sagt: Geh da und da hin ! Widme Dich dem und dem (aber selbst das ist mir ja widerfahren!). Meist erreichen uns diese Informationen auf mehreren Ebenen zugleich – unser Körpergefühl, unsere Emotionen und Gedanken nehmen eine andere Form an. So zum Beispiel bei Cholerikern, die wieder einmal in höchster Erregung aus einem Streit  heraus rasen, und in einer Mischung aus Gewalt und Verzweiflung sich befinden: Wenn Du einem solchen Menschen die Wermut-Essenz (https://wild-natural-spirit.org/produkt/das-beste-des-wermut/ ) gibst, wird sich seine Wahrnehmung und Verfaßtheit rasch ändern: Der Panzer,, der de Überdruck erzeugt, wird brechen, die überschüssige Energie kann sich in neuen Raum ausdehnen und verändert Sicht, Empfinden und auch Körperverfassung.
Und in sehr sehr seltenen Fällen, wird es dann konkret handlungsleitend: So war es das Wesen der Ingwerpflanze, das mich an einen ganz genau bezeichneten Ort auf Teneriffa führte, wo ich Carlos traf und wo das Projekt „Wild Natural Spirit“ seinen Anfang nahm. Diese Projekt, das mittlerweile meine Vollzeitbeschäftigung darstellt, besteht darin, unversehrte Heilkräuter einer bestimmten Frequenz anzubauen und in Form von traditionell hergestellten Essenzen in die Welt zu geben. Unversehrt – also fernab von den destruktiven Einflüssen schwerer Maschinen, synthetischer Pflanzenschutzstoffe und Konservierung (auch Alkohol tötet die Lebensfrequenz ab !), fernab von den Gedankenströmen aufeinander gepferchter Menschen in Unruhe, fernab von den elektromagnetischen Zerrfeldern industrieller Trocknungs- und Destillationsanlagen.
Hier auf Aditi bestellen wir unsere Permakulturgärten ausschließlich von Hand, in Stille. Wir destillieren die Heilkräuter unmittelbar nach der Ernte auf offenem Feuer in großen Kupferdestillen. Und wir gewinnen Essenzen, die vollkommen ohne Zusätze hoch wirksam und stabil sind.
All dies trug mir das „Ingwermännchen 2009“ auf – wenngleich ich manches erst entschlüsseln mußte. Etwa, was gemeint war mit „auf den alten Wegen“ oder mit „Sonnenpflanzen“. Doch ich folgte dem Pflanzenwesen und bemühte mich darum, seinen Auftrag zu verstehen – und letztlich zu erfüllen.
Und es war der rote Sonnenhut, der mich die Struktur meines Permakulturgartens lehrte und mich Beet für Beet anleitete, welche Pflanze an welchem Platz zu sein hat. Der Kräutergarten auf Aditi schwingt in einer Energie und Kraft, wie ich sie niemals hätte hervorbringen können, wenn ich vorab einen Plan gemacht hätte. Vielmehr webte ich mich bei der Arbeit mit der Erde, bei jedem Wetter und Tag für Tag ein in das feinstoffliche Feld dieses Berges. „Las“ die gemeinte, die noch nicht sichtbare aber gegenwärtige Struktur und Qualität.

Während dieses ganzen Lernweges veränderte sich auch meine „Sprache“ – meine Art zuzuhören und zu vermitteln. Nur ein ganz kleiner Teil des Austausches – mit Menschen, Pflanzen und der feinstofflichen Welt – , in dem ich mich befinde, erfolgt noch über Worte. Die meisten Informationen, die mich lenken, erhalte ich auf subtilerer Ebene. Ich „sehe“, welche seelischen Vorgänge in meinem Gegenüber zu Krankheit führen. Ich „spüre“, dass viele Wochen lang kein Regen kommen wird. Ich „vernehme“, dass Corona nur Symptom eines tiefgreifenden Macht- und Gesinnungswandels derer ist, die unsere sozialen Systeme steuern.
Diese Informationskanäle, diese subtile „Sprache“ hätte mir kein Mensch vermitteln können. Sie ist gewachsen im Alleinsein, im Stillsein und im Lauschen auf die Natur.
Und natürlich ist auch für diesen Vorgang „ein Kraut gewachsen“, das ich dir auf dem Weg in eine erweiterte Wahrnehmung sehr ans Herz legen möchte: Das Ysop Reindestillat (für sehr emotionale und ängstliche Menschen empfehle ich alternativ die Schafgarbe, die mit größerer Sanftheit in die erweiterte Wahrnehmung und in das Geführtwerden geleitet) erzeugt diesen Effekt, der sich anfühlt wie eine Glaslinse über deinem 6. Und 7. Chakra. Hier fließen die Feldinformationen in großer Klarheit:

So holte ich mir unmittelbaren Rat beim Ysop, als all die Behördenkontrollen letztes Jahr derart überhand nahmen, daß ich das Gefühl bekam, auf dem falschen Pfad zu sein. Ich ging zum Ysop, setzte mich mitten hinein mit meinem Ärger, meiner Überforderung und Ratlosigkeit zu all diesen Ein- und Übergriffen. Das energetische Feld des Ysop führte mich hinauf, in eine Perspektive, in der ich mich und mein Handeln aber auch die Beamten und die Empfänger/innen meiner Destillate betrachten konnte. Und noch vielmehr „sah“ ich Europa, seine Geschichte, seine Werte, seine derzeitige sozio-ökonomische Struktur. Aus dieser Perspektive lehrte mich der Ysop zu begreifen, wie das Subtile in das Grobstoffliche gewoben werden muss. Er vermittelte mir, wie wichtig und wie spezifisch die Schnittstellen zwischen der feinstofflichen und der materiellen Welt sind und daß diese Schnittstellen zum Vorgang gehören, wie die Inhalte selbst. Mit dieser Information konnte ich neuen Mut fassen und all die Herausforderungen angehen, die mir die äußere Welt aufgab, um meine Mission „auf die Erde“ zu bringen.
Und wenn ich mal kein Ysopfeld zur Hand habe – was nur noch selten geschieht – dann habe ich das Reindestillat bei mir. Mit seiner nahezu magischen Reinheit vermag ein Sprüher des Destillats mir unverzerrt und unmittelbar genau diese Frequenz der Heilpflanze zu übermitteln. Und das genau herzustellen, die „Sonnenpflanzen auf den alten Wegen zu den Menschen bringen“, ist, was ich tun sollte – und was mich in der tiefe meines Herzens erfüllt.  (Beispiel?)

Und so wurde es mein Anliegen, die multidimensionale Information unserer grünen Paten für möglichst viele Menschen verfügbar zu machen. Es scheint zu gelingen …

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Laß deine Haut strahlen

Naturkosmetik

Was ist das Besondere an der Naturreinen Gesichtspflege ?

  • Es sind vollkommen zusatzfreie Reindestillate von Pflanzen, die noch nie eine Maschine gesehen haben. Die Heilkräuter wachsen in biozertifizierter Permakultur in Oberfranken und werden dort von Hand geerntet und direkt destilliert.
  • Sie stellen eine Vollversorgung der Haut ohne Austrocknung durch Alkohol, Irritationen durch Emulgatoren oder Konservierungsstoffe; insbesondere dann, wenn sie in Verbindung mit der pure oil-Reinigung angewendet werden
  • Sie hinterlassen keinen Fettfilm und machen „Schmieren“ überflüssig

Was ist die pure oil-Reinigung ?

Vor der Anwendung der Gesichtspflege von WNS wird ein naturreines Pflanzenöl* auf die Haut aufgetragen und mit einem heißen, feuchten Tuch wieder abgenommen. Das sichert die optimale Aufnahme der Wirkstoffe. Im Anschluß wird nur noch das Pflanzendestillat aufgetragen oder aufgesprüht.

*Sesam-, Mandel-, Oliven-, Rhizinus- oder Olivenöl – je nach Hauttyp

Es sind doch nur „Hydrolate“

Nein; Hydrolate sind ein Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation bei der Gewinnung der kostbaren ätherischen Öle; dabei werden die Pflanzen unter hohem Druck mit Wasserdampf „beschossen“, das ätherische Öl setzt sich ab und wird abgenommen – die wasserlösliche Phase (=Hydrolat) wird oft erneut und viele Male in den Wasserdampf gegeben, um eine maximale Ausbeute von ätherischem Öl zu erreichen. Die so verbleibenden Hydrolate werden als solche verkauft – sie sind nur wenige Wochen haltbar, enthalten kein äÖ mehr und auch kaum mehr intakte wasserlösliche Wirkstoffe und stehen weder in Herstellung noch Wirkstoffgehalt in einem Vergleich zu unseren Reindestillaten

Die Naturreine Gesichtspflege ist das Ergebnis einer 5 Stunden andauernden Wasserdampfdestillation von 10-15kg Frischpflanzen auf 5 Liter Reindestillat. Es wird unter natürlichem Luftdruck, offenem Feuer und präziser Temperaturführung destilliert; mehrstufige Analysen während des Destillationsvorgangs stellen sicher, daß das Destillat voll gesättigt mit ätherischen Ölen ist – und zugleich ein kosmetischer Grenzwert nicht überschritten wird (äÖ können Hautreizungen verursachen)
Die hohe Qualität der Pflanzen, die binnen weniger als 30 Minuten nach der Handernte ohne Transporte destilliert werden, ist vermutlich für die hohe Wirkkraft und die lange Haltbarkeit (> 24 Monate) der Naturreinen Gesichtspflege ursächlich

Wer profitiert besonders ?

  • Menschen mit überempfindlicher Haut
  • Menschen mit hohem Qualitätsanspruch
  • Menschen, die auf nachhaltige Produkte wertlegen
  • Hautärzte, Heilpraktiker, (Natur)Kosmetiker, ganzheitliche Therapeuten

Wieviele Sorten gibt es ?
Es gibt elf Sorten. Grundsätzlich arbeiten wir ganzheitlich – also nicht nur mit Blick auf das Hautbild, sondern auf die Gesamtverfassung des Menschen. Hierzu nutzen wir die Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), die sich nicht so einfach in eine “Tabelle” fassen lassen. Wenn Dich das näher interessiert, besuche gerne einen unserer TCM-Kurse.
Für jetzt habe ich dennoch versucht, eine einfache Tabelle zur Wirkung der einzelnen Heilkräuter in der Gesichtspflege zu verfassen:

Lavendel regenerierend und beruhigend. Erneuerung

Roter Sonnenhut – kräftigend und stabilisierend.
Schutz

Ysop
porenverfeinernd und vitalisierend.
Belebung  
Fenchel befeuchtend. Geschmeidigkeit
und Straffung

Ringelblume nährend und stärkend.
Strahlkraft

Schafgarbe beruhigend und glättend.
Beruhigung  
Melisse
verfeinernd und entspannend. Nährung

Salbei
klärend und porenverfeinernd. Reinheit

Kamille
beruhigend und reinigend. Klärung  
Krause Minze erfrischend, straffend adstringierend. Ebenmäßigkeit

Baldrian
glättend und lindernd. Kräftigung

Biozertifiziert ?

Ja; ALLE Rohstoffe aus biozertifiziertem Eigenanbau in maschinenfreier Permakultur. Demeter scheidet für uns aus, da es nicht vegan ist.

Zertifizierte Naturkosmetik ?

Keines der Naturkosmetik-Zertifikate kommt auch nur annähernd an die Qualitätsansprüche von Wild Natural Spirit heran; umgekehrt erfüllen wir die Voraussetzungen sämtlicher Zertifikate mit Leichtigkeit

  • Im Rahmen der EU Kosmetik-Verordnung Nr. 1223/2009 zugelassen und regelmäßig kontrolliert
  • Freiwillige Einhaltung der GMP (Good Manufacturers Practice) für die Herstellung biozertifizierter Naturkosmetik
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Pflanzen und Tiere

Meine Hündin Selma ist schwanger – und ich habe null Erfahrung mit dem schönen Ereignis, das bevor steht. Zum Glück habe ich mehrere befreundete Tierärzte in meinem Umfeld – und einen guten Draht zur Pflanzenwelt.

Was uns letzte Woche jedoch zustieß, hat mich kalt erwischt: Selma begann abends plötzlich zu zucken, und das wuchs sich aus bis zu einer Art Epilepsie. Sie hatte sich draußen bei ihrem Abendspaziergang offensichtlich vergiftet. Wäre ich nicht in die Klinik gefahren, würde sie wohl nicht mehr leben – und die Babies auch nicht. Da wir nicht herausfinden konnten, womit sie sich vergiftet hat und ich sie nicht fortan einsperren möchte, habe ich ihr ein Schutzamulett gemacht: Ein Sackerl mit Kräutern, die insbesondere das Weibliche schützen und das Herz-Kreislaufsystem auf die Geburt vorbereiten. Unterstützt wird das durch die tägliche Gabe des Schafgarben-Reindestillats.
Das Amulett hat eine so schöne Ausstrahlung und erscheint mir tatsächlich wie ein Begleitengel neben Selma, daß ich begonnen habe, noch mehr Amulette zu fertigen – für Tiere und Menschen – und diese gebe ich mit Freude in die Welt.

So tauchen sie auch in dem schönen Weihnachtsset auf, das heute online geht.
Hier haben wir mehrere zauberhafte Geschenk-Ideen mit den Spirits für Dich und deine Freunde zusammengestellt, die allesamt bereits mit einem schönen Geschenkkorb, in einer Box oder einem Samtsäckchen zu Dir kommen.
Schau mal rein. Solange der Vorrat reicht….

Außerdem wurde ich eine TalkShow eingeladen 😀 – die WurzlHeimat, die federführend von Johann Nepomuk Maier arrangiert und produziert wird. Nepomuk interessiert sich für die feinstofflichen Phänomene in unserer Welt und lädt zu seinen Talkrunden Menschen ein, die ihr Bild von der Wirklichkeit über die Schulmeinungen und Mainstream-Ansichten hinaus erweitert haben und zum Teil Jahrzehntelang dazu forschen. Es ist mir Ehre und Freude, am 7. November auch bei der Sendung dabei zu sein. Im Vorfeld haben wir zwei Interviews aufgenommen – zu meinem Werdegang (Teil 1) und zu meiner Arbeit mit den Pflanzen (Teil 2). Die Youtube-Links sind jeweils hinterlegt.

So… jetzt wünsche ich uns allen eine segensreiche, gemütliche und lichtvolle Herbstzeit, ein sanftes Hineingleiten in die Samthände des Winters.

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Kraft schöpfen – Im Feld der Heilpflanzen

Morphogenetisches Feld

Was sind morphogenetische Felder ? Wo entspringen sie und was bewirken sie ?
Es gibt Orte, an denen Stille und Fülle zugleich besonders intensiv wirken.
Meistens finden wir solche Orte in der Natur – zufällig – denn unsere Seele hat Fährte aufgenommen nach einem Feld, das ihr gemäß ist, sie nährt und erblühen läßt.
Wir können diesen Moment genießen und in unsere Er-Innerung aufnehmen. Bereits dann steht uns der Klang dieses (feinstofflichen) Feldes für eine Zeit zur Verfügung.
Wir können auch an diesen Ort zurück kehren. So wie ich während meiner Reisezeiten am südlichen Stadtrand von Berlin einen Platz hatte, den ich wieder und wieder aufgesucht habe. Für den Rest meines Lebens werde ich schöpfen können aus diesem Feld zwischen alten Kiefern und Robinienwäldern, an dem der Pirol sang und Johanniskraut wuchs. Mit jedem mal, das ich dort war und das Medizinrad gepflegt habe, habe ich mich mit der Schwingung an diesem Ort verwoben, mich an ihrer Kraft und ganz eigenen Frequenz gelabt.

In der Weiterführung der morphogenetischen Felder, wie Rupert Sheldrake sie bereits in der 60er Jahren beschrieb, tauchen wir hier ein in das intakte Netzwerk zwischen Pflanzen, Mineralien und Tieren an diesem Ort. Weniger gestört und verändert als Orte, die von Elektrizität, menschlichen Gedankenströmen und maschinellen Vorgängen durchsetzt sind, öffnet sich hier eine Tür in den natürlichen Lebensstrom, der durch die Resonanz zwischen bewußten Individuen erzeugt wird.
Und diese „ungestörte Verbindung“, dieses Eintauchen in das natürliche „Feld“ kann vieles in uns gerade rücken, das nicht in Harmonie ist.

Wir können bestimmte Pflanzen als Mittler in ein solches Feld einsetzen

Die direkteste Art, in ein heilvolles und adäquates Feld einzutauchen, ist die unmittelbare Kontaktaufnahme mit einer Pflanze, die Dir im Wesen entspricht.
Bei den Pflanzen reicht es, wenn Du einfach innehältst vor einer Eiche, die deine Aufmerksamkeit bindet oder vor einer erblühenden Rose, deren Duft Du wahrnimmst.
Wenn Du ein ganz bestimmtes Anliegen hast – oder einfach nur ein großes Bedürfnis nach (Rück)Halt und Harmonie – kannst Du eine Frage in das Feld senden. Etwa „Wer kann mir jetzt helfen, wieder ruhiger zu werden/ mich nicht so verloren zu fühlen / eine Antwort auf meine Frage zu finden?”
Wenn Du das mit aller Aufmerksamkeit tust und dann ein paar Sekunden oder Minuten lauscht, wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit einen Handlungs- und Richtungsimpuls bekommen. Folge ihm. Am besten zu Fuß. Folge der empfangenen Richtung, solange das Signal deutlich ist. Wenn es schwächer wird oder aufhört, warte einen Moment, lausche – dann folge wieder. Nach nicht allzu langer Zeit wirst Du an einer Pflanze ankommen – ein Baum oder ein Kraut. Frage nach – „(b)ist (du) frei?“, „hast Du mich gerufen?“ – auch hier wirst Du binnen eines Augenblicks Antwort bekommen. (Dränge Dich nicht auf !).
Wenn klar ist, daß Du den Sender des Signals gefunden hast, laß Dich nieder. Formuliere dein Anliegen gegebenenfalls neu. Und lausche. Lausche, bis Du spürst, wie Dich eine Atmosphäre des Friedens und der Klarheit erfaßt. Anders, als bei einer logischen Abwägung, in der Du Argumente und Erfahrungen analysierst, um ein Problem zu lösen, erreichen Dich die Informationen der Pflanzen zuerst über das Herz. Und von dort breiten sie sich aus im ganzen Körper und zuletzt in deine Gedanken und deine Wahrnehmung.

Der Dienst ist getan, Du bist mit dem Feld verbunden und beziehst die für Dich erforderliche Energie hieraus. Es mag sein, daß Du einen körperlichen Teil der Deva/Pflanze, die Dich aufgenommen hat, weitere Zeit bei Dir behalten möchtest.
Sieh, ob das in möglichst unveränderter, lebendiger und gereinigter Form gerade machbar ist.
Am besten wäre es, Du würdest eine frische Pflanze vor Ort destillieren. Denn die Destillation setzt die unversehrte „Seele“ der Pflanze frei und macht sie durch die wässrige Lösung transportabel.

Das ist übrigens der wesentliche Gedanke bei meiner Arbeit für Wild Natural Spirit: Ich gewinne aus dem außerordentlichen Kraftplatz Aditi die Seele ganz bestimmter Pflanzen und schicke sie – mit ihrer hoch schwingenden Feldinformation – hinaus in die Welt.

Liebe ist der Schlüssel

Bei all diesen Vorgängen führst Du Dich selbst in ein Feld von Schwingungen, die harmonisch und gehaltvoll sind. Je unberührter der Ort oder die Pflanze ist, an die Du Dich wendest, desto zugänglicher ist das Feld für Dich.

Mit meiner Arbeit hier auf Aditi erzeuge ich bewusst und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln ein solches Feld. Freilich war der Berg in den 50 Jahre seines Dornröschenschlafs auch schon ein Ort von besonderer Kraft – die reiche Fauna und Flora allein belegt dies.
Doch durch meine unermüdliche Arbeit – und die Hilfe von vielen liebevollen Menschen für eine gewisse Zeit – verstärken wir das Feld über, in und um Aditi.
Die besonderen Knotenpunkte von Energielinien werden nicht nur für das Auge sichtbar, sie werden in ihrer Wirkung immer weiter gefördert und in Resonanz gebracht.
Die Anpflanzungen, die in Permakultur und ausschließlich auf der Basis von Materialien entstanden, die auf Aditi selbst wachsen, betonen bestimmte Eigenarten und Inhalte des Berges. Ringelblume, Salbei, Roter Sonnenhut und die ergänzten Obstgehölze, etwa, vertiefen die manifestierende Energie, geben dem Ort konkret und feinstofflich eine deutliche Struktur. Melisse, Schafgarbe und Lavendel erhöhen die Durchlässigkeit und Flußgeschwindigkeit am Platz. Die Minzen und der Ysop erweitern den Raum.

Geistbaum

Bei all dem ist die liebevolle Hinwendung der Schlüssel und der Dünger für das Feld: Ein Platz, der immer wieder aufgesucht und liebevoll gepflegt wird, baut eine spürbare Kraft und Schönheit auf. Und diese Energie fließt allem zu, was sich in diesem Feld befindet.
So genannte „Medizinräder“ – geometrisch gestaltete Plätze, die Knotenpunkte des Feldes markieren und konkrete Aufenthaltsorte darstellen, an denen Gebet und Kontaktaufnahme stattfinden – sind bei dieser Art von Hinwendung ein wichtiges Element.
Auch (Heil)Kräuter nehmen hier eine besondere Stellung ein.
Als „Pflanzen“ sind sie per se hochschwingende Wesen, die Licht zu Materie wandeln – also selbst nur aus ursprünglicher Energie aufgebaut sind (noch nicht zuvor verdaute Materie). Pflanzen sind unterirdisch wie atmosphärisch stark untereinander vernetzt und vermögen in Interaktion mit den Vorgängen in der Erde ebenso wie in der Atmosphäre zu treten. Die Heilkräuter verfügen zudem über eine Fülle ätherischer Stoffe – Brücken zwischen feinstofflicher und körperlicher Ebene also – in denen sie spezifische Informationen verdichten und permeabel machen. Diese Funktion kommt uns zugute, wenn unser System nach „Informationen“ sucht, die wir benötigen, um uns auszubalancieren.

Ich möchte Dich herzlich einladen, mit diesem „Feld an Kraftorten“ zu experimentieren. Den unmittelbaren Kontakt zu Pflanzen aufzunehmen, herauszufinden, wie unterschiedlich ihr Spektrum und ihre Wirkung auf Dich sind – und welchen Beitrag sie leisten zu dem jeweiligen „Feld“, in dem Du sie antriffst. Im Rahmen der eben vollendeten TCM-Reihe konnten wir noch einmal in großer Runde testen und überprüfen, wie spezifisch und deutlich die Reindestillate der Pflanzen auf uns wirken.
Tatsächlich gilt:
Für jedes Wehe ist ein Kraut gewachsen.

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Hautstreichelei

Streicheleinheiten

Mmmhhh, was wäre unser Leben ohne unsere Haut ?
Dieser magische Vorhang zwischen Innen und Außen. Dieser Kontaktpunkt“ der uns ertasten läßt, was uns umgibt, der aus der Berührung eines Windhauchs, aus dem Begegnen mit der Haut eines anderen ein ganzes Universum an Bildern und Empfindungen hervorbringt ?

So kostbar, wie dieser fünfte Sinn ist, so kostbar sollte ausnahmslos alles sein, womit wir unsere Haut in Kontakt bringen.

Es sind nicht Schichten synthetischen MakeUps oder wasserdichte Filme komplexer „Cremes“, die unsere Haut gesund und schön erhalten – ganz sicher nicht. Die liebende Berührung ist, was Haut braucht, um ihr ganzes Spektrum an Empfindsamkeit und Empfänglichkeit zu strahlen.

Irritierte Haut, allergische Haut, unreine Haut ist eine Antwort auf einen Mangel an Achtsamkeit im Umgang mit uns selbst. Verunreinigungen von außen (industrielle Kosmetik, Umweltgifte) und von innen (schlechte Ernährung, Schlafmangel, belastende Gefühle und Gedanken) macht sie sichtbar und spürbar.

Pflege ist nicht Tortur – Pflege ist Pflege

Um diese Störungen aufzufangen, müssen wir nicht ätzen, schrubben, aufplustern, abschirmen – sondern vielmehr in natürlicher Weise „gesund streicheln“.
Heilkräuter können das. Auf eine ganz feine, ganzheitliche Weise.
Und je weniger diese Heilkräuter manipuliert sind – durch Maschinen, Zusätze, Transporte, je näher der Ort, an dem sie gewachsen sind, je unmittelbarer ihre Wirkkraft auf unsere Haut gelangt – desto heilsamer können sie unsere Haut streicheln.

Von selbst versteht sich für mich auch, daß ich all die industriell erzeugten „Wunderwerke“ – Emulgatoren, Stabilisatoren, Parabene, Tenside, Alkohole und Duftstoffe von meiner Haut ebenso fern halte, wie von meinem Magen. Sie sind nicht nur überflüssig, sondern belasten als unnatürliche Spaltungs- oder Synthesestoffe mein ohnehin schon stark gefordertes, kostbares System.
Und auch die Energie von Tieren, die als „Nutztiere“ gehalten und behandelt werden, möchte ich nicht in meinem System.

Ich schmiere nur noch ganz selten – und dann mit reinen Pflanzenölen.
Meine tägliche Pflege besteht jedoch aus zwei, drei taufrischen Sprühnebeln Ringelblumen-Reindestillat. Wasser, Feuer Heilkraut – und sonst gar nichts.
Und das tut meiner Haut sichtbar gut.

Wenn ich mich am Tag geschminkt habe oder die Haut anderweitig „belegt“ ist, reinige ich sie vorab mit etwas Bio-Rhizinusöl und einem dampfend heißen Lappen („pure oil method“). Das nimmt alle Fremdstoffe von meinem zarten Lieblingsorgan, öffnet die Poren und macht sie um so empfänglicher für das kostbare Destillat.

Die Haut als Spiegel der Gesamtverfassung

Da unsere Haut ja nicht isoliert ist vom Körper und von unserer Gesamtverfassung, achte ich bei der Wahl der Heilpflanzen-Sorte sehr genau auf die aktuelle Verfassung – darauf, ob mir insgesamt eher warm oder kalt ist, ob sich mein Körper eher weich oder fest anfühlt, ob es Energiemangel oder –stau gibt – eben auf die klassischen Merkmale der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).
Derzeit ist mein Favorit die Ringelblumen-Gesichtspflege, weil mein ganzer Organismus nach einem intensiven Sommer auf dem Feld nach Befeuchtung, Kräftigung und Regeneration ruft. Die Ringelblume hat diese Eigenschaften – und eben nicht nur für den Körper, sondern auch für eine empfindliche und gereizte Haut, die sich nach Aufbau und Strahlkraft sehnt.

Mein Freund hat derzeit etwas Hautprobleme – Pickel und ein großporiges Hautbild machen seine Ernährungs- und Schlafsünden sichtbar. Auch er ist nach einer intensiven Arbeitsphase, viel Reiserei und zu fettreichem Essen, etwas abgespannt und streichelbedürftig .  Also habe ich ihm ein Fläschchen Salbei-Gesichtspflege hingestellt – und seine Haut freut sich mächtig, sieht schon nach kurzer Zeit viel besser durchblutet und feiner strukturiert aus – und duftet so schön würzig J

In einem früheren Artikel habe ich eine kleine Zusammenstellung für die Wahl der richtigen Pflanze bei der Gesichtspflege verfaßt, die Du hie nachlesen kannst: https://wild-natural-spirit.org/pflanzenkraft-fuer-jeden-hauttyp/

Und wenn Du noch einmal wissen möchtest, was der Unterschied zwischen den Reindestillaten (Lebensmittel) und den kosmetischen Pflanzendestillaten ist, dann findest Du das hier: https://wild-natural-spirit.org/naturkosmetik-und-reindestillat-der-unterschied/

Und nun wünsche ich Dir Streicheleinheiten im Überfluß – zartes Spüren, sanftes Tasten, feines Empfinden auf deiner lebendigen, streichelwarmen Haut.