Vom Zaubergarten zum Gesichtswasser

So: Jetzt ist es bald so weit: Nach Stapeln von Formularen, mehreren Gutachtern und Kontrolleuren vor Ort, Auflagen, Baumaßnahmen, Analysen, Notifikationen und Deklarationen sind meine #Ätherischen Hydrolate  dann auch ganz amtlich als „Kosmetik“ ebenso wie als „Nahrungsergänzungsmittel“ zugelassen.
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Naturkosmektik von Wild Natural Spirit Bild von Alfons Mucha
Viele von Euch haben die Pflanzenwasser, die in reiner Handarbeit und biozetifizierter Permakultur auf Aditi gewachsen, geerntet und destilliert werden, bereits kennen- und lieben gelernt. Und natürlich (!) sind es wahre Heilschätze. Davon könnt Ihr Euch in den täglich hinzukommenden Produktbewertungen überzeugen. Doch von Liebe und Sorgfalt zu einem „deutschen Kosmetikprodukt“ ist ein ganzer Weg zu gehen. Es ist mein Hauptanliegen, die Kraft der Heilpflanzen und des Sonnenlichts zurück zu den Menschen zu bringen. Daneben möchte ich all jenen Mut machen, die ihr Seelenanliegen für diese Welt wahrnehmen – aber nicht wissen, wie sie vom „Traum“ in eine greifbare, tragende Realität kommen. Und das scheint gar nicht so leicht zu sein…
Es gibt ja viele Geschichten über erfolgreiche Unternehmensgründungen, die auf der Basis spiritueller Eingaben entstanden – etwa Vicky Walls „Aura Soma“ oder Eileen Caddys´“Findhorn“. Doch selten wurde dokumentiert, wie dieser Weg aus der „inneren Verbindung“ nach außen drang, wie sich eine spirituelle Intention zu einem tragfähigen Lebensweg entwickelte. In Zeiten, in denen „Berufung“ und „Sinnhaftigkeit“ in aller Munde sind, halte ich es für wichtig, Vorbilder zu schaffen für Menschen, die andere Wege gehen, als sie in unserer genormten Leistungsgesellschaft vorgesehen sind. Und so werde ich – zusätzlich zu den fortlaufenden Forschungen zur Wirkkraft der #Ätherischen Hydrolate – den Weg der „Wild Natural Spirits“ aufschreiben. Die „Spirits“ wandten sich in einem Traum ja bereits im Jahr 2009 an mich. (Das Radio-Interview hierzu kannst Du hier hören: http://www.multicult.fm/programm/sendungen/morgenmagazin/).
Es ging hierbei im Wesentlichen um die Verehrung der  Sonne und um Pflanzen als Mittler zwischen Mensch und Sonnenkräften. Dieser Traum hatte zur Folge, daß ich meine Jugend-Leidenschaft – die Heilpflanzen – neu aufnahm, meinem schamanischen Lehrer Carlos auf Teneriffa begegnete und begann, Räucherbündel auf eine sehr archaische Art zu produzieren. Da meine Assistentin, die die Projektleitung hatte, schwanger wurde und ich mit meinem Beratungsberuf voll beschäftigt war, dümpelte Wild Natural Spirit einige Jahre vor sich hin. Und dann kam „Aditi“ – 35.000 Quadratmeter verwildertes Land in der Heimat meiner Mutter. „Aditi“ – der Name, den mir das Land für sich nannte – war mir als Wort bis dahin nicht bekannt. Es stellte sich heraus, daß es sich bei „Aditi“ um die vedische Urmutter handelte, die die 12 Sonnen-Söhne gebar. Alles-Geben ist die Voraussetzung für Fügung Seit ich „das Unvorstellbare“ – als Freigeist mich an Land und Haus zu binden – wahr gemacht habe, bin ich Teil von etwas, das ich nicht geplant habe, das ich nur im Ansatz begreife – und das blüht und wächst und mich vorwärts zieht. Nachdem ich unter Einsatz all meiner Ersparnisse und materiellen Sicherheiten „Aditi“ erworben hatte – und schon hier zahlreiche „Wunder“ erlebte – brach ich mir im Winter 2017 den Mittelfuß. Das zwang mich stillzuhalten und die Bilder, die mir gezeigt wurden, zur Kenntnis zu nehmen. Im März 2018 brach ich eine 2500 Quadratmeter große Wiese auf und begann von Hand ganz bestimmte, einheimische Heilpflanzen anzusetzen. Nie zuvor hatte ich so große Flächen bepflanzt, nie zuvor hatte ich aus Samen tausende von Pflanzen gezogen und gesetzt. Alles ging rasend schnell: Ich brachte den alten Brunnen wieder in Gang, verlegte viele hundert Meter Wasserleitungen, baute eine Solartrocknung und kaufte eine 100-Liter-Kupferdestille. Es brauchte Tage, diese Destille in dem heiligen Raum des Aditi-Berges zu „akzeptieren“. Sie erschien erst wie ein Fremdkörper… Vor allem aber verbrachte ich viele hundert Stunden auf dem Feld, säte, pikierte, jätete, grub, goß … Es war das Jahr der großen Dürre – um uns her welkte der Mais, das Getreide kümmerte vor sich hin und selbst große Bäume ächzten unter der Härte der andauernden Hitze und Trockenheit. Jeden Abend verbrachte ich zwei, drei Stunden damit, den Garten zu wässern und war zutiefst dankbar für den Brunnen. Es stellte sich bald heraus, daß die Anordnung der Pflanzen – nach TCM-Kriterien und nach physiologischen Eigenschaften zu deutlich kräftigeren und wirkstoffreicheren Pflanzen führten. Das lässt sich schön an Vergleichs-Pflanzungen beobachten. Die Haltung des Wirkens bestimmt seine Wirksamkeit Das wichtigste erscheint mir jedoch die Haltung, in der auf Aditi die Arbeit getan wird: Bei allem lege ich größten Wert darauf, die Regeln der Permakultur zu achten, keinerlei Gewalt an Boden oder Pflanzen zu üben – also KEINE Maschinen, KEINE fossilen Brennstoffe, KEIN Dünger oder Pflanzenschutz. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Pflanzenkombinationen führen statt zur Bodenausbeutung zu dessen Anreicherung, die ätherischen Eigenschaften der angebauten Pflanzen bilden einen natürlichen Schirm gegenüber Schadinsekten und Pilzen. Ich begann bereits im ersten Jahr, dieses Wissen weiterzugeben und zu dokumentieren und lade zu Praxiswochen ein.
Die Biozertifizierung von Aditi verlief reibungslos – die umgebenden Umweltbehörden und Naturschutzeinrichtungen waren begeistert und dankbar für meine Initiative. Alles blühte und duftete: Die Calendula in ihrem fantastischen Orange, die Schafgarbe in zarter Eintracht mit dem Lavendel, der Duft von Salbei, Minze und Melisse überall. Und dann kam die Ernte. Wir begannen zu destillieren und waren fasziniert von diesem alchemistischen Vorgang. Die Düfte und Kräfte, die aus den Pflanzen freigesetzt wurden, betörten uns und gaben uns Kraft. Die erste Produktionsphase hat Pflanzen und Produkte hervorgebracht, die von ermutigend hoher Qualität sind und phantastische Rückmeldungen bringen. Ich selbst wußte bis letztes Jahr gar nichts von Hydrolaten und ihrer Kraft.

Die Ganzheit der Pflanze ist wichtig Ich begann nicht nur, mit meinen eigenen Produkten zu experimentieren, sondern auch, mich auf dem Markt umzusehen. Leider sind Hydrolate kaum bekannt – und das ist auch kein Wunder, denn die meisten Produzenten entziehen den Hydrolaten das ätherische Öl, das zu hohen Preisen gehandelt wird und vor allem als Duftstoff konventioneller Kosmetik beigesetzt oder in der Aromatherapie verwendet wird. Doch hier kommen wieder die feinstofflichen Aspekte ins Spiel, die in der profitgierigen und auf Masse ausgerichteten Welt übersehen werden: Eine Pflanze ist eine Ganzheit. Zerlegen wir sie in Einzelstoffe, wie es die modernen Naturwissenschaften tun, ist sie eben ein Bruchstück und kein Wesen mehr.
Handelt es sich um Pflanzen, die in Monokultur angebaut und durch unzählige Maschinen und Wechselstromfelder geschleift werden, haben wir es ebenfalls mit versehrten Wesen zu tun.
Auch der aus Kostengründen vorherrschende Import der Rohstoffe – etwa des Lavendels aus Frankreich, der Rosen aus Rumänien, der Schafgrabe aus Ägypten beinhaltet, daß die Pflanzen oder ihre „Bruchstücke“ über weite Strecken transportiert wurden und einer ganzen Reihe chaotisch-destruktiver Einflüsse ausgesetzt waren. Ich schütze meine Mittel vor solchen Einflüssen – die sich übrigens auch physikalisch und biochemisch niederschlagen – denn Heilung kann aus meiner Sicht nur durch Heiles erfolgen. Die (vollständigen) Hydrolate – aus gesunden, mit Achtsamkeit behandelten Pflanzen und mit ihrem ganzen ätherischen Öl – sind auf dem Markt also nicht zu finden. Bezahlt der Markt das ? Zwei Erfahrungen machte ich hierzu in den ersten Monaten: Vergiß den konventionellen Markt – auch den im „Bio-Kleid“! Die etablierten Großunternehmen, von denen ich dachte, sie seien Vorbilder – Weleda, Salus, Hauschka – scheren sich weder um Herkunft noch um Behandlung der Pflanzen. Sie zahlen den niedrigsten (Markt)preis für Pflanzen, die nach den niedrigsten Kriterien (Biozertifikat) in Massen und meist im Ausland produziert wurden. Die Analysen, die hier auf Kosten der landwirtschaftlichen Betriebe erstellt werden, enthalten lediglich einen Ausschluß weniger schädlicher Stoffe – untersuchen jedoch nicht den Wirkstoffgehalt oder die heilrelevanten Aspekte der Pflanzen. Das hat mich überrascht und enttäuscht. „Weleda“ – als die heilige Kuh der  antroposophischen Bewegung (aus der auch Demeter hervor ging) – ist für mich unglaubwürdig geworden. Der unmittelbare Markt aber – Du ! J – reagiert sehr positiv auf die #Ätherischen Hydrolate und Rohdrogen. Es wird genau gelesen, probiert, hingespürt – und fast täglich bekomme ich weitere Bestätigung dafür, daß die auf diese Weise gewonnenen Pflanzenmittel viel mehr können, als Duft und Geschmack: Es sind Heilmittel von außerordentlicher Kraft. … aber das darf ich nicht sagen, wenn ich die Apothekerschaft und Pharmaindustrie und die willigen Behörden nicht auf mich hetzen will.
Wenn Europa – dann MIT den Behörden Um die begriffliche Unsicherheit „Hydrolat“ zu überwinden und zu verdeutlichen, daß in den kleinen braunen Fläschchen von Wild Natural Spirit weit mehr enthalten ist, als das Abfallprodukt der ätherischen Öl-Gewinnung, absolviere ich aktuell den „Tanz“, der für die Zulassung eines „kosmetischen Mittels“ in der EU nötig ist.
Die Produkte sind bereits in der INCI-Datenbank notifiziert, die erforderlichen Analysen und Zertifikate auf den Weg gebracht. Das Zollamt will (5,60€ je Packung (!!!)) Tabaksteuer für den Knaster, die Lebensmittelhygiene hatte besondere Wünsche für mein Lager und meine Produktionsstätte. Ich habe gearbeitet, gezahlt und ausgefüllt. Alles gut ! Und so darf ich wenigstens ganz öffentlich und deutlich sagen, daß das Schafgarben-Hydrolat von Wild Natural Spirit ein großartiges Mittel bei jeder Art trockener Hautreizung ist. Und das Kamillen-Hydrolat mit seinem reichen Gehalt an Chamazulen nicht nur erfrischt und strafft sondern auch Unreinheiten beseitigt. „Gesichtswasser“ versteht erst einmal jedeR. Und was sonst noch so in den #Ätherischen Hydrolaten enthalten ist, das findet der achtsame Anwendender dann ganz von selbst … Du kannst ja mal nachsehen, was es für Rückmeldungen zum Salbei-Hydrolat oder zum Ysop-Hydrolat gibt. Und im März beginnt die Feldarbeit wieder Der ganze Stapel, die Zertifikate und die organisatorischen Aufgaben müssen durch sein, bis im März die Arbeit (endlich) wieder draußen beginnt. Es wird ein paar neue Pflanzensorten geben – Fenchel, Baldrian, Wermut und Liebstöckel – und die 800 Rosen wollen veredelt werden. Die neuen Beete bekommen mustergültige Swales – Vergißmeinicht und Storchenschnabel, die nun nicht mehr an ihrem angestammten Platz zwischen der Melisse sein sollen – werden dorthin umgesetzt und sich sehr wohl fühlen. Jäten ist Pflanzen und Pflanzen ist Integrieren… und das ist spürbar auf dem ganzen Berg ! Ich freue mich innigst auf diese wilde, harte Zeit da draußen, unter dem Weißdorn, zwischen Minze und Kamille … Ganz zu Beginn lade ich ein zur „Praxiswoche Permakultur“ vielleicht auch etwas für Dich ? Fühle Dich willkommen auf Aditi !

Ätherische Hydrolate

Nun ist es amtlich: Die Wild Natural Spirit-Hydrolate sind um ein Vielfaches reiner und kraftvoller als die handelsüblichen Hydrolate:

Wirkstoffgehalt: Dadurch, daß wir das gesamte ätherische Öl in den Hydrolaten belassen, enthalten sie ein Vielfaches an Wirk- und Aromastoffen. Das erklärt auch die enormen Heilwirkungen, von denen unsere Kunden berichten **

20181111_174215_resizedReinheit und Verträglichkeit: Die #Ätherischen Hydrolate von Wild Natural Spirit sind akkreditierte Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel. Und sie enthalten nichts als Wasser und biozertifizierte Kräuter , die traditionell angebaut und destilliert wurden.

Haltbarkeit: Die Laboruntersuchungen haben bestätigt: Wegen des hohen Gehalts an ätherischen Ölen brauchen wir keine Konservierungsstoffe (Alkohol, Silberionen) um unsere #Ätherischen Hydrolate haltbar zu machen. Die natürlichen Schutzstoffe der ganzen Pflanze sorgen für absolute Reinheit und einer Haltbarkeit von > 18 Monaten.

Ich bin sehr dankbar dafür, daß sich meine intuitive Herangehensweise und die deutlichen, subtilen Kräfte der Hydrolate nun auch naturwissenschaftlich nachweisen ließen. Die Tatsache, daß ich getreu meiner Lehre von den Medizinpflanzen und ihren Heilkräften als Entitäten (“Ganzheiten”), dem Destillat NICHTS entziehe, muß unterscheidbar werden von dem marktüblichen Begriff “Hydrolat“. Daher werde ich von nun an den Begriff #Ätherisches Hydrolat einführen und nutzen.

 

 

**(Bewertungen jeweils unter dem Produkt)

Bio-Kräuteranbau in Permakultur – ehrlich und nachhaltig bleiben !

Also … daß ich hier als “One Woman Show” Bio-Kräuteranbau in Permakultur betreibe und zu Hydrolaten destilliere, resultiert ja vor allem aus meiner Liebe zu dem Stückchen Land, auf dem ich seit zweieinhalb Jahren lebe. Und es ist ganz unglaublich und großartig, daß die Tees, die Hydrolate und ätherischen Öle schon im ersten Jahr so gut wuchsen und bei vielen Menschen solchen Anklang fanden, daß die Kosten gedeckt waren.
Ja, ich weiß, was Pflanzen können und wie sie dem Menschen heilen helfen können. Und ich liebe es, Produkte wie diese wachsen zu sehen, zu hegen, die Arbeit auf dem Feld genauso wie an der Destille. Ich weiß um die Kostbarkeit dieser Präparate – nicht nur auf stofflicher Ebene, denn das “wie” fließt so sehr ein in die Qualität…

… nun geht es aber viel weiter als gedacht: Es scheint ein richtig kleines Unternehmen zu entstehen – ohne daß das ursprünglich geplant war – und neben der Feldarbeit und den vielen Lektionen, die für eine hochwertige Produktion zu lernen und zu gehen waren, bricht nun die deutsche Behördenwelt hier in mein kleines Paradies ein.

Freilich war mir das bereits letztes Jahr klar und freilich hatte ich mit der Biozertifizierung, der EU-Registrierung meiner Produkte, dem Umbau meiner Lager- und Wirtschaftsräume die tausend Regeln im Blick. Und es geht nun immer weiter mit Zoll und Landwirtschaftsamt, Laboranalysen und Trocknungstechnik … meine Güte !
Das alles ist irgendwie bewältigbar – denn ich kann ja Lesen und Schreiben und kenne mich in der Juristen- und Kaufmannswelt recht gut aus.
Viel spannender ist aber ja, das Projekt auch auf diesen materiell-administrativenen Ebenen verbunden zu halten mit den “Traum”, mit dem “Wesenskern” der dafür sorgt, daß ich nicht von Außen in eine Dynamik gepeitscht werde, die mit Aditi und meinem Anliegen nichts zu tun hat. Sondern daß es mir gelingt, Geschwindigkeit und Größenordnungen so in Balance zu halten, daß der Heilort ein Heilort bleibt und die Arbeit ohne Mangel und Druck getan werden kann.

Nachdem ich Jahrzehntelang in Politik und Wirtschaft mein Modell des “Wertebasierten Managements” gepredigt und implementiert habe, hatte ich natürlich insgeheim immer die Idee, es mit einem kleinen eigenen Unternehmen ganz greifbar und sichtbar zu machen, was ich da meine.

Und siehe da: Ich finde mich wieder als Unternehmerin in einem Produktionsbetrieb – und zugleich als Hüterin eines seelischen Schatzes, den zu offenbaren es gilt.
Ich glaube, dieser Prozeß ist wichtig und lehrreich für Viele, die sich Gedanken darüber machen, wie nachhaltiges Unternehmertum wertebasiert (!) entsteht und bleibt, was es gemeint war. Meine letzte und kommende Jahresgruppe erlebt mich also nicht nur als spirituelle Begleiterin sondern bekommt auch ganz konkret vorgeführt, wie das mit der Manifestation funktionieren kann… 🙂 Da sind noch so viel mehr Menschen, die “raus aus dem System” wollen und nicht wissen, wie.
Und so werde ich auch über diesen Prozess schreiben und Dich teilhaben lassen. Oder wir sehen uns auf einer der Praxiswochen. Das ist sowieso der beste Weg, einander zu begegnen, zu lernen und die Luft der Freiheit und des behezten Wirkens zu schnuppern …

PS: Mir wurde schon mehrfach Geld angeboten, um schneller voran zu kommen. Jedoch – Regel 1 des organischen Wachstums ist: Die Ressourcen, die aus der Sache selbst entstehen, zeigen, welches Wachstum “wahr” ist.
Ein “Mehr” nimmt der Sache den Boden. (Daher bitte auch nicht mit Krediten gründen !)
Aber: DU als Leser/in dieses Artikels bist eine Ressource. Du kannst Aditis Produkte probieren – und wenn sie Dir gefallen, weiter hinaus in die Welt tragen helfen. Das wäre schön !

Praxiswoche Permakultur

Lerne bei Wild Natural Spirit in einem 35.000 qm großen Naturgarten die Kunst der Permakultur traditioneller Heilkräuter

… die Praxiswoche Permakultur rückt immer näher, die Anmeldungen fließen herein, die notwendigen bürokratischen Aufgaben und der große Verkaufsansturm sind langsam bewältigt.
Noch schläft das Land – auf den Kräutern liegt Rauhreif, die Erde ist fest, das Saatgut lagert im Keller.
Doch sobald der Boden aufgetaut ist und die Sonne beginnt zu wärmen, werden Spitzwegerich und Salbei, Lavedel und Stochenschnabel wieder um die Wette wachsen – und wir haben unsere erste “Jät-Runde” vor uns.

Permaklultur lehrt uns, zu beobachten und die natürlichen Gemeinschaften und wechselseitigen Dienste zu beachten. Daher ist das Jäten eine sehr feinsinnige Aufgabe – neben der handfesten Arbeit – denn nicht zum ersten Mal könnte es passieren, daß wir einen nicht-kultivierten Nachbarn in seinem Dienst für das Ganze begreifen – und lediglich umsetzen – statt zu kompostieren. So entstand unsere prächtige Schafgarben-Kultur.
Auch planen wir neue Kulturen – wie etwa den Thymian oder den Baldrian. Zwei Heilkräuter mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen – der eine wird in der andere über den Permakultur-Swale gesetzt, um das Wassergleichgewicht zu nutzen.
Diese und viele weitere Erfahrungen vermittelt die Praxiswoche Permakultur – neben einem friedlichen Zusammen-Wirken in kleiner Runde.
Es ist Zeit, Dich jetzt anzumelden – und Du hast die Wahl zwischen 3 Varianten: Du kannst außerhalb übernachten und nur den Tag mit uns teilen – oder Du übernachtest auf Aditi im Einzelzimmer oder im Gruppenraum.

Die Buchungsmöglichkeit findest Du hier: https://wild-natural-spirit.org/produkt/praxiswoche-permakultur-uebernachtung-im-gruppenraum-auf-aditi/

Bleibt nur zu hoffen, daß das Wetter paßt – der 4. März ist recht sportlich gewählt !

Unser Bio-Salbei wurde 2018 auf einer Fläche von 300 Quadratmetern gezogen und bildet nun Mutterpflanzen für eine Gesamt-Kulturfläche von 5000 qm in vielfältiger Permakultur
Die Salbei Ernte im ersten Jahr überzeugte nicht nur mit außerordentlich hohem Anteil an ätherischem Öl sondern auch durch die Kraft der Kräuter aus reiner Handarbeit
Beim Anlegen unserer Kräuterbeete achten wir nicht nur auf Pflanzengemeinschaften, die den Boden und seine Mikroorganismen im Gleichgewicht halten, sondern beziehen auch die Himmelsrichtungen ein
Auf Aditi werden die Permakulturen aus eigenem, biozertifizierten Saatgut gezogen oder aus dem uralten Bestand vereinzelt und kultiviert
Auf Aditi werden die Permakulturen aus eigenem, biozertifizierten Saatgut gezogen oder aus dem uralten Bestand vereinzelt und kultiviert Hier gedeiht der Ysop.

Salbei-Tee oder Salbei-Hydrolat

Bei den grassierenden Erkältungswellen und Grippe-Infektionen sammle ich Erfahrungsberichte zum Unterschied zwischen Salbei-Tee und Salbei-Hydrolat.
Ich persönlich bin recht abgehärtet durch das viele Draußen-Arbeiten bei jedem Wetter und daher eigentlich nie erkältet. Aber ich bin Raucherin. Und ich hab öfter Mal mit Schleim und trockenem Husten zu tun.
Da steht das Salbei-Hydrolat direkt neben mir in der Küche und ich liebe dieses Gefühl von Frische, Klarheit und Reinigung , wenn ich einen Sprüher in den Rachen gebe.
Die Freunde, die gerade niedergeworfen werden von den städtischen Grippeviren lieben den Salbeitee… ganz klassisch. Gerade die, die sowieso eher zu den “küleren” Systemen gehören.
Die “Heißblüter” und Verschleimungskandidaten bevorzugen offenbar das Hydrolat.

Magst Du mit testen und berichten ?
Dann bestelle beide Produkte und freu Dich über 15% Erstattung vom Nettoverkaufspreis, sobald dein Bericht in der Produktbewertuhg erscheint.

Balsam für die Seele…

… sind nicht nur Aditi´s kostbare Blütenwässer.

Balsam für die Gärtnerinnen-Seele sind Kundenrückmeldungen wie diese von Claudia Burmeister aus Bad Doberan:
“Liebe Evelin, gestern ist nun deine 2.Nachlieferung bei mir eingetroffen, vielen lieben Dank. Für die 1. Nachlieferung habe ich KEINEN Abholzettel erhalten !!! Was auch nicht nötig wäre, da unter dieser Adresse immer jemand da ist ;)) Ich denke in der Vorweihnachtszeit ist bei den Aushilfen der Post wohl einiges durcheinander gekommen. Viele Nachbarn sind immer noch auf der Suche Ihrer verlorenen Sendung. Ich bin sehr froh, dass du die Sendung zurückbekommen hast und sie nicht verloren gegangen ist. Es tut mir leid, dass du nun mehr Kosten und Aufwand hattest.
Ich bin mit deinen Produkten sehr zufrieden und glücklich und ich prüfe gerade für mich, ob und wann ich zu einem deiner Workshop/Seminarangebote kommen kann.

Ich wünsche dir von Herzen ein tolles 2019 und dass dein Projekt weiterhin so prächtig gedeiht. Ich bin dir sehr dankbar, was du damit auch für unsere Natur leistest. Von Herzen Claudia”

Danke Claudia. Ich was schon ein wenig traurig über die technischen Pannen der letzten Wochen. Solche Worte lassen mich erfahren, wie liebevoll Aditi und die Arbeit hier wahrgenommen und behandelt wird. Von denen, für die sie da ist ❤
Also weiter ! … immer weiter.

Das Kräuter-Häuschen

Eine weitere, wichtige Etappe für Aditi und Wild Natural Spirit ist gemeistert: Nachdem wir mehr Trocknungsraum für die Kräuter im kommenden Jahr brauchen, hatte ich bei der Gemeinde angefragt, ob ich einen 38qm-Holzschuppen bauen darf. Als registrierte Landwirtin hatte ich das eigentlich eher als zuvorkommende, einbeziehende Information gemacht. Der Bürgermeister des kleinen Städtchens meinte aber (ohne sich über das Projekt näher informiert zu haben), seinem Stadtrat eine “Ablehnung des Vorhabens” empfehlen zu müssen. Und der Stadtrat folgte brav. Unhinterfragt. Hierauf stellte ich in einem öffentlichen Brief fest, welch seltsames Verhalten da im bayerischen Hinterland “amtsmäßig” ist … denn wenn es einer Genehmigung bedurfte, dann durch den Landrat – und nicht durch die Gemeinde. Dieser Brief hat mir sicher nicht nur Freunde eingebracht :-DNunja, ich wurde dann durch Gutachter vom Landwirtschaftsamt etwa einen Monat lang “geprüft” – mit gewissem Unverständnis für die Nicht-Maschinen und die Dauerkulturen.Gestern kam der Bescheid vom Landrat, das alles ok ist – man gäbe mir einen Vertrauensvorschuß darein, daß ich es “ernst meine” … Alles klar. 🤣
Heute haben wir die erste Fuhre Holz geholt.Bayern halt … 😀 <3

Nach der Schafgarbe kommt die Melisse …

So, nun ist es so weit: Das Lager leert sich. Das letzte Schafgarben-Hydrolat habe ich heute versendet. Wohl eines der besten Gesichtwässer und Hautmittel, das es zu kaufen gibt.
Ab Ende Mai kann ich nachproduzieren.
Bis dahin empfehle ich für die, die das kostbare Azulen der Schafgarbe suchen, das Kamillen-Hydrolat.
Wer die Schafgarbe eingenommen hat, um das System zu beruhigen und zu kühlen, kann gut auf das Melissen-Hydrolat zurückgreifen. Es wirkt mehr auf Wahrnehmung und Stimmung, als die Schafgarbe, die eher die körperliche Ebene anspricht. https://wild-natural-spirit.org/produkt/melisse-hydrolat/

Erweiterung der Aditi-Kulturen

Die neuen Kulturen auf Aditi stehen - nach liebevoller Beratung mit @Mila fest: Sie werden sich herrlich in das bestehende Ökosystem einfügen und die Öl-Hydrolate erst ... ich kann es jetzt schon riechen 🥰

Die neuen Kulturen auf Aditi stehen – nach liebevoller Beratung mit @Mila fest: Sie werden sich herrlich in das bestehende Ökosystem einfügen und die Öl-Hydrolate erst … ich kann es jetzt schon riechen 🥰

Mit Thymian und Baldrian kommen zwei weitere Klassiker der mitteleuropäischen Heil- und Duftpflanzen in unseren Permakultur-Garten.
Und bei all den herben und frischen Düften wird uns die Süße der vier Neuen richtig gut tun.

Der Salbei und sein Hydrolat


Mit dem Salbei beschreibe ich in diesem Erntejahr die letzte Pflanze und ihr Hydrolat. Im kommenden Jahr werden noch einige weitere Pflanzen im Permakulturgarten hinzu kommen, die unser Angebot an Hydrolaten und Rohdrogen erweitern und dem Garten seine natürliche Vielfalt schenken. Für nun jedoch wollen wir den „Hüter der Grenzen“ näher betrachten – und sein Öl-Hydrolat:

Die sechste Pflanze, die auf Aditi wächst und zum wertvollen Öl-Hydrolat verarbeitet wird, ist ein langjähriger und ganz zentraler Begleiter für mich: Der Salbei.

Der aufrechte Habitus mit den dicken, silbergrünen Lanzettblättern und den verlockend violetten Blütenständen ist der saturnische Wächter des Raumes, in dem er steht. Sein volles, würzig-frisches Aroma geht in die Tiefe, in den dunkelsten Winkel und führt ihn auf seine Essenz, auf sein Stoma. Was nicht hinein gehört, wird ausgetrieben.

So steht die seit Urzeiten geachtete Heilpflanze auch für Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und das rechte Maß.

Das Arzneimittelbuch schreibt über den Salbei „Cineol, Campher, Borneol, Thujon, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide sind verantwortlich für die entzündungshemmende, antibakterielle, schweisshemmende, fungistatische, virusstatische, sekretionsfördernde, zusammenziehende Wirkung. So sind die Indikationen: Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum, bei vermehrter Schweisssekretion, Fieber, Grippe, Abstillen der Milch, Weissfluss, Magen-Darmbeschwerden, Durchfall, Hitzewallungen in den Wechseljahren.“

Das mag ja alles stimmen und seit Jahrhunderten bewährt sein für die Rohdroge als Tee (die es auch in meinem kleinen Online-Laden gibt https://wild-natural-spirit.org/shop/).

Beim Hydrolat mit seinem ätherischen Öl sehe ich jedoch einviel weiteres und auch subtiles Wirkspektrum: Wieder erschließt sich die Seele der Pflanze – und damit ihre Tiefe – erst durch das Verdampfen der vom äußeren Pflanzenkörper gelösten Öle und wasserlöslichen Wirkstoffe, denn Feuer und Wasser gemeinsam heben die strengen, körperlichen Grenzen der Pflanze auf und machen ihr Wesen „beweglich“ und „übertragbar“.
Damit die vollständige Information erhalten bleibt, ist es wichtig, im Destillat das gewonnene ätherische Öl und das Hydrolat zusammenzuhalten.

Beim Salbei, der die Klarheit und Essenz per se repräsentiert, aktivieren wir durch die Destillation die reinigende, trennendevKraft, die wir auch vom Verräuchern des Salbeis kennen: Das Wahre wird vom Falschen getrennt, der Raum bereinigt – physisch und psychisch.

Natürlich ist die direkteste Anwendung die im Rachenraum. Ein Kunde kaufte das Hydrolat, weil der Sohn keinen Salbeitee mochte und doch Halsschmerzen hatte. Die Halsschmerzen konnten laut Rückmeldung wohl behoben werden – doch ich schätze: Noch so manches darüber hinaus.

Denn die Entzündung im Rachen oder die übermäßige Produktion von Schleim (Schnupfen, Weißfluß, Schweiß… ) als die klassischen Anwendungsgebiete sind ja nur Symptome einer Grundverfassung, deren Innen-Außen-Barrieren geschwächt sind und eines Systems, das vergeblich sucht, das „Fremde“ herauszuschwemmen. Es ist die Eindeutigkeit und Kompromißlosigkeit des Salbei, die hier Unterstützung bringt und Grenzen dahin setzt, wo sie hingehören und nötig sind.

Ich wußte das schon, als ich im März hunderte von kleinen Saattöpfchen mit den Salbeisamen bestückte: Wenn er erst einmal gekeimt ist,werde ich ihn recht bald hinaus aufs Feld setzen können. Denn obwohl die Erde erst frisch umgebrochen und übervoll mit allerlei starken Wiesenkräutersamen war, so war doch gewiß, daß der Salbei den Raum nehmen würde, der ihm zugewiesen war. Allein die Samenform – recht große, ganz ebenmäßige schwarze Kügelchen– sprachen von der Kraft, die ich da nach Aditi brachte…
(Aditis Wiesen sind übrigens lila von den Unmengen an Wildem Salbei – Salvia arvensis. Vielleicht finde ich im kommenden Jahr Zeit, auch hiervon einmal ein Hydrolat zu arbeiten).

Und tatsächlich: Als ich drei Wochen später hunderte kleiner Salbei-Keimlinge in den groben Ackerboden setzte – noch dazu in seine bevorzugte Richtung, den Westen – mußte ich nicht mehr viel tun, um ihn auf den Stand zu bringen, in dem er jetzt den Winter locker meistern wird: Während ich in allen anderen Beeten 2 -3 mal sehr intensiv zu jäten hatte und die Pflanzen sich nur langsam gegenüber den ansässigen Winden und Nesseln, Storchenschnäbeln und Disteln durchsetzen konnten, wahrte der Salbei von klein auf seinen Raum und schloß atemberaubend schnell die Reihen.

Bereits im Juni betörte er uns und die Bienen mit seinem charakteristischen Duft, so daß die erste Destillation bereits Ende Juli erfolgen konnte.

Reich an Ölen – obwohl doch eine so junge Staude – floß das Hydrolat aus der Destille.
Zugegeben, ich habe nur einen kleinen Teil der stehenden Pflanzen geerntet, um den Bestand im ersten Jahr stark und wirklich winterhart gedeihen zu lassen. Doch das, was nun im Lager bzw. größtenteils schon bei meinen Kunden in den kleinen braunen Fläschchen wartet, ist Reinigung und Klarheit pur.
In der TCM wird der Salbei als kühlend und trocknend kategorisiert – ein weiterer Hinweis auf die ausleitende und stabilisierende Wirkkraft. Auch die Zuordnung zum Milz-Yang entspricht meiner Beobachtung dieser bestärkenden und klaren Deva: Die Milz ist in der TCM das Kraft- und Regelwerk des Körpers. Dem Erd-Element zugeordnet ist sie zuständig für die richtige Temperatur im Körper und für die gleichmäßige Verteilung des Chi. Jedem Kranken wird in der TCM die warme und getreidelastige Mahlzeit am Morgen nahegelegt, um dieses Milz-Chi zu stärken.

Und da gibt es noch einen Aspekt der gestrenegn Salbei: Er ist ein Verführer … So möchte ich nicht zuletzt erwähnen, daß ich persönlich das Salbei-Öl-Hydrolat als Parfum benutze. Das holzig, grüne, frische Aroma umgibt mich mit einem Duft, den ich von Herzen zu schätzen weiß.

***

Sieh Dich gerne um in meinem kleinen Paradies: Auf www.wild-natural-spirit.org findest Du viele Informationen zu Aditi und ihren Permakultur-Gärten, zu den rein händischen Produktionswegen, die frei von fossilen Brennstoffen,Pflanzenschutz und Dünger sind – zu unserer schönen Vielfalt an Rohdrogen, Hydrolaten mit dem vollen ätherischen Öl (das findest Du sonst weltweit nirgends, weil alle das kostbare ätherische Öl entziehen und einzeln verkaufen), an Räucherwaren und Rauchzeug.

Auch Kurse, an denen Du teilnehmen kannst und wertvolle Hinweise zu Pflanzen und kultischem Hintergrund finden sich auf der Seite.

Einen Hinweis noch an meine lieben Besteller und Bestellerinnen:
Da ich der deutschen Gesetzgebung unterworfen bin, darf ich keine Heilversprechen machen und nicht einmal konkrete Anwendungshinweise geben.
Mit diesen Hydrolat-Profilen gebe ich jedoch auf gesetzeskonforme Weise meinWissen weiter. Zudem kannst Du – wenn Du selbst ein „Mittel“ für Dich suchst –folgende Prüfung für Dich vornehmen:

  • ist dein System eher überhitzt oder unterkühlt ?
  • eher feucht oder eher trocken ?
  • eher fest oder eher formlos ?
  • energiereich oder energiearm ?

Für die Hydrolate (nicht Rohdrogen) gilt:

  • Kamille, Ysop, Melisse kühlen,Schafgarbe, Calendula und Salbei wärmen.
  • Schafgarbe, Melisse, Calendula befeuchten und lockern, Kamille, Salbei, Ysop trocknen und festigen.
  • Schafgarbe, Melisse leiten Energie ab,Ysop, Calendula, Kamille und Salbei führen Energie zu.

Betrachte deine Gesamtverfaßtheit. Auf diese Weise findest Du am besten, was Dir guttut und hilft.