Balsam für die Seele…

Balsam für die Seele…

… sind nicht nur Aditi´s kostbare Blütenwässer.

Balsam für die Gärtnerinnen-Seele sind Kundenrückmeldungen wie diese von Claudia Burmeister aus Bad Doberan:
“Liebe Evelin, gestern ist nun deine 2.Nachlieferung bei mir eingetroffen, vielen lieben Dank. Für die 1. Nachlieferung habe ich KEINEN Abholzettel erhalten !!! Was auch nicht nötig wäre, da unter dieser Adresse immer jemand da ist ;)) Ich denke in der Vorweihnachtszeit ist bei den Aushilfen der Post wohl einiges durcheinander gekommen. Viele Nachbarn sind immer noch auf der Suche Ihrer verlorenen Sendung. Ich bin sehr froh, dass du die Sendung zurückbekommen hast und sie nicht verloren gegangen ist. Es tut mir leid, dass du nun mehr Kosten und Aufwand hattest.
Ich bin mit deinen Produkten sehr zufrieden und glücklich und ich prüfe gerade für mich, ob und wann ich zu einem deiner Workshop/Seminarangebote kommen kann.

Ich wünsche dir von Herzen ein tolles 2019 und dass dein Projekt weiterhin so prächtig gedeiht. Ich bin dir sehr dankbar, was du damit auch für unsere Natur leistest. Von Herzen Claudia”

Danke Claudia. Ich was schon ein wenig traurig über die technischen Pannen der letzten Wochen. Solche Worte lassen mich erfahren, wie liebevoll Aditi und die Arbeit hier wahrgenommen und behandelt wird. Von denen, für die sie da ist ❤
Also weiter ! … immer weiter.

Das Kräuter-Häuschen

Das Kräuter-Häuschen

Eine weitere, wichtige Etappe für Aditi und Wild Natural Spirit ist gemeistert: Nachdem wir mehr Trocknungsraum für die Kräuter im kommenden Jahr brauchen, hatte ich bei der Gemeinde angefragt, ob ich einen 38qm-Holzschuppen bauen darf. Als registrierte Landwirtin hatte ich das eigentlich eher als zuvorkommende, einbeziehende Information gemacht. Der Bürgermeister des kleinen Städtchens meinte aber (ohne sich über das Projekt näher informiert zu haben), seinem Stadtrat eine “Ablehnung des Vorhabens” empfehlen zu müssen. Und der Stadtrat folgte brav. Unhinterfragt. Hierauf stellte ich in einem öffentlichen Brief fest, welch seltsames Verhalten da im bayerischen Hinterland “amtsmäßig” ist … denn wenn es einer Genehmigung bedurfte, dann durch den Landrat – und nicht durch die Gemeinde. Dieser Brief hat mir sicher nicht nur Freunde eingebracht :-DNunja, ich wurde dann durch Gutachter vom Landwirtschaftsamt etwa einen Monat lang “geprüft” – mit gewissem Unverständnis für die Nicht-Maschinen und die Dauerkulturen.Gestern kam der Bescheid vom Landrat, das alles ok ist – man gäbe mir einen Vertrauensvorschuß darein, daß ich es “ernst meine” … Alles klar. 🤣
Heute haben wir die erste Fuhre Holz geholt.Bayern halt … 😀 <3

Nach der Schafgarbe kommt die Melisse …

Nach der Schafgarbe kommt die Melisse …

So, nun ist es so weit: Das Lager leert sich. Das letzte Schafgarben-Hydrolat habe ich heute versendet. Wohl die beste Gesichtspflege für empfindliche Haut und Hautirritationen.
Ab Ende Mai kann ich nachproduzieren.
Bis dahin empfehle ich für die, die das kostbare Azulen der Schafgarbe suchen, das Kamillen-Hydrolat.
Wer die Schafgarbe eingenommen hat, um das System zu beruhigen und zu kühlen, kann gut auf das Melissen-Hydrolat zurückgreifen. Es wirkt mehr auf Wahrnehmung und Stimmung, als die Schafgarbe, die eher die körperliche Ebene anspricht. https://wild-natural-spirit.org/produkt/melisse-hydrolat/

Erweiterung der Aditi-Kulturen

Erweiterung der Aditi-Kulturen

Die neuen Kulturen auf Aditi stehen - nach liebevoller Beratung mit @Mila fest: Sie werden sich herrlich in das bestehende Ökosystem einfügen und die Öl-Hydrolate erst ... ich kann es jetzt schon riechen 🥰

Die neuen Kulturen auf Aditi stehen – nach liebevoller Beratung mit @Mila fest: Sie werden sich herrlich in das bestehende Ökosystem einfügen und die Öl-Hydrolate erst … ich kann es jetzt schon riechen 🥰

Mit Thymian und Baldrian kommen zwei weitere Klassiker der mitteleuropäischen Heil- und Duftpflanzen in unseren Permakultur-Garten.
Und bei all den herben und frischen Düften wird uns die Süße der vier Neuen richtig gut tun.

Der Salbei und sein Hydrolat

Der Salbei und sein Hydrolat

Salbei naturreines Hydrolat als Gesichtspflege bei großporiger Haut und natürliches Erkältungsmittel

Der Salbei wird von jeher bei Erkältung und Nebenhöhleninfekten eingesetzt. Unsere Essenz potenziert die klärende und kräftigende Wirkung der Heilpflanze.
Was wenige wissen: Als naturreines Pflanzendestillat ist er auch eine hervorragende Gesichtspflege für großporige Haut.

Mit dem Salbei beschreibe ich in diesem Erntejahr die letzte Pflanze und ihr Hydrolat. Im kommenden Jahr werden noch einige weitere Pflanzen im Permakulturgarten hinzu kommen, die unser Angebot an Hydrolaten und Rohdrogen erweitern und dem Garten seine natürliche Vielfalt schenken. Für nun jedoch wollen wir den „Hüter der Grenzen“ näher betrachten – und sein Öl-Hydrolat:

Die sechste Pflanze, die auf Aditi wächst und zum wertvollen Öl-Hydrolat verarbeitet wird, ist ein langjähriger und ganz zentraler Begleiter für mich: Der Salbei.

Der aufrechte Habitus mit den dicken, silbergrünen Lanzettblättern und den verlockend violetten Blütenständen ist der saturnische Wächter des Raumes, in dem er steht. Sein volles, würzig-frisches Aroma geht in die Tiefe, in den dunkelsten Winkel und führt ihn auf seine Essenz, auf sein Stoma. Was nicht hinein gehört, wird ausgetrieben.

So steht die seit Urzeiten geachtete Heilpflanze auch für Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und das rechte Maß.

Das Arzneimittelbuch schreibt über den Salbei „Cineol, Campher, Borneol, Thujon, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide sind verantwortlich für die entzündungshemmende, antibakterielle, schweisshemmende, fungistatische, virusstatische, sekretionsfördernde, zusammenziehende Wirkung. So sind die Indikationen: Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum, bei vermehrter Schweisssekretion, Fieber, Grippe, Abstillen der Milch, Weissfluss, Magen-Darmbeschwerden, Durchfall, Hitzewallungen in den Wechseljahren.“

Das mag ja alles stimmen und seit Jahrhunderten bewährt sein für die Rohdroge als Tee (die es auch in meinem kleinen Online-Laden gibt https://wild-natural-spirit.org/shop/).

Beim Hydrolat mit seinem ätherischen Öl sehe ich jedoch einviel weiteres und auch subtiles Wirkspektrum: Wieder erschließt sich die Seele der Pflanze – und damit ihre Tiefe – erst durch das Verdampfen der vom äußeren Pflanzenkörper gelösten Öle und wasserlöslichen Wirkstoffe, denn Feuer und Wasser gemeinsam heben die strengen, körperlichen Grenzen der Pflanze auf und machen ihr Wesen „beweglich“ und „übertragbar“.
Damit die vollständige Information erhalten bleibt, ist es wichtig, im Destillat das gewonnene ätherische Öl und das Hydrolat zusammenzuhalten.

Beim Salbei, der die Klarheit und Essenz per se repräsentiert, aktivieren wir durch die Destillation die reinigende, trennendevKraft, die wir auch vom Verräuchern des Salbeis kennen: Das Wahre wird vom Falschen getrennt, der Raum bereinigt – physisch und psychisch.

Natürlich ist die direkteste Anwendung die im Rachenraum. Ein Kunde kaufte das Hydrolat, weil der Sohn keinen Salbeitee mochte und doch Halsschmerzen hatte. Die Halsschmerzen konnten laut Rückmeldung wohl behoben werden – doch ich schätze: Noch so manches darüber hinaus.

Denn die Entzündung im Rachen oder die übermäßige Produktion von Schleim (Schnupfen, Weißfluß, Schweiß… ) als die klassischen Anwendungsgebiete sind ja nur Symptome einer Grundverfassung, deren Innen-Außen-Barrieren geschwächt sind und eines Systems, das vergeblich sucht, das „Fremde“ herauszuschwemmen. Es ist die Eindeutigkeit und Kompromißlosigkeit des Salbei, die hier Unterstützung bringt und Grenzen dahin setzt, wo sie hingehören und nötig sind.

Ich wußte das schon, als ich im März hunderte von kleinen Saattöpfchen mit den Salbeisamen bestückte: Wenn er erst einmal gekeimt ist,werde ich ihn recht bald hinaus aufs Feld setzen können. Denn obwohl die Erde erst frisch umgebrochen und übervoll mit allerlei starken Wiesenkräutersamen war, so war doch gewiß, daß der Salbei den Raum nehmen würde, der ihm zugewiesen war. Allein die Samenform – recht große, ganz ebenmäßige schwarze Kügelchen– sprachen von der Kraft, die ich da nach Aditi brachte…
(Aditis Wiesen sind übrigens lila von den Unmengen an Wildem Salbei – Salvia arvensis. Vielleicht finde ich im kommenden Jahr Zeit, auch hiervon einmal ein Hydrolat zu arbeiten).

Und tatsächlich: Als ich drei Wochen später hunderte kleiner Salbei-Keimlinge in den groben Ackerboden setzte – noch dazu in seine bevorzugte Richtung, den Westen – mußte ich nicht mehr viel tun, um ihn auf den Stand zu bringen, in dem er jetzt den Winter locker meistern wird: Während ich in allen anderen Beeten 2 -3 mal sehr intensiv zu jäten hatte und die Pflanzen sich nur langsam gegenüber den ansässigen Winden und Nesseln, Storchenschnäbeln und Disteln durchsetzen konnten, wahrte der Salbei von klein auf seinen Raum und schloß atemberaubend schnell die Reihen.

Bereits im Juni betörte er uns und die Bienen mit seinem charakteristischen Duft, so daß die erste Destillation bereits Ende Juli erfolgen konnte.

Reich an Ölen – obwohl doch eine so junge Staude – floß das Hydrolat aus der Destille.
Zugegeben, ich habe nur einen kleinen Teil der stehenden Pflanzen geerntet, um den Bestand im ersten Jahr stark und wirklich winterhart gedeihen zu lassen. Doch das, was nun im Lager bzw. größtenteils schon bei meinen Kunden in den kleinen braunen Fläschchen wartet, ist Reinigung und Klarheit pur.
In der TCM wird der Salbei als kühlend und trocknend kategorisiert – ein weiterer Hinweis auf die ausleitende und stabilisierende Wirkkraft. Auch die Zuordnung zum Milz-Yang entspricht meiner Beobachtung dieser bestärkenden und klaren Deva: Die Milz ist in der TCM das Kraft- und Regelwerk des Körpers. Dem Erd-Element zugeordnet ist sie zuständig für die richtige Temperatur im Körper und für die gleichmäßige Verteilung des Chi. Jedem Kranken wird in der TCM die warme und getreidelastige Mahlzeit am Morgen nahegelegt, um dieses Milz-Chi zu stärken.

Und da gibt es noch einen Aspekt der gestrengen Salbei: Er ist ein Verführer … So möchte ich nicht zuletzt erwähnen, daß ich persönlich das Salbei-Öl-Hydrolat als Parfum benutze. Das holzig, grüne, frische Aroma umgibt mich mit einem Duft, den ich von Herzen zu schätzen weiß.

Hier geht es zum Artikel “Die Kamille und Ihr Hydrolat


Sieh Dich gerne um in meinem kleinen Paradies: Auf www.wild-natural-spirit.org findest Du viele Informationen zu Aditi und ihren Permakultur-Gärten, zu den rein händischen Produktionswegen, die frei von fossilen Brennstoffen,Pflanzenschutz und Dünger sind – zu unserer schönen Vielfalt an Rohdrogen, Hydrolaten mit dem vollen ätherischen Öl (das findest Du sonst weltweit nirgends, weil alle das kostbare ätherische Öl entziehen und einzeln verkaufen), an Räucherwaren und Rauchzeug.

Auch Kurse, an denen Du teilnehmen kannst und wertvolle Hinweise zu Pflanzen und kultischem Hintergrund finden sich auf der Seite.

Einen Hinweis noch an meine lieben Besteller und Bestellerinnen:
Da ich der deutschen Gesetzgebung unterworfen bin, darf ich keine Heilversprechen machen und nicht einmal konkrete Anwendungshinweise geben.
Mit diesen Hydrolat-Profilen gebe ich jedoch auf gesetzeskonforme Weise meinWissen weiter. Zudem kannst Du – wenn Du selbst ein „Mittel“ für Dich suchst –folgende Prüfung für Dich vornehmen:

  • ist dein System eher überhitzt oder unterkühlt ?
  • eher feucht oder eher trocken ?
  • eher fest oder eher formlos ?
  • energiereich oder energiearm ?

Für die Hydrolate (nicht Rohdrogen) gilt:

  • Kamille, Ysop, Melisse kühlen,Schafgarbe, Calendula und Salbei wärmen.
  • Schafgarbe, Melisse, Calendula befeuchten und lockern, Kamille, Salbei, Ysop trocknen und festigen.
  • Schafgarbe, Melisse leiten Energie ab,Ysop, Calendula, Kamille und Salbei führen Energie zu.

Betrachte deine Gesamtverfaßtheit. Auf diese Weise findest Du am besten, was Dir guttut und hilft.

Kurse und Praxiswoche rund um Permakultur, Medizinpflanzen und Destillation

Kurse und Praxiswoche rund um Permakultur, Medizinpflanzen und Destillation

Ich habe nun auch auf der WNS-Seite eine Übersicht zu den Lehrangeboten auf Aditi erstellt unter anderem zur Praxiswoche Permakulur:

Kurse zu Permakultur, Medizinpflanzen und Destillation

Hier kannst Du Dich informieren über Wochenendkurse und Praxiswochen rund um die Themen Permakultur, Medizinpflanzen und Destillation.

Ich freue mich auf unsere Begegnung !

Die Schafgarbe und ihr Hydrolat: Die Seele der Achillea ist … blau

Die Schafgarbe und ihr Hydrolat: Die Seele der Achillea ist … blau

Das Hydrolat der Schafgarbe aus Permakultur mit dem satten Blau des Chamazulen

Die Achillea gehört zum keltischen Medizinkreis der Wild Natural Spirit- Pflanzen. Ich arbeite schon lange mit ihr – allerdings bis dato immer mit der ganzen Pflanze. Seit diesem Sommer weiß ich, was geschieht, wenn mir die Essenz begegnet …
Bei der Destillation zeigte sich mit großer Strahlkraft das Blau des Azulens, das reichlich in der Schafgarbe enthalten ist. Dieses Azulen ist der Hauptwirkstoff vieler Hautcremes, die beruhigen und Entzündungen heilen. In solchen Cremes sind nur Spuren dieser „blauen Seele“ enthalten – in unserem Hydrolat, das wir aus reinen, handgesammelten Schafgarben-Blüten herstellen, ist in einem 5-Liter-Kolben mehr Azulen enthalten, als in einer ganzen Regalwand solcher Cremes.
Doch das bestechende Blau mit dem betörenden Duft ist nicht der einzige Schatz der Schafgarbe: Achillea millefolium enthält ätherisches Öl, Alkaloide, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Polyine, Salicylsäure und Triterpene. Diese Substanzen machen die Schafgarbe zu einer krampflösenden, blutstillenden, entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Pflanze. Als Tee oder Frischsaft getrunken wird die Schafgarbe bei Verdauungsbeschwerden und zur Anregung der Gallensaftproduktion eingesetzt. Weiterhin wirkt sie gegen Bakterien, gegen Krämpfe und auch gegen Entzündungen. Bekannt ist sie auch als Mittel bei Frauenleiden, Nieren- und Blasenproblemen sowie Hämorrhoiden.

Aus der Räuchertradition war mir der besänftigende und die Wahrnehmung erweiternde Effekt der Kelten-Heiligen bereits bekannt. Dort wurde ihr Rauch zur Weihung von Priesterinnen verwendet.
Mit Feuer in Bewegung gebracht und mit dem Wasserdampf gereinigt – wie es der Vorgang bei der Destillation ist – erstrahlt ihre Reinheit und Transzendenz vollkommen: die Helfenden an der Destille wurden ganz leise und in sich gekehrt, beseelt und ausnehmend friedvoll.
Das ist gut nachvollziehbar, wenn wir bedenken, daß die Schafgarbe eine ohnehin dem Feinstofflichen, Reinen, Vergeistigten förderliche Pflanze ist. Durch die Destillation trennen wir nochmals das Feine vom Groben und erhalten mit dem Hydrolat die Seele der Achillea, die uns zu verfeinern und leicht zu machen vermag.
Und so wird sie zur Wohltäterin für alles, was erhitzt, beunruhigt, entzündlich und trocken ist:
Ich habe schon einige Rückmeldungen von Anwender/innen des Hydrolats, die verschiedene Probleme mit der Haut hatten – von Babypopo über Decubitus (Wundliegen) und Ekzemen bis hin zur Gesichtsrose – und die berichten, daß sie erstaunlich schnell Linderung durch das Hydrolat erfuhren. Auch als Gesichtswasser bei unreiner oder geröteter Haut scheint sie beste Dienste zu leisten.
Ich selbst gönne mit hin und wieder einen Sprüher unter die Zunge, wenn der Tag sehr voll und beschwerlich war, und mir nach Entspannung, Fließen und Träumen verlangt.
All dies sind kleine „Offenbarungen“, die sich daraus ergeben, daß ich mehr und mehr zur Hüterin dieses zauberhaften Aditi-Berges werde, mich mehr und mehr in die Zusammenhänge und Hintergründe des natürlichen Netzwerks begebe. Denn ursprünglich hatte ich gar nicht geplant, die Schafgarbe explizit zu kultivieren. Sie war ohnehin reichlich auf dem Berg vorhanden. Durch Zufall – beim Jäten im Lavendel – entdeckte ich jedoch, daß der Lavendel mit der Schafgarbe eine Symbiose eingeht: Die Schafgarbe verfeinert und lockert den Boden für die eher träge Lavendelwurzel. Der Lavendel wiederum hält von der Schafgarbe (und anderen Nachbarn) saugende Insekten fern.
Und so stehen die beiden nun in abwechselnden Reihen in meiner Permakultur – jede kraftvoller und prächtiger, als im isolierten Anbau.
Auf diese Weise flüstern die Grünen mir Tag für Tag, Woche für Woche zu, wie das Wild Natural Spirit Sortiment vollkommen wird – und beschenken mich mit reicher Ernte und unvergleichlich hohem Wirkstoffgehalt…

***
Unser biozertifizierter Eigenanbau, in dem weder Maschinen noch fossile Brennstoffe noch irgendwelche Dünge- oder Pflanzenschutzmittel zu Einsatz kommen, fördert die Pflanze von Anfang an und bringt ein unvergleichliches Spektrum hervor.
Die Hydrolate, die wir aus dem Eigenanbau vor Ort destillieren, sind deshalb nicht nur wegen der Pflanzenherkunft einzigartig auf dem Welt markt – sondern auch deshalb, weil wir das teure ätherische Öl nicht absondern und einzeln verkaufen, sondern im Hydrolat belassen.
Sieh Dich gerne um in unserem Shop https://wild-natural-spirit.org/shop/ oder besuche einen unserer Wochenendkurse. Im März und August bieten wir interessierten zudem Praxiswochen zu Permakultur und Destillation an der großen, 100-Liter-Kupferdestille.


Meine Empfehlung für das Hydrolat
Wenn Du statt Tee das Hydrolat verwendest, sprichst Du eine komplexere Ebene an:
Das Hydrolat erreicht nicht nur das Symptom, sondern auch die komplexen Zusammenhänge, die zu deinen Beschwerden führen.
Hydrolate können äußerlich und innerlich angewendet werden.
Äußerlich werden sie über die Hautoberfläche aufgenommen – und wirken auch in der Haut, die dein „Kommunikationsorgan“ ist.
Wie ein „Parfum“ einfach nur in deine Aura gesprüht, beeinflussen sie deine Resonanzfähigkeit.
Innerlich eingenommen genügt ein Sprüher unter die Zunge: Dort gelangt das hochwirksame ätherische Öl in der wäßrigen Lösung des Hydrolats direkt in den Blutkreislauf.
Schädliche Wirkungen von Hydrolaten sind nicht bekannt.

Bitte lagere die Hydrolate im Kühlschrank. Das MHD befindet sich seitlich am Etikett und beträgt in der Regel 15 Monate – meist aber länger, weil in unseren Hydrolaten das gesamte ätherische Öl der Pflanze belassen wurde

Hier geht es zum Artikel “Der Salbei und sein Hydrolat

Die “Alte Welt”

Pflanzenwissen aus der “Alten Welt”

Traditioneller Kräuteranbau
Traditioneller Kräuteranbau
Gestern haben wir mal einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt für unsere traditionellen Heilpflanzen und die Präparate ausprobiert.
Dort wurden wir mehrfach auf unsere Plane angesprochen. Auf ihr steht “Medzinpflanzen der alten Welt”. Die Leute haben gefragt, was “Alte Welt” heißen soll.
 
Also zum einen bedeutet das, daß wir mit dem Pflanzen arbeiten, die vor ein paar hundert Jahren die einzige Medizin für unser Volk waren. Eine wirksame Medizin. Und die damals Wissenden – oft Hebammen – wurden regelmäßig für Dinge verantwortlich gemacht und getötet, die gar nicht in ihrer Macht lagen.
Wir nutzen Medizinpflanzen aus der “Alten Welt” für Hausapotheke, Kräutertabak und Hautpflege
“Alte Welt” heißt aber auch, daß wir Tiere nicht vergewaltigen und töten müssen, daß wir Fächen nicht “besitzen” müssen, um Tonnen verseuchter Tierscheiße zu entsorgen, daß wir nicht mit Maschinen von 5 Tonnen Gewicht (ohne Geräte) und 300 PS aufwärts über unseren Boden walzen und unsere Ernte nicht tonnenweise durch Wechselstromanlagen jagen.
Wir gehen mit den Pflanzen, die uns Heilung gewähren, so sorgsam und demütig um, wie das in der “alten Welt” selbstverständlich war … und wundern uns nicht, daß sie um ein vielfaches mehr vermögen, als das Gift der modernen Pharmaindustrie …
Naturnähe und Nturheilkraft gehören zusammen
Naturnähe und Nturheilkraft gehören zusammen

Wofür sind Naturreine Pflanzendestillate?

Pflanzliche Essenz – unverdünnt und ohne Zusätze

Naturreine Pflanzendestillate sind die Essenz der Pflanze für Naturkosmetik und Naturheilmittel. Hydrolat und ätherisches Öl bleiben in natürlichen Zusammenhang. 
Wenige Menschen wissen, was naturreine Pflanzendestillate sind und wofür sie eingesetzt werden.
Das hat mich zu dem Entschluss gebracht, hierüber (noch) mehr zu forschen und zu dokumentieren und das Ganze zu gegebener Zeit auch zu veröffentlichen.
Mit den 14-tägigen Profilbeiträgen “Die Pflanze und ihr Hydrolat” (s. https://www.newslichter.de/2018/12/der-salbei-und-sein-hydrolat/  ) gebe ich sehr differenzierte Hinweise zu Wirkweise und Anwendung – soweit das Arzneimittelgesetz es erlaubt.

Als Grundregel hier jedoch nochmals kompakt:

Naturreine Pflanzendestillate sind das Ergebnis der Wasserdampfdestillation von Heilpflanzen in der Kolonnendestille. Sie wirken nicht nur am Symptom sondern sprechen durch ihre Verbindung mit Wasser und Feuer (die Destillation der Pflanze) auch die Zusammenhänge und Hintergründe des Symptoms an.

Naturreine Pflanzendestillate von Wild Natural Spirit enthalten das ganze ätherische Öl der Destillation. Normalerweise wird den Hydrolaten das kostbare ätherische Öl während der Destillation entzogen. Das Hydrolat wird nochmals und nochmals destilliert, bis das Maximum an ätherischem Öl herausgezogen werden konnte. Wir belassen das Öl im Hydrolat – und damit sind unsere Pflanzendestillate einzigartig weltweit. So müssen wir ihnen auch keinen Alkohol oder Silberionen beisetzen, die bei anderen Anbietern zur Haltbarkeit benötigt werden. Reinheit ist unsere Maxime !

Naturreines Pflanzendestillat verwendest Du

• als hochwertige Naturheilmittel
• für selbstgemachte Naturkosmetik
• als dezenten, inspirierenden Duft
• als Gesichtswasser

Die Destillatte müssen kühl aufbewahrt werden. Die ölreichen Hydrolate halten mindestens 18 Monate – oft aber wesentlich länger.

Unsere Pflanzen stammen zu 100% aus bio-zertifiziertem, bayerischen Eigenanbau in reiner Handarbeit. Natürlich sind alle Produkte biozertifiziert, Kontrollstelle DE-ÖKO 037.

Die Melisse und ihr Hydrolat: Kraftprotz im Samtmantel

Die Melisse und ihr Hydrolat: Kraftprotz im Samtmantel

Den heutigen Beitrag in meiner Reihe zu den Hydrolaten widme ich der viel geliebten Zitronen-Melisse (melissa officinalis).

Wer kennt ihn nicht, den betörend feinen Duft der Melisse – zart, frisch, vielschichtig ?

Doch dieses Kräutlein mit seinen dünnen, stark gefurchten Blättchen und dem zarten Flaum führt manchen auf die falsche Fährte: Die duftende Lamiacee mit ihren unscheinbaren rosanen Blüten wird bis zu 30 Jahre alt. Einer von vielen Hinweisen auf ihre Durchsetzungskraft – weshalb ich sie zusammen mit den Minzen in ein eigenes Biotop mit anderen „invasiven“ Pflanzen gesetzt habe. Mit ihren Rhizomen – und gärtnerischer Bevorzugung – wird sie sich mit Leichtigkeit gegen die Brombeeren und Schlehen durchsetzen, die sie umgeben. Ihre herrlichen, aromatischen Öle – unter anderem Citral, Linalool und Geraniol – werden von kräftigen Säuren begleitet – Zimt- und Rosamrinsäure – und all dies duftet nicht nur herrlich, sondern es gerbt die Gärtnerinnenhände regelrecht.
Dieses unscheinbare Kraut ist ein wahrer Kraftprotz:

Ihre ungeheure Lebenskraft hat sie in diesem Jahr bereits unter Beweis gestellt. Im Mai (erst) bekam ich 5 junge Pflanzen. Über Stecklinge und Absetzer konnte ich bis August ein ganzes Feld (30 x 5 Meter) nachziehen, das uns eine reiche Ernte bescherte.

Was sie also kann, ist Raumnehmen. Durchsetzung. Auf eine sehr ruhige, ja, betörende Art.

Bei der Destillation brachten 8 Kilogramm Melisse gute 10 Liter Hydrolat in 2 Stunden.
Doppelte Ausbeute in der halben Zeit im Vergleich zu anderen Kräutern, die ich destilliere.

AAAAAAAber: Sie erwartet eine sehr sorgsame, sehr klar definierte Behandlung.
So darf sie nicht eine einzige Stunde auf die Destillation warten müssen – sonst verliert sie ihren Duft. Auch muss es drei Sonnentage gegeben haben, bevor sie in der Tagesmitte geerntet werden will.
Die Ernte vom Morgen war kaum zu destillieren.

Wir haben es also mit einem sehr gehaltvollen, anspruchsvollen Wesen zu tun.
Bringen wir es in der Kupferdestille in Kontakt mit Wasser und Feuer, läßt sich der Körper nur schwer transportieren. Die bekanntermaßen sehr geringe Ölausbeute erklärt sich auch über die Kompromisslosigkeit dieser Deva: Sie lässt sich nicht wirklich auftrennen. Das Öl muss synchron mit dem wasserlösichen Teil destilliert werden, der Zusammenhalt beider Phasen ist ihre Bedingung. Das gelingt nur durch äußerst sorgfältige Temperaturkontrolle. Dann aber bleibt die sonderbare Verbindung von Kraft und Zartheit erhalten.

Verstehst Du jetzt, weshalb der gute, alte Melissengeist deiner Großmutter ihr „ein und alles“, ihre „geheime Kraft“ war ?

Die Melisse verfeinert die Realität – und läßt das Gegenüber dabei schwer und ruhig werden. Gleich einem dunkelgrünen Filzmantel umhüllt sie Dich mit feinsten Fasern, dicht, diffizil, sinnlich, macht Dich ganz wach – bewegungslos.

Mit dieser Art dient sie all jenen Menschen, die unruhig sind, in Geist oder Körper, Nervosität, Reizbarkeit, Gedankenkreise – aber auch Herzrhythmusstörungen, nervöser Darm und Magen, Hitzewallungen oder Kälteschübe: Melissa klärt und beruhigt, beschwert und besänftigt.

Und genau bei diesem Effekt ist die Wasserphase so entscheidend: Das gewaltsam getrennte, reine ätherische Öl vermag die Verfeinerung nicht herzustellen. Sie bleibt plump und an der Oberfläche – ihres Seelenteils beraubt.
Das Hydrolat jedoch, das in langsamer Ordnung die Ölphase in die Wasserphase aufgenommen hat, vermag die Information zu transportieren und sehr differenziert zu adressieren.
So entfaltet sich die verfeinerte Ruhe-Kraft.

Während ich dies schreibe, nippe ich an einer heißen Tasse duftenden Melissentees.
Übrigens auch nicht einfach so: Die gesamte erste Melissenernte mußte verworfen (!) werden, weil die Melisse nach 48 Stunden trocken und knistrig aussah – es aber nicht war… ein ganz schön anspruchsvolles Kerlchen, diese Melisse…


Auf einem kleinen Berg im Bayerisch-Thüringischen – genannt „Aditi“ – lebt ein Permakulturprojekt für den Anbau reinster Medizinpflanzen.
Unsere handgesammelten, biozertifizierten Kräuter sind auch pur eine Kostbarkeit. Als Tee, Schmuckdrogen hochwertige Bestandteile von Kosmetik und Naturheilmitteln. Wild Natural Spirit legt Wert auf Tradition: Wir verwenden keine Maschinen, fügen Erde und Pflanzen keine fremden Stoffe hinzu und sammeln unsere Ernte per Hand. Unsere Pflanzen aus Eigenanbau werden frei von elektrischen Magnetfeldern sanft in unserer autarken Solartrocknung getrocknet.

> Hier geht es zur Schafgarbe und ihrem Hydrolat

Wochenendkurse zum Thema für 2019

Fünf Wandlungsphasen der Seele – Diagnostik
2. /3. März und 22 /23. Juni  2019

Fünf Wandlungsphasen der Seele – Therapie
30./31. März und 20. + 21. Juli 2019

Ernährung nach den Fünf Elementen
27. / 28. Juli 2019

Das Räucherritual – Basics zur Durchführung von Pflanzenopfern
15. / 16. Juni 2019

Das Pflanzenopfer – Medizinpflanzen sammeln und weihen – Basics zur Gewinnung von Heilpflanzen 13. / 14. Juni 2019

Evelin wird zudem im März eine PRAXISWOCHE Permakultur und im August eine Praxiswoche Destillation in der Kupferdestille anbieten. Bitte direkt kontaktieren.
Mehr zu den Kursen auf Aditi unter www.evelinrosenfeld.de