Achillea Millefolium

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Ökologie

Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Als Standort werden Wiesen, (Schaf-)Weiden, Halbtrockenrasen, Acker- und Wegränder bevorzugt. In den Alpen steigt sie auf etwa 1900 m NN. Sie ist fast weltweit verbreitet. Nur im Mediterranen Gebieten ist sie selten.

Biochemie und Pharmakologie

Schafgarben enthalten ätherisches Öl, Alkaloide, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Polyine, Salicylsäure und Triterpene.
Diese Substanzen machen die Schafgarbe zu einer krampflösenden, blutstillenden, entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Pflanze. Als Tee oder Frischsaft getrunken wird die Schafgarbe bei Verdauungsbeschwerden und zur Anregung der Gallensaftproduktion eingesetzt. Weiterhin wirkt sie gegen Bakterien, gegen Krämpfe und auch gegen Entzündungen. Bekannt ist sie auch als Mittel bei Frauenleiden, Nieren- und Blasenproblemen sowie Hämorrhoiden.
Bei den Kelten stand die Schafgarbe für Mut, Gesundheit und Liebe. Die Germanen setzten sie auch für Liebeszauber ein: Schafgarbe soll gebrochene Herzen trösten und heilen. In der Blumensprache steht sie für Kummer und Sorgen, aber auch für Genesung.
Von Druiden wurde die Schafgarbe zur Heilung und zur Vorhersage des Wetters verwendet.
Die Schafgarbe soll der Legende nach aus den rostigen Spänen von Achilles Speer entstanden sein. Dieser Speer konnte nicht nur verletzen, sondern auch heilen. Achilles heilte im Trojanischen Krieg vieler seiner Mitkämpfer mit Schafgarbe. Überhaupt wurde die Schafgarbe von Soldaten gern zur Heilung ihrer Wunden verwendet.
Indianer kannten ebenfalls schon die Wundheilungskraft der Schafgarbe.
Später schrieb man die Schafgarbe dem heiligen Johannes zu. Sie wurde am Vorabend des Johannistages um Häuser und Kirchen gepflanzt, so daß diese vor bösen Geistern und vor Krankheit geschützt seien.

Wirkung als Räucherung

Die Vielgestaltigkeit des Lebens“ Mit diesem Kräuterbündel halten Sie ein machtvolles Instrument für Reinigungs- und Vergebungsrituale in den Händen.
Im märchenhaften Thüringer Werratal gesammelt, verbindet sie uns mit den Kräften der germanischen und keltischen Vorfahren, die die Schafgarbe in ihren Neunkräuterbusch banden.
Ein Räucherritual mit Achillea millefolium lässt Blockaden und Narben weich werden, „alte Rechnungen“ und Verstrickungen jeder Art können aufgelöst werden. Emotionale und körperliche Ebene entspannen sich und füllen sich mit dem Urvertrauen und der Kraft des Wassers, das stetig und sanft seinen Weg findet.
Traditionell ist die Räucherung mit Achillea eine Kontaktaufnahme mit der weiblichen Kraft, die zu nächtlichen Stunden und um den Neumond herum durchgeführt wird. Während Frauen zurück zu ihren Wurzeln und zur Kraft des (weiblichen) Kollektivs finden, erlaubt sie Männern, den Panzer moderner Konventionen und Erwartungen abzulegen und in ihrer natürlichen Kraft mühelos und frisch zu fließen.

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